Über das RAPEX tauschen sich die Mitgliedstaaten der EU seit 2003 über gefährliche und potenziell gefährliche Verbrauchsgüter aus, die auf ihre Märkte gelangen. Darunter sind Alltagsgegenstände wie Kraftfahrzeuge, Spielzeug und Kosmetika. Im Jahr 2017 sind mehr als 2.200 Artikel vom Markt genommen worden. Denn vollständigen Bericht könnt ihr hier downloaden.

Spielzeuge waren die Spitzenreiter

EU-weit gesehen sind die Top 3 der gefährlichen Produktkategorien folgende:

  1. Spielzeug (29 %)
  2. Kraftfahrzeuge (20 %)
  3. Bekleidungs-, Textil- und Modeartikel (12 %)

Gemeldet wurden dabei vor allem Verletzungsrisiken (28 %), gefolgt von chemischen Risiken (22 %).

Das höchste Risiko war die Verletzungsgefahr

Mit 28% waren Verletzungsgefahren das größte Risiko, gefolgt von Chemischen Gefahren mit 22%. An Platz 3 landete dann mit immerhin noch 17% die Erstickungsgefahr.

Aus welchen Ländern stammen die gefährlichen Produkte?

Die meisten gemeldeten gefährlichen Produkte stammten aus Ländern außerhalb der EU. In 53 % der Fälle wurde China als Herkunftsland angegeben, gefolgt von EU und EEA/EFTA Staaten mit 26%.

Deutschland liegt mit 8.4% leider an dritter Stelle. Das ist unerfreulich. Erschreckend ist jedoch die hohe Anzahl an gefährlichen Produkten die aus China in die EU gelangen.

Aus diesen EU Ländern wurde am meisten gemeldet

Und da liegt Deutschland mit 354 Anzeigen weit vorne, gefolgt von 222 aus Spanien und 190 aus Frankreich.

Das Schlusslicht ist Island mit gerade einmal 3 gemeldeten ‚Alerts‘.

Fazit

Der Rapex-Report zeigt auf, dass viele Produkte unkontrolliert aus Drittländern auf den europäischen Markt gelangen. Gerade durch den stark wachsenden E-Commerce über Marktplätze ist es wichtig, dass sich die Plattformbetreiber dieser Zahlen und der damit verbundenen Verantwortung bewusst werden.