eBay hat soeben eine Pressemitteilung rausgegeben. Und auf Twitter feiert eBay auch den Neustart:

Gut. Heute ist also Tag 1 nach der Abspaltung von PayPal. Und nicht mehr John Donahoe, sondern Devin Wenig ist der Chef im Ring.

In vergangenen Artikeln hatte ich gemutmaßt das der liebe Johnny Boy eine Bremse war. Denn bereits 2008 gestartete Projekte schienen mir auf Eis zu liegen. Das was Devin nun aber ankündigte hört sich für mich wie eine Wiederbelebung an.

Das Kind soll nun „Connected Commerce“ heißen. Okay, wie auch immer da

Dazu gehören in meinen Augen an erster Stelle strukturierte, katalogbasierte Daten und ein datenbasiertes Merchandising. Google muss eBay wieder ganz doll lieb haben.

Devin kündigte ja auch an, dass seine Fokussierung auch kleine und mittlere Verkäufer abzielt. Dazu gehört in meinen Augen auch, dass er schnell zuschaut, dass Fehler der Vergangenheit, wie Fehler im „vereinfachten Rückgabeprozeß“ und Fehler in der Mängelquotenberechnung zügig behoben werden.

Es hat ja einige Änderungen im Category-Management und im Customer-Support gegeben. Ich hoffe auch diese werden noch einmal auf den Prüfstand gestellt. Ganz vorne der Customer Support: Wie wichtig sind doch Ansprechpartner IM HAUSE von eBay. Die Dienstleister sind in der Qualität leider nicht immer gut. Im Gegenteil: Wie sich im aktuellen DHL Streik-Problem gezeigt hat, gaben sie immer noch, viele Tage nach Bekanntgabe, falsche Informationen raus. Das verunsichert Verkäufer und sollte so nicht sein.

Tja, aber was ist von dem Verkauf von GSI, also Magento und eBay enterprise zu halten? Meine Meinung: Der Verkauf ist ein Fehler, ein riesen Fehler. Damit hat eBay sich erstmal die Tore zu einer Omnichannel-Strategie verschlossen. Aber was hilft das Lamentieren? Manager, und gerade welche aus den USA, müssen nicht immer zwingend klug sein.

Deal with it. Johh, dann schauen wir einmal was kommt. eBay kann gut durchstarten, oder aber auch nicht. Es kann sich ein Käufer finden (alibaba), oder auch nicht. Alles in Allem erst einmal Kaffeesatzleserei.

Das was an Fakten geliefert worden ist, hört sich gut an.

Also: Abwarten und guter Dinge sein.