Klingt nach „Ich habs verstanden“.

eBay’s Neuer: Devin Wenig macht es anders als der John-Boy

Rund um die Veröffentlichung der Zahlen des Q1 hat sich Devin Wenig über seine Sichtweise und Strategie geäußert. Er ist designierter Nachfolger des jetzigen eBay Chefs John Donahoe.

Hier seine Aussagen in Kürze zusammengefasst:

Er sieht die Verkäufer-Basis bei den kleinen und mittleren Händlern. Er erkennt das diese, 70% der Verkäufer darstellen. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, der große Verkäufer im Fokus hat, möchte sich DW verstärkt auf diese Gruppe konzentrieren.

Er pusht das Google Desaster. Es will sich auf strukturierte, katalogbasierende Daten/Listings kümmern. Mit guten Product-Feeds soll erreicht werden, dass Google eBay wieder mag.

Und er singt das alte Lied der hervorragenden Käufer- und Verkäufererfahrung.

Wer das im Original nachlesen möchte, hier die Links:

https://www.ecommercebytes.com/cab/abn/y15/m04/i23/s02

https://www.ebayinc.com/in_the_news/story/next-chapter-ebay

Meine Meinung:

DWs 3-Säulen-Strategie greift existenzielle Baustellen auf. Eher gestern als heute muss eBay sein Verhältnis zu Google klären. Die Hausaufgaben liegen bei eBay. Ich bin gespannt, wie eBay die Probleme angeht. Bisweilen hatte eBay ganz große Probleme stark vertikale Produktdaten zu verstehen.

Die Konzentration auf die kleinen und mittleren Händler ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wichtig ist es aus Händlersicht ein „zu Hause“ zu finden um sich als geschlossene Gruppe gegenüber den Marktplätzen zu positionieren. Ohne Zusammenschluss und Interessenvertretung wird es in Zukunft noch weniger möglich sein, sich gegenüber den Marktplätzen zu behaupten.

Mir macht ganz ehrlich etwas Sorge. Die Ankündigung von DW das dieses Jahr noch vieles kommen wird. Ich hoffe nicht, dass das eine Abkehr vom „rechtzeitigen Mitteilen“ ist!