Geldwäsche und Betrug: RBN-Group aus Estland

Derzeit versucht eine angebliche RBN-Group aus Estland per Spam deutsche Mittelsmänner für ihre betrügerischen Machenschaften anzuwerben. Infos zu derart unseriösen Stellenangeboten finden Sie hier.

Hier sehen Sie eine solche Mail im Original:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Unser Finanzunternehmen "RBN-Group" schlaegt Ihnen eine gute Moeglichkeit vor, Geld schnell zu verdienen. Es ist eine gute Chance, 1-3 Tausend Euro leicht zu verdienen. Dafuer brauchen Sie uns Ihr Bankkonto oder ein Bankkonto Ihres Freundes zu geben. Je mehr Konten wir von Ihnen bekommen, desto mehr Sie verdienen. Auf Ihrem Bankkonto muessen Sie entweder ein bisschen Geld oder nichts haben, Minus- auf keinen Fall.

Der ganze Prozess sieht folgenderweise aus. Wir machen eine Ueberweisung auf Ihr Konto (gewoehnlich 2-3 Ueberweisungen pro Woche ). Die Summe jeder Ueberweisung betraegt ungefaehr 3000 Euro. Sie heben das Bargeld in Ihrer Bank ab. Dann transferieren Sie dieses Geld weiter an uns per Western Union. Sie verdienen dafuer 20 % (falls wir 5000 Euro an Sie ueberweisen, verdienen Sie dafuer 1000 Euro), die Sie sofort erhalten, wenn Sie das Geld von Ihrem Konto abheben. Sie brauchen die Ueberweisungen nicht zu bezahlen. Die Western Union-Kosten uebernimmt unser Unternehmen.

Das Risiko besteht darin, dass diese Bank Sie fuer einen unerwuenschten Kunden halten wird. Unsere Erfahrungen auf diesem Gebiet mit anderen Leuten zeigen, dass Sie diese Bank einfach nicht mehr benutzen koennen.

Falls Sie Leute haben, die so arbeiten moechten, dann koennen Sie uns Ihre Konten zur Verfuegung stellen.

Wir sind mit der Polizei auf keine Weise verbunden. Wir befinden uns in Estland. Ihre Fragen werden wir gerne in kuerzester Zeit per E-mail job@rbn-group.com beantworten.

Ihre Mail wurde den offiziellen Quellen entnommen. Sie waren in der Liste der Personen, die auf der Suche nach der Arbeit sind. Falls Sie diese Nachrichten nicht mehr erhalten wollen, senden Sie eine leere Mail an del@rbn-group.com

Interessanterweise geben die Betrüger zu, welches Risiko den Opfern droht: Denen wird das Girokonto gekündigt und sie haben dann für alle Zukunft Probleme, je wieder ein Konto in Deutschland zu bekommen. Die Betrüger "vergessen" aber zu erwähnen, dass außerdem Gefängnisstrafen und hohe Schadensersatzforderungen auf die Angeworbenen zukommen.


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Köln, 21.10.2007
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Axel Gronen August 2006

Mr. Research Marktanalyse Konkurrenzanalyse für eBay

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© 2007 bei Axel Gronen. Letzte Aktualisierung: 21.10.2007.
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