Archiv von News und Infos zu eBay und anderen Onlineauktionshäusern

Juni 2003:
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eBay auf Agentursuche

eBay Deutschland sucht einen neuen Agenturpartner. w&v-Informationen zufolge lässt das Internet-Auktionshaus neben Springer & Jacoby und Jung von Matt, beide Hamburg, auch Zum Goldenen Hirschen und die Network-Agentur McCann-Erickson die Pappen zücken. Dem Vernehmen nach will eBay 30 Millionen Euro in eine neue Markenkampagne investieren. Erstmals sind auch TV-Spots geplant. Den bisherigen Auftritt entwickelte die Düsseldorfer Agentur Brandlounge.

Quelle: eMarket

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Prudential Securities hebt Kursziel für eBay an

Die Analysten aus dem Hause Prudential Securities haben sich am Montag positiv zu der weiteren Entwicklung der Aktie des amerikanischen Online-Auktionsanbieters eBay Inc. geäußert.

Das Papier wird weiterhin mit dem Rating Buy eingestuft, das Kursziel haben die Experten auf 120 von 108 Dollar angehoben.

Als Begründung führten die Analysten die attraktiven Wachstumschancen und das gute Geschäftsmodell des Unternehmens an. Bestärkt wurden die Experten darin noch durch ein Treffen mit eBay-Powersellern am Wochenende.

Die Aktie von eBay gewinnt aktuell 0,5 Prozent auf 102,94 Dollar.

Quelle: finanzen.net

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eBay-Sicherheitslücke im TV

Das RTL-Magazin "Extra" hat aufgezeichnet, wie ich eine (aktuell noch immer bestehende) Sicherheitslücke bei eBay demonstriere und zeige, was für üble Dinge gewiefte Betrüger deshalb anrichten können. Die Ausstrahlung dieses Beitrags war für heute abend vorgesehen, wurde aber offenbar verschoben oder der Beitrag ganz abgesetzt.

Sobald ich Näheres weiß, informiere ich darüber.

ag20030630

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Sortierung nach Preis funktioniert nicht

Bei den ganzen eBay-Änderungen der letzten Zeit blieben leider auch einige Funktionalitäten auf der Strecke: Neben dem Bietermanagement funktioniert in den meisten Kategorien auch die Sortierung nach dem Preis bereits seit rund einer Woche nicht mehr.

Beispiel: Mit diesem Link sollte man eigentlich eine nach Preis sortierte Übersicht der Kategorie Baby -> Babyzubehör bekommen, in der die Artikel mit dem niedrigsten Preis zuerst stehen sollten - das funktioniert aber derzeit nicht.

Eine Kategoriebene tiefer funktioniert die Sortierung: Baby -> Babyzubehör -> Babyphones geht in der Sortierung mit den niedrigsten Preisen zuerst.

Offenbar gilt das für alle Kategorien: Man kann nur dann nach Preis sortieren lassen, wenn man sich in der tiefsten Kategorie-Ebene befindet und es keine weiteren Unterkategorien mehr gibt.

Die Ergebnisse einer Stichwortsuche über alle Kategorien hinweg lassen sich dagegen problemlos nach dem Preis sortieren.

ag20030626

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Sperren von unerwünschten Bietern funktioniert nicht

Schon seit rund einer Woche funktioniert das Sperren unerwünschter Bieter bei eBay.de nicht: Möchte man einen unerwünschten Bieter auf die Liste gesperrter Bieter setzen, dann kommt die Fehlermeldung "HTTP 500 - Interner Serverfehler".

Wenn man nicht warten möchte, bis eBay Deutschland dieses Problem bemerkt und/oder behebt, kann man sich helfen: Man setzt den unerwünschten Bieter über die noch funktionierende Funktion auf eBay.com auf die Liste gesperrter Bieter: Blocked Bidder List.

ag20030626

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Lookbay stellt Betrieb ein

Update 030705: Die Website ist wieder erreichbar. Lookbay wird nun doch an die veränderten eBay-Seiten angepasst und wird künftig als Freeware angeboten - allerdings dann ohne Support.

Das Tool zum Beobachten und Bebieten von eBay-Auktionen "Lookbay" wird nicht weiterentwickelt und es gibt auch keinen Support mehr dazu. Da die eBay-Seiten völlig verändert wurden, funktioniert es auch nicht mehr...

Der Programmautor Achim Schulze kann über die Mailadressen @lookbay.de auch nicht erreicht werden, es gibt eine Autorespondermail:

Lookbay wird nicht mehr angeboten und es wird auch kein update mehr geben. Aus diesem Grunde bietet Lookbay keinen support mehr. Der Aufwand war einfach zu hoch und ist nicht finanzierbar.
So lange ebay die Seiten nicht ändert sollte Lookbay weiterhin funktionieren.
Vielen Dank für ihr Verständnis.
LookBay Support

Auch die Website ist nicht erreichbar.

Für die Kunden, die für Lookbay bezahlt haben, ist das natürlich ziemlich ärgerlich: Die eBay-Seitenänderung ist seit Mai bekannt, trotzdem gibt es derzeit keine funktionierende Programmversion mehr.

ag20030625, 20030705

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Neues Design bei Auktionsseiten

Heute wurden die eigentlich für den 18. Juni angekündigten Änderungen beim Design der eBay-Artikelbeschreibungen vorgenommen. Das neue Design ist zwar etwas gewöhnungsbedüftig, stellt insgesamt aber eher eine Verbesserung dar.

Zahlreiche eBay-Tools funktionieren nun nicht mehr: Die meisten Tools müssen für ihre Funktionen die HTML-Seiten auslesen und interpretieren und kommen mit den neuen Seiten (zunächst) nicht zurecht. Nur wenige Programme arbeiten mit der für teueres Geld lizensierten XML-API von eBay, die natürlich nun weiter funktioniert.

Derzeit funktioniert zum Beispiel auch BayWotch nicht mehr, der Autor Elmar Denkmann hat nun (wie viele andere eBay-Programmautoren auch) einige Arbeit vor sich...

Übrigens: Der PreisHai funktioniert noch.

ag20030624

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TV-Tipp: 25.06.03 Pro Sieben 19:25h Galileo

Am Mittwoch, dem 25. Juni läuft auf Pro Sieben ab 19:25h unter anderem ein Beitrag über eBay. In der Ankündigung heisst es dazu:

Ebay: Online-Flohmarkt mit Karrierechancen
Bei Ebay gibt's für jeden Schnäppchenjäger Kurioses und Brauchbares. Aber auch Unternehmensgründer profitieren vom weltweiten Marktplatz im Internet. "Galileo" besucht einen so genannten Powerseller, der mit Online-Versteigerungen Profit macht. Zudem gibt's Tipps, wie man richtig zockt...

ag20030624

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Zweifelhaftes "Sicherheitsmerkmal" bei eBays Telefon-Support

Es gibt neue Infos zu eBays Telefon-Support: eBay hat dazu eine Hilfeseite eingerichtet.

Um auch spezielle und persönliche Anliegen bearbeiten zu können, soll man als "Sicherheitsmerknal" Datum und Uhrzeit der eigenen Ameldung bei eBay nennen (auf der Hilfeseite ist beschrieben, wie man die abfragen kann).

Leider taugt dieses "Sicherheitsmerkmal" nur bedingt: Bei allen älteren eBay-Mitgliedern ist diese Zeit nämlich gleich (Registrierungsdatum: 01.04.99 09:00:00 MEZ), weil frühe eBay- bzw. Alando-Anmeldungen einheitlich auf diese Zeit gesetzt wurden. Da sollte eBay also unbedingt noch nachbessern...

ag20030624

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epages - Online-Shops mit Anbindung an eBay

Premiere des neuen Produktes in Kürze als Strato-Mietshop

Der Software-Hersteller epages integriert in seine Shop-Software ab sofort eine Anbindung an den Online-Marktplatz eBay. Mit dem neuen "Cartridge" können Online-Händler ihre Produkte mit allen relevanten Daten direkt zum Verkauf bei eBay anbieten und dabei alle Administrationsvorgänge im eigenen Backoffice verwalten.

Der gesamte Ablauf eines Verkaufs bei eBay kann von epages aus gesteuert werden. Die im System bereits vorhandenen Produktdaten werden mit zusätzlichen Angaben für den Verkauf bei eBay versehen und direkt aus der Administrator-Ebene des Shops zu eBay hochgeladen. Auch die Überwachung des Angebots mit Detailansicht der einzelnen Bieter und deren Gebote sowie die Verwaltung aller Prozesse erfolgt von epages aus, ohne die eigene Shop-Webseite zu verlassen. Nach Abschluss der Transaktion wird die Bestellung innerhalb von epages automatisch angelegt und wie ein "normaler" Auftrag weiter bearbeitet.

Der Webhoster Strato wird das neue Produkt als erster Anbieter auf den Markt bringen. Weitere Details zur Markteinführung der neuen Produktlinie will Strato auf seiner Jubiläumsveranstaltung "Happy Five" am 4. Juli in Berlin bekannt geben.

Die Anbindung an eBay erfolgt über eine XML-basierte Schnittstelle, die von eBay speziell für solche Applikationen zur Verfügung gestellt wird.

Quelle: golem.de

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Profi-Werkzeuge für die Analyse von eBay-Auktionen

Deep Analysis Mit einem Preis von 200 Euro richtet sich HammerTap Deep Analysis Pro für eBay-Auktionen vor allem an solche Nutzer, die oft und gezielt Waren über eBay anbieten.

München (smk) – Mit Deep Analysis Pro 1.8.3 für eBay-Auktionen verkauft MediaGold jetzt die deutsche Ausgabe von fünf Programmen des amerikanischen Herstellers HammerTap. Das Software-Quintett soll es dem Nutzer erlauben, durch Analyse von eBay-Daten und Recherche über Verkäufer und Bieter eBay-Geschäfte zu planen und zu optimieren.

Mit dem Programm PowerAnalyse lässt sich zum Beispiel ein optimaler Angebotspreis, die genaue Marktlage und vorhandene Alternativen für ein bestimmtes Produkt ermitteln: Anbieter von Notebook-Zubehör können etwa nach Kunden forschen, die kurz zuvor einen Laptop über eBay ersteigert haben und diese Nutzergruppe gezielt ansprechen.

Die öffentlich zugänglichen Informationen über eBay-Mitglieder und Bewertungsprofile soll die Software AuktionsCheck Pro sammeln und darstellen können. Der MailManager Pro hilft per Vorlagen, Adressbuch und Mailing-Listen mit der Kommunikation mit anderen eBay-Mitgliedern. Der GebührenManager schließlich bietet einen Überblick über Posten und Nebenkosten von laufenden Auktionen.

Das fünfte Programm im Paket nennt HammerTap "BieterBlockade": Die Software soll eBay-Mitglieder herausfiltern können, die ein Anbieter nicht auf seiner Auktion haben möchte. So lässt sich etwa eine "Schwarze Liste" erstellen, die auch anderen Nutzern der BieterBlockade zur Verfügung gestellt werden kann.

Quelle: CHIP Online

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Anja Bundschuh geht zu eBay

Anja Bundschuh, 33, hat die neu geschaffene Stelle als Leiterin Public Policy bei der eBay GmbH, Dreilinden/Berlin, übernommen. Die Kommunikationswissenschaftlerin wird für den Online-Händler den Dialog mit Bund und Ländern, Regulierungsbehörden sowie Verbraucherverbänden in ordnungspolitischen Fragen intensivieren.

Bundschuh leitete zuvor die Abteilung Medienpolitik und Regulierung der KirchMedia in München und davor die Abteilung European Affairs des Verbandes Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT), der Interessenverbindung privater Fernseh- und Multimediaunternehmen in Deutschland.

Quelle: werben & verkaufen
Weitere Infos: HORIZONT.NET

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eBay: Overweight

Die Analysten von JP Morgan bewerten in ihrer heutigen Analyse die Aktie des Internetauktionshauses eBay mit „Overweight“.

Basierend auf den Angebotsdaten, die den Analysten vorliegen, sind sie der Auffassung, dass eBay im zweiten Quartal die Schätzung von 230 Mio. Angeboten (sequenzielles Wachstum von 5%) übertreffen werde. Ihre revidierte Schätzung sei konservativ und betrage 235 Mio. Angebote, entsprechend einem Wachstum von sequenziell 7%. Das US-Geschäft profitiere weiterhin von der zunehmenden Akzeptanz von Onlineauktionen. Auch sei die Marketing-Kampagne „My eBay“ sehr erfolgreich gewesen. Das Deutschland- und Großbritanniengeschäft, zusammen 80% des internationalen Geschäfts, würden ein starkes sequenzielles Angebotswachstum von 13% bzw. 33% aufweisen.

Im Zuge der neuen Angebotsschätzungen erhöhen die Analysten ihre Erwartungen für Umsatz und Gewinn pro Aktie. Im zweiten Quartal werde nun mit einem Umsatz von 515 Mio. Dollar und einem EPS von 0,36 Dollar gerechnet. Für das Gesamtjahr erwarte man 2,1 Mrd. Dollar Umsatz und ein EPS von 1,48 Dollar. Aufgrund des unverändert starken Wachstumsmoments, der langfristigen Marktmöglichkeiten und der attraktiven Bewertung bleiben die Analysten bei ihrem Rating.

Quelle: finanzen.net

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eBay verwendet Marketing-Tools von DoubleClick

Der amerikanische Online-Vermarkter DoubleClick Inc. gab heute bekannt, dass man mit dem US-Online-Auktionshaus eBay Inc. einen Vertrag abgeschlossen hat. Der Deal, der über mehrere Jahre läuft, gestattet es eBay, auf die Marketing-Tools und andere Technologien von DoubleClick zurückzugreifen.

Mit den Software-Tools können eBay-Kunden schneller die von ihnen gesuchten Waren finden. Finanzielle Details wurden nicht bekannt.

Quelle: finanzen.net

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"Geprüftes Mitglied" ID-checked auf Artikelseite

Anfang Mai kündigte eBay für Juli eine lang angemahnte Verbesserung an, die nun erfreulicherweise schon früher gemacht wurde: Das Zeichen ID-Checked für ein "Geprüftes Mitglied" ist nun auch auf den Artikelseiten in dem Kasten mit den Verkäuferinfos mit aufgeführt:

Verkäuferinfo

Man bekommt dieses Zeichen, wenn man seine Adressdaten per PostIdent-Verfahren verifizieren lässt.

ag20030624

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eBay übernimmt Fairmarket

eBay übernimmt die Technologie- und Geschäftsbereiche des Auktionssoftware-Anbieters FairMarket für 4,5 Millionen US-Dollar, teilten die beiden Unternehmen mit. Spätestens im dritten Quartal des laufenden Jahres soll das Geschäft unter Dach und Fach gebracht sein.

eBay wolle auch Teile der Belegschaft von FairMarket übernehmen, heißt es weiter. Die beiden Unternehmen kooperieren bereits seit einiger Zeit. Die Aktionäre des Software-Herstellers werden nach Abschluss der Übernahme ausbezahlt.

Quelle: Heise News-Ticker
Weitere Infos: newsBYTE

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eBay erschwert Mailspam

eBay macht es den Versendern von unerwünschten Mails etwas schwerer: Künftig kann man eBay-Mitglieder nicht mehr über ihre Mailadresse suchen. Ein nützlicher Nebeneffekt ist dabei die Tatsache, dass damit auch alle anderen Daten etwas besser geschützt sind: Wenn man von jemandem die Mailadresse kannte, konnte man problemlos und leicht auch dessen eBay-Aktivitäten in Augenschein nehmen.

Die Versender unerwünschter Massenmails werden über diese eBay-Änderung sicher gar nicht erfreut sein: Bisher konnten die sehr leicht automatisiert die Gültigkeit von Mailadressen über eBay bestätigt bekommen.

Erfreulicherweise hat man sich bei eBay auch die Mühe gemacht, eine Seite mit Erläuterungen zu dieser Änderung zu schreiben: Fragen und Antworten zur "Suche nach E-Mail-Adressen".

Hier die offizielle Marktplatzmitteilung eBays dazu:

*** NEUE SICHERHEITSVORKEHRUNG: SUCHE NACH E-MAIL-ADRESSE NICHT MEHR MÖGLICH ***

Liebe eBay-Mitglieder,

bisher war es möglich, mit E-Mail-Adressen nach Mitgliedern zu suchen. Aus Sicherheitsgründen haben wir das geändert. Ab sofort können Sie nach einem anderen eBay-Mitglied nur noch über den eBay-Mitgliedsnamen suchen.

Eine Ausnahme bildet die Suche nach dem Handelspartner:

Wenn Sie sich an den Mitgliedsnamen Ihres Handelspartners nicht erinnern, können Sie weiterhin unter "Mitglieder suchen" und mit Hilfe der E-Mail-Adresse den Mitgliedsnamen herausfinden. Allerdings nur, wenn Sie gerade mit diesem eBay-Mitglied handeln. Die Suche nach E-Mail-Adressen ist also auf sinnvolle Anwendungen beschränkt worden.

So wird es nicht mehr möglich sein, E-Mail-Adressen von eBay-Mitgliedern für unerwünschte Werbe-E-Mails (Spam-E-Mails) zu missbrauchen. Vor allem aber wird verhindert, dass an eBay-Mitglieder vorgetäuschte eBay-E-Mails (Spoof-E-Mails) versendet werden, die nach Passwörtern oder anderen persönlichen Daten fragen, die aber gar nicht von eBay gesendet wurden.

Diese Änderung hat nur geringen Einfluss auf den Ablauf des Handels bei eBay, dient aber dem Schutz Ihrer Daten. Hier finden Sie weitere Antworten auf eventuelle Fragen zu diesem Thema.

Herzliche Grüße

eBay-Team

ag20030623

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Sonnenbrille wurde durch neue Symbole ersetzt

Ich hatte es bereits im Mai gemeldet: eBay findet die Sonnenbrille Sonnenbrille nicht mehr zeitgemäß und hat sie durch zwei neue Symbole ersetzt.

Hier die offizielle Marktplatzmitteilung eBays dazu:

Liebe Mitglieder,

wir haben heute zwei neue Symbole eingeführt, die die Sonnenbrille neben dem Mitgliedsnamen ersetzen.

Wir haben uns hierzu entschlossen, weil vielen von Ihnen die Sonnenbrille hinter dem Mitgliedsnamen nicht gefallen hat. Damit neue Mitglieder demnächst möglichst freundlich bei eBay begrüßt werden, erscheint nun während der ersten 30 Tage neben dem Mitgliedsnamen dieses Symbol:

Die zweite Funktion der Sonnenbrille bestand darin, einen geänderten Mitgliedsnamen anzuzeigen. Um hier eine Unterscheidung zu ermöglichen, erscheint nun folgendes Symbol:

Wir denken, dass dies für die Transparenz und das vertrauensvolle Miteinander förderlich sein wird.

Herzliche Grüße

Ihr eBay-Team

ag20030623

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Ab sofort "krumme" Startpreise

Ab sofort sind bei eBay auch "krumme" Startpreise möglich, man kann also beispielsweise eine Auktion auch bei 1,99 Euro starten lassen. eBay hatte diese Neuerung eigentlich erst für den 1. Juli angekündigt, hier die offizielle Marktplatzmitteilung eBays dazu:

*** UPDATE: DEZIMALSTELLEN BEIM STARTPREIS AB SOFORT MÖGLICH ***

Liebe eBay-Mitglieder,

auf vielfachen Wunsch ist es nun möglich, Dezimalstellen bei der Angabe des Startpreises zu verwenden.

Das heißt, Sie können dann einen Artikel mit einem Startpreis von 1,50 Euro oder mit 9,99 Euro oder auch 12,34 Euro usw. einstellen.

Mindeststartpreis bleibt weiterhin 1,00 Euro.

So verfügen Sie über noch mehr Spielraum beim Handel bei eBay.

Herzliche Grüße

eBay-Team

ag20030623

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Schluss mit Grauzone: Steuerfahnder nehmen Internethändler ins Visier

Viele Onlinehändler haben derzeit Angst vor der Steuerfahndung: Neben den Millionen Menschen, die etwa über das Internetauktionshaus eBay CDs, Bücher, Staubsauger oder auch Brusthaartoupets verkaufen, nutzen zahlreiche Verkäufer den Onlinehandel zur Steuerhinterziehung. Professionelle Händler erzielen Monat für Monat Gewinne, zahlen dem Fiskus aber keinen Cent. Wie viele Millionen Euro dem Staat auf diese Weise pro Jahr entgehen, kann selbst das Bundesfinanzministerium derzeit aber nicht beziffern.

In Nordrhein-Westfalen etwa gibt es deshalb eine Spezialgruppe von drei Experten, die sich mit dem besonderen Steuer-Phänomen Internet befasst. Doch nicht jedes eBay-Mitglied muss die Düsseldorfer Steuerfahndung fürchten. "Uns fangen die Dinge an zu interessieren, wenn jemand dort handelt, um nachhaltig Gewinne zu erzielen", sagt Martin Fliedner von der Oberfinanzdirektion Düsseldorf. Unter anderem gehe es um Händler, die vom Trödelmarkt auf das Internet umgeschwenkt seien, um unerkannt im großen Stil zu verkaufen.

Allein wegen der Größe des Marktplatzes ist eBay attraktiv für Händler: Weltweit sind mehr als 68 Millionen Menschen registriert. 2002 wurden weltweit Waren und Dienstleistungen im Wert von knapp 15 Milliarden US-Dollar (12,6 Milliarden Euro) umgeschlagen. Auf den Seiten von eBay Deutschland waren es allein in den letzten drei Monaten des Jahres 2002 eine Milliarde Dollar. Gleich hinter den USA ist Deutschland nach Angaben von eBay-Sprecher Joachim Guentert der erfolgreichste aller 27 internationalen Marktplätze des Unternehmens.

Manch ein Hobby-Händler ist bei eBay ungeplant zum Profi geworden: "Es gibt viele, die rutschen da rein und merken dann, dass es ziemliche Umfänge annimmt", sagt Steuerberater Lothar Jasper, dessen Kölner Büro vermehrt in derartigen Fällen beraten muss. Fällig werden die Umsatz- oder Gewerbesteuer, wenn regelmäßig und mit Absicht auf Gewinnerzielung gehandelt wird. Bei der einmaligen Entrümplung eines Kellers - und seien es auch etliche Teile - gilt der Verkäufer aber nicht gleich als Gewerbetreibender. Jasper: "Wenn aber jemand anfängt, Dinge hinzuzukaufen, um Gewinn bringend zu verkaufen, dann treibt er Handel im klassischen Sinne."

Auch eBay Deutschland rät jedem, der regelmäßig mit Verkäufen im Netz Geld verdient, zum Besuch beim Steuerberater. Denn die Fahnder müssen ohne ein Zutun des Auktionshauses nur über dessen Seiten surfen, um auf potenzielle Steuersünder zu stoßen. "Das System ist schließlich völlig transparent", bestätigt Joachim Guentert. Die Kundenbewertungen oder der wiederholte Verkauf von Neuware deuten auf möglicherweise gewerblichen Handel hin. Die Rubrik Andere Artikel des Verkäufers kann Aufschluss über Profis geben, die mit verschiedenen Namen ihre Geschäfte tarnen wollen.

Laut Geschäftsbedingungen darf eBay personenbezogene Daten speichern. Etwa bei Betriebsprüfungen könnten die Fahnder dann auf Kunden aufmerksam werden, die hohe Provisionen gezahlt und somit viel verkauft haben, sagt Fliedner. Seit kurzem werden die Behörden auch von einer neuen Suchmaschine namens XPider unterstützt. Der so genannte Web- Crawler des Bundesamtes für Finanzen könne Plattformen durchforsten, Querverbindungen zwischen An- und Verkäufen herstellen und diese mit dem Handelsregister oder internen Datenbanken abgleichen.

Die Strafen für Steuerhinterziehung reichen von Geldbußen bis zu Bewährungs- und Gefängnisstrafen. Steuerberater Jasper rät, Einnahmen aus wiederholten eBay-Geschäften möglichst schnell beim Finanzamt zu melden, denn: "Das Internet ist nicht so anonym, wie man glaubt."

Quelle: Heise News-Ticker

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eBay: Karl Krainer ist neuer "Director Brand Marketing"

Karl Krainer, 37, bislang Director Water Business für Coca-Cola Essen, leitet ab sofort die Markenführung und das Marketing für die klassischen Medien von eBay Deutschland. Die Position des Director Brand Marketing wurde neu geschaffen. Bisher war Michael Stephanblome in Personalunion für das Online- und Offline-Marketing verantwortlich. Dieser leitet zukünftig als Director Internet Marketing die Bereiche Online,- Onsite- und Direktmarketing.

ag20030620

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Ärger mit eBays SCHUFA-Prüfung

Wenn sich jemand bei eBay neu anmeldet, einen Zweitaccount anmeldet oder erstmals etwas verkaufen will, dann muss er in der Regel die automatische SCHUFA-Prüfung eBays durchlaufen. Dabei wird nach eBays Angaben aber keineswegs die Kreditwürdigkeit überprüft, es geht nur um die Plausibilität von Namen und Geburtsdatum.

eBay schreibt dazu auf der entsprechenden Hilfeseite: "eBay übermittelt die Angaben, die Sie im Anmeldeformular machen, an die SCHUFA. Die Daten umfassen Ihren Vor- und Nachnamen, Straße und Hausnummer, Postleitzahl und Ort sowie Ihr Geburtsdatum. Diese Daten werden nicht von der Schufa gespeichert oder verarbeitet."

Hier mogelt sich eBay etwas an der Wahrheit vorbei: Die SCHUFA speichert nämlich die Tatsache, dass dort eine Anfrage gemacht wurde. In einer SCHUFA-Auskunft sieht das dann so aus:

EBAY INTERNATIONAL AG :
IDENTITAETSPRUEFUNG INTERNET AM 15.05.2003
IDENTITAETSPRUEFUNG INTERNET AM 23.05.2003

Das ist sehr ärgerlich: Viele Firmen setzen zur automatischen Bonitätsprüfung eine Software ein, die unter anderem eine hohe Zahl an SCHUFA-Einträgen als Indiz für eine geringere Kreditwürdigkeit wertet. Wenn also jemand mehrere eBay-Accounts anlegt (wofür es durchaus gute Gründe gibt), dann mindert das u.U. seine Kreditwürdigkeit.

Besonders bedenklich ist dabei natürlich, dass man damit auch sehr leicht die Kreditwürdigkeit anderer beschädigen kann: Niemand kann ja kontrollieren, ob da nicht jemand die Daten eines anderen angibt...

ag20030618

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Drei Jahre Haft für eBay-Betrüger

Hunderttausende US-Dollar hatte sich der 28-Jährige Chris Chong Kim von gutgläubigen eBay-Steigerern erschlichen. Jetzt muss er dafür drei Jahre Freiheitsstrafe abbüßen und den Opfern knapp 600.000 Dollar zurückerstatten. Dies geht aus US-Medienberichten hervor.

Kim betrieb beim Internet-Auktionator eBay zwei Jahre lang eine Profi-Seller-Seite unter dem Namen "Calvin's Auction", wo er Computer und Zubehör feilbot. Im April 2002 stellt er die Lieferungen ein, ließ seine Auktionen aber weiter laufen. Die Auktionsgewinner zahlten, sahen aber keine Ware. In der Folge gingen mehr als 170 Beschwerden seiner Opfer bei der FBI-Meldestelle für Betrügereien im Web, IFCC, ein.

Ein Gericht in Los Angeles, Kalifornien, hat Kim nun zu drei Jahren Haft verdonnert. Seine Tage wird er mit Arbeit verbringen, seine Nächte in einer Haftanstalt. Außerdem muss er für den finanziellen Schaden aufkommen. Zur Gerichtsverhandlung am gestrigen Freitag brachte Kim bereits Schecks über 100.000 Dollar mit. Mit denen sollen erste Schulden bei 80 seiner Opfer beglichen werden, denen er zusammen 180.000 Dollar schuldet. Später, so berufen sich US-Medien auf die Staatsanwaltschaft von Los Angeles, müsse Kim noch 370.000 Dollar an eBay und deren Tochter Paypal, sowie 30.000 Dollar an die Bank of America zahlen.

Quelle: Heise News-Ticker

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eBay wird zum Geschäftswerkzeug

Das Internet-Auktionshaus eBay kooperiert mit der Softwareschmiede SAP, um deren Kunden eine Handelsplattform für gebrauchte Investitonsgüter zu offerieren. Auf der Anwendermesse Sapphire 2003 in Orlando, Florida, meldete sich die bislang wenig bekannte Sparte SAP Inspire mit einem Pilotprojekt zu Wort, das nordamerikanischen Kunden mit dem automatischen Zusammenstellen von Daten überschüssigen Inventars helfen soll.

Mit diesen Informationen formuliert die SAP-Software laut Hersteller automatisch eBay-Angebote und beobachtet die daran geknüpften Online-Auktionen. Das Modul auf der Basis von SAPs im Januar angekündigter NetWeaver-Plattform soll zugleich die Schnittstellen von eBay und den Programmpaketen SAP R/3 sowie mySAP CRM nutzen. Bis zum Frühjahr 2004 will SAP die neue Softwarefunktion weltweit anbieten können.

Quelle: Heise News-Ticker

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www.wortfilter.de bleibt bei Host Europe

Heute vormittag hatte ich ein Gespräch mit Patrick Hebel, dem Pressesprecher meines Providers Host Europe. Er hat sich dabei im Namen seiner Firma für die Abschaltung von www.wortfilter.de entschuldigt, diese sei schon alleine wegen der ungewöhnlichen Länge so nicht in Ordnung gewesen und Resultat einer Verkettung unglücklicher Umstände. Auch die fehlende Kommunikation mit mir sei letztlich das Ergebnis des unüblich langen Zeitraums, in dem keine echten Entscheidungsträger mit der Angelegenheit befasst wurden - unter normalen Umständen sei so etwas innerhalb weniger Stunden geklärt.

Meine vorsorglich ausgesprochene fristlose Kündigung widerrufe ich, ich bleibe mit meiner Website bei Host Europe: Immerhin war ich mit deren Technik bisher immer sehr zufrieden. Inzwischen habe ich allerdings auch bei einem anderen Provider umfangreichen Webspace angemietet und werde mir Gedanken machen, wie ich im Falle einer Nichterreichbarkeit des einen Providers alle Leser auf den anderen umleiten kann.

ag20030612

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www.wortfilter.de war offline

Diese Meldung hier wird etwas länger... ;-)

Zunächst einmal der Text meines am Abend des 10. Juni verschickten Newsletters:

Meine Website http://www.wortfilter.de ist seit heute morgen etwa 10 Uhr nicht erreichbar. Ich habe dann bei meinem Provider Host Europe http://www.hosteurope.de gegen 11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr angerufen und bekam jeweils die Auskunft, es gebe Probleme mit (m)einem Server, die aber in Kürze behoben sein sollten.

Gegen 17 Uhr bekam ich dann bei einem erneuten Anruf die Info, die Serverprobleme seien inzwischen behoben, meine Website bliebe aber auf Betreiben eBays offline. Den genauen Beschwerdegrund könne man mir nicht nennen, aber man habe den Sachverhalt geprüft und sich für die Sperrung entschieden. In den nächsten Tagen oder Wochen bekäme ich das auch schriftlich.

Daraufhin habe ich mich mit eBays Pressechef (sorry, die (r/w)ichtige amerikanische Bezeichnung habe ich vergessen) Joachim Guentert in Verbindung gesetzt, der mir nach einer Rückfrage glaubhaft versicherte, eBay Deutschland habe damit nichts zu tun - er könne allerdings den eher unwahrscheinlichen Fall nicht völlig ausschließen, dass eBay.com da etwas unternommen habe.

Daraufhin habe ich um kurz nach 18 Uhr persönlich bei Host Europe vorgesprochen, leider war aber um die Zeit niemand mit Entscheidungsbefugnissen mehr im Dienst.

So geht es weiter:

Zunächst einmal habe ich die Website gespiegelt, sie ist nun unter http://www.gronen.de/wortfilter erreichbar. Ich sehe das mal von der positiven Seite und als Test für saubere HTML-Programmierung: Bitte meldet eventuelle tote Links.

Kennt jemand einen preiswerten und/oder guten Anwalt für derartige Streitigkeiten? Ich will morgen beim Landgericht Köln eine Einstweilige Verfügung gegen Host Europe beantragen, die diese Firma zwingt, meine Website wieder erreichbar zu machen. Immerhin verstossen die ohne für mich erkennbaren Rechtsgrund gegen einen geltenden (ungekündigten) Vertrag mit mir...

Auf diesen Newsletter hin bekam ich fast 800 Mails, in denen man mich zum Durchhalten und Wehren aufforderte und mir mindestens moralische, teils aber auch handfeste finanzielle oder sonstige Unterstützung zusagte. Über diese Mails habe ich mich sehr gefreut! Sorry, dass ich nicht alle beantwortet habe, dafür fehlte mir einfach die Zeit. Jedenfalls haben sie mir eine Menge Kraft gegeben und mich in meinem Engagement sehr bestärkt.

Am Vormittag des 11. Juni habe ich dann einen (für mich letzten) Versuch gemacht, jemanden bei meinem Provider Host Europe (HE) zu sprechen, der mir mal ein wenig mehr zu den Hintergründen der Sperrung sagen könnte. Wäre dieses Telefonat erfolglos geblieben, hätte ich eine Einstweilige Verfügung gegen HE beantragt...

Stattdessen aber erfuhr ich nun wenigstens einige Details und bekam die Zusage, dass www.wortfilter.de wieder erreichbar gemacht werden würde, möglicherweise aber zunächst ohne Möglichkeit für mich zur Aktualisierung der Seiten. Irgendwann im Laufe des Tages wurde mir aber dann auch wieder FTP-Zugriff auf meine Seiten gestattet - allerdings erst einige Zeit nach der allgemeinen Erreichbarkeit.

Wie von mir nach dem Gespräch mit eBays Pressechef Joachim Guentert vermutet: eBay Deutschland hatte wohl nichts mit der Sperrung von www.wortfilter.de zu tun. Ich hatte Ende letzter Woche über meinen Provider HE eine *.de-Domain mit "eBay" als Namensbestandteil konnektiert. Diese Domain sollte zu einer Demonstration einer eBay-Sicherheitslücke genutzt werden. Ich hatte dann dort eine Seite abgelegt, die einer eBay-Seite zum Verwechseln ähnlich sah - und auf die aus mir unverständlichen Gründen eBay.com aufmerksam wurde. Mich wundert das vor allem deshalb, weil nirgends ein Link auf diese Seite veröffentlicht war und außer mir auch nur noch ein einziger anderer Mensch von ihr wusste - der ganz bestimmt eBay darüber nicht informiert hat.

Jedenfalls hat anscheinend eBay.com meinen Provider HE auf diese Seite aufmerksam gemacht, worauf HE alle meine dortigen Webpräsenzen sperrte - zweifellos eine völlig ungerechtfertigte Überreaktion: Eine Sperrung der betroffenen Domain wäre völlig ausreichend und für mich nachvollziehbar gewesen. Leider hielt HE es auch nicht für nötig, mich darüber zu informieren oder vor der Sperrung zu kontakten - im Gegenteil: Meine ersten drei telefonischen Anfragen wurden falsch beantwortet, man redete da nur von "technischen" Problemen.

Anfragenden Pressevertretern gegenüber hat HE eingeräumt, Fehler gemacht zu haben. Angeblich hätte man mich (nachträglich) auch vergeblich zu erreichen versucht - was aber nicht möglich gewesen sei. Naja: Immerhin hatte ich dort insgesamt sechs Mal angerufen (mit jeweils aktivierter Rufnummernübermittlung) und ich war zwei Mal persönlich bei Host Europe - wurde aber mit Ausnahme des konstruktiven letzten Telefongesprächs immer nur abgewimmelt. Meine Telefonnummer und meine Adresse wären auch leicht über das Impressum meiner Seiten zu erfahren - und ich war und bin selbstverständlich auch per Mail immer leicht und schnell erreichbar...

Ob die Website www.wortfilter.de nun von HE wegzieht, entscheide ich im Lauf des heutigen Tages, ich versuche noch einmal, Kontakt zu denen zu bekommen. Sollte ein Umzug nötig werden, kann der schnell über die Bühne gehen: Einen neuen Provider habe ich bereits...

ag20030612

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Bug in eBay-Suche

Seit einigen Tagen gibt es ein Problem in eBays Suchfunktion, wie Elmar Denkmann (Autor des Tools BayWotch) als erster berichtete:

Das Pluszeichen "+" wird normalerweise als logischer "UND"-Operator bei Verknüpfungen mehrerer Suchbegriffe verwendet.

So soll laut eBay Hilfe der Suchtext

+ddr -briefmarken

alle Artikel finden, die im Auktionstitel "ddr", nicht aber "briefmarken" enthalten.

Seit einiger Zeit führt aber die oben genannte Suche - eine bestimmte Kategorie vorausgesetzt - zu Treffern aller Artikel aus der angegebenen Kategorie. O.g. Beispiel findet demnach über 60.000 Artikel, wenn man in der Kategorie "Briefmarken" sucht - obwohl fast nirgends "ddr" im Auktionstitel vorkommt!

Abhilfe: Das "+"-Zeichen weglassen! Es ist sowieso nur optional zu verwenden, d.h. standardmäßig wird ein Wort immer als "UND" Verknüpfung behandelt, auch wenn kein "+" vorangestellt wird.

O.g. Beispiel müßte also wie folgt eingegeben werden, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen:

ddr -briefmarken

Dies bringt deutlich weniger (unter 4.000) Treffer, bei denen dann tatsächlich "DDR" im Titel steht und "Briefmarken" eben nicht.

ag20030609

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Polizei versteigert Autos bei eBay

Die bayerische Polizei verkauft ausrangierte Dienstwagen übers Internet. Bei eBay erzielten die betagten Autos deutlich bessere Preise als bei herkömmlichen Versteigerungen, so dass die Polizeipräsidien Augsburg und Regensburg sich vor knapp vier Jahren zum Online-Verkauf entschieden.

Die beamteten Anbieter sind bei ihren Kunden äußerst beliebt. Schließlich werden alle etwaigen Mängel der Fahrzeuge detailliert aufgelistet. Denn es wäre wohl zu peinlich, wenn sich ausgerechnet die Polizei als unseriöser Gebrauchtwagen-Verkäufer entpuppte.

Die Bewertungen des Users "Polizeischwaben" fallen entsprechend positiv aus: "Super Polizei, so macht eBay Spaß!" freut sich ein erfolgreicher Käufer über die reibungslose Transaktion, ein "Saupreuße" verteilt "ein großes Lob an die bayrische Polizei".

Nur einer von mehr als 100 Einsatzwagen-Erwerbern ist nicht ganz zufrieden: "Motorschaden verschwiegen und nicht zugeben!! Nie wieder!!" heißt es in seiner Bewertung, aber Polizeischwaben ist sich keiner Schuld bewusst: "Richtigstellung: kein Motorschaden, sondern Verschleiß entsprechend 241.900 km Laufleistung"

Vielleicht hatte der enttäuschte Kunde in Wirklichkeit auch nur gehofft, mit der Ersteigerung eines Polizeiautos en passant günstig in den Besitz eines Blaulichts und einer Einsatz-Sirene zu kommen. Daraus wird aber grundsätzlich nichts: "Zum Zeitpunkt der Abgabe sind polizeispezifische An- und Einbauten entfernt", heißt es im Angebot.

Zu erreichen sind die polizeilichen Auto-Auktionen unter www.polizei.bayern.de. Derzeit werden bei eBay drei VW-Transporter, zwei Audi 80 und ein Motorrad versteigert.

ag20030609

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Ricardo versteigert Immobilien im Internet

Ab 4. Juli kommen beim Auktionshaus Ricardo auch Immobilien unter den Hammer. Angeboten werden unter anderem ein Bahnwärterhaus in Hoyerswerda/Sachsen zum Startgebot von 100 Euro, ein Gutsherrenhaus mit Park in der Mark Brandenburg für 25.000 Euro und ein unbebautes Grundstück in Rheinsberg für 250 Euro. Entwickelt wurde die Online-Immobilien-Auktion gemeinsam von Ricardo und der Deutschen Grundstücksauktionen AG (DGA), die auch die Prüfung und Bewertung aller Objekte vornimmt und die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften für gewerbliche Immobilien-Versteigerungen überwacht. Beispielsweise müssen während des Zuschlags ein Notar und ein Auktionator anwesend sein. Der Notar beurkundet im Anschluss auch den Kaufvertrag. Das Verfahren ist nach Angaben von Ricardo und der DGA die erste gesetzeskonforme gewerbliche Online-Immobilienversteigerung in Deutschland.

Kaufinteressenten müssen sich vorab registrieren und einen Bieterantrag per Post oder Fax an die DGA schicken, die dann deren Bonität prüft. Nach der erfolgreichen Anmeldung können bereits Gebote abgegeben werden, die am 4. Juli um 11 Uhr in eine Live-Auktion übergeht. Auktionator und Bieter kommunizieren dabei über Chat miteinander. Der Zuschlag wird erteilt, wenn keine höhereren Gebote mehr abgegeben werden. Die DGA brachte Immobilien bislang ausschließlich bei so genannten Präsenzversteigerungen unter den Hammer, die eine Anwesenheit der Bieter vor Ort erfordern. Die Immobilienversteigerung im Internet beseitigt dieses Manko. "Man kann so auch für ein interessantes Grundstück bieten, ohne einen Tag Urlaub nehmen zu müssen, um zum Auktionstermin zu fahren", sagt Projektleiter Olaf Bock von Ricardo. Ansonsten entsprechen die Abläufe denen einer Offline-Versteigerung. Wenn die Immobilienauktionen gut ankommen, wollen Ricardo und die DGA diese künftig regelmäßig durchführen.

Quelle: Heise News-Ticker

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eBay-Stammtische im Sommer

Die inzwischen traditionellen eBay-Stammtische werden auch im Sommer veranstaltet.

Stammtisch-Nord: Der erste Stammtisch im Norden wird am 26. Juli in Hamburg stattfinden. Weitere Infos gibt es auf der eigenen Homepage.

Stammtisch-Süd: Der inzwischen dritte Stammtisch in Süddeutschland findet am 2. August in Gingen statt. Weitere Infos gibt es in diesem Thread.

Schlemmer-Stammtisch NRW: Derzeit laufen die Planungen für den bereits siebten nordrhein-westfälischen eBay-Stammtisch. Der wird möglicherweise in der zweiten Juli-Hälfte stattfinden, im Gespräch sind dafür derzeit Monschau/Eifel und Buldern/Westfalen. Weitere Infos gibt es in diesem Thread.

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Berlin: Polizei fahndet nach zwei eBay-Betrügern

München (smk) – Die Berliner Polizei fahndet nach zwei Internet-Betrügern mit gefälschten spanischen Pässen. Sie sollen im Januar diverse so genannte eBay-Powerauktionen in betrügerischer Absicht durchgeführt haben. Nach bisherigen Ermittlungen gehen mindestens 350 Betrügereien auf das Konto der Gesuchten. Den bislang entstandenen Schaden beziffert die Polizei auf über 120.000 Euro.

In den Versteigerungen boten die Täter fast ausschließlich PC-Zubehör und Handys an. Die Auktions-Gewinner überwiesen die Kaufpreise vorab auf die Konten der Täter. Zur Auslieferung von Waren ist es aber in keinem Fall gekommen, schreibt die Polizei.

Als sie die überwiesenen Gelder abheben wollten, wurden zwei der Täter in einer Bank in der Berliner Residenzstraße fotografiert; einer ohne Brille am 15. Januar und einer mit Brille am 21. Januar. Für Hinweise, die zur Festnahme der Gesuchten führen, hat die Berliner Polizei 1.000 Euro Belohnung ausgesetzt.

Quelle: CHIP

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eBays Telefonsupport

Anfang Mai hatte ich über eBays Telefonsupport berichtet, an dem eBay schon rund 9 Monate rumexperimentiert. Der wurde nun auch offiziell geboren, hier die offizielle Marktplatzmitteilung eBays dazu:

*** VORANKÜNDIGUNG: DER EBAY TELEFON-SUPPORT ***

Liebe eBay-Mitglieder,

viele von Ihnen haben uns schon gefragt, ob sie den eBay-Kundenservice nicht auch telefonisch erreichen können. Vor kurzem haben wir damit begonnen, schrittweise einen kostenpflichtigen Telefon-Support einzuführen (59 Cent / Minute).

Anfangs können wir nur Fragen zu einzelnen Themen telefonisch behandeln. Wir haben mit einer Pilotphase für allgemeine Fragen zur Anmeldung begonnen. In den nächsten Monaten werden immer mehr Themen hinzukommen. Voraussichtlich bis Ende des Jahres sollten dann alle Fragen rund um den Handel bei eBay auch über den Telefon-Support beantwortet werden.

Der kostenlose E-Mail-Support wird weiterhin (neben den Hilfeseiten) der wichtigste Service zur Beantwortung von Fragen zum Handel bei eBay bleiben. Der kostenpflichtige Telefon-Support ist vor allem für Fragen geeignet, die schnell beantwortet werden müssen. Zusätzlich arbeiten wir an weiteren Kundendienstleistungen.

Sie werden uns in Zukunft immer öfter persönlich erreichen können.

Herzliche Grüße

eBay-Team

Leider hat eBay "vergessen", auch die Nummer dieses Telefonsupports anzugeben. Da bin ich gerne behilflich: Den eBay-Telefonsupport erreicht man täglich zwischen 9 und 20 Uhr unter 0900 1 463229 (entspricht 0900 1 GO EBAY), die Kosten betragen 0,59 Euro pro Minute. Die Hotline ist derzeit nur aus dem Festnetz der Deutschen Telekom AG erreichbar.

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Künftig auch "krumme" Startpreise

Bei eBay kann man ab dem 1. Juli bei den Startpreisen auch Nachkommastellen eingeben, also z.B. eine Auktion bei 1,99 Euro starten lassen. Insbesondere bei einigen Schwellenpreisen bei den Angebotsgebühren ist das sehr sinnvoll: So kostet eine Auktion mit einem Startpreis von 9,99 Euro 45 Cent Angebotsgebühren, eine mit 10 Euro Startpreis aber schon 80 Cent Angebotsgebühren!

Der Mindeststartpreis von einem Euro bleibt allerdings erhalten. Das war zu erwarten: eBay möchte ja immer mehr weg von den kleinpreisigen "Flohmarktartikeln" hin zu teuren Waren wie Autos und Plasma-Fernsehern. eBays Kosten bleiben unabhängig von den eingestellten Artikeln: Der Verkauf eines gebrauchten Taschenbuchs ist für eBay genau so aufwändig, wie der eines LearJets...

Hier die offizielle Marktplatzmitteilung eBays dazu:

*** DEMNÄCHST BEI EBAY: DEZIMALSTELLEN BEIM STARTPREIS MÖGLICH ***

Liebe eBay-Mitglieder,

auf vielfachen Wunsch werden wir ab 1. Juli Dezimalstellen bei der Angabe des Startpreises zulassen.

Das heißt, Sie können dann einen Artikel mit einem Startpreis von 1,50 Euro oder mit 9,99 Euro oder auch 12,34 Euro usw. einstellen.

Mindeststartpreis bleibt weiterhin 1,00 Euro.

So verfügen Sie über noch mehr Spielraum beim Handel bei eBay.

Herzliche Grüße

eBay-Team

ag20030604

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Kaufabwicklung soll verbessert werden

Voraussichtlich ab dem 18. Juni soll eBays Kaufabwicklung verbessert werden. Das wurde auch höchste Zeit, denn wegen ihrer Unübersichtlichkeit ist die Kaufabwicklung in der jetzigen Form faktisch unbrauchbar.

Hier die offizielle Marktplatzmitteilung eBays dazu:

*** DEMNÄCHST BEI EBAY: OPTIMIERUNG DER KAUFABWICKLUNG ***

Liebe eBay-Mitglieder,

voraussichtlich am 18. Juni werden wir Ihnen eine optimierte Kaufabwicklung zur Verfügung stellen.

Folgende Verbesserungen vereinfachen in Zukunft die Kaufabwicklung:

  • Die Kontoangaben des Verkäufers (sofern von ihm angegeben) sind dann sofort auf der ersten Seite der Kaufabwicklung zu sehen.
  • Die einzelnen Schritte der Kaufabwicklung sind einfacher und können schneller durchlaufen werden.
  • Ein neues Layout sorgt für ein ansprechenderes Design.

So können Sie Ihre Käufe und Verkäufe bei eBay optimal abwickeln.

Herzliche Grüße

eBay-Team

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Plant eBay größere Gebotsschritte?

Wie von mir bereits vor etwa einem Monat berichtet, plant eBay für den Sommer größere Änderungen an den Artikelseiten. Dazu gibt es inzwischen auch eine illustrierte deutschsprachige Tour.

Irritierend ist dabei ein Gebotsfenster:

Neue Erhöhungsschritte?

Nach dieser Abbildung könnte man vermuten, dass eBay die Erhöhungsschritte vergrößern will: Aktuell wäre hier nämlich ein Gebot von 1,50 Euro ausreichend...

Noch irritierender ist allerdings dieser Screenshot:

Pushen erlaubt?

Demnach kann man künftig auf eigene Auktionen bieten, also den Preis "pushen"...

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eBay erhöht die Preise um bis zu 200 Prozent!

eBay muss ab dem 1. Juli Mehrwertstuer abführen (siehe Bericht) und nutzt diese Gelegenheit für drastische Preiserhöhungen um bis zu 200 Prozent. Allgemein war damit gerechnet worden, dass die Preise um die Mehrwertsteuer erhöht und dann noch aufgerundet würden - die jetzigen Preissprünge fallen überraschend aber viel höher aus. Vor drei Wochen noch gab es Aussagen eBays, die sogar auf eine Preissenkung für gewerbliche Powerseller hoffen ließen - stattdessen werden trotz Vorsteuerabzugs auch die gewerblichen Powerseller Opfer der riesigen Preiserhöhung werden.

Hier die offizielle Marktplatzmitteilung eBays dazu:

*** VORANKÜNDIGUNG: WICHTIGE ÄNDERUNGEN ZUM 1. JULI 2003 ***

Mehrwertsteuer und neue Preisstruktur

Liebe eBay-Mitglieder,

wie wir Ihnen bereits am 31. März mitgeteilt haben, führt eine neue Richtlinie der Europäischen Union (EU) bezüglich der Einführung der Mehrwertsteuer auf digitale Dienstleistungen dazu, dass eBay ab 1. Juli 2003 auf eBay-Gebühren und -Provisionen Mehrwertsteuer berechnen wird.

Diese Mehrwertsteuer wird für alle eBay-Gebühren und -Provisionen fällig - einschließlich Angebotsgebühren, Gebühren für Zusatzoptionen, Provisionen und Gebühren für weitere Dienstleistungen - , die von eBay-Verkäufern gezahlt werden, die in einem EU-Land ansässig sind oder ihren Wohnsitz oder Sitz in einem EU-Land haben.

Der EU-Richtlinie folgend wird eBay denjenigen Mehrwertsteuersatz heranziehen, der in dem EU-Land gilt, in dem ein eBay-Verkäufer wohnt. Für alle eBay-Verkäufer, die sich z.B. mit einem Wohnsitz in Deutschland bei eBay angemeldet haben, bedeutet das 16% Mehrwertsteuer, unabhängig davon, bei welcher eBay-Site in der EU der Artikel angeboten wird. Weitere Informationen über die Mehrwertsteuer bei eBay und wie sie umgesetzt wird, lesen Sie bitte auf unseren Hilfeseiten.

Gewerblichen Verkäufern, die eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (Ust-IdNr.) haben, wird keine Mehrwertsteuer auf eBay-Gebühren berechnet, wenn sie eine gültige Ust-IdNr. bei eBay anmelden und alle weiteren Bedingungen dieser Anmeldung erfüllen. Wir werden in den nächsten Tagen ein Online-Formular zur Verfügung stellen, in das Verkäufer ihre Ust-IdNr. rechtzeitig vor dem 1. Juli eingeben können. Gewerbetreibende werden in der Regel nicht, wie sonst üblich, die Mehrwertsteuer als Vorsteuer geltend machen können. Deshalb müssen Verkäufer, die eine Nettorechnung ausgestellt bekommen wollen, zuerst ihre Ust-IdNr. bei eBay angeben. Weitere Informationen über die Berechtigung zur Nettorechnung entnehmen Sie bitte unseren entsprechenden Hilfeseiten.

Aufgrund der Einführung dieser Mehrwertsteuer haben wir die Angebotsgebühren und die Provisionen neu strukturiert. Wir werden die Mehrwertsteuer jedoch nicht pauschal auf die Gebühren aufschlagen. Wir haben einzelne Gebühren erhöht, gleichzeitig aber die Angebotsgebühr für Startpreise zwischen 1 Euro und 1,99 Euro unverändert gelassen. Zudem haben wir die Gebühren für Zusatzoptionen grundlegend überarbeitet. Mehr Details über die neuen Gebühren inklusive Mehrwertsteuer erfahren Sie auf dieser Seite.

Die neuen Gebühren und die Umsetzung der Mehrwertsteuer-Richtlinie werden am Dienstag, dem 1. Juli um 9:00 Uhr MESZ in Kraft treten. Ab diesem Zeitpunkt finden Sie auf der Gebührenübersichtsseite die neuen Gebühren inklusive Mehrwertsteuer.

Wir sind uns bewusst, dass die Einführung der Mehrwertsteuer und die Gebührenänderungen unsere Verkäufer direkt betreffen, weshalb wir jedem empfehlen, sich mit den neuen Bestimmungen vertraut zu machen.

Gemeinsam werden wir fortfahren, einen dynamischen Marktplatz aufzubauen, um es Millionen von Menschen zu ermöglichen, den Handel bei eBay zu entdecken.

Herzliche Grüße

eBay-Team

Die größte Preiserhöhung gibt es bei den Top-Angeboten auf der Startseite: Bietet man dabei mehr als einen Artikel an, kostet das künftig statt 59,95 Euro saftige 179,95 Euro, also rund 200 Prozent mehr!

Aber auch sonst langt eBay kräftig zu: So wird beispielsweise die Angebotsgebühr für Angebote mit einem Startpreis über 250 Euro von 2,40 Euro auf 4,80 Euro glatt verdoppelt. Gleiches gilt für die Angebotsgebühren bei Autos, Booten, Flugzeugen und Motorrädern - bei Booten und Flugzeugen ist das nun die dritte Gebührenerhöhung innerhalb eines halben Jahres.

Auch die Provisionen werden nicht bloss um die 16 Prozent Mehrwertsteuer erhöht, hier gibt es stattdessen Preiserhöhungen zwischen 25 und 33 Prozent.

Einige wenige Zusatzoptionen bleiben im Preis gleich bzw. werden sogar billiger: So kostet die Option "Galerie" auch künftig 75 Cent und ist damit weiter deutlich attraktiver, als beispielsweise die im Preis gesenkte Option "Highlight".

eBay rechnet diese Preiserhöhungen mit einigen Beispielen schön, die natürlich nicht unbedingt repräsentativ sind. Hier mal eine Beispielrechnung von mir: Jemand verkauft 10 Digitalkameras zum Festpreis von jeweils 300 Euro und bucht als Zusatzoptionen Top-Angebot auf der Startseite, Galerie und Fettschrift. Nach jetzigem Stand kostet ihn das 159,10 Euro, künftig satte 61 Prozent mehr: 257,00 Euro. Bei dieser Konstellation ist aber natürlich anzunehmen, dass der Verkäufer keine Mehrwertsteuer an eBay zahlen muss, er also eine Nettorechnung über 221,55 Euro bekommt - das entspricht dann einer Preiserhöhung von "nur" 39 Prozent.

Fazit: Die Preiserhöhungen gehen sehr weit über das Aufschlagen der Mehrwertsteuer hinaus, eBay wird nicht nur für private, sondern auch und gerade für gewerbliche Verkäufer drastisch teurer.

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Zusatzoption "Galerie" für 10 Cent

Noch bis zum 5. Juni bekommt man bei eBay die Zusatzoption "Galerie" für 10 Cent. Diese Aktion ist vermutlich die erste, die nur den Powersellern per Mail angekündigt wurde, alle anderen wurden nur per Marktplatzmitteilung informiert:

*** VOM 3. BIS ZUM 5. JUNI: ZUSATZOPTION 'GALERIE' FÜR NUR 10 CENT ***

Liebe eBay-Mitglieder,

in der Zeit vom 3. Juni 0.01 Uhr bis zum 5. Juni 23.59 Uhr können Sie für nur 10 Cent* (statt 75 Cent) die Zusatzoption "Galerie" testen und erhalten so um bis zu 22% mehr Gebote**.

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Wenn Sie Ihren Artikel mit der Zusatzoption "Galerie" einstellen, erscheint Ihr Artikelfoto als Vorschaubild in den Artikellisten und in der Galerie.

Wenn Ihre Angebote in der "Galerie" erscheinen, erhalten die Käufer sofort einen ersten optischen Eindruck und Ihr Angebot hebt sich von den anderen im reinen Textformat ab.

* Bitte beachten Sie:

  • Dieses Angebot gilt ausschließlich für die Zusatzoption "Galerie" bei Artikeln, deren Laufzeit zwischen dem 3.6., 0:01 Uhr, und dem 5.6.2003, 23:59 Uhr, beginnt.
  • Wenn Sie Ihren Artikel mit Hilfe der Startzeitplanung schon vor dem 3.6.2003 zum Verkauf bei eBay mit einem Startdatum zwischen dem 3.6. und 5.6.2003 einstellen, werden Ihnen im eBay-Verkaufsformular noch die Original-Gebühren für die Galerie-Option angezeigt (75 Cent), berechnet werden Ihnen jedoch später die reduzierten Gebühren von 10 Cent. Nutzen Sie die Startzeitplanung dagegen zwischen dem 3.6. und 5.6.2003 und wählen für Ihren Artikel ein späteres Startdatum als den 5.6.2003, werden Ihnen die üblichen Gebühren von 75 Cent berechnet, auch wenn Ihnen in jenem Zeitraum die reduzierten Gebühren von 10 Cent angezeigt werden.
  • Wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihren Artikel in zwei Kategorien anzubieten und Sie die Zusatzoption "Galerie" auswählen, wird die Gebühr für diese Option 20 Cent betragen. Wenn Sie einen Artikel zwischen dem 3.6. und dem 5.6.2003 überarbeiten und die Zusatzoption "Galerie" hinzufügen, gilt die 10-Cent-Gebühr nur, wenn auch die Laufzeit dieses Artikels in diesem Zeitraum beginnt/begonnen hat. Bitte beachten Sie, dass alle anderen Gebühren (alle Angebotsgebühren, alle Verkaufsprovisionen sowie Gebühren für alle anderen Zusatzoptionen) wie üblich berechnet werden.

**Erfahrungsgemäß erhöht sich die Gebotsanzahl je nach Kategorie und Wert des Artikels im Durchschnitt um den oben genannten Prozentsatz, wenn Sie beim Einstellen des Artikels die genannte Zusatzoption verwenden.

Aufgrund eines möglichen starken Andrangs kann es bei der Nutzung des Turbo Listers zu Zeitverzögerungen beim Einstellen Ihrer Artikel kommen. eBay übernimmt in diesem Fall keine Gewähr für das rechtzeitige Einstellen über dieses Offline-Tool. Eine Rückvergütung für nicht zeitgerecht eingestellte Artikel ist ausgeschlossen.

Jetzt verkaufen

Herzliche Grüße

eBay-Team

Übrigens kostet die Zusatzoption "Galerie" bei eBay Schweiz derzeit noch weniger: Nur 10 Rappen. Bei eBay Österreich sind die Kosten wie bei eBay.de, bei der niederländischen eBay-Filiale gibt es derzeit keine Ermässigung.

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www.wortfilter.de hat Geburtstag!

Am 4. Juni 2003 wird www.wortfilter.de genau ein Jahr alt: Am 4. Juni 2002 wurde die Domain wortfilter.de bei der DENIC eG eingetragen und ging sofort online, nachdem eine erste Seite bereits kurz vorher unter meiner Domain gronen.de erreichbar war.

Anfangs beschäftigte sich die Website fast ausschließlich mit der Problematik von eBays Wortfilter, daher auch der naheliegende Name dafür. Die Zensur und die absurden Folgen duch eBays Wortfilter wurden nach der ersten Pressemeldung von www.wortfilter.de auch bei größeren Zeitungen und Zeitschriften Thema: Es gab u.a. Berichte in der FAZ, der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, Computerbild und CHIP.

Zwar konnten das Engagement von www.wortfilter.de und der daraus resultierende öffentliche Druck eBay nicht zu einer Abschaffung des Wortfilters bewegen, immerhin wurden aber am 28.06.2002 und am 07.11.2002 jeweils durch das Streichen von Filterwörtern Entschärfungen des Wortfilters erreicht.

Mit Ausnahme des Monats November 2002 (da war ich in Südostasien unterwegs) stiegen die Besucherzahlen von www.wortfilter.de kontinuierlich jeden Monat stark an. Die gestiegenen Benutzerzahlen zwangen mich zwei Mal zum Umzug des Webservers: Am 3. August 2002 und am 27. April 2003. Hier eine Grafik der Auslastung des zweiten Servers:

Auslastung Server 2
Zugriffe auf www.wortfilter.de vom 03.08.2002 bis 27.04.2003

Im Mai 2003 hatte www.wortfilter.de durchschnittlich über 2.500 Besucher (Visits) und über 6.000 Pageviews täglich. Der absolute Besucherrekord stammt vom 22. April 2003: Da hatte die Website 8.858 Visits.

Auch die Entwicklung der Newsletterabonnenten kann sich sehen lassen: Der Geburtstagsnewsletter am 04.06.2003 erreicht 8.615 Empfänger, damit ist der Wortfilter-Newsletter der größte deutschsprachige zum Thema eBay!

Der Schwerpunkt von www.wortfilter.de hat sich allerdings zunehmend von der eigentlichen Wortfilterproblematik wegbewegt, inzwischen ist die Website viel eher ein Portal rund um eBay. Diese Meldung hier ist beispielsweise inzwischen die 293. veröffentlichte Newsmeldung, es gibt daher ein ziemlich umfassendes Meldungsarchiv. Außerdem gibt es einige sehr nützliche und teils gut angenommene kostenlose Tools: Den eBay-Kostenrechner, den Auktionstiteltest und seit kurzem ein Tool, mit dem man eBay-Bewertungen auch nach mehr als 90 Tagen abgeben kann. Neben diesen kostenlosen Tools gibt es bisher auch den PreisHai, weitere Tools folgen noch im Juni 2003. In nächster Zeit wird auch die Seite mit den Tipps und Tricks stark ausgebaut und deshalb aufgeteilt werden.

Damit auch der Spass nicht zu kurz kommt, soll die Liste kurioser Auktionen weiter regelmäßig ergänzt und aktualisiert werden. Künftig werden die Artikelbeschreibungen abgespeichert, damit sie nicht nach 90 Tagen verschwinden.

Wer das Projekt www.wortfilter.de unterstützen möchte, erfährt auf der Seite "Hilfe gesucht!", wie das geht.

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© bei Axel Gronen. Letzte Aktualisierung: 09.07.03.
Etwaige Rechtschreib- und Grammatikfehler in diesem Text sind gewollt und wurden hier mit Absicht versteckt. Wer sie findet, darf sie behalten. Best viewed with open eyes and a human brain ver. 1.0 or above.