Startseite www.wortfilter.de
Auktions-Forum
Sitemap www.wortfilter.de

Archiv von News und Infos zu eBay und anderen Onlineauktionshäusern

Februar 2003:
nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

Vertriebsverbot für B-O-M bestätigt

Offenbar wurde heute vom Landgericht Hamburg die Einstweilige Verfügung eines Vertriebsverbots für das Tool Biet-O-Matic bestätigt. Joachim Schlesmann als Autor des Programms beabsichtigt zumindest im Moment nicht, sich gegen dieses Urteil zu wehren und wird den Vertrieb, die Entwicklung und den Support für Biet-O-Matic einstellen (so weit nicht ohnehin schon geschehen).

Biet-O-Matic ist ein Tool, mit dem man unter anderem automatisiert Gebote bei eBay abgeben kann. Es ist in dieser Hinsicht mit Last Minute Gebot vergleichbar, zu dem es aber eine andere (genau gegenteilige) gerichtliche Entscheidung gab.

ag20030227

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

SZ-Interview mit eBay-Chefin Meg Whitman

„In der Krise suchen die Leute nach Schnäppchen“
Die Vorstandschefin des Online-Auktionshauses Ebay prophezeit für viele Jahre aggressives Wachstum / Noch keine Dividende

(SZ) Die Erfolgswelle des Online-Auktionshauses Ebay wird nach Ansicht seiner Chefin anhalten: Meg Whitman hofft für das Unternehmen auf Marktanteile von drei bis vier Prozent in sämtlichen Kategorien, selbst bei Gebrauchtwagen. In Japan plant sie einen zweiten Versuch.

SZ: Ebay hatte 2002 ein außerordentlich gutes Jahr. Hilft Ihnen die Wirtschaftsflaute?

Whitman: Die schwache Konjunktur hat uns geholfen, denn in der Krise suchen die Leute nach Schnäppchen. Aber das ist nicht alles. Ebay ist im vierten Quartal – auch in Deutschland – zu einer Standardadresse für den Durchschnittskäufer geworden.

SZ: Sie machen sich keine Sorgen, dass weniger Schnäppchenjäger kommen, wenn es mit der Wirtschaft wieder aufwärts geht?

Whitman: Nein. Die Verkäufer bei Ebay stellen sich schnell auf Veränderungen am Markt ein. Uns ist es ja auch von 1998 bis 2000 sehr gut gegangen. Das Interessante an unserem Geschäftsmodell ist, dass die Millionen von Verkäufern sich viel schneller an neue Umstände anpassen, als wir das jemals könnten.

SZ: Wie lange kann Ebay noch so schnell wachsen?

Whitman: Das wird noch etliche Jahre weitergehen. In den USA haben wir in den 20 wichtigsten Kategorien erst einen kleinen Marktanteil. Das internationale Geschäft wächst weiter wie verrückt. Und wir sind auf all diesen Märkten ja noch ziemlich am Anfang.

SZ: Welche Marktanteile stellen Sie sich in den USA vor?

Whitman: Wir haben in praktisch allen Kategorien weniger als ein Prozent. Wenn wir das auf drei oder vier Prozent steigern, wachsen wir noch gewaltig.

SZ: Sie haben schon vor langer Zeit ein Umsatzziel von drei Milliarden Dollar im Jahr 2005 verkündet. Ändert sich das angesichts der überraschend guten aktuellen Zahlen?

Whitman: Nein, die Prognosen für 2003 haben wir angehoben, aber nicht die für 2004 oder 2005. Das könnte sich noch ändern, aber dazu haben wir noch keine Entscheidung getroffen.

SZ: Einige Analysten waren der Ansicht, dass Sie mit ihren neuen Zielen für 2003 recht vorsichtig waren.

Whitman: Ja. Andere finden uns zu aggressiv. Wir hatten ein großartiges viertes Quartal, aber vielleicht liegt das auch daran, dass wir dem traditionellen Einzelhandel ähnlicher werden und stärkere jahreszeitliche Schwankungen haben.

SZ: Wie groß kann Ebay noch werden?

Whitman: Ich glaube, dass es ein sehr großes, sehr profitables Unternehmen sein wird. Wenn Sie mich 1998 gefragt hätten, ob Gebrauchtwagen für uns ein Geschäft würden, hätte ich vermutlich nein gesagt. Noch im letzten Jahr hätte ich bezweifelt, dass Restauranteinrichtungen eine bedeutende Sparte würden. Der Unternehmergeist der Nutzer erschließt uns Märkte, an die wir nie gedacht hätten.

SZ: Mit welchem Teil Ihres Geschäfts sind Sie nicht zufrieden?

Whitman: Nur mit Japan, wo wir ausgestiegen sind. Wir wären dort aber gerne die Nummer eins. Das ist ein sehr großer Markt. Aber wir brauchen für unser Comeback eine Strategie, mit der wir auch gewinnen.

SZ: Kaufen Sie selbst oft bei Ebay ein?

Whitman: Sicher. Jeden Monat mindestens vier oder fünf Sachen. Anglerzubehör, Sachen für meine Kinder, Sammlerobjekte.

SZ: Pflegen Sie noch regelmäßig den Kontakt mit der Ebay- Gemeinde?

Whitman: Ich bekomme täglich 30 bis 50 E-Mails, in denen sich Kunden über Probleme beschweren oder Vorschläge machen. Einmal pro Woche nehme ich mir eine Stunde Zeit, um in den verschiedenen Diskussions- Foren zu sehen, was die Leute beschäftigt. Jeden Monat kommt eine Gruppe von Kunden. Erst heute habe ich mich mit zehn Nutzern getroffen und mich mit ihnen über ihre Anliegen und Sorgen unterhalten.

SZ: Auf einem Ihrer Foren läuft eine Umfrage, ob sich die Betrugsfälle mehren. Dort antworten mehr mit Ja als mit Nein.

Whitman: Prozentual gesehen sinkt die Quote. Aber es gibt Probleme. Wir haben neue Fälle, vor allem in Osteuropa. Wir setzen dagegen neue Technologien ein. Wir arbeiten hart daran.

SZ: Was tun diese Betrüger?

Whitman: Das sind Gruppen aus Osteuropa, die Ebay und viele andere Websites nutzen, um Leute zu locken, Sachen zu kaufen und Geld zu überweisen – sie bekommen die Waren aber nicht. Jetzt haben wir eine Software, die faul anmutende Angebote identifiziert – wenn beispielsweise jemand mit Wohnsitz in Rumänien Laptops für einen Dollar ausschreibt und kein Mindestgebot vorgibt. Solche Versteigerungen beenden wir schnell, meist binnen fünfzehn Minuten. Aber die Dimension dieser Betrügereien aus Osteuropa ist größer als alles, was wir bislang erlebt haben.

SZ: Sie sind als Verwaltungsratsmitglied der Investmentbank Goldman Sachs zurückgetreten, nachdem Kritik daran laut wurde, dass Sie bei vielen Börsengängen vorrangig bedient wurden. Ihnen wurden Interessenkonflikte vorgeworfen, da Ebay und Goldman Sachs Geschäftsbeziehungen hatten. Kann da noch etwas nachkommen?

Whitman: Nein. Ich habe alle Regeln befolgt und alle meine Transaktionen offen gelegt. Das wird sich alles in Wohlgefallen auflösen.

SZ: Ebay hat mehrere Klagen, unter anderem wegen Patentrechts-Verletzungen, am Hals. Mit welchen Folgen rechnen Sie?

Whitman: Die meisten großen amerikanischen Unternehmen müssen sich irgendwann mit Prozessen herumschlagen. Das gehört dazu. Wir sind überzeugt, dass wir gute Argumente haben und uns am Ende durchsetzen. Doch das dauert einige Zeit.

SZ: Wenn Sie aber nicht gewinnen, wie hoch könnte der Schaden sein?

Whitman: Dazu machen wir keine Angaben, weil wir noch zu wenig darüber wissen, wie wir unser Geschäft dann ändern müssten. Aber wir denken auch nicht daran. Wir haben eine gute Verteidigung.

SZ: Wie sieht es mit einer Dividende aus, wo jetzt auch Microsoft eine zahlt?

Whitman: Wir haben grundsätzlich nichts dagegen, unseren Anteilseignern etwas von ihrem Geld zurückzugeben – sei es über Aktienrückkäufe, Dividenden oder sonst wie. Bis Präsident Bush vorschlug, Dividenden nicht doppelt zu besteuern, standen sie nicht zur Diskussion. Jetzt ziehen wir sie in Erwägung. Aber wir wollen auch genug flüssige Mittel haben, um Firmen zuzukaufen.

SZ: Sie sind also dabei, eine Dividende zu prüfen?

Whitman: Nein, ich glaube, die Zeit ist noch nicht reif dafür. Irgendwann werden wir genügend Cash haben, um es an die Aktionäre auszuschütten, aber ich weiß nicht, wann das sein wird.

Interview: Antonie Bauer

Quelle: Süddeutsche Zeitung

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

eBays Technikchef geht

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Gerade ein Jahr war Chris Hjelm bei Ebay. Jetzt ist der Technikchef, der den Titel Vice President trug, zurückgetreten, um "andere Karrieremöglichkeiten" wahrzunehmen. Hjelm wird dem Online-Auktionshaus noch einige Monate als Berater zur Verfügung stehen. Unter seiner Führung hatte Ebay sein Data-Warehouse-System von Grund auf erneuert, nachdem es letztes Jahr mehrmals technische Pannen gegeben hatte.

Quelle: COMPUTERWOCHE online

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

eBay besorgt wegen Krieg

eBay-Chefin Meg Whitman erklärte an einem Business-Dinner an der Goldman Sachs Technologie-Konferenz, dass der Online-Versteigerer grosses Wachstum in Deutschland, Belgien und den Niederlanden erwartet. Die Stärke des heutigen internationalen Geschäfts könnte dereinst auch die amerikanischen Geschäftsbereiche von eBay überholen. Indessen sieht Whitman einige Probleme im Zusammenhang mit einem drohenden Krieg im Irak, der das Wachstum beeinträchtigen könnte. Weniger besorgt zeigt sie sich dagegen über mögliche Schwächen an der Börse oder eine schwierige Lage am Arbeitsmarkt.

Quelle: newsBYTE

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

Probleme mit EoA-Mails

Derzeit gibt es bei eBay Probleme mit dem Versand der sogenannten "EoA"-Mails. "EoA" steht für "End of Auction" und bezeichnet die Mails, die nach dem Ende einer Auktion an Käufer und Verkäufer geschickt werden. Beim Versand dieser Mails gibt es immer mal wieder Probleme und Verzögerungen, aber selten so massiv wie heute.

In den eBay-System-Mitteilungen steht dazu:

*** SYSTEMSTATUS: BENACHRICHTIGUNGEN ÜBER DAS ENDE EINES ANGEBOTS ***

Liebe eBay-Mitglieder,

derzeit kann es vorkommen, dass die automatischen Benachrichtigungen über das Ende eines Angebots nicht versendet werden.

Wir arbeiten daran, diese automatischen E-Mails so schnell wie möglich wieder zu versenden.

Alternative Lösung:
Gehen Sie in Ihr "Mein eBay", dort finden Sie alle Informationen, die auch in der automatischen Benachrichtigung erhalten sind.

Mit freundlichen Grüßen

eBay-Team

Update: eBay meldet inzwischen, das Problem sei behoben.

ag20030226

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

Versand "Frei Haus"

eBay wirbt auf dieser Seite für den Versand der verkauften Artikel "Frei Haus", also auf Kosten des Verkäufers. eBay versucht, den Verkäufern diese Variante mit einigen angeblichen Vorteilen schmackhaft zu machen - schreibt aber richtigerweise nicht, dass man diese Vorteile hat, sondern dass man sie haben kann...

Selbstverständlich ist das Ganze keineswegs uneigennützig von eBay: Die Verkäufer müssen beim Versand "Frei Haus" die Versandkosten natürlich bereits in den Verkaufspreis einkalkulieren und zahlen dadurch nicht nur höhere Angebotsgebühren, sondern auch eine höhere Provision. Bis jetzt ist es üblich, dass der Käufer die Versandkosten trägt. Für eBay ist es aber sehr ärgerlich, dass die an den Versandkosten nicht verdienen konnten.

Aus dem gleichen Grund hat eBay es untersagt, die eBay-Kosten auf den Käufer abzuwälzen. Man darf also gespannt sein, wann auch der Versand "Frei Haus" durch die eBay-AGB zwingend vorgeschrieben wird...


Diesen Artikel erhalten Sie Frei Haus!

ag20030226

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

eBay im ZDF-Mittagsmagazin

Eben war im Mittagsmagazin des ZDF ein kurzer Bericht über eBay. Es ging dabei vor allem um die Frage, ob eBay süchtig mache. Dabei kam die Userin Melanie G., alias mbrausemaus, zu Wort. Sie gab an, ziemlich süchtig zu sein und jeden Tag bei eBay reinzuschauen... Ich finde diese Sucht bei ihr allerdings nicht sonderlich schlimm, sie ersteigert eben gehäuft Tupperware und Klamotten - aber lange nicht in einem Umfang, den man besorgniserregend finden müsste. Ihr Mann ist wohl von eBay weniger begeistert - aber auch das dürfte in vielen Partnerschaften so sein: Nicht immer sind bei Paaren beide eBay-begeistert.

Dann gab es noch ein Statement eines "Suchtexperten", der bei eBay drei Suchfaktoren erkannt haben will: Die Onlinesucht, Kaufsucht und Glücksspielsucht. Wissenschaftliche Erkenntnisse gebe es dazu aber bisher nicht.

Fazit: Ein ziemlich seichter Bericht, bei dem man sich nicht ärgern muss, wenn man ihn verpasst hat.

ag20030226

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

LemonAd: eBay ist bester Werbekunde

Nach der Januar-Auswertung des Bannertracking-Dienstes LemonAd lag unter den Werbekunden Ebay mit 109 Kampagnen vor Tchibo mit 87 Kampagnen. 55 Kampagnen schaltete die Sparkasse-Gruppe, Otto war mit 52 Kampagnen und Amazon.de mit 41 Kampagnen im Web vertreten. Unter den meist gebuchten Sites hält sich Altavista Germany mit 459 Werbekunden an der Spitze, gefolgt von Meinestadt.de (271 Werbekunden) und MSN Germany (121 Werbekunden), Gewinnspiele.de (114 Werbekunden) und Web.de mit 93 Werbekunden. Nach Ad Impressions gemessen sieht die Top Five folgendermaßen aus: Ebay führt mit 304.398 Impressions, Amazon.de erreicht 193.465 und damit Rang zwei, auf Platz drei liegt Arcor mit 117.588, auf vier E-Plus (102.615), auf Rang fünf Wobz mit 85.164 Ad Impressions. Die fünf verbreitetsten Banner im Dezember 2001 waren 'Sparen Sie Nerven und bares Geld...' von Direct Line (54 Sites), 'Dein Flieger hebt gleich ab' von Opodo (43 Sites), 'Early Buy! Easy Fly! von KLM (43 Sites), 'Ihre Kfz-Versicherung wird teurer' von Direct Line (41 Sites) und Postbank Germany mit 23 Sites.

Quelle: eMARKET

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

Generöse eBay-Spender

Die 60 spendenfreudigsten US-Amerikaner haben vergangenes Jahr zusammen 4,6 Milliarden US-Dollar für wohltätige Zwecke ausgegeben. Laut der Liste der Chronicle of Philanthropy's 2002 America's Biggest Donors ging damit das Spendenvolumen um 64 Prozent zurück. Von den 262 Millionen US-Dollar, die von Hightech-Unternehmern gespendet wurden, gingen laut der Liste allein 99 Millionen auf die eBbay-Gründer Pierre Omidyar und Jeff Skoll sowie auf die eBay-Chefin Meg Whitman zurück.

Die größte einzelne Gesamtspende unter IT-Unternehmern kam im vergangenen Jahr laut US-amerikanischen Medien von Microsoft-Mitgründer Paul Allen, dem 73,7 Millionen US-Dollar Spenden zu verdanken sein sollen. Sein Kompagnon Bill Gates fehlt auf der Liste: Der Chief Software Architect wickelt seine Wohltätigkeit lieber indirekt über die Bill and Melinda Gates Foundation ab.

Die Liste enthält nur Spender, die im vergangenen Jahr mindestens 10 Millionen US-Dollar gegeben haben. Unter ihnen ist auch Oracle-CEO Larry Ellison, der 35 Millionen US-Dollar abgegeben hat. Wie weit der Begriff der Wohltätigkeit ausgedehnt wird, zeigt sich anhand des Spitzenreiters, des verstorbenen Verlegers Walter Annenberg, der dem New Yorker Metropolitan Museum of Art eine Kunstsammlung im geschätzten Wert von 1,4 Milliarden US-Dollar vermachte.

Quelle: Heise News-Ticker
Weitere Infos:
newsBYTE
intern.de
PC-WELT

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

Termine für eBay-University

eBay hat inzwischen die Termine für die nächsten Veranstaltungen der "eBay-University" online gestellt: Termine eBay-University. Ich hatte im September 2002 an der eBay-University in Köln teilgenommen und meinen Erfahrungsbericht online gestellt. Die Seminare kosten 30 (Anfänger) bzw. 60 (Fortgeschrittene) Euro.

Anmeldungen sind derzeit nur für die Veranstaltung am 29. März in Frankfurt möglich, bei den folgenden soll das sechs bis acht Wochen vorher ermöglicht werden.

ag20030224

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

eBay soll Rassisten-Artikel entfernen

Die amerikanische Bürgerrechtsgruppe National Alliance for Positiv Action beanstandet, dass eBay auf Reklamationen wegen des Angebots rassistischer Artikel nicht reagiert hätte. Verschiedentlich hätte der Online-Auktionator auf Mails und Faxe wegen Angeboten, die Schwarze beleidigen, nicht reagiert. Ein eBay-Sprecher sagte dazu, dass man nicht von den Kontaktversuchen der Gruppe wüsste. Es sei grundsätzlich die Politik von eBay, jedes Angebot zu löschen, in dem rassistische, beleidigende und abschätzige Ausdrücke vorkommen.

Quelle: newsBYTE

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

TV-Tipp: 04.03.03 RTL2 ab 22:55h Die Redaktion

Am Dienstag, dem 04. März, läuft in der Sendung "Die Redaktion" auf RTL2 ein relativ langer Bericht über eBay: Nach Auskunft von eBays Pressesprecher Joachim Guentert ist der insgesamt ca. 16 Minuten lang. Die Sendung beginnt um 22:55h, RTL2 schreibt dazu:

RTL2-eBay Der Kick mit dem Klick
Ein Kaufhaus mit über 10 Millionen Artikeln im Angebot. Mit Millionen Kunden, die sich an keiner Kasse anstellen müssen. Die im Gegenteil bieten, feilschen und bluffen können wie auf einem orientalischen Gemüsebasar. EBAY macht´s möglich! Die Geschichte der weltweit größten Internet-Handelsgemeinschaft begann in den USA als Tauschbörse für Sammler. In nur sieben Jahren wurde daraus eine Goldgrube für geschickte Schnäppchenjäger und Hobbyhändler. EBAY-Deutschland dirigiert den Online-Handel aus einem Gewerbegebiet am Berliner Stadtrand. Und wacht u.a. auch darüber, dass mit den Angeboten im Netz kein Schindluder getrieben wird. Von EBAY-Verrückten, die ihre ganze Wohnung via Internet einrichten, bis hin zur Erfolgsstory, in der aus einem Sozialhilfeempfänger ein agiler, ideenreicher EBAY-Händler geworden ist.

Der Ankündigungstext klingt nicht, als ob der Bericht übermäßig kritisch ausfallen würde. Aber lassen wir uns überraschen...

ag20030222

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

Wieder falsche eBay-Abrechnungen

Es gibt schon wieder falsche Abrechnungen bei eBay. Zuletzt war die eBay-Provision bei Booten und Flugzeugen zu hoch, Ende letzten Jahres gab es schonmal Abrechnungsprobleme bei eBay.

Das Besondere diesmal: eBay verrechnet sich zu Gunsten der Verkäufer!

Die folgenden Angebote des Tools Baywotch wurden jeweils am 21.02.03 als Festpreisverkäufe eingestellt: 3403118485, 3403118610, 3403118693 und 3403118775. Beim Einstellen erschien jeweils die folgende Anzeige:

eBay-Falschabrechnung

Die normalerweise fälligen Angebotsgebühren von insgesamt 2,40 Euro tauchen auch einen Tag nach dem Einstellen nicht im Kontoauszug auf (in den ich Einblick nehmen konnte, den ich aber natürlich nicht veröffentlichen darf).

Ich vermute, dass hier irgendetwas schiefgegangen ist, als eBay von der Aktion Festpreisartikel für 10 Cent des Vortags wieder auf normale Angebotsgebühren zurückstellen wollte.

Man darf gespannt sein, ob den Verkäufern nun noch nachträglich Angebotsgebühren in Rechnung gestellt werden. Eigentlich dürfte das nicht so sein, denn man muss sich auf die beim Einstellen angezeigten Gebühren verlassen können - nicht jeder kennt unseren eBay-Kostenrechner...

ag20030222

Update 23.02.03: Inzwischen wurden weitere Fälle bekannt, bei denen die Angebotsgebühren nicht berechnet wurden. Es handelt sich auch dabei um am 21.02. eingestellte Festpreisverkäufe, was die Vermutung erhärtet, dass der Fehler durch die Sonderaktion des Vortags entstehen konnte. Insgesamt dürfte die Zahl der Betroffenen nicht allzu groß sein, da die meisten Leute natürlich die Sonderaktion für Ihre Verkäufe genutzt haben und nicht schon einen Tag später neue Angebote eingestellt haben. eBay hat den Fehler natürlich inzwischen beseitigt und auch bis heute keinem der Betroffenen nachträglich Angebotsgebühren berechnet - vermutlich bleibt das auch so.

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

"Flexibler Datenschutz" bei eBay

Joseph Sullivan von Ebay in den USA, meint, er wisse keine andere Website, die einen ähnlich "flexiblen" Datenschutz betreibe wie das Online-Auktionshaus. Die israelische Tageszeitung Ha'aretz zitiert den Rechtsexperten von Ebay, der sich auf der Konferenz Cyber Crime 2003 über die Datenschutzpraktiken seines Unternehmen geäußert hat. Damit meint Sullivan unter anderem, dass es keiner besonderen Verfügung bedürfe, damit staatliche Ermittler in den USA an Kundendaten herankommen können.

Laut dem Bericht hat Ebay sämtliche Vorgänge auf seinen Auktions-Sites seit 1995 festgehalten, seien es Angebote, Gebote oder Beurteilungen über Käufer und Verkäufer. Auch deutsche Anbieter und Bieter sind davon betroffen, denn die Zugangsdaten für Ebay.de gelten auch in den USA. Monatlich gehen laut Sullivan rund 200 Anfragen von FBI, CIA und anderen staatlichen Stellen bei Ebay ein. Diesen folgt das Auktionshaus in den meisten Fällen auch ohne Gerichtsbeschluss, heißt es. Durch den Klick auf den Einverständnis-Knopf ("I Agree") zu den Geschäftsbedingungen hätten die Auktionsteilnehmer dieser Übermittlungsoption eingewilligt.

Ebay wird aber auch freiwillig tätig. Sechs eigene Ermittler seien eigens dafür abgestellt, um "verdächtigen Aktivitäten" nachzugehen, so zum Beispiel im Fall eines Anbieters, der monatelang Baseballkarten offeriert und danach ein Auto anbietet. Die Ermittler hätten auf Verdacht des Autodiebstahls beispielsweise das Höchstgebot für ein Fahrzeug abgegeben, um den Dieb zu enttarnen. Dieser habe aber ein Geschäft abgelehnt, da der Bieter keine Beurteilungen anderer Auktionsteilnehmer aufwies.

Quelle: Heise News-Ticker
Weitere Infos: intern.de

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

eBay verwarnt Käufer, die andere Bieter vor Betrügern warnen

Dass es auf der Auktionsplattform eBay immer wieder zu Betrügereien kommt, ist kein Geheimnis. Spektakuläre Fälle haben die Nutzer sensibel gemacht; erste Anzeichen von Unregelmäßigkeiten landen schnell als Posting in einschlägigen Foren, etwa dem eBay-Forum Sicherheit. Ein Bieter aus Niedersachsen wollte bei einem mutmaßlichen Betrug auch andere Bieter warnen, die nicht regelmäßig das Sicherheits-Forum verfolgen. Er hatte gemeinsam mit Dutzenden anderen Käufern spezielle Autofelgen ersteigert. Die Anschrift des Verkäufers erwies sich jedoch als nicht existent. So schickte er allen anderen Bietern, die ebenfalls den Zuschlag erhalten hatten, eine Warnung. Dabei nutzte der die Kontaktaufnahme-Funktion auf der eBay-Webseite. Statt eines Dankeschöns bekam er daraufhin von eBay eine ermahnenden Hinweis wegen "Spamming".

Unternehmenssprecherin Maike Fuest verwies gegenüber heise online auf die AGB, in denen allerdings nur die kommerzielle Nutzung von E-Mail-Adressen für Werbezwecke untersagt wird (§ 6). Fuest sagte, die Kontaktaufnahme sei vor allem dazu da, um Rückfragen zu Angebote stellen zu können. Leider würde die Kontakt-Funktion immer wieder dazu verwendet, um "Stimmung gegen andere Mitglieder zu machen". Dabei komme es auch vor, dass sich Verkäufer gegenseitig anschwärzten, die ähnliche Waren verkauften und in Konkurrenz zueinander stünden. Die Sprecherin betonte, dass es häufig nicht nachvollziehbar sei, ob es sich tatsächlich um einen Betrugsfall handelt oder einfach nur um Panikmache. "Käufer sollen da sehr vorsichtig sein und nicht zu schnell vorverurteilen." Im übrigen sei eine Verwarnung nicht gleichbedeutend mit einem Ausschluss, eBay differenziere da sehr genau.

Quelle: Heise News-Ticker

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

SPIEGEL berichtet über angeblichen eBay-Hacker

Im SPIEGEL gibt es einen Bericht über einen angeblichen eBay-Hacker, der das Bewertungssystem von eBay ausgehebelt haben soll. Nähere Einzelheiten sind nicht angegeben - ausser der Tatsache, dass da jemand eine Vielzahl von eBay-Accounts angemeldet hat, die er zu gegenseitigen Bewertungen missbraucht.

Wenn das alles ist, dann weiß ich nicht, warum der SPIEGEL so einen Wind um die Geschichte macht: Dass man sich auf eBay unter verschiedenen (auch falschen) Namen anmelden kann und dabei eigene Accounts mit guten Bewertungen und fremde Accounts mit (ebenso ungerechtfertigten) schlechten Bewertungen bedenken kann, ist nun wirklich keine sensationelle Neuigkeit. eBay hat dem Bericht zu Folge diesen "Hacker" mit Standardmails abgespeist - klingt für mich sehr vernünftig, die hätten sich sonst auch ziemlich lächerlich gemacht.

Update: intern.de beurteilt den Spiegel-Artikel ähnlich kritisch.

ag20030219

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

Festpreisartikel für 10 Cent

eBay will wohl weiter Festpreisverkäufe statt Auktionen fördern: Am 12. Dezember 2002 konnte man die auf eBay.de für 10 Cent einstellen, heute gratis auf eBay.co.uk und am morgigen Donnerstag, dem 20. Februar, nun wieder für 10 Cent auf eBay.de.

Die ermäßigten Angebotsgebühren gelten nicht für Autos, Motorräder, Boote und Flugzeuge. Wie immer sind auch alle Zusatzoptionen normal kostenpflichtig und man muss auch die Verkaufsprovision berappen. Auktionen mit Sofortkauf-Option sind nicht ermäßigt.

Vermutlich wird es auch diesmal wieder so gehandhabt, dass man seine Festpreisverkäufe schon heute z.B. mit dem Turbo Lister einstellen kann, um sie dann morgen zu ermäßigten Kosten starten zu lassen.

ag20030219

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

Die "eBay-Sucht": Bieten wie besessen

Die Rheinische Post beschäftigt sich in einem Artikel mit eBay-Sucht:

Düsseldorf (RP). Die Zahl der Deutschen, die im Online-Auktionshaus Ebay steigern, ist gigantisch angestiegen. Experten warnen vor der brisanten Mischung aus Kauf-, Online- und Spielsucht.

Als "Ostfriesenhirn" Ebay entdeckte, begann eine neue Zeitrechnung. Seitdem verbringt Judith Keller fast mehr Zeit mit wildfremden Menschen als mit ihrer Familie. "Ich beschäftige mich sehr viel mit Ebay", sagt "Ostfriesenhirn" - so Kellers Ebay-Name - im Gespräch. Auf ihrer eigenen Fan-Page spricht sie jedoch ganz offen von "Ebay-Sucht".

Auch Jörg Walliser liebt das Auktionshaus im Internet. Mehr noch: Er lebt mittlerweile vom Online-Vertrieb seiner Modellbauprodukte - und der Besessenheit der Bieter. Neulich zum Beispiel bot er eine Reihe kleiner Figuren an, die er zum Stückpreis von drei Euro eingekauft hatte. "Bis nachts haben die Leute sich überboten", sagt Walliser. "Über 30 Euro pro Figur habe ich bekommen."

Es geht allein ums Steigern

Für viele Ebay-Kunden geht es nicht mehr um das Auktionsstück an sich, sondern allein ums Steigern. Um die stundenlangen, nächtlichen Bietgefechte mit Fremden, um den Kick, wenn das Portal meldet: Zuschlag erteilt! Viele Ebay-Fans können einfach nicht mehr aufhören.

Das Internet-Auktionshaus zählt mittlerweile weltweit rund 55 Millionen Kunden, in Deutschland sind es geschätzte sieben Millionen. Jeder darf bieten, und jedem wird etwas geboten: Unter den rund 160 Millionen Objekten, die im Vierteljahr per Ebay verhökert werden, gibt es Star-Relikte wie die Lederjacke von Freddy Mercury, Raketenautos, Ferraris, Ölraffinerien oder archäologische Fundstücke, australische Opale oder Saphire zum Beispiel. Und immer mehr begeben sich hinein in die virtuelle Auktionswelt. Der Ebay-Jahresumsatz wird in diesem Jahr voraussichtlich bei einer Milliarde Dollar liegen - das entspricht einer Steigerung gegenüber 2002 um 220 Prozent.

"Rund 1,5 Prozent von ihnen werden süchtig"

Für Ivar Hand, Verhaltenstherapeut an der Uni-Klinik Hamburg- Eppendorf, steigt mit jedem Ebay-Einsteiger auch die Gefahr der Ebay-Sucht. Denn das virtuelle Auktionshaus, meint der Fachmann, bietet gleich drei mögliche Abhängigkeiten: Spielsucht, Kaufsucht, Onlinesucht. Noch gibt es keinerlei Zahlen über krankhafte Online-Auktionäre; Hand geht davon aus, dass es hier ähnlich viele pathologische Fälle gibt wie etwa unter Glücksspielern. "Rund 1,5 Prozent von ihnen werden süchtig", sagt der Mediziner.

Das heißt: Sie haben ihr Verhalten nicht mehr im Griff, verbringen zu viel Zeit mit ihrer Leidenschaft und erleiden dadurch familiäre oder materielle Schäden. Sie sind in ihrer Lebensführung erheblich beeinträchtigt. Ähnlich, so Hand, sei es mit der Kaufsucht. Bei etwa zwei Prozent der Shopper treten derartige soziale oder finanzielle Probleme auf, dass Verhaltenstherapeuten von einer Sucht sprechen.

Vision von 100.000 Auktions-Süchtigen

Noch ist die Vision von 100.000 Auktions-Süchtigen in Deutschland Spekulation. Doch Hand glaubt, dass sich die Zahlen bestätigen werden, wenn das Phänomen Ebay lange genug besteht und über einen entsprechenden Zeitraum beobachtet werden kann.

Menschen mit psycho-sozialen Problemen, ängstliche, sozial isolierte, seien besonders anfällig für die Gefahren der brisanten Mischung aus Spiel-, Kauf- und Onlineabhängigkeit. Das Dilemma: Die Betroffenen erkennenen ihr Problem nicht - oder wollen es nicht erkennen. "Von selbst kommt leider kein besessener Ebay-Zocker zu uns in die Klinik", sagt Ivar Hand. "Bisher zumindest war keiner da." Doch in Gesprächen mit Kollegen mehren sich die Hinweise, dass so mancher Deutsche krankhaft mitbietet.

Selbsthilfe für Onlinesüchtige

Für Hand ist es deshalb nur noch eine Frage der Zeit, bis sich die ersten outen werden - ähnlich den Onlinesüchtigen. Betroffene schlossen sich schon vor Jahren zur Selbsthilfegruppe HSO zusammen. Sie fordern den Staat auf, den "bewussten Umgang mit dem Medium Internet" als Präventionsmaßnahme zu fördern. "Mehr als eine Million Internetnutzer in Deutschland zeigen Studien zufolge Anzeichen einer Internetsucht", bilanziert die Selbsthilfegruppe auf ihrer Homepage.

Die Seite im Internet gibt es noch, der Verband indes musste sich auflösen - es gab kein Geld mehr vom Bund. Der nämlich war sich dann doch nicht sicher, ob übermäßige Internet-Nutzung als Sucht einzustufen sei. "Ein Problem, das alle Abhängigkeitsformen betrifft, die nicht auf Stoffe bezogen sind", erklärt Christa Merfert-Diete von der Hauptstelle für Suchtfragen in Hamm. Vielfach spricht man in diesen Fällen von "Versüchtelung".

Doch diesen Begriff findet Merfert-Diete zu verharmlosend. Zu schwerwiegend seien die Schäden, die "Internet-Junkies" durch ihr tage-, wochen- und monatelanges Hocken vor dem PC anrichten. Egal, ob sie nun besessen sind von Online-Sex, -Spielen, -Chats, Surfen oder E-Mail-Senden. Oder eben vom Online-Steigern. "Viele Online-Auktionäre vegetieren nur noch vor dem Rechner, sind nicht mehr ansprechbar", sagt die Suchtexpertin. "Und die Familie geht den Bach runter."

"Fuxxi" weiß das. Mittlerweile. "Ebay macht süchtig", schreibt er unter seinem Bieternamen im Internet. "Warum hat mich vorher niemand davon gewarnt?"

Quelle: RP-ONLINE

Dazu einige Anmerkungen:

Das Thema ist nicht ganz neu, es wurde auch schon in RZ-Online behandelt. Auch auf meiner Website gibt es dazu einige Gedanken, allerdings weniger ernst gemeint: Du merkst, dass Du eBaysüchtig bist, wenn....

Die in dem Artikel der Rheinischen Post genannten Zahlen sind nicht sonderlich aktuell: So liegt die Zahl weltweiter Benutzer inzwischen deutlich über 62 Millionen und nicht bei den genannten 55 Millionen.

ag200302

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

PR-Aktion: Strafanzeige gegen eBay

Letztes Jahr warf der NABU sehr öffentlichkeitswirksam eBay den Handel mit Produkten geschützter Tierarten vor. Das erzeugte damals ein riesiges Rauschen im Blätterwald...
Bei so öffentlichkeitswirksamer Kritik wollte das "Komitee gegen den Vogelmord e.V." wohl nicht abseits stehen und startete eine Nachahmeraktion: Die haben nun Strafanzeige gegen eBay gestellt.

Ich halte sowas für billige Effekthascherei. Meiner Erfahrung nach werden auf eBay illegale Auktionen vergleichsweise schnell gelöscht - zumindest, wenn sie bei Stichproben auffallen oder eBay von Benutzern gemeldet werden. Die in der Pressemeldung genannten Zahlen scheinen mir unglaubwürdig und durch nichts belegt, telefonisch konnte ich unter der angegebenen Rufnummer heute nachmittag niemanden erreichen.

Im Übrigen wird die Strafanzeige ohnehin im Sande verlaufen, denn eBay ist nach einem aktuellen Urteil nicht für die gehandelten Produkte haftbar zu machen.

ag20030218

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

Free Listing Day auf eBay.co.uk

Am morgigen Mittwoch, dem 19. Februar 2003, gibt es auf eBay.co.uk einen Free Listing Day für Festpreisangebote. Es entfallen dabei die üblichen Angebotsgebühren, Zusatzoptionen und Verkaufsprovisionen werden aber weiter berechnet. Besonders interessant ist das für Verkäufer von Autos und Immobilien, denn der FLD gilt auch für deren hohe Angebotsgebühren.

Auch Deutsche können von diesem Angebot profitieren: Dazu müssen sie aber bereit sein, sich über eBay.co.uk abrechnen zu lassen (geht nur mit Kreditkarte) und ihre Artikel in Britischen Pfund einstellen.

Weitere Infos: FLD eBay.co.uk

ag20030218

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

Erfolg für Sniperprogramm gegen eBay

In der Auseinandersetzung um das Verbot von automatischen Bietprogrammen (Snipern) bei eBay gibt es eine erste gerichtliche Entscheidung: Die Einstweilige Verfügung gegen Paragon, die den Vertrieb des Programms Last Minute Gebot untersagte, wurde vom Landgericht Berlin aufgehoben. Es ist daher wahrscheinlich, dass auch in den Verhandlungen zu Biet-O-Matic am 27. Februar in Hamburg und zu Willi am 18. März in Berlin die Vertriebsverbote für diese Programme aufgehoben werden.

Hier der Volltext der Paragon-Pressemeldung:

David gegen Goliat: Paragon gewinnt gegen eBay - die einstweilige Verfügung gegen den Vertrieb des Internet- Auktionassistenten "LastMinute Gebot" ist aufgehoben

Buggingen (ots) - Die am 19.11.2002 erlassene einstweilige Verfügung, nach welcher der Firma Paragon Technologie GmbH der Vertrieb des Internet- Auktionsassistenten LastMinute Gebot untersagt worden war, wurde am 11.02.2003 durch das Landgericht Berlin aufgehoben.

Der Auffassung der Firma eBay, welche aufgrund der "wettbewerblich unlauteren Verleitung zum Vertragsbruch (Paragraph1 UWG)" und der Begründung, daß eBay durch seine allgemeinen Geschäftsbedingungen die Abgabe von Geboten mittels automatisierter Datenverarbeitungsprozesse rechtsgültig untersagen durfte ist das Berliner Landgericht nicht gefolgt.

Bei dem Programm "LastMinute Gebot" handelt es sich um eine Software, welche in Form eines Internet-Auktionsassistenten den eBay- Nutzer im Rahmen einer online-Ersteigerung derart unterstützt, daß er das Gebot des Nutzers der Software bis zum vorher definierten Höchstgebot automatisch erhöht, sobald Fremdgebote das eigene Gebot übertreffen. Mit LastMinute Gebot wird die Bietaktion erst eine Minute vor Auktionsende auch für Dritte sichtbar.

Kurze Zusammenfassung der Ereignisse und Argumente:

14.10.2002: Telefonische Aufforderung seitens eBay, LastMinute Gebot vom Markt zu nehmen.

18.10.2002: Stellungnahme von eBay

- "Regeltreue" eBay-Nutzer würden durch die Mitbieter, die sich mit der Software LastMinute Gebot an der Auktion beteiligen, übervorteilt, da sie nicht mehr die Chance hätten, das in letzter Minute abgegebene Höchstgebot ihrerseits noch zu überbieten. Das wirke sich abschreckend auf Verkaufs- und Kaufinteressenten und bedeute eine "unlautere Absatzbehinderung".

- Vorwurf der Verleitung zum Vertragsbruch (darauf stützt sich auch die einstweilige Verfügung).

30.10.2002: Stellungnahme von Paragon Technologie gegenüber eBay

- Die Software LastMinute Gebot nutzt und unterstützt den eBay- eigenen Bietagenten, so daß LastMinute Gebot auch nicht als automatisiertes Bietverfahren im Sinne von Paragraph 8 Abs. 5 eBay-AGB angesehen werden kann.

- Wir halten die Regelung des Paragraph 8 Abs. 5 eBay-AGB als überraschende Klausel für unzulässig, da auf der eBay-Plattform sowohl der "Bietagent" als auch "voice bidding" als zulässige Auktionsassistenten für die Abgabe von Auktionen angegeben werden und dadurch der Nutzer davon ausgehen muß, daß Auktionsassistenten legitim sind, aber andererseits unsere Software LastMinute Gebot gegen die AGBs verstoßen soll.

- Das von eBay auf der Hauptseite angebotene "voice bidding" ist vergleichbar mit LastMinute Gebot. Deswegen ist es in unseren Augen von eBay widersprüchlich, einerseits selbst das Tool "voice bidding" anzubieten und uns andererseits den Vertrieb der Software LastMinute Gebot untersagen zu wollen. - Wir wehren uns gegen den Vorwurf der Absatzbehinderung. Im Gegenteil: Durch LastMinute Gebot werden neue Käuferschichten erschlossen, die sich bisher nicht für Auktionen interessierten, die zu nächtlicher Stunde endeten und die nun elektronische Hilfe in Anspruch nehmen können.

02.12.2002: Zustellung der Einstweiligen Verfügung . Paragon stoppt den Vertrieb der Software LastMinute Gebot.

15.01.2003: Paragon legt Widerspruch gegen die Einstweilige Verfügung ein.

11.02.2003: Die Einstweilige Verfügung gegen den Vertrieb der Software LastMinute Gebot wird durch das Landgericht Berlin mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Paragon vertreibt die Software ab sofort wieder.

ag20030214

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

MEDIA! AG: Full Service Rahmenvertrag mit eBay

Die MEDIA! AG gab bekannt, dass der Online-Auktions-Anbieter eBay im Januar 2003 einen "Full Service" Rahmenvertrag mit MEDIA! geschlossen hat. Dieser bezieht sich den Angaben zufolge auf die komplette Betreuung der eBay Messeauftritte im Jahr 2003.

MEDIA! AG deckt dabei das komplette Dienstleistungsspektrum wie Konzeption, Gestaltung und der Bau des modularen Messestandsystems ab.

Quelle: finanzen.net

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

TV-Tipp: 10.02.02 3SAT 21:30h

In der Sendung "neues. computer und mehr" läuft heute abend ein Bericht über verschiedene Auktions-Tools. Offenbar werden da in erster Linie die von den Onlineauktionshäusern selbst angebotenen Tools getestet. 3SAT schreibt dazu:

Internetauktionen
Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten: Internetauktionen wie beispielsweise Ebay oder ricardo boomen für Versteigerungen in allen erdenklichen Bereichen. Das Hauptgeschäft machen alle Online-Auktionshäuser mit so genannten privat-to-privat-Auktionen. Das Auktionshaus bietet dabei die Plattform für den Handel zwischen Privatpersonen. Die Teilnahme ist in der Regel einfach und für den Käufer immer kostenlos. Kaum einer, der noch nicht etwas online ver- oder ersteigert hat. Im Rahmen dieses Booms gibt es für Anbieter und Käufer viele nützliche Tools.. neues. nimmt diese Tools vom Biet- bis zum Verkaufsagenten mal genau unter die Lupe.

3SAT-Auktion

Die Sendung wird am 11. Februar um 14:30h wiederholt.

ag20030210

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

Shuttle-Memorabilia bei eBay

Nachdem zunächst von "Spaßvögeln" schon Minuten nach dem Absturz des Space-Shuttles "Columbia" die ersten Trümmerteile bei eBay eingestellt (und von großem Medienrummel begleitet gelöscht) wurden, gibt es nun einen großen Markt für Memorabilia.

Am spektakulärsten war wohl diese Auktion: Da wurde angeblich ein für knapp 5 Dollar gekaufter Aufnäher für über eine Million Dollar verkauft. Im Gegensatz zu futureZone glaube ich allerdings nicht daran, dass diese Transaktion wirklich geklappt hat...
Interessant ist sie auch in technischer Hinsicht: Offensichtlich hat eBay daran herumgepfuscht. Da gibt es zwar ein Höchstgebot, aber niemand ist als Käufer angegeben. Außerdem sollen 31 Gebote abgegeben worden sein, aber die Gebotsübersicht ist leer...

Shuttle-Heckflosse

Wesentlich interessanter ist da diese Auktion: Da ging die Heckflosse eines Shuttles für rund 15.100 Dollar weg. Dieses etwa vier Meter lange Teil der Heckflosse ist bei sechs Missionen der Space Shuttles angeblich tatsächlich mitgeflogen. Dies sollen von mehreren NASA-Direktoren ausgestellte Zertifikate beweisen.

Der Eigentümer hat hat sein leicht angerostetetes Shuttlestück von allen Seiten fotografiert und recht genau beschrieben. Es ist eine "Vertikal-Stabilisator" an der Heckflosse, vier Meter lang, einen Meter hoch und wiegt dabei gerade 13 Kilo.
Um die Temperatur an den Tragflächen beim Wiedereintritt in die Atmosphäre möglichst genau zu messen, führte die NASA mehrere Experimente mit einem System namens SILTS [Shuttle Infrared Leeside Temperature Sensing] aus. Dafür wurden die Stabilisatoren an der Heckflosse umgebaut, angeblich gab es von diesem Teil insgesamt nur zwei Stück.

Wer sehen möchte, was aktuell an Space-Shuttle-Artikeln bei eBay angeboten wird: hier ist eine Übersicht.

ag20030210

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

FBI fahndet nach eBay-Hacker

Ein Hacker benutzte den Computer der University of North Carolina, um sich Zugriff zu Kundendaten des Online-Auktionators eBay zu verschaffen. Durch die missbräuchliche Verwendung von Kontonummern, Kreditkartennummern u.ä. hat mindestens ein eBay-Nutzer Geld verloren. Das FBI geht davon aus, dass es noch mehr Opfer in diesem Fall gibt. Aufgedeckt wurde das Verbrechen, als eBay-User letzte Woche beim FBI Anzeige erstatteten, sie hätten betrügerische Mails erhalten, die vorgaben, von eBay zu kommen. Die Mails ersuchten um Angabe verschiedener persönlicher Angaben auf einer vorgeblichen eBay-Homepage, die allerdings auf dem Universitätsrechner geschaltet war. Der Hacker sei jedoch anscheinend weder ein Uni-Angestellter noch ein Student. Bisher wurde noch niemand verhaftet.

Quelle: newsBYTE

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

eBay-Provision bei Booten und Flugzeugen zu hoch

Derzeit läuft offenbar bei der Provisionsberechnung für in den Kategorien Boote und Flugzeuge eingestellte Artikel einiges schief: Die Provisionen wurden bereits in den letzten Tagen pauschal mit 15 Euro berechnet, obwohl das eigentlich erst ab dem 11. Februar eingeführt werden sollte.

Wer in diesen Kategorien verkauft hat, sollte also seine Abrechnung daraufhin kontrollieren. Beschwerden zur Abrechnung richtet man am besten per Mail an konto@ebay.de, muss sich dabei aber auf einen längeren Mailwechsel einrichten: Bei eBay ist das Problem offenbar nicht bekannt.

ag20030210

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

Limo-Loyalty-Programm bei eBay

Unter dem Namen ‚Liquid Loot’ legt eine texanische Softdrink-Company im kommenden Sommer ein großes Kundenbindungsprogramm beim bekannten Auktionsanbieter auf.

Dabei geht es der Dr Pepper / Seven Up Inc. natürlich in erster Linie um die Verbreitung und Festigung der eigenen Brands, zu denen neben den beiden bekannten ‚Hausmarken’ auch so bekannte Marken wie Schweppes oder Sunkist gehören. „eBay ist ein bedeutender Teil der Pop-Kultur und wird von Konsumenten aller Schichten genutzt. Wir zielen darauf, diese wichtige Beziehung zu nutzen, um Millionen von Kunden zu erreichen und die Zahl unserer Verkäufe zu steigern“, erläutert Mike McGrath, Präsident und COO bei Dr Pepper / Seven Up.

Das Prinzip ist einfach: Kunden kaufen speziell gekennzeichnete Produkte des Hauses, finden darauf einen Code, den sie unter der Adresse www.LiquidLoot.com gegen Punkte eintauschen können. Mit diesen Punkten wiederum lässt sich im Rahmen entsprechender und spezieller eBay-Auktionen ein Produkt ersteigern. Hierbei handelt es sich vorwiegend um Mechandising-Artikel, alternativ sollen jedoch auch noch Musik- und Entertainment-Artikel wie beispielsweise CDs oder Konzertkarten angeboten werden. Zusätzlich erhalten die Nutzer des Loyalty-Programms regelmäßig Post via eMail und erfahren dabei nicht nur ihren aktuellen Punktestand, sondern erhalten vielfältige Produkt- und Promotioninfos sowie elektronische Coupons um neue oder besonders beliebte Softdrinks zu testen.

Quelle: ECIN

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

Level 3 kooperiert mit eBay

Die Level 3 Communications Inc. gab am Donnerstag bekannt, dass sie mit der eBay Inc. übereingekommen ist, dem Internetauktionator den Zugang zum Internet bereitzustellen. Mit diesem Schritt wird Level 3 zu einem der wichtigsten Provider für eBay. Genauere Einzelheiten des Vertrages wurden bislang noch nicht bekannt.

Technisch dürfte sich dadurch zumindest kurzfristig nichts ändern: Wie jeder mit einem einfachen "Traceroute" selbst ermitteln kann, sind die Server von eBay (auch www.ebay.de) im kalifornischen San Jose ohnehin über Level 3 konnektiert.

ag20030207
Weitere Infos: Level(3)

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

TV-Tipp: Sonntag, 09.02.03 ab 22:45h SAT1 Planetopia

Kommenden Sonntag kommt in der SAT1-Sendung Planetopia wieder ein Bericht zu eBay, diesmal geht es um Betrüger und Abzocker. SAT1 schreibt dazu:

Online-Versteigerung - Dreiste Abzocke bei eBay
eBay boomt. Allein in Deutschland hat das Online-Auktionshaus 55 Millionen Kunden, weltweit machte das Unternehmen letztes Jahr einen Gewinn von 380 Millionen US Dollar. Aber auch Betrüger haben längst den Erfolgskurs von eBay erkannt und zocken vor allem unerfahrene Kunden mit immer raffinierteren Mitteln ab. PLANETOPIA über schwarze Schafe im E-Commerce und wie man sich davor schützen kann.

Wie SAT1 darauf kommt, eBay habe in Deutschland 55 Millionen Kunden, ist mir ein Rätsel. Weltweit hat eBay rund 63 Millionen Benutzer...
Hoffentlich taugt der Fernsehbericht mehr, als seine Ankündigung.

ag20030206

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

Sotheby's stoppt Online-Versteigerungen bei eBay

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Wegen der schwachen Nachfrage plant das Auktionshaus Sotheby's, Ende Mai seine Kooperation mit Ebay vorzeitig zu beenden und die Website Sothebys.ebay.com nur noch für Ankündigungszwecke zu nutzen. Die beiden Unternehmen hatten erst im Juni 2002 einen Dreijahresvertrag abgeschlossen. "Es gibt einfach weniger Menschen als erwartet bereit, im Internet exklusive Kunstwerke zu kaufen," erklärte Sotheby's Chef William Ruprecht. Das Auktionshaus hatte seit 1999 rund 100 Millionen Dollar in das Online-Projekt gesteckt, jedoch keinen Penny Gewinn erzielt.

Trotz des nun bekannt gegebenen Rückzugs können Kunstliebhaber weiterhin über eBay bei Sotheby's Live-Versteigerungen in London und New York online mitbieten.

Quelle: COMPUTERWOCHE
Anders (vermutlich falsch) dagegen: finanzen.net

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

Entscheidungen zu Sniperprogrammen vertagt

Heute fand in Hamburg vor dem Landgericht die Verhandlung wegen der von eBay gegen das Programm Biet-O-Matic erwirkten Einstweiligen Verfügung statt, siehe diesen Bericht.

Ein Urteil wurde nicht gefällt, stattdessen wurde der 27. Februar als neuer Verhandlungstermin festgelegt.

Der bereits für gestern angesetzte Termin wegen des Programms Willi platzte wegen Versäumnissen eBays, hier wurde mit dem 18. März ebenfalls ein neuer Termin festgesetzt.

ag20030205

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

eBays Maßnahmen gegen Sabotagebieter

Wenn irgendwer einen eBay-Verkäufer nicht mag, dann kann er dem auf eBay das Leben wirklich schwer machen: In dem er einen eBay-Account mit falschen Angaben anmeldet und dann auf die Auktionen des Verkäufers bietet, ohne wirklich kaufen zu wollen.

Ich nenne solche Leute "Sabotagebieter", weil ich den deutschen Ausdruck "Spaßbieter" in solchen Fällen für völlig unpassend halte. Im Amerikanischen hat man da einen durchaus passenden Ausdruck, die Sabotagebieter heissen da "Deadbeat Bidders".

Das Schlimme an Sabotagebietern ist, dass sich Verkäufer kaum gegen sie wehren können: Wenn die Sabotagegebote erst kurz vor Auktionsende abgegeben werden, können sie nicht mehr gestrichen werden und der Verkauf scheitert. Zwar kann der Verkäufer sich die Verkaufsprovision bei eBay wiederholen, er bleibt aber auf den Angebotsgebühren und in der Regel auf einer negativen Bewertung sitzen.

Natürlich kennt eBay diese Problematik und hat mehr oder weniger heimlich im Januar neue Regeln für die Kauf- und Bietaktivität eingeführt. Die Regeln dort sind relativ vage und lassen sich wirklich gut mit eBays eigenem Fazit zusammenfassen: "eBay behält sich vor, die Biet- und Kaufaktivität der Nutzer unter bestimmten Voraussetzungen zu beschränken.".

Ich habe inzwischen erfahren, wie das konkret aussehen soll: Benutzer mit einem negativen Bewertungsprofil sollen künftig nur noch ein Gebot abgeben können, Benutzer ohne Bewertungen bzw. mit einem ausgeglichenen Bewertungsprofil sollen auf maximal zehn Auktionen mitbieten können.

Diese Beschränkungen helfen nicht wirklich viel gegen die Sabotagebieter - die müssen sich aber zumindest ein bisschen mehr Mühe machen. Ehrliche Anfänger bei eBay werden dadurch jedenfalls nicht über Gebühr belastet.

ag20030205

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

Reform der eBay-Kosten bei Booten und Flugzeugen

eBay reformiert die Kosten für Auktionen von Booten und Flugzeugen und erhöht dabei die Angebotsgebühren für Boote und Flugzeuge beträchtlich: Statt bisher maximal 2,40 Euro soll das Einstellen einer Auktion in diesen Unterkategorien ab dem 11. Februar 5 Euro und ab dem 16. April sogar 10 Euro kosten.

eBay möchte damit erreichen, dass nicht mehr so viele Artikel falsch in diese Unterkategorien eingestellt werden. Tatsächlich sind z.B. aktuell nur sechs (!) der 379 in der Kategorie "Flugzeuge" eingestellten Artikel wirklich Flugzeuge! Durch die erhöhten Angebotsgebühren kann diese Unsitte wahrscheinlich tatsächlich eingedämmt werden.

Da gleichzeitig die Provision bei erfolgreichen Verkäufen pauschal mit zunächst 15, später 50 Euro berechnet wird, dürfte sich diese Reform für viele tatsächliche Verkäufer als eine Gebührensenkung erweisen: Ab einem Erlös von etwa 3.500 Euro ist die Neuregelung günstiger, als die jetzige. Bei Flugzeugen kann man davon wohl immer ausgehen...

ag20030204

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

TV-Tipp: Heute 22:55h SAT1 Planetopia

Heute abend läuft in der Sendung "Planetopia" auf SAT1 ab 22:55h ein Bericht über eBay-Powerseller und Seminare zu eBay. SAT1 schreibt dazu:

Ebay-Seminare - Werde ich so zum Millionär?
Ob Möbel, Reisen oder Hightechgeräte – bei Ebay gibt es nichts, was es nicht zu ersteigern gibt. Mit 55 Millionen Kunden ist Ebay das größte Online-Aktionshaus weltweit. Das haben nicht nur tüchtige Geschäftsleute erkannt, sondern auch Arbeitslose oder Hausfrauen. Ergebnis: Als sogenannte Powerseller haben sie das Verkaufen im Internet erfolgreich zu ihrem „Beruf“ gemacht. Jetzt werden sogar Seminare angeboten, in denen man lernt, bei Ebay seine Ware effektiv anzubieten.

ag20030202

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

Technische Probleme bei eBay

Zum Monatswechsel gibt bzw. gab es diverse technische Probleme bei eBay, die größtenteils nach der turnusgemäßen Wartung am Freitag vormittag auftraten:

Weitere Infos: eBay-System-Mitteilungen

ag20030201

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

Mister Lister wird bald unbrauchbar

Schon bei der Einführung des Tools Turbo Lister zum Einstellen von Auktionen hörte man bei verschiedenen eBay-Mitarbeitern, der Vorgänger Mister Lister werde nur noch etwa ein halbes Jahr unterstützt.

Nun hat eBay in den eBay-Marktplatz-Mitteilungen einen defintiven Endtermin für den Mister Lister verkündet: Ab Ende April 2003 wird er nicht mehr unterstützt, dann kann nur noch der Turbo Lister verwendet werden.

Diese Ankündigung wird wohl nicht nur auf einhellige Begeisterung stossen: Immerhin ist der Turbo Lister für seine dauernden Mega-Updates geradezu berüchtigt. Preiswerte Alternativen von Drittherstellern verhindert eBay, in dem für die Offenlegung der XML-Schnittstelle horrende Nutzungs- und Lizenzgebühren verlangt werden.

ag20030201

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

Studie: eBay war der größte Online-Werbekunde 2002

Das Interesse der Markenartikler an Online-Werbung ist in vielen Segmenten immer noch verhalten. Dieser Schluss lässt sich aus einer Analyse des Online-Marktforschers Adscope ziehen, der für insgesamt zehn Branchen die größten Online-Werbekunden nach gebuchten Adviews ermittelte. Demnach buchte der Kosmetikkonzern Nivea im Gesamtjahr 2002 gerade einmal 68.467.749 Adviews und befindet sich damit schon an der Spitze der Körperpflege-Anbieter. Beim Getränkeproduzenten Pepsi reichte das Budget gerade einmal für 4.115.010 Adviews - allerdings investierte das Unternehmen mehr in Online-Werbung als Konkurrent Coca-Cola, der gar nicht unter den Top Ten der Getränke-Hersteller auftaucht.

Auch bei den Lebensmittelproduzenten hat das Internet noch nicht Einzug in den Media-Mix gehalten: Maggi buchte gerade einmal 80.815.222 Adviews, auf Platz zwei folgt mit deutlichem Abstand Schoeller mit 19.952.117 Adviews, Platz drei belegt Bahlsen mit 18.835.117 Adviews. Die online-affinsten Branchen sind der Handel (Ebay generierte 4,1, Tchibo 1,8 und Quelle 1,4 Milliarden Adviews), Ausbildung und Medien (4men: 1,7 Milliarden, T-Online 500 Millionen, Sports.com 306 Millionen Adviews), Finanzen (Postbank: 1,0 Milliarden, HUK24.de 652 Millionen, Direct Line 483 Millionen Adviews) und Touristik (Opodo: 1,0 Milliarden, Travelchannel 447 Millionen, Expedia 279 Millionen Adviews).

Quelle: werben & verkaufen

nach untennach oben
Startseite
Auktions-Forum
Sitemap

eBay expandiert im Bereich Automobil-Auktionen

Nachdem eBay im vergangenen Jahr zahlreiche kleinere und wenige größere Akquisitionen getätigt hat, kündigt eBay am Freitag eine weitere Akquisition an. Der Online-Handelsplattform-Betreiber will gewisse Aktiva von CARad.com kaufen. Es handelt sich um ein Unternehmen, das für Autohändler Online Auktionen managt.

Die Übernahme soll dazu dienen, den Bereich Handel mit Automobilen weiter auszubauen. Dass es sich um keine größere Akquisition handelt, sieht man daran, dass eBay weder für das laufende Quartal noch das Gesamtjahr die Prognosen deshalb abzuändern braucht. Es handelt sich dementsprechend wahrscheinlich mehr um eine strategische Akquisition mit langfristigem Wachstumspotential.

Außerdem gab eBay bekannt, dass man ein Exklusiv-Abkommen mit Kelley Blue Book´s unterzeichnet hat, das eBay zum exklusiven Partner für die Automobilinformations-Webseite in Sachen Automobilauktionen macht.

Quelle: finanzen.net

Startseite www.wortfilter.de
Auktions-Forum
Sitemap www.wortfilter.de
© 2002 bei Axel Gronen. Letzte Aktualisierung: 11.03.03.
Etwaige Rechtschreib- und Grammatikfehler in diesem Text sind gewollt und wurden hier mit Absicht versteckt. Wer sie findet, darf sie behalten. Best viewed with open eyes and a human brain ver. 1.0 or above.