Wenn Du nicht weiter weißt: Mit welchen Begriffen suchen Deine Kunden? 6 Tools für lau. Getestet, mit rumgespielt und bewertet! Bei den Beratungsgesprächen ist mir aufgefallen, dass viele Händler nicht wissen mit welchen Begriffen ihre Kunden nach Artikeln und Produkten suchen. Das macht es für die Händler natürlich schwer, gerade bei eBay, aber auch bei Amazon, eine gute Sichtbarkeit zu erreichen. Daher möchte ich euch einige Tools vorstellen, die euch helfen, die passenden Keywords und ähnliche Begriffe zu finden. Alle Tools sind kostenlos und ich habe mich an ihnen ausgelassen, um sie ein wenig zu testen.

eBay bietet da selber etwas an:

6 Tools für lau. Getestet, mit rumgespielt und bewertet!

Sobald ihr einen Suchbegriff eingegeben habt, erscheinen direkt unterhalb des Suchfensters verwandte Begriffe. Über die Qualität dieser Begriffe kann man sich eigentlich nur so äußern: Sie sind einfach nur schlecht. Manche haben so viel mit dem Ausgangswort zu tun, wie der Klapperstorch mit dem Kinderkriegen.

Das Amazon Keyword-Tool von SISTRIX

6 Tools für lau. Getestet, mit rumgespielt und bewertet!

Die Amazon-Händler unter euch werden es kennen. Es ist kostenlos und bietet darüber hinaus auch noch ein paar Zusatzinformationen. Qualitativ ist es aber immer noch nicht das Optimum. Es kennt beispielsweise keine Alternativen zum Wort „Bremsbeläge“.

eBay-Keyword-Tool: keywordtooldominator.com

6 Tools für lau. Getestet, mit rumgespielt und bewertet!

Okay, beim Begriff „Bremsbeläge“ hat auch dieses Tool total versagt. Ich habe noch einen weiteren Begriff ausprobiert, aber auch diese Ergebnisse überzeugen mich überhaupt nicht. Dafür gibt es also einen Daumen nach unten.

Openthesaurus.de gehört zu den Verlierern

6 Tools für lau. Getestet, mit rumgespielt und bewertet!

Wirklich erschreckend! Auch die Suchmaschine, die nach Synonymen und Assoziationen suchen soll, wedelt bei „Bremsbeläge“ mit der weißen Fahne und gibt auf.

Suggestit.de gekleckert sich auch nicht mit Ruhm

6 Tools für lau. Getestet, mit rumgespielt und bewertet!

Es ist ja schon mal schön, dass ich jetzt weiß, dass sich die meisten der Käufer von Bremsbelägen für die Sucheingabe „Bremsbeläge wechseln“ interessieren. Da danke ich dem Vorschlag, denn darauf wäre ich wohl nie gekommen.

Nichts geht über Handarbeit

Richtig überzeugt hat mich kein Tool. Und das zeigt mir, dass die manuelle Analyse von verwandten Suchbegriffen und Keywords doch der tatsächlich beste Weg ist. Das bedeutet, ihr könnt folgenden Weg gehen: Zuerst in die Kategorie, dann den Wettbewerber finden, der besser ist als ihr, und dann sich genau anschauen, was er anders (besser) gemacht hat. Diese Begriffe hätte ich zu „Bremsbelägen“ erwartet: Bremsklötze, Klötze, Bremssteine, Bremsbacken.

Fazit:

Manche Herausforderungen sind offensichtlich technisch nicht zu lösen, egal, wie viele neue Tools es gibt. Der beste Weg, seine Angebote zu optimieren ist und bleibt der manuelle Vergleich. Zu meiner aktiven Zeit war es nicht anders. Tröstlich.