Das Verfahren wegen Betrug in mehreren Fällen gegen Christian Lutz Schoenberger ist eingestellt worden. Das bestätigten heute die Staatsanwaltschaft Hamburg, das Landgericht Hamburg sowie sein Rechtsanwalt Kemal Su. Damit ist Christian weiterhin ein unbescholtener Bürger. Er war in der Vergangenheit immer wieder Opfer übelster Attacken an denen sich auch Medien wie z.B. die Gründerszene beteiligt haben.

Bereits im November 2017 zeichnete sich ein Ende ab

Im November antwortete Oberstaatsanwältin Nana Frombach auf die Anfrage von Wortfilter, dass noch Nachermittlungen durchgeführt werden.

„[…] das Verfahren ist nicht eingestellt, sondern läuft noch. Die Akten befinden sich derzeit beim Landeskriminalamt zur Durchführung der erbetenen Nachermittlungen. Zu den Einzelheiten kann ich mich derzeit leider nicht äußern, weil die Akten hier nicht vorliegen.“

Die Einstellung wurde aber auch Zeit

Die Ermittlungen dauerten seit 2012 an. Nun hat die unangenehme Sache endlich ein Ende gefunden.

„Ein hinreichender Tatverdacht hinsichtlich der dem Angeschuldigten […] vorgeworfenen Betrugstaten zum Nachteil einer Vielzahl von Personen wird durch das Ermittlungsergebnis aus tatsächlichen Gründen nicht getragen“ (Beschluss des LG Hamburg vom 6. April 2018)

„Ich bin froh, dass nun alles beendet ist und ich unbelastet nach vorne schauen kann“, sagte Christian Lutz Schoneberger in einem kurzen Telefoninterview.

Meine Meinung: Und die hat sich nicht geändert

Bereits im November vergangenes Jahr schrieb ich in diesem Artikel: Christian Schoenberger, auch wenn er in meinen Augen niemanden betrogen hat, trägt schon ein wenig Mitschuld an seiner Misere. Schlechte Kommunikation, immer etwas zu dick aufgetragen. Da erzählt er, dass er in wenigen Tagen eine große Argentur eröffnen wird, und was fehlt ihm? Die Gewerbeerlaubnis. Angeblich soll er sie in den kommenden Tagen erhalten. Und dann fehlt noch dieses und jenes und das Amt arbeitet zu langsam. Was passiert? Der nächste Mobbing-Artikel erscheint auf Gründerszene. Selbst schuld, sage ich da mal. Nur Betrug ist das nicht.

(Der vollständige Beschluss des Landgericht Hamburg liegt mir vor. Gegend diesen kann die Staatsanwaltschaft binnen 1 Woche ab Zustellung noch Beschwerde einlegen.)

UPDATE: Wie zu erwarten hat sich nun auch die Gründerszene dem Thema erneut angenommen.