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Autor: Trusted Shops

Widerrufsrecht verstößt nicht gegen die Verfassung

Der Verfassungsgerichtshof in Österreich musste sich mit der Frage beschäftigen, ob bestimmte Vorschriften zum Widerrufsrecht mit der Verfassung vereinbar sind. Ein Bestattungsunternehmer hatte angeführt, dass bei seinen Geschäften ein Widerrufsrecht sehr „skurril“ sei. In dem Fall ging es um einen Bestattungsunternehmer. Dieser hatte vorgetragen, dass die Beauftragung zur Abholung einer Leiche in der Regel telefonisch erfolge. Damit liegt nach der Definition der Verbraucherrechterichtlinie ein Fernabsatzvertrag vor, für den unter anderem auch das Widerrufsrecht gilt. Verlängerte Widerrufsfrist Nach den Vorschriften der Verbraucherrechterichtlinie, die sowohl in Österreich wie auch in Deutschland entsprechend umgesetzt wurden, gilt dabei also grundsätzlich eine Widerrufsfrist von...

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Unternehmer können sich gegen 1-Stern Bewertungen wehren

Werden Unternehmen online schlecht bewertet, bestehen nicht viele Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren. Ein Unternehmer hat jetzt aber vor dem LG Hamburg erfolgreich für die Löschung einer negativen Bewertung bei Google gekämpft. Das LG Hamburg (Urt. v. 12.1.2018, 324 O 63/17) musst sich mit der Frage beschäftigen, ob ein Unternehmer einen Anspruch auf Löschung einer 1-Stern Bewertung über Google hat. Der Unternehmer betreibt ein Gasthaus und wurde bei Google von einer Nutzerin „A.K.“ mit nur einem Stern bewertet. Einen Kommentar hinterließ die Bewertende nicht. Der Unternehmer forderte von Google, die Kundeneigenschaft der Nutzerin „A.K.“ zu prüfen oder anderenfalls die...

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Online-Verkauf in die Niederlande

Auch kleinere Länder können sich als Zielland für eine Internationalisierungs-Strategie lohnen. Verbraucher in kleinen Ländern sind sehr offen für den Einkauf in einem anderen Land. Die Niederlande sind ein gutes Beispiel dafür: Unsere Nachbarn kaufen auch gern Cross-Border ein. Etwa 13,6 Millionen Niederländer sind bereits mit dem Internet verbunden und 12,9 Millionen davon shoppen online.   Fasst man die Niederlande als Zielmarkt ins Auge, so sollten einige Besonderheiten berücksichtigt werden. Achtung bei Vorkasse In den Niederlanden sieht Art. 7:26 Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches (Burgerlijk Wetboek, BW) vor, dass es nicht zulässig ist, den Verbraucher dazu zu verpflichten, mehr als...

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E-Commerce in UK

Englisch als Allerweltsprache bietet sich an, wenn man außerhalb des deutschsprachigen Raums expandieren will. UK gehört zu den etablierten E-Commerce Märkten in der EU. Die Besonderheiten des Inselstaates und nun auch die Unsicherheiten, die der Brexit mit sich bringt, erleichtern den Markteintritt derzeit zwar nicht, dennoch lohnt es sich eine genaue Abwägung vorzunehmen. Daten und Fakten Der E-Commerce Markt in UK gehört zu den größten in Europa. 71,2 Millarde Euro macht der E-Commerce Marktwert in Deutschland aus, in UK sind es 143,9 Millarden. Bei einer Bevölkerungsanzahl von fast 65 Millionen Einwohnern, zählen 41 Millionen zu Online-Shoppern. Dies bietet viel...

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Verkauf in die Schweiz: Kleines Land mit großem Potential

Der Handel in die Schweiz unterscheidet sich ganz wesentlich von dem in andere Nachbarländer: Die Schweiz ist kein Mitglied der EU und somit gelten dort auch ganz andere rechtliche Regeln. Wir geben Ihnen einen Überblick. Ist es innerhalb Europas noch eingeschränkt möglich, zu vereinbaren, welches Landesrecht (das des Kunden oder das des Händlers) gelten soll, geht dies im Handel mit Verbrauchern aus der Schweiz nicht. Denn bei diesen Verträgen gilt immer Schweizer Recht. Eine abweichende Rechtswahl ist nicht zulässig. Preisangaben in Schweizer Franken Richtet sich das Angebot auch an Schweizer Verbraucher, müssen Detailpreise in Schweizer Franken angegeben werden. Dies...

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Zielmarkt Österreich: Verkaufen Sie schon in unser Nachbarland?

Für Händler, die neue Märkte und damit auch neue Kunden erschließen wollen, bietet sich Österreich als erster Auslandsmarkt an: Es gibt keine Sprachbarrieren und das Recht ist relativ ähnlich. Aber ein paar wesentliche Unterschiede gibt es, auf die Online-Händler beim Verkauf nach Österreich achten müssen. Verbot von Zahlartgebühren Ein sehr wichtiger Unterschied beim Verkauf nach Österreich ist, dass dort bereits heute die Erhebung von Zahlartgebühren vollständig verboten ist. In Deutschland kommt ein solches Verbot für Überweisungen, Lastschriften und Kreditkartenzahlungen erst zum 13. Januar 2018. Wer also von seinen deutschen Kunden eine Zusatzgebühr für bestimmte Zahlungsarten auswählt, muss dies beim...

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Italien: Ein Markt mit Expansionschancen

Jeder dritte Italiener kauft gern online. Im Vergleich zu den vorherigen Jahren ist die Online-Nachfrage stark gestiegen. Gerade die wachsende Nachfrage in Verbindung mit einem im Vergleich zu Deutschland weniger hartem Wettbewerb kann für deutsche Unternehmen sehr interessant sein. Wer sich an grundlegende Besonderheiten des italienischen Markts (wie die Sensibilität für Preisaktionen und das Bedürfnis nach Angeboten in der Muttersprache) hält, hat gute Erfolgschancen in dem noch jungen Markt. Wer kauft online? Hier einige interessante Daten über die italienischen Online-Käufer: • Mehr als die Hälfte (55%) der italienischen Online-Käufer sind jünger als 44 Jahre. • 53% der Online-Käufer sind Männer. • 61%...

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Verkauf nach Frankreich

Frankreich ist mit rund 67 Mio. Einwohnern der zweitgrößte Markt Europas. Durch räumliche Nähe zu Deutschland als unmittelbares Nachbarland bietet es sich für deutsche Händler an, den Schritt zu gehen, ihre Waren auch nach Frankreich zu verkaufen. Starten kann man auch hier mit seinen Angeboten auf eBay oder amazon. Aus rechtlicher Sicht sollte man aber einiges beachten. 1. Impressum Nach französischem Recht (Artikel 6 von Loi pour la confiance dans l´économie numérique) müssen die Informationen des Impressums (Firmenname, Rechtsform, Adresse des Adresse des Sitzes, Registrierungsnummer usw.) um drei zusätzliche Informationen ergänzt werden: – Name der für die Veröffentlichung verantwortlichen Person...

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Cross-Border-Verkauf nach Polen

Die nationalkonservative Regierung in Polen sammelt nicht gerade die besten Noten in der EU. Die Wirtschaft des Landes aber schon – sie entwickelt sich sehr stabil und der Aktienmarkt boomt. Der Leitindex WIG 20 hat sich seit Jahresanfang 2017 bis zu 30 Prozent in die Höhe geschraubt. Polens politischer Kurs kümmert Investoren wenig – die Kurssteigerungen an der Börse in Warschau zeugen von einem starken Zulauf auch von internationalem Geld. Die polnische Wirtschaft gilt als flexibel und anpassungsfähig. Unabhängig von den politischen Faktoren ist sie seit Jahren auf einem aufstrebenden Kurs. Sehr gute Perspektiven stehen auch vor dem E-Commerce...

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TIPPS & TRICKS: Ablage am Wunschort — Wer haftet?

Wir alle kennen das leidige Thema: Irgendjemand muss zu Hause bleiben, weil ein Paket kommen soll. Und häufig kann man nicht mal das Zeitfenster eingrenzen, in dem es klingelt, da sich oft nicht an die angekündigten Zeiten gehalten wird. Eine Abstellgenehmigung könnte eine Lösung für dieses Problem sein. Doch wusstest du, dass das Ganze auch zu Problemen führen kann? Was ist eine Abstellgenehmigung? Eine Abstellgenehmigung ist ein Vertrag, der mit dem Paketdienst geschlossen wird. Bei DPD und DHL geht das online, bei Hermes muss das entsprechende Formular per Post verschickt werden oder einem Zusteller mitgegeben werden. Die Genehmigung bewirkt,...

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