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Archiv von News und Infos zu eBay und anderen Onlineauktionshäusern

März 2003:
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eBay erhebt ab dem 1. Juli Mehrwertsteuer

eBay wird wohl teurer: Ab dem 1. Juli wird eBay auf alle Gebühren Mehrwertsteuer erheben. Dazu hiess es heute in den Marktplatz-Mitteilungen:

*** NEUE EU-RICHTLINIEN ZUR MEHRWERTSTEUER ***

Liebe eBay-Mitglieder,

 

neue Richtlinien der Europäischen Union (EU) über die Erhebung von Mehrwertsteuer auf digitale Dienstleistungen führen dazu, dass eBay ab dem 1. Juli 2003 beginnen wird, Mehrwertsteuer für alle Verkaufsgebühren zu erhebenWir arbeiten mit den Steuerbehörden zusammen, um die für uns aus diesen Verordnungen entstehenden Pflichten zu klären und um festzulegen, wie wir die Richtlinien bestmöglich umsetzen.

 

Die Mehrwertsteuer wird für sämtliche eBay-Gebühren (z.B. Angebotsgebühren, Gebühren für Zusatzoptionen, Verkaufsprovisionen) für Verkäufer mit Wohnsitz in der EU gelten.

 

Gewerbetreibenden Verkäufern, die eine europäische Umsatzsteueridentifikationsnummer (USt-IdNr.) nachweisen, wird keine Mehrwertsteuer auf die eBay-Gebühren in Rechnung gestellt werden.

 

Wir erarbeiten derzeit Pläne zur Umsetzung der Richtlinien und werden Sie innerhalb der nächsten Monate im Detail informieren. Als Unternehmer erfahren Sie dann auch, welche Informationen Sie bei eBay einreichen müssen, um von der Zahlung der Mehrwertsteuer befreit zu werden.

 

Wir sind bemüht, gemeinsam mit unseren Mitgliedern einen möglichst reibungslosen Übergang zu gestalten.

 

Herzliche Grüße

 

eBay-Team

ag20030331

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Haftbefehl gegen mutmaßlichen eBay-Betrüger

Kaufmann kassierte im Internet ab

Hagen. Das graue Feld des Internet-Betrugs: Erstmals hat das Amtsgericht einen Haftbefehl gegen einen Hagener erlassen, der über das Auktionshaus "eBay" Kunden abgezockt haben soll.

Wenn Amtsrichter Dietmar Peter das leuchtendrote Formular zückt, wird es ernst. Ernst wird es jetzt für Kai-Peter W. (37) aus Bathey. Er soll am 29. April von der Polizei in den Gerichtssaal geführt werden. So steht es im gegen ihn erlassenen Haftbefehl.

Dem Hagener, der eine Firma für Showtechnik betreibt, wird vorgeworfen, von mehreren "eBay"-Bietern zwar Geld kassiert, ihnen aber keine Ware geliefert zu haben. Das Internet-Auktionshaus "eBay", bei dem jedermann Artikel versteigern kann, gilt als Tummelplatz für Schnäppchenjäger. Immer häufiger wird es auch von Abzockern missbraucht.

All das hatte Kai-Peter W. im Versteigerungs-Angebot: Plattenspieler, Schaumstoffplatten, Lampen, Dämm-Matten und Computerdrucker. Die Höchstbieter konnten Versand- und Nachnahmekosten sparen, wenn sie per Vorkasse zahlten. Das taten Kunden von Bayreuth bis Kiel. Doch nachdem sie ihr Geld überwiesen hatten, hörten sie nie wieder etwas vom Verkäufer.

Der Mann aus Bathey wechselte - nachdem ihn "eBay" wegen offensichtlicher Unseriösität von Versteigerungen ausgeschlossen hatte - mehrmals seine Nicknames (Spitznamen), nannte sich abwechselnd "showtech", "superdj100", aber auch "partyservice01" und kassierte munter weiter. In den acht zuletzt bekannt gewordenen Fällen betrug der Schaden über 520 Euro.

Als Bankverbindung gab Kai-Peter W. das Postscheckkonto seiner Mutter an. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass die Mutter ihrem Sohn zwar eine Kontovollmacht erteilt hatte, von den mutmaßlichen Betrügereien aber nichts wusste. Gegenüber der WP räumte Kai-Peter W. ein: "Nach meiner Pleite mit dem Einzelhandelsgeschäft an der Kampstraße habe ich noch 80 000 Mark Miese. Deshalb kriege ich kein Konto mehr und musste das Konto meiner Mutter nutzen."

Warum aber haben die Kunden nie Ware bekommen? W.: "Ein Hardwarefehler an meinem Computer ist schuld. Ein kaputtes Netzteil hat Überspannung ins System geschickt und die Festplatte mit allen Adressen gelöscht."

Dieser "Computerfehler" muss wohl öfter vorkommen. Schon einmal hatte Kai-Peter W. zwei Kunden mit einem Scheinwerfer und einer Nebelmaschine angelockt, abkassiert und nichts geliefert. Er ist wegen "eBay-Betrugs" rechtskräftig vorbestraft.

Der mutmaßliche Abzocker zur WP: "Ich würde ja allen Kunden alles zurückzahlen, wenn ich deren Bankverbindungen hätte. Ehrlich, ich bin zahlungswillig."

Quelle: Westfalenpost

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Neue Regeln und Fristen für den eBay-Käuferschutz

eBay führt neue Regeln und Fristen für den Käuferschutz ein. In den Marktplatz-Mitteilungen schrieb eBay dazu am 28. März:

VORANKÜNDIGUNG: NEUE REGELUNGEN UND FRISTEN FÜR DEN EBAY KÄUFERSCHUTZ

Liebe eBay-Mitglieder,

voraussichtlich in zwei Wochen werden wir die Regelungen und Fristen für den eBay Käuferschutz ändern.

Fristen:

  Bisherige Frist Neue Frist
Früheste Inanspruchnahme 7 Tage nach Angebotsende 30 Tage nach Angebotsende
Späteste Inanspruchnahme 60 Tage nach Angebotsende 90 Tage nach Angebotsende
Häufigste Inanspruchnahme Einmal alle 30 Tage 3-mal in 6 Monaten

Erläuterungen zu den Fristen:
Hintergrund ist die Feststellung, dass sich viele Probleme auch noch nach Ablauf von 7 Tagen klären lassen. Als Ausgleich haben wir die Frist für die späteste Inanspruchnahme auf 90 Tage ausgedehnt. Bezüglich der Häufigkeit haben wir eine flexiblere Lösung gefunden, denn nicht die Häufigkeit bietet Ihnen den Schutz, den Sie brauchen, sondern die flexible Anwendbarkeit.

Regelungen:
Die Erfahrung hat gezeigt, dass der Zweck des Käuferschutzes in der Vergangenheit oft missverstanden wurde. Deshalb haben wir die Bedingungen, wann der Käuferschutz nicht in Anspruch genommen werden kann, genauer definiert.
Der Käuferschutz kann nicht in Anspruch genommen werden, wenn der betroffene Artikel ...

  • ... vom Käufer in irgendeiner Weise verändert, repariert oder schon weiterverkauft wurde.
  • ... beim Transport beschädigt wurde oder verloren ging.
  • ... vom Käufer persönlich abgeholt oder vom Verkäufer persönlich geliefert wurde.
  • ... bar bezahlt wurde.
  • ... nicht über eBay gekauft wurde.
  • ... doppelt bezahlt oder zu viel für ihn bezahlt wurde.

Was ist das überhaupt, der eBay Käuferschutz?

Der weitaus größte Teil aller Transaktionen bei eBay verläuft reibungslos. Bei den wenigen schwierigen Abwicklungen handelt es sich häufig um Missverständnisse, die sich aufklären lassen. Sollte es dennoch einen Betrugsfall geben, hilft Ihnen der eBay Käuferschutz.

Betrug wird bei eBay wie folgt definiert:

  1. Sie haben für einen Artikel bezahlt, ihn aber nicht erhalten.
  2. Sie haben einen Artikel erhalten, der im Wert in erheblichem Umfang nicht der Beschreibung entspricht (z.B. eine vergoldete Kette anstatt einer Goldkette).

Der eBay Käuferschutz ist eine Kulanzleistung, die eBay seinen Mitgliedern kostenlos anbietet. Unter bestimmten Bedingungen zahlt eBay einen Ausgleich für vom Käufer erworbene Artikel bis zu einem Wert von je 200 Euro (300 Euro, wenn der Käufer im Besitz der eBay Visa Card ist) abzüglich einer Selbstbeteiligung von 25 Euro. Auf diesen Ausgleich gibt es keinen Rechtsanspruch.

Bitte beachten Sie:
Grundvoraussetzung für die Inanspruchnahme des Käuferschutzes ist, dass Sie zuvor erfolglos versucht haben, das Problem mit dem Verkäufer zu lösen.

Herzliche Grüße

eBay-Team

Gegen die Neuregelungen bei den Fristen kann man nichts sagen: Die sind durchaus vernünftig. Aber mir will nicht einleuchten, warum man den Käuferschutz nur drei Mal pro Halbjahr in Anspruch nehmen darf...

Übrigens bleibt man neben der Selbstbeteiligung von 25 Euro nicht nur auf einem über die 200 Euro hinausgehenden Schaden sitzen, sondern bekommt auch bereits bezahlte Versandkosten nicht ersetzt. Und falls man einen minderwertigen Artikel bekommen hat, muss man den auch noch auf eigene Kosten an die Versicherung schicken...

ag20030328

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Turbolister nun auch für Schweiz und Österreich

Mit eBays Turbolister kann man nun auch Artikel in der Schweiz und in Österreich einstellen. eBay schrieb dazu in den Marktplatz-Mitteilungen:

*** EBAY TURBO LISTER FÜR SCHWEIZ UND ÖSTERREICH ***

Liebe eBay-Mitglieder,

wir freuen uns, Ihnen bekannt geben zu können, dass man mit dem Turbo Lister, der bisher nur für eBay Deutschland zur Verfügung stand, jetzt auch bei eBay Schweiz und bei eBay Österreich Artikel einstellen kann.

Der eBay Turbo Lister ist ein Offline-Tool für Verkäufer, das Ihnen dabei hilft, Ihre Angebote genauestens zu planen und zu terminieren. Die benutzerfreundliche Oberfläche und die hilfreichen neuen Zusatzfunktionen des Turbo Lister machen es kinderleicht, auch große Artikelmengen in kürzester Zeit einzustellen.

Tipp: Wenn Sie als Verkäufer aus Deutschland bei eBay Österreich oder eBay Schweiz einstellen, dann erreichen Sie nicht nur die dortigen Käufer, Ihr Angebot erscheint auch bei eBay Deutschland.

Was sind die Vorteile des eBay Turbo Listers?

  • Offline arbeiten ohne Online-Kosten
  • Unkompliziertes Einstellen ganzer Artikellisten
  • Möglichkeit, den Startzeitpunkt für jeden Artikel gegen eine geringe Gebühr einzeln festzulegen
  • Abspeichern Ihrer eingegebenen Artikeldaten zur Wiederverwendung
  • HTML-Editor mir Original-Vorschaufunktion (WYSIWYG)
  • HTML-Vorlagen, um die Attraktivität Ihrer Artikelbeschreibung zur erhöhen
  • Und das Beste: Die Benutzung des Turbo Lister ist kostenlos!

Informieren Sie sich auf unseren Turbo Lister-Seiten über die weiteren Merkmale und Vorteile des neuen Turbo Listers. Diskutieren Sie mit anderen Mitgliedern im Turbo Lister-Diskussionsforum über die Funktionen und Merkmale des Programms.

Wir sind uns sicher, dass es Ihnen mit diesem neuen Tool noch mehr Freude bereiten wird, Ihre Artikel bei eBay anzubieten, und wünschen Ihnen viel Spaß und Erfolg beim Verkaufen bei eBay.

Mit freundlichen Grüßen

eBay-Team

ag20030328

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Kriegssouvenirs online versteigert

Irakische Banknote
Irakische Banknote mit Saddam Hussein
Im Internet-Auktionshaus eBay wird rege mit Militaria aus dem laufenden Krieg gehandelt, darunter Gegenstände aus den Beständen beider Kriegsparteien.

Wenn ein Thema die Menschen besonders bewegt, finden sich auf der beliebten Online-Auktionsplattform eBay sofort private und auch professionelle Händler, die Geld damit verdienen wollen.

Das war schon bei den Terroranschlägen des 11. September so, als makabere Überbleibsel des World Trade Centers online versteigert wurden - und jüngst beim Absturz der Raumfähre Columbia, von der Trümmerteile auf Ebay landeten. Beim Irak-Krieg ist Ebay.com erneut dabei: Wie der amerikanische Nachrichtensender CNN berichtet, tauchen mehr und mehr Militär-Devotionalien auf der Auktionsseite auf.

Erinnerungen an Golfkrieg I.

Dabei handelt es sich nicht nur um Gegenstände aus dem letzten Golfkrieg vor über zehn Jahren - ein irakisches Erste-Hilfe-Set von 1990/91 ging für immerhin 22 Dollar weg -, sondern auch um Materialien aus dem aktuellen Irak-Feldzug. Zumindest behaupten dies die Anbieter: So gibt es etwa eine Kopfbedeckung der irakischen Republikanischen Garde, Poster von Saddam Hussein und eines der Flugblätter, die die US-Armee über dem Irak abgeworfen hat. Beliebt ist irakisches Geld - wohl vor allem, weil es das Konterfei des Diktators trägt. Propaganda für den amerikanischen Feldzug wird bei Ebay auch gehandelt: Ein Autoaufkleber mit dem Slogan «Heute Irak, morgen Frankreich» war im Angebot.

«Gute und schlechte Gegenstände»

eBay-Sprecher Kevin Pursglove sagte gegenüber CNN, es sei normal, dass sich Ereignisse von nationaler Bedeutung auch auf der Auktionsplattform wiederfanden: «Wir sehen dann mehr Versteigerungen, die damit zu tun haben. Da gibt es Gutes, aber auch Schlechtes.» Entfernt hat der Anbieter bislang aber noch keine der vielen Irak-Auktionen. Das war zuletzt nach dem Absturz der «Columbia» geschehen.

US-Bürger, die an den Trümmerauktionen der Columbia beteiligt gewesen waren, wurden gesperrt und von den Behörden wegen Diebstahls von Bundeseigentum und Beweismitteln verfolgt.

Ob die Angebote vom Schlachtfeld tatsächlich von dort stammen, ist unklar, dafür bürgen könnten nur Soldaten der Koalitionstruppen, die derzeit anderes als Online-Auktionen im Sinn haben dürften. Die Flugblätter der psychologischen Krieger der US-Armee lassen sich übrigens aus dem Internet ausdrucken.

Quelle: NETZEITUNG

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eBays Reichweite steigt

Die Reichweite von eBay ist gegenüber dem letzten Jahr deutlich gestiegen: eBay ist nun im Ranking der Top-Onlineangebote in Deutschland vom achten auf den dritten Rang gestiegen und steht nun nur noch hinter T-Online und Google.

Dabei wurde gemessen, wie viele Menschen zwischen 14 und 69 Jahren innerhalb einer Woche erreicht wurden: Bei eBay.de waren das 5,16 Millionen und damit immerhin 9,4 Prozent der Gesamtbevölkerung in dieser Altersgruppe.

Reichweitenranking
Grafik: Horizont.net

ag20030327

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Radio Fritz im eBay-Fieber

Heute morgen war das Berliner Radio Fritz im eBay-Fieber: Es gab zahlreiche Berichte zum Thema Onlineauktionen und eBay. Die Redakteure berichteten unter anderem über unsere kuriosen Auktionen.

Außerdem wurde ein Tag bei Radio Fritz versteigert.

ag20030326

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Versace aus Osteuropa

ERFURT. Wenn Fahnder im Internet surfen, kann das durchaus dienstliche Gründe haben. Denn nur durch intensive Beobachtung der Auktionsbörse "eBay" kamen Zollfahndung und Erfurter Staatsanwaltschaft auf die Spur eines 29-jährigen Kraftfahrers aus Apolda, dem jetzt der Handel mit gefälschter Markenkleidung vorgeworfen wird. 3.000 Artikel soll er im Internet verkauft haben, 75 Prozent angeblich von "Versace". Aber sie stammten von Billiganbietern aus Osteuropa.

Das Geschäft brachte ihm 45.000 Euro Nettogewinn ein. Um Schadenersatzansprüche der geschädigten Firmen nicht ins Leere laufen zu lassen, wurden bei ihm ein teures Auto, ein Motorrad, Lebensversicherungen und Bankkonten beschlagnahmt. Der Apoldaer muss sich nun wegen vielfachen Betrugs und Verstoßes gegen das Markengesetz verantworten, ihm drohen bis zu zehn Jahre Haft.

Der "Schlag gegen Markenpiraten", so die Staatsanwaltschaft, ist nur ein kleiner Erfolg. Lennart Roer vom Aktionskreis "Deutsche Wirtschaft gegen Produkt- und Markenpiraterie" nennt besonders den ostdeutschen Raum "problematisch". Den Käufern fehle das Unrechtsbewusstsein, dass die Produkte illegal hergestellt würden. Hauptherkunftsländer der gefälschten Ware sind laut Verein Tschechien, Polen, China und Thailand.

Auch international nimmt das Problem der Markenpiraterie dramatisch zu. Laut BKA stieg die Zahl der Beschlagnahmungen an den EU-Außengrenzen zwischen 1998 und 2001 um 900 Prozent.

Im Gegensatz zum Händler machen sich Käufer gefälschter Produkte nicht strafbar, auch wenn sie diese aus dem Ausland einführen. Sie müssen aber damit rechnen, dass die Ware vom Zoll beschlagnahmt wird. Auch das Internet-Aktionshaus "eBay" vermittelt nur Kontakte, ohne Garantien für die gehandelten Waren zu übernehmen. Moralisch hat ebay sogar einen hohen Anspruch: "Wir glauben, dass die Menschen gut sind", heißt es dort.

Quelle:
Thüringer Allgemeine
Weitere Infos:
Thüringer Allgemeine (Weimar)
Freies Wort

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HTML-Änderungen bei eBay verursachen Probleme

Bei eBay wurden diverse Änderungen am HTML-Code der Auktionsseiten durchgeführt. Dies verursacht massive Probleme bei allen Tools, die ihre Infos durch Parsen der eBay-Seiten beziehen.

So schreibt z.B. Elmar Denkmann, Autor von Baywotch, in einem aktuellen Newsletter am Abend des 25. März:

Hallo lieber BayWotch Benutzer,

seit schätzungsweise heute morgen gibt es massive Probleme mit BayWotch beim Abgleich von Auktionen!

eBay hat massiv ihre Seiten umgestellt. Das alleine wäre jedoch kein großes Problem.

Hauptproblem ist, daß sowohl noch die alten als auch die neuen Seiten auftauchen. Dies liegt vermutlich daran, daß eBay mehrere Server (z.B. zur Lastverteilung) betreibt, und offensichtlich nicht alle Server den gleichen Softwarestand haben. Somit hat ein Programm wie BayWotch, welches die HTML Seiten auswertet, keine Chance!

Das Problem ist erkannt und ich arbeite fieberhaft an einer Lösung!

Ein neues Sprachmodul liegt bereits bei mir "auf dem Tisch", jedoch macht dies natürlich keinen Sinn, solange eBay verschiedene Varianten der HTML Seiten sendet.

Erfahrungsgemäß hat sich ein solcher "Fehlstand" nach einigen Tagen wieder eingependelt. Dann werde ich das neue Sprachmodul online schalten und über das Support Forum auf der BayWotch entsprechend informieren.

Meine Bitte: Nutze das BayWotch Support Forum als erste Anlaufstelle bei Problemen... dort findest Du immer alle aktuellen Infos rund um BayWotch!

Parallel arbeite ich an einer Erweiterung der v1.1, um bei anhaltenden Problemen auf unterschiedliche Seiten reagieren zu können.

Ich bitte um etwas Geduld und um Dein Verständnis! Danke.

Gruß,
Elmar Denkmann

ag20030325

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Fundbüro Hamburg versteigert jetzt bei eBay

Hamburg (rpo). Wer in Hamburg etwas verliert und nicht wieder beim Fundbüro abholt, der kann seine Sachen bald beim Online-Autionshaus Ebay entdecken.

Als erstes deutsches Fundbüro will die Hamburger Einrichtung Kameras, Fahrräder und mehr über das Internet versteigern. Ab April sollen die ersten Fundsachen beim Auktionshaus Ebay angeboten werden, wie der Leiter des Fundbüros, Rüdiger Voß, am Montag bestätigte. "Wir erhoffen uns dadurch einen größeren und fachkundigeren Käuferkreis", sagte Voß.

Bisher war es üblich, die Fundsachen einmal im Monat auf einer öffentlichen Versteigerung anzubieten. Das Fundbüro möchte über das Internet laut Voß insbesondere Sammler und Spezialisten ansprechen, die die Fundsachen besser schätzen könnten und höhere Preise zahlen würden. So werde zum Beispiel eine Replik der Micky-Maus-Erstausgabe von 1956 online versteigert, hieß es. Aber auch Digitalkameras und Fahrräder sollen auf diesem Weg einen neuen Besitzer finden.

Quelle: RP-ONLINE

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eBay-Betrüger zu langer Gefängnisstrafe verurteilt

Neuss (ddp) – Weil er Kunden des Auktionshauses eBay betrogen hat, muss ein gelernter Fernmelde-Techniker jetzt für insgesamt fünfeinhalb Jahre ins Gefängnis. Das Amtsgericht Neuss sah es am heutigen Donnerstag als erwiesen an, dass der Mann in 45 Fällen Artikel wie PlayStations, Game Boys und Nokia-Handys bei eBay angeboten, aber nicht ausgeliefert hatte.

Die Auktionsartikel waren von gutgläubigen Käufern für bis zu 400 Euro pro Stück ersteigert worden. Das Gericht wertete das Vorgehen des Mannes als dreisten Betrug und wandelte eine Bewährungsstrafe aus dem Jahr 2001 in zweieinhalb Jahre Haft um. Damals hatte der 36-Jährige bei eBay Überraschungseier-Figuren angeboten und ebenfalls nicht geliefert.

Weil der Angeklagte auch in der Folgezeit seine Internet-Betrügereien fortsetzte, verlängerten die Neusser Richter die umgewandelte Bewährungsstrafe um weitere drei Jahre Haft wegen Betrugs.

Quelle: CHIP

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Kriminalpolizei verhaftet eBay-Hacker

Die Kriminalpolizei in Niebüll, bei Flensburg hat zwei 15jährige Ebay-Hacker verhaftet. Die Jungen hatten Mitgliedskonten des Internet-Auktionshauses geknackt. Ein Ebay-Nutzer, dessen Mitgliedskonto missbraucht wurde, hatte die Presse informiert: Die Hacker hätten unter seinem Namen zehn nicht existierende Festplatten zum Preis von je 70 Euro angeboten. Das Geld sollte aber nicht überwiesen, sondern bar an eine spezielle Adresse verschickt werden. Das berichtet die Zeitschrift 'Computer Bild' in ihrer aktuellen Ausgabe.

Die Redakteure orderten verdeckt eine Festplatte, und schickten Geld als Köder, und schaltete dann die Polizei ein. Stefan Vollmer von der Kripo Niebüll: "Mithilfe der so IP-Adresse konnten wir ermitteln, welchen Internet-Anschluss die Täter benutzten." Die Jugendlichen legten Geständnisse ab. Zumindest einer von beiden hatte sogar mehrfach versucht, mit dieser Masche Ebay-Nutzer zu betrügen. Vollmer: "Wir suchen nach weiteren Geschädigten, ermitteln wegen versuchten Betruges und Ausspähens von Daten."

Quelle: de.internet.com

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Die eBay-Rechnungen

Die monatlichen eBay-Rechnungen kommen zwischen 5 und 10 Tagen nach dem Tag an, auf den sie datiert sind. Da sie von der eBay International AG mit Sitz in Bern in der Schweiz ausgestellt werden, enthalten sie keine ausgewiesene Mehrwertsteuer: eBay zahlt nämlich in Deutschland keine Steuern und kann demnach natürlich auch keine ausweisen. Erfreulicherweise wird eBay aber indirekt mit deutschen Steuergeldern gefördert: Die deutsche Firmenzentrale im strukturschwachen Dreilinden bei Berlin profitiert von subventionierten Niedrigmieten...

Seit Jahresbeginn 2003 werden die Rechnungsbeträge nun nicht mehr zusätzlich in DM ausgewiesen. Und bei der Gelegenheit hat man die Rechnungsempfänger "versachlicht": So werde ich z.B. bei meinem Account "axelg" mit "Liebes axelg," persönlich angeredet, vorher stand da "Liebes eBay-Mitglied,". Mal wieder was für die Liste peinlicher eBay-Fehler...

ag20030323

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Sommerzeit

Am kommenden Sonntag, dem 30. März ist es wieder so weit: Die Uhren werden am frühen Morgen wegen der Sommerzeit um eine Stunde vorgestellt.

Das hat auch Auswirkungen auf das Ende von Auktionen bei eBay: Stellt man vor der Umstellung auf die Sommerzeit eine Auktion ein, die nach der Umstellung endet, so endet die eine Stunde später. Ein Beispiel: Stellt man am 23.03. um 19 Uhr eine sieben Tage laufende Auktion ein, so endet diese am 30.03. um 20 Uhr. Daran sollten alle denken, die ihre Auktionen zu einer bestimmten Uhrzeit enden lassen wollen...

ag20030323

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Glückliche Käufer bei eBay und Amazon

Bei der Kundenzufriedenheit liegen Internet-Unternehmen wie Ebay und Amazon ganz vorne.

New York - Der Online-Einzelhändler Amazon.com hat der Investmentbank Morgan Stanley zufolge bei einer Erhebung der Kundenzufriedenheit das beste Ergebnis erzielt, das es je im US-Dienstleistungsgewerbe gegeben hat. Wie Analystin Mary Meeker in einer am Freitag vorgelegten Analyse schrieb, erreichte Amazon bei der jüngsten "American Consumer Satifaction Survey" 88 von 100 möglichen Punkten und schnitt damit um fünf Prozent besser ab als im Vorjahr.

Auch das Online-Auktionshaus Ebay (82) und das Internet-Reisebüro Expedia (80) erreichten hohe Wertungen. Nach Ansicht der einstigen Staranalystin könnte die Kundenzufriedenheit in Folge der Verbreitung von Hochgeschwindigkeits-Zugängen zum weltweiten Datennetz noch weiter steigen. Die erwähnte Untersuchung wird seit 1994 von der University of Business Michigan School zusammen mit der American Society for Quality (ASQ) und der Unternehmensberatung CFI Group regelmäßig durchgeführt.

Meeker stuft Internetunternehmen und Hersteller von Anwendungssoftware mit "Attractive" ein, die Aktien von Ebay und Amazon mit "Overweight-V". Demnach erwartet sie, dass sich die Gesamtbranche im Vergleich zum Gesamtmarkt in den kommenden zwölf bis 18 Monaten besser entwickeln dürfte. Für die Aktien rechnet sie mit einem höheren Gesamtertrag (Kursgewinn plus Dividende) als im Marktdurchschnitt. Mit hohen Kursschwankungen müsse dabei gerechnet werden.

Quelle: Manager-Magazin

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Bear Stearns bewerten eBay: Outperform

Die Analysten von Bear Stearns bewerten in ihrer Analyse vom 20. März die Aktie von eBay mit „Outperform“.
Man sei zuversichtlich, dass das erste Quartal auf dem besten Wege sei, eine positive Überraschung zu werden. Fortgesetzte sehr gute Jahreszuwachsraten, sowohl im heimischen wie im internationalen Geschäft, hätten die Analysten zu der Überzeugung gebracht, dass ihre früheren Prognosen zu konservativ gewesen seien. Sie erhöhen diese nun über die Markterwartungen hinaus und erwarten einen Umsatz für 2003 von 2,047 Mrd. Dollar und ein Pro-Forma-EPS von 1,42 Dollar. Der Konsens erwarte hier lediglich 1,941 Mrd. bzw. 1,33 Dollar. Dem Unternehmen würden sich nach Meinung der Analysten Möglichkeiten auf weiteres Wachstumspotenzial bieten, was sich in den Ergebnissen der kommenden Quartale niederschlagen sollte.

Bear Stearns hält die Aktie weiterhin für ein attraktives, langfristig orientiertes Investment, doch sollte man für den Aktienkauf einen Kursrückgang abwarten.

Quelle: finanzen.net

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Umfrage zu eBay-Betrügereien

Onlinekosten.de hat eine Umfrage zum Thema Betrug auf eBay veranstaltet, nach der sich rund 28 Prozent der Befragten als Betrugsopfer sehen. Dies stehe im Widerspruch zu den deutlich niedrigeren Angaben von eBays Pressesprecher Joachim Guentert.

An der Aussagekraft einer solchen Umfrage muss man jedoch einige Zweifel anmelden (die onlinekosten.de fairerweise teils auch selber einräumt): Zum einen ist die Umfrage eines Onlinemagazins natürlich keineswegs repräsentativ. Zum anderen zeigen sich hier deutliche Unterschiede in der Begriffsdefinition: "Betrug" ist ein eng umrissener Begriff aus dem Strafrecht. Die Betrugsfälle bei Onlinetransaktionen liegen nach Angaben der amerikanischen Bundespolizei FBI in den USA deutlich unter einem Prozent und sollen in Deutschland sogar noch niedriger sein. Dagegen fühlen sich viele eBay-Nutzer schon dann "betrogen", wenn sie Versandkosten als zu hoch empfinden, lange auf ihren ersteigerten Artikel warten müssen, eine vermeintlich ungerechtfertigte negative Bewertung bekommen oder Probleme mit Reklamationen hatten.

ag20030320

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eBays Auskünfte an Finanzämter

eBay hat in den Marktplatz-Mitteilungen zur Frage der Auskünfte an Finanzämter Stellung bezogen:

*** AUSKUNFTSPFLICHT GEGENÜBER FINANZBEHÖRDEN ***

Liebe eBay-Verkäufer,

wir werden gelegentlich von Ihnen gefragt, wie eBay mit Nutzerdaten umgeht, insbesondere den Finanzbehörden gegenüber. Wir nehmen den Datenschutz sehr ernst. Dazu finden Sie allgemeine Informationen in den Hinweisen zum Umgang mit Ihren Daten und der Datenschutzerklärung.

Gleichzeitig befolgen wir auch unsere gesetzlichen Verpflichtungen gegenüber den Finanzbehörden. Wenn wir von einer zuständigen Finanzbehörde eine Anfrage im Rahmen eines konkreten Ermittlungsverfahrens erhalten, sind wir verpflichtet, diese Daten herauszugeben. Dies ist eine allgemeine gesetzliche Verpflichtung, die jedes Unternehmen betrifft. eBay gibt ohne ein solches Ermittlungsverfahren keine Nutzerinformationen an Finanzbehörden weiter.

Es liegt in der Verantwortung jedes einzelnen Nutzers von eBay, die möglicherweise fällige Umsatz- oder Einkommensteuer aus Verkäufen entsprechend den allgemeinen steuerrechtlichen Vorschriften auszuweisen und abzuführen. Bei Unklarheit über die Steuerpflicht empfehlen wir immer, sich an einen Steuerberater zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen
eBay-Team

Leider ist eBay nicht bereit, sich zur Zahl dieser Auskünfte zu äußern. Allerdings dürfte die Zahl sehr beträchtlich sein, der Fiskus ermittelt nämlich relativ schnell und wird sich möglicherweise alle Verkäufer mit mehr als 100 Bewertungen genauer ansehen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass irgendein Powerseller dieser Überprüfung entgeht...

Ich werde sehr oft gefragt, ab wann man mit seinen Verkäufen bei eBay steuerpflichtig wird. Diese Frage läßt sich leider nicht mit ein paar kurzen Sätzen beantworten...
Es lohnt aber auch nicht, deshalb unbedingt sofort zum Steuerberater zu rennen. Meine Empfehlung: Erstmal ein gutes Buch zu der Thematik lesen, dann kann man gegebenenfalls immer noch zum Steuerberater. Ich habe alle Bücher zum Thema eBay gelesen und kann in Hinsicht auf die Steuerproblematik eines besonders empfehlen: Erfolgreich als eBay-Powerseller von Andreas Lerg. In diesem auch ansonsten sehr empfehlenswerten Buch wird gerade auf die Steuerproblematik und das Anmelden eines Gewerbes relativ ausführlich eingegegangen.
Wie bei allen Büchern zu eBay und z.B. auch Digitalkameras gilt hier: Es lohnt nicht, sowas bei eBay zu ersteigern. Für das gleiche Geld (oder sogar weniger) bekommt man dieses Buch bei Buch24.de neu und versandkostenfrei.

ag20030320

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Technische Probleme bei eBay

Derzeit wird offenbar an den Datenbanken eBays gearbeitet: Seit gestern gibt es massive technische Probleme.

So war in den eBay-Systemmitteilungen zu lesen, dass gestern in der Zeit von 15.30 bis 16.01 Uhr die Diskussions- und Hilfe-Foren, das Verkaufsformular oder "Mein eBay" teilweise nicht erreichbar gewesen wären, das Problem sei aber behoben.
Heute hiess es dann, es könne vorkommen, dass Artikel in bestimmten Kategorien, wie "Sport" oder "Sammeln & Seltenes", nicht angezeigt würden. Auch dieses Problem sei inzwischen gelöst...

Aber es gab auch weitere Probleme, zu denen eBay kein Wort verlor: So liessen sich zeitweise die Angebote von Verkäufern nicht einsehen, es kamen Fehlermeldungen in dieser Art:

Verkauf
Artikel für den Verkauf durch axelg

ag20030319

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Diebesgut bei eBay angeboten

Iserlohn. (tol) Die Auktionsplattformen im Internet bescheren nun auch der Iserlohner Kripo Arbeit: In zwei Fällen wurde jetzt Diebesgut, das Iserlohner bei Ebay angeboten hatten, beschlagnahmt.

Am 11. November vergangenes Jahres hatte eine Baumaschinen-Firma aus Monheim den Diebstahl eines Mini-Baggers im Wert von 26.000 Euro gemeldet. Am 19. Februar entdeckte nun der Eigentümer sein Baufahrzeug auf der Ebay-Internetseite wieder, angeboten zum Preis von 24 000 Euro. Die eingeschaltete Kripo konnte den Anbieter, einen Iserlohner, ausfindig machen und den Bagger beschlagnahmen. Der Mann sagte bei seiner Vernehmung aus, dass er den Mini-Bagger zuvor von einer weiteren Person zum Preis von nur 10.000 Euro erworben hatte. Da die Existenz dieser dritten Person bislang noch nicht erwiesen sei, so die Kripo, wird gegen den Iserlohner nun wegen Diebstahls und Hehlerei ermittelt. Denn in jeden Fall hätte der Iserlohner beim angeblichen Kauf mit Blick auf den Preis noch unter der Hälfte des tatsächlichen Wertes stutzig werden müssen.

In einem weiteren Fall wurden am 11. Februar Computer-Einzelteile, die ein anderer Iserlohner auf der Ebay-Auktionsplattform angeboten hatte, beschlagnahmt. Die stammten nach den Ermittlungen der Kripo Bad Homburg aus Laptops, die zuvor in Frankfurt gestohlen worden waren.

Im Zusammenhang mit diesen bislang noch Einzelfällen mahnt die Kripo zu erhöhter Wachsamkeit bei Internet-Auktionen. Außerdem sollten Kunden die auf den Plattformen angebotenen Treuhanddienste nutzen, bei der der Anbieter das Geld erst dann bekommt, wenn die Ware beim Kunden eingetroffen ist.

Quelle: Iserlohner Kreisanzeiger

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Wortfilter künftig auch bei eBay.com

Auch bei eBay Amerika wird es künftig eine Wortfiltervariante geben, die allerdings etwas anders aussieht, als der in Deutschland eingesetzte Wortfilter.

eBay.com versucht damit, fremdenfeindliche und rassistische Angebote zu behindern, ohne den Eindruck zu erwecken, man beuge sich Forderungen nach einem "echten Verbot", wie sie namentlich in Frankreich geäußert wurden.

Dort hatte eine Aktivisten-Gruppe es bereits im Jahr 2001 versucht, den eBay-Konkurrenten Yahoo auf dem Rechtsweg zu einem Verbot der Versteigerung von Nazi-Memorabilien zu bringen. Die Klage scheiterte teilweise, aber Yahoo nahm freiwillig die Nazi-Auktionen auch ihn den USA aus dem Programm.

Das führte auch bei eBay zu Konsequenzen. Im Mai 2001 wurde jedenfalls der Handel mit Produkten verboten, die Gewalt oder Intoleranz gegenüber Rassen glorifizieren, oder für entsprechende Gruppen (Ku Klux Klan, Nazis etc.) werben.

Doch Regeln machen bekanntlich nur dann Sinn, wenn ihre Nicht-Einhaltung sanktioniert wird. Das scheint für eBay ein Problem. Da aber ohne Strafen oder Sperren auch in diesem Fall den Regeln keine Geltung verschafft werden kann, setzt man nun auf ein "weiches" automatisiertes Verfahren.

Das bedeutet, dass ab voraussichtlich April Pop-Up Fenster darauf hinweisen sollen, wenn gegen das genannte Verbot verstoßen wird. Wie man dem Wall Street Journal erklärt hat, wird ein Verkäufer dann unmittelbar nach der Eingabe des Begriffs "Nigger" darauf hingewiesen, "dass dieser Begriff in der eBay Community als hochgradig anstößig wahrgenommen wird".

Damit unterscheidet sich der Wortfilter deutlich von dem in Deutschland eingesetzten: In Deutschland erfährt man als Verkäufer ja nicht, wenn man etwas Verbotenes tut. Im Gegenteil: eBay.de kassiert bei den ahnungslosen Verkäufern Angebotsgebühren, obwohl ihr Angebot über die Stichwortsuche nicht gefunden werden kann.

Fakt bleibt aber, dass bei allen automatischen Wortfiltern größtenteils harmlose Artikel betroffen sind. Verkäufer von z.B. Nazi-Memorabilien haben am schnellsten raus, wie man den Wortfilter umgeht. Und die würden sich auch nicht durch einen Pop-Up-Warnhinweis von irgendetwas abhalten lassen...

ag20030318
Weitere Infos:
eBay Offensive Material
intern.de
newsBYTE

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eBay bevorzugt massiv Powerseller

Immer wieder wird eBay kritisiert, weil dort Powerseller gegenüber anderen massiv bevorzugt werden. In manchen Bereichen ist das durchaus verständlich: So stösst sich wohl niemand daran, dass die umsatzstarken Powerseller im Gegensatz zu den anderen Verkäufern und Käufern eigene Ansprechpartner bei eBay haben und nicht nur über komplizierte Webformulare mit eBay kommunizieren müssen, sondern auch telefonisch Kontakt haben. Selbstverständlich müssen Powerseller sich auch nicht mit den mehr oder weniger passenden Textbausteinen als Antwort auf Fragen begnügen.

Als ungerecht empfunden wird die Bevorzugung der Powerseller aber dann, wenn es auch in anderen Bereichen eine Ungleichbehandlung gibt: Wenn z.B. in Auseinandersetzungen zwischen Verkäufern und Käufern dank eBay immer der Powerseller die Oberhand behält...
Oder wenn z.B. unzulässige Angebote von "normalen" Verkäufern zügig gelöscht werden, die von Powersellern aber nie.

Ich habe gelegentlich unzulässige Angebote an eBay gemeldet und habe folgende Erfahrung gemacht: Alle diese gemeldeten Auktionen wurden tatsächlich relativ schnell gelöscht - nur die von Powersellern nie! Hier ein Beispiel: In dieser Auktion gibt der Verkäufer einen Nettopreis an, zu dem dann später noch die Mehrwertsteuer addiert werden soll. Das verstösst gegen die eBay-Grundsätze (Umgehung der Gebührenstruktur) und gegen die Preisangabenverordnung (alle eBay-Seiten sind auch für private Verbraucher zugänglich, daher muss immer der Preis inklusive Mehrwertsteuer angegeben werden). Diese Auktion hatte ich eBay lange vor Ablauf gemeldet - und sie wurde nicht gelöscht (im Gegensatz zu anderen aus dem gleichen Grund unzulässigen Auktionen).

Ganz besonders ärgerlich ist es, wenn auch bei den Bewertungen mit zweierlei Maß gemessen wird: Ein "normaler" Benutzer hat kaum die Möglichkeit, eine ihm unangenehme Bewertung über sich löschen zu lassen. Wenn überhaupt, dann geht das nur in einem vergleichsweise langwierigem Verfahren u.a. mit Abgabe einer Eidesstattlichen Versicherung. Powerseller haben es da wesentlich einfacher, wie der Branchendienst intern.de dokumentiert: Wie zuverlässig ist eBays Bewertungssystem?.

ag20030313

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Illegaler Tierhandel über eBay?

eBay steht derzeit stark in der Kritik vom Bonner Komitee gegen den Vogelmord und vom Bundesamt für den Naturschutz: Man wirft eBay vor, den illegalen Handel mit Tierteilen oder aus geschützten Tieren hergestellten Produkten nicht ausreichend zu verfolgen bzw. sogar zu dulden.

Die Deutsche Presseagntur dpa und zahlreiche Medien haben diese Kritik aufgenommen:

onlinekosten.de: eBay-Händler - das miese Geschäft mit dem Tod
vista verde: Elfenbein im Internet: Ebay und illegaler Tierhandel
Goslarsche Zeitung: Elfenbein im Internet: eBay und illegaler Tierhandel
Kölner Stadtanzeiger: Von Aaskrähe bis Zwergtigerkatze
Berliner Morgenpost: Elfenbein im Internet: Ebay und der illegale Tierhandel im Netz

ag20030313

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Sieg für Bietprogramm Willi

Das in einer Einstweiligen Verfügung erlassene Verbot des Programms Willi wurde am 11.03.03 vom Landgericht Berlin aufgehoben. Willi ist ein sogenannter "Sniper", also ein Programm mit dem man automatisch Gebote kurz vor Auktionsschluss abgeben kann.

Damit steht es nun 2:1 für die Bietprogramme: Während das Hamburger Landgericht das Vertriebsverbot für B-O-M bestätigt hatte, entschied das Berliner Landgericht auch im Fall des Programms Paragon Last Minute Gebot gegen eBay (Erfolg für Sniperprogramm gegen eBay).

ag20030313

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eBay und der Porsche Boxster

eBay versucht gelegentlich, eigene Schreibweisen für Produkte einzuführen. Das gilt z.B. auch für den Porsche Boxster:
eBay-Boxter

Weitere eBay-Pannen: Peinliche eBay-Fehler.

ag20030312

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eBay umwirbt High-Tech-Händler

Deutschlands größtes Online-Auktionshaus eBay will beim Handel von Computertechnik weiter kräftig zulegen. Mit einem eigenen Stand auf der CeBIT in Halle 25 (Stand D40) versucht das Unternehmen, professionelle Händler und Privatnutzer gleichermaßen für die Plattform zu begeistern.

Das weltweite Handelsvolumen in der Kategorie Computer stieg 2002 im Vergleich zum Jahr 2001 um 46 Prozent auf 1,6 Milliarden US-Dollar. Bei Consumer Electronic betrug der Anstieg sogar fast 70 Prozent und erreichte 1,4 Milliarden US-Dollar. eBay-Deutschland-Chef Philipp Justus sagte in Hannover, vor allem bei brandneuen, nur in geringer Stückzahl verfügbaren Artikeln biete die Plattform wegen der vielen potenziellen Käufer die Chance, echte Marktpreise zu erzielen. Gleiches gelte für Waren aus Geschäftsliquidationen.

Ein eigener Webshop sei technisch zwar leicht zu installieren, das nötige Marketing dafür gestalte sich jedoch schwierig. Der Handel auf eBay biete hohe Umschlaggeschwindigkeiten und hohe Abverkaufsraten. "Die meisten Produkte werden tatsächlich verkauft", betonte Justus. Nach seinen Angaben erreichte eBay im Februar deutschlandweit eine Online-Reichweite von 47 Prozent, was 12,8 Millionen Besuchern entspricht. Nur die Seiten von T-Online und Google hätten noch größere Besucherzahlen.

Quelle: Heise News-Ticker

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Flensburg-Punkte bei eBay

Wer Punkte im Flensburger Verkehrs-Register fürchtet, kann sie bei Ebay loswerden. Erlaubt ist das nicht, aber das Auktionshaus kommt mit dem Löschen kaum nach.

Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) in Flensburg hat eine Reihe von Personen angezeigt, die in Online-Auktionen bei Ebay anbieten, gegen Bezahlung Punkte und Fahrverbote zu übernehmen. Es sei Strafanzeige gegen 55 Anbieter gestellt worden, sagte ein KBA-Sprecher der Netzeitung. Die Staatsanwaltschaft werde nun über das Auktionshaus die Personen hinter den Ebay-Pseudonymen ermitteln und sie gegebenenfalls verfolgen.

Am Dienstagmorgen waren bei Ebay in einer Übersicht noch gut ein Dutzend Angebote dieser Art zu finden. «Ich übernehme für Sie Ihre Punkte (max 6 Punkte) und auch Fahrverbote in Flensburg. Pro Punkt kostet das 150 Euro», wirbt etwa «tuschel100», der von der Ebay-Community bislang fast nur positive Bewertungen bekommen hat. Er ist ja auch relativ preiswert: «klamotten-pit» etwa verlangt gleich 220 Euro je Punkt.

Ein Monat Führerschein weg für 1000 Euro

«Tuschel100» bietet auch gleich das bezahlte Aussitzen von Fahrverboten an: Ein Monat kostet 1000 Euro, zwei Monate 2500 Euro, drei Monate 4300 Euro. «Chicita69» ist dafür auch zu haben - sogar schon für 700 Euro bei einem Monat ohne Führerschein.

Das Vorgehen ist immer gleich: Interessenten sollen sich per e-Mail melden, Bußgeld plus Prämie auf das Konto des Anbieters überweisen und dann den Anhörungsbogen für ihren Verkehrsverstoß an ihn schicken. «Tuschel100» und Co. versprechen, dann brav ihren eigenen Namen dort einzutragen, das Bußgeld zu überweisen und falls nötig auch den Führerschein abzugeben.

Mehrere andere Angebote dieser Art werden zwar bei den Suchergebnissen angezeigt, erweisen sich beim Aufrufen aber als «ungültiger Artikel». Entweder, erklärt Ebay dem enttäuschten Klicker, habe das Angebot noch nicht begonnen, oder der Artikel sei «abgelaufen und nicht mehr verfügbar». Weil die Punkte-Händler mit solchen Löschungen rechnen, weisen sie - solange sie noch können - Interessenten darauf hin, sich doch bitte schnell bei der ebenfalls angegebenen privaten E-Mail-Adresse zu melden.

«Der Versuch ist strafbar»

Für das Kraftfahrtbundesamt sind solche Geschäfte weder Spaß noch legitimes Geschäft, sondern schlicht illegal: Punkte-Käufer und -Verkäufer begingen eine «gemeinschaftliche mittelbare Falschbeurkundung», wenn sie unwahre Erklärungen gegenüber Bußgeldstellen abgeben, heißt es dort. Auch der Versuch, mahnt Paragraf 271 des Strafgesetzbuches, ist strafbar. Es droht eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren.

Quelle: NETZEITUNG

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eBay promotet Zusatzoption "Fettschrift"

Nachdem eBay zuletzt durch ermässigte Angebotsgebühren am 20. Februar Festpreisartikel gefördert hatte, wird nun für die Zusatzoption "Fettschrift" geworben: Am Donnerstag, dem 13.03.03 kostet diese Option 5 Cent (statt 1 Euro).

eBay gibt an, Fettschrift erhöhe die Zahl der Gebote für einen Artikel durchschnittlich um 38 Prozent. Zumindest für die Zeit bis zum 23.03. dürfte das allerdings nicht gelten: Wegen der Ermäßigung fallen in der Zeit möglicherweise die Artikel besonders auf, die nicht in Fettschrift gehalten sind... ;-)

Wie immer bei derartigen Aktionen gilt die Ermäßigung für Auktionen, die am fraglichen Tag beginnen - auch für solche, die mit Hilfe der Startzeitplanung bereits vorher eingestellt wurden. Bei der Startzeitplanung muss der Beginn am 13.3. zwischen 00:15h und 23:45h liegen, es entstehen dabei dafür zusätzliche Kosten von 10 Cent.

ag20030311

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Pressemeldung zu einer eBay-Sicherheitslücke updated

Ich habe eine Lücke in eBays Sicherheit entdeckt und wandte mich am 8. März mit dieser Meldung an die Presse:

Guten Tag!

Sie haben in der Vergangenheit gelegentlich über eBay, das weltweit größte Onlineauktionshaus, berichtet (http://www.ebay.de).

Dann dürfte das Folgende für Sie vielleicht interessant sein: Ich bin dort auf eine große Sicherheitslücke gestoßen!

Mit Hilfe der eBay-Datenbank kann ich aus der Mailadresse oder dem Mitgliedsnamen eines Verkäufers dessen Kontoverbindung herausfinden! Das funktioniert natürlich nicht bei allen eBay-Accounts, da z.B. Nur-Käufer Ihre Bankdaten im allgemeinen nicht angegeben haben.

Nähere Einzelheiten möchte ich öffentlich nicht schildern, um keinen Missbrauch zu ermöglichen. eBay wurde bereits Mitte Januar u.a. von einem Berliner Informatiker über wesentliche Details informiert, hat aber nicht reagiert.

Falls die Geschichte Sie näher interessiert: [Kontaktdaten]

Viele Grüße aus Köln,
Axel Gronen
http://www.wortfilter.de

Ich habe Elmar Denkmann, Autor der Tools BayWotch und PreisHai, gebeten, mir ein kleines Programm zum Demonstrieren dieser Sicherheitslücke zu schreiben. Hier ein Screenshot (allerdings mit unkenntlich gemachter Kontonummer):

BankHai Screenshot

Als Login funktioniert jeder eBay-Account. Es werden natürlich nur die Bankdaten von Usern ausgegeben, die diese auch hinterlegt haben (und nur Kontodaten, keine z.B. Kreditkartennummern).

Update 10.03.03:

Inzwischen haben einige Medien über die Lücke berichtet:
onlinekosten.de
Heise News-Ticker

eBay hat nun schließlich heute morgen (10.03.03) das Leck gestopft, in dem die Kaufabwicklung "Überweisung+" deaktiviert wurde. In den eBay-Systemmeldungen wurde dann um 10.36h mitgeteilt:

*** SYSTEMSTATUS: ÜBERWEISUNG PLUS ***
Liebe eBay-Mitglieder,

bei Überweisung Plus werden derzeit die Bankdaten des Verkäufers in der Kaufabwicklung nicht angezeigt. Es können auch keine neuen Bankdaten eingegeben oder verändert werden.

Wir arbeiten daran, Überweisung Plus so schnell wie möglich wieder bereit zu stellen.

Alternative Lösung:
Der Verkäufer schickt seine Bankdaten nach beendetem Angebot per E-Mail an den Käufer.

Mit freundlichen Grüßen

eBay-Team

Update 11.03.03:

Die Kaufabwicklung mit Überweisung + funktioniert wieder, mit einer Ausnahme: In der Mail, die Käufer erhalten, funktioniert der Link zu den Bankdaten des Verkäufers (noch) nicht.

Das Thema wurde auch hier behandelt:

intern.de: eBay Sicherheitspolitik
golem.de: eBay-Sicherheitslücke offenbart Kontodaten

Update 12.03.03:

eBay hat zur Sicherheitslücke Stellung bezogen:

onlinekosten.de

ag20030308, 20030310, 20030311, 20030312

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eBay Live! in Florida

Wer einmal Tausende eBayer kennenlernen möchte, 60 Dollar zu viel hat und Ende Juni sowieso in den USA unterwegs ist, für den könnte das interessant sein: eBay Live!

ag20030308

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Produkttipps für den eBay-Verkauf

Bekanntlich sind uns die USA oft voraus, was neue Produkttrends angeht: Die TOP-Angebote auf der Startseite eBay.com tauchen immer erst mit einiger Verzögerung auch bei uns auf. Meistens zeigt sich, dass die Renner in den USA auch in Europa hervorragend laufen - aber eben etwas später.

Im Bereich der Spielzeuge ist da die NewYorker Spielwarenmesse sehr interessant, um künftige Trends frühzeitig aufspüren zu können. Das weiss auch eBay - und hat eine Auswahl interessanter Produkte veröffentlicht: Hot Toy Trends for 2003.

ag20030308

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eBay will half.com schließen

Amazon-Konkurrent geht ab 2004 vom Netz

SanJose - Das weltweit größte Online-Auktionshaus eBay wird seine Fixpreis-Internet-Site half.com schließen. Auf der Seite wurden Bücher, Musik, DVDs und Videokassetten zu Festpreisen angeboten. Ebay hatte die Seite im Jahr 2000 um 241 Mio. Dollar übernommen, um dem Online-Händler Amazon Konkurrenz zu machen. Bis 2004 soll die Plattform vom Netz gehen, berichtet das Wall Street Journal heute, Freitag. Bis dahin sollen alle auf half.com angebotenen Services in die Internetseite von eBay integriert worden sein.

half.com arbeitet ausschließlich mit Partnern zusammen und besitzt keine eigenen Lager. Josh Kopelman, Vorstand und Gründer von Half.com, will nächsten Monat zurücktreten, die 65 Angestellten sollen im eBay-Konzern unterkommen. Kopelman hatte half.com im Frühjahr 1999 ursprünglich unter dem Namen "Ebazon.com" aufgebaut, um das Beste aus der Auktionsplattform eBay und dem Medienkaufhaus Amazon.com zu vereinen. "Ich persönlich halte half.com für einen Erfolg", so Jeff Jordan, Vice-President bei eBay gegenüber dem WSJ. Viele Features von half.com wie etwa Festpreisangebote oder Electronic Payment seien bereits in eBay intergriert worden. "Half.com half uns unzählige Initiativen zu entwickeln", meinte Jordan. Vor einem Jahr wollte das Online-Auktionshaus half.com bereits vollständig in eBay aufgehen lassen. Dieser Plan scheiterte allerdings an heftigen Protesten der User.

Quelle: pressetext.deutschland
Weitere Infos:
futurezone
newsBYTE
finanzen.net

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eBay kooperiert mit A.T.U: Der Car-Check

eBay und Auto-Teile-Unger (A.T.U) führen einen in Deutschland einzigartigen Service für alle ein, die ihren Gebrauchtwagen bei eBay verkaufen möchten: den "eBay Car-Check von A.T.U". Hierbei kann man jederzeit und ohne Voranmeldung in über 400 A.T.U-Filialen seinen Gebrauchten auf technische Ausstattung und optisches Erscheinungsbild hin prüfen lassen kann. Das Ergebnis des Checks von insgesamt 55 Prüfpunkten erhält der Kunde als Papierausdruck vor Ort und per E-Mail als Web-Link. Der Clou: Dieser Link läßt sich in die Angebotsbeschreibung bei eBay Motors, dem Automobilbereich von eBay, einbinden. Potenzielle Käufer erhalten so einen ausführlichen Überblick über den Zustand des angebotenen Gebrauchtwagens. Die Überprüfung des Fahrzeugs durch einen unabhängigen Dritten macht das Angebot für Interessierte deutlich transparenter.

Die Fahrzeugbeurteilung ist in sechs Bereiche gegliedert. Die Prüfer untersuchen das Fahrzeug von außen (Beleuchtung, Reifen, Lack etc.), von unten (z.B. Lenkelemente, Auspuff und Stoßdämpfer) und im Motorraum (Bremsflüssigkeit und Kabelverlegung). Auch im Innenraum wird das Auto einer umfangreichen Inspektion unterzogen. In einem Probelauf werden dann Anlasser, Kupplung und Bremsen sowie weitere Elemente begutachtet. Abgeschlossen wird die Prüfung mit dem Punkt "Bemerkungen". Hierin finden sich Daten über den letzten Kundentermin und Platz für weitere Anmerkungen der A.T.U-Spezialisten. Weitere Angaben zum Fahrzeug wie Fahrgestellnummer, Kilometerstand sowie zu TÜV und AU ergänzen die Beurteilung.

Fazit: Insgesamt ein wirklich gelungener Marketing-Clou von eBay (und natürlich A.T.U). Die Verkäufe von Fahrzeugen sind der bei eBay am schnellsten wachsende Bereich. Allerdings ist der Verkauf eines Gebrauchtwagens über eBay auch vergleichsweise teuer: Selbst ohne irgendwelche Zusatzoptionen zahlt man schon 10 Euro Angebotsgebühr und 50 Euro pauschale Provision (siehe unseren Kostenrechner). Der Car-Check von A.T.U ist da mit 35 Euro noch relativ günstig...

An die Marktführer mobile.de mit rund 780.000 Angeboten und AutoScout24 mit etwa 630.000 Angeboten reicht eBay mit deutlich unter 5.000 Angeboten jedenfalls nicht entfernt heran. Daran wird sich auch so schnell nichts ändern: Die anderen bieten ihre Dienste kostenlos an...

ag20030305
Weitere Infos: eBay-Pressemeldung

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TV-Tipp: 02.03.03 Pro 7 Focus TV

Am 2. März gibt es in der Sendung "Focus TV" auf Pro 7 einen Bericht zu eBay. Zur Anfangszeit der Sendung gibt es unterschiedliche Angaben: 22:28h (Pro 7 Videotext), 22:30h (Programmzeitschriften) und 23:05h (Pro 7 Website).

Pro 7 schreibt zum Inhalt:

Zum ersten, zum zweiten, zum ebay - Vorteile und Risiken von Online-Auktionen
Bei ebay kann man 24 Stunden am Tag vom Blumentopf bis hin zu Häusern alles erstehen und verkaufen. Kein Wunder, dass das größte Internet-Auktionshaus seinen Gewinn allein im vergangenen Jahr verdreifachte. „FOCUS TV“ macht den Test: Was bringen die Auktionen tatsächlich ein?

ag20030301

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© 2002 bei Axel Gronen. Letzte Aktualisierung: 05.04.03.
Etwaige Rechtschreib- und Grammatikfehler in diesem Text sind gewollt und wurden hier mit Absicht versteckt. Wer sie findet, darf sie behalten. Best viewed with open eyes and a human brain ver. 1.0 or above.