Stoffbahnen liegen ausgebreitet auf den Tischen, Nähmaschinen rattern – es herrscht geselliges Treiben im Atelier in Berlin. Christiane Jordan und Antje Rudolph, die Gründerinnen von Madame Jordan, fertigen hier Babytragen aus ökologisch und fair produzierten Stoffen in Handarbeit. Beim Verkauf wird viel Wert auf Beratung gelegt, um die richtige Babytrage für jeden zu finden und individuell anzupassen.

Christiane Jordan & Antje Rudolph (v.l.n.r.), die Gründerinnen von Madame Jordan in ihrem Atelier im Berliner Prenzlauer Berg.

Doch wie lässt sich solch ein hochwertiges Produkt adäquat im Internet präsentieren und verkaufen? „Die größte Herausforderung ist die Produktdarstellung“, erzählt Klaus Forsthofer, der Madame Jordan im Rahmen der Initiative „Unternehmer der Zukunft“ von Amazon und WirtschaftsWoche als Coach begleitet. Der Österreicher hat mit seinem auf Mess- und Sicherheitstechnik spezialisierten Unternehmen ACE langjährige Erfahrung im Internet-Handel gesammelt und sich vor allem zum Experten für das Angebot auf Online-Marktplätzen entwickelt. Mit seiner Agentur MarktPlatz1 verhilft Forsthofer anderen Unternehmen zum Erfolg bei Amazon und Co. und hat sich dort auch selbst als Verkäufer in verschiedensten Produktkategorien bewährt.

„Die Babytragen von Madame Jordan sind ein Premiumprodukt zu einem Premiumpreis“, fasst Forsthofer seine bisherigen Erfahrungen zusammen. „Schon die Stoffe, die für die Tragen verwendet werden, sind sehr teuer. Dazu kommt, dass Madame Jordan alles in Deutschland produziert und den Ansatz verfolgt, ein faires Produkt mit einer guten Work-Life-Balance herzustellen.“ Bei Amazon gebe es in dem Produktsegment viele Wettbewerber, die ihre Waren zum Teil zu deutlich niedrigeren Preispunkten feilböten. „Die wichtigsten Wettbewerber haben meistens bereits sehr viele und sehr gute Bewertungen. Das macht es für einen Neueinsteiger nicht einfacher, seinen Platz zu finden.“

„Klaus hat uns geholfen, uns ganz intensiv mit dieser Herausforderung unsere Marke zu platzieren auseinanderzusetzen“, erzählt Madame Jordan-Gründerin Christiane Jordan. „Für uns ist es wichtig, unser Produkt auch im Internet gut zu vermitteln. Dazu bieten wir unseren Kunden bei Amazon eine individuelle Anwendungsberatung über Telefon, Skype, oder WhatsApp an. Zudem nutzen wir A+ Content und können unsere Babytragen mit Videos, zusätzlichen Bildern und ausführlichen Beschreibungen weitgehend nach unseren Vorstellungen darstellen.“

Ein weiterer Schwerpunkt ist für Madame Jordan im Rahmen von „Unternehmer der Zukunft“ der Verkauf ins Ausland. Die Babytragen aus Berlin sind europaweit bereits auf allen Amazon Shops in Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien und Frankreich erhältlich. „Dafür nutzen wir FBA (Fulfillment by Amazon). Auf diese Weise können wir wachsen ohne selbst ein großes Lager aufzubauen. Das ist für uns eine Win-Win-Situation“, erklärt Christiane Jordan.

Coach Klaus Forsthofer ist mit den Fortschritten der Madame Jordan-Gründerinnen hochzufrieden: „Die beiden machen inzwischen alles ganz alleine, auch Sachen wie das Anfertigen richtig guter Produktfotos. Das war eine sehr schnelle Entwicklung.“ „Wir sind viel professioneller geworden“, ist sich auch Christiane Jordan sicher. Zwar gebe es Madame Jordan schon seit einigen Jahren, doch sei man immer Autodidakt gewesen. „Von Klaus haben wir vieles noch einmal ganz genau erklärt bekommen, wie die Beobachtung von Konkurrenzprodukten, eine saubere Preiskalkulation oder die Vorgabe konkreter Verkaufszahlen. Dabei haben wir viel gelernt.“

Im Video berichten die beiden Gründerinnen und ihr Coach Klaus Forsthofer, welche Maßnahmen sie ergreifen, um Ihre Marke zu positionieren. Hier geht es zum Amazon Shop von Madame Jordan und zur Amazon Story über das Berliner Unternehmen.