Amazon-Packstationen bei Aldi

Amazon installiert außen an den Seitenfronten der über 4.300 Aldi-Filialen Packstationen. Die bestehen jeweils aus 500 nummerierten und mit Zahlenschlössern versehenen Fächern. Amazon liefert die Pakete am Tag der Bestellung selbst in diese Packstationen und informiert die Kunden per Mail oder SMS über den Standort der Packstation, die Fachnummer und die Zahlenkombination für das Zahlenschloss.

Diese Packstationen sind ein Gewinn für alle: Amazon kann Same-Day-Delivery anbieten. Aldi gewinnt neue Besucher. Und der Käufer muss nicht mehr zu Hause auf sein Paket warten, sondern kann es bei einem seiner häufigen Besuche beim Discounter gleich mitnehmen. Aldi-Filialen bieten perfekte Flächendeckung und vor allem auch Parkplätze.

Für DHL allerdings ein bisschen blöd, denn die verlieren alleine in Deutschland bis zu 200 Millionen Pakete jährlich.

Die Kosten von 43 Millionen Euro (10.000 Euro pro Packstation) kann Amazon aus der Portokasse zahlen. Amazon muss noch ein paar Lieferwagen kaufen und besetzen, spart aber dann unterm Strich alleine in Deutschland über 100 Millionen Euro jährlich.

Das Konzept habe ich am 1. April 2013 als Aprilscherz veröffentlicht, inzwischen etwas verfeinert und es zuletzt auf dem Innovationstag der KEP-Branche in Berlin dem staunenden Fachpublikum präsentiert.

Hinweis: Das ist nur eine Vision!

Es ist kaum anzunehmen, dass sich Amazon.de-Chef Ralf Kleber für die Ideen eines Abiturienten interessiert, der neben dem Führerschein und dem Schwimmabzeichen Seepferdchen über keine nachweisbare berufliche Qualifikation verfügt.

Update: Mir wurde vorgeworfen, meine Milchmädchenrechnung stimme hinten und vorne nicht. Daher mal einige ergänzende Überlegungen.

Ich vermute, dass Amazon DHL zwei Euro pro Paket bezahlt, macht bis zu 400 Millionen Euro jährlich. Ich vermute, dass der Betrieb eines Mercedes Sprinter mit zwei Fahrern weniger als 500.000 Euro jährlich kostet, der müsste dann bei einer Flotte von 400 Fahrzeugen ca. elf Packstationen bedienen. Macht pro Jahr ca. 200 Millionen Euro Ersparnis.

Natürlich wird es Kunden geben, die auch in Zukunft lieber ihr Paket gegen Aufpreis an die Haustür geliefert bekommen wollen. Ein bisschen Geschäft könnte DHL also behalten...


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Axel Gronen aXel Gronen
11.05.2014
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