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Archiv von News und Infos zu Internetauktionen und Auktionshäusern

Oktober 2002:
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Künftig Startzeitplanung bei eBay

eBay plant für den 4. November die Einführung einer Startzeitplanung: Künftig kann man entscheiden, wann eine Auktion beginnen soll. Bisher ist es so, dass eine Auktion immer genau dann beginnt, wenn sie eingestellt wird. Der neue Service wurde bisher bereits für Nutzer des Turbo Lister angeboten.

Die Startzeitplanung kostet eine Extragebühr von 10 Cent pro Auktion und ist bis zu drei Wochen im Voraus möglich.

ag20021031

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eBay sieht sich weiter auf Erfolgskurs

Auf dem Analystentag am 30. Oktober im kalifornischen San Jose gab sich eBay-Chefin Meg Whitman optimistisch: Das Wachstum der Firma werde sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen.

Beim Wachstum setzt eBay vor allem auf das Auslandsgeschäft, dessen Anteil stärker zunehmen wird, wie Meg Whitman ausführte. Derzeit liegen der ausländische Umsatzanteil bei 26 Prozent. Dieser dürfte nach 2005 die 50-Prozent-Marke übersteigen, so Whitman. eBay ist bereits in 27 Ländern tätig. Allein in Deutschland konnte die Kundenzahl im vergangenen Jahr verdoppelt werden. In den kommenden Wochen erwartet man ein gutes Weihanchtsgeschäft, bis 2005 sollen die Umsätze mehr als verdoppelt werden.

ag20021031

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Betrüger gehen ins Netz

Noch schnell ein Schnäppchen im Internet? Immer mehr Menschen bieten in virtuellen Auktionshäusern mit. Sebastian Gerhard ist einer von ihnen. Der Student aus der List hat eine Kamera ersteigert, 1210 Euro überwiesen – und wartet noch immer auf die Lieferung. Das ist kein Einzelfall.

Das Angebot klang nach einem echten Schnäppchen. Eine Digitalkamera für 1210 Euro, rund 300 Euro unter Ladenpreis. „Da musste ich zugreifen“, sagt Sebastian Gerhard. Der 25-jährige Student aus der List erhielt in dem virtuellen Internet-Auktionshaus eBay den Zuschlag für das Gerät und überwies das Geld prompt an den Anbieter. Doch auch knapp acht Wochen nach dieser Transaktion hält er das Schnäppchen noch immer nicht in Händen: Der Anbieter, die Firma Tradeline in Wesel, ist unter ihrer bisherigen Adresse nicht mehr zu erreichen. Sebastian Gerhard hat sich eine Rechtsanwältin genommen und Anzeige gegen den Geschäftsführer der Firma, Siegfried G., erstattet.

Und Sebastian Gerhard ist nicht der einzige Geschädigte. „In den vergangenen zwei Wochen sind bei uns 45 Strafanzeigen eingegangen“, sagt Horst Groß, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde Wesel. „Wir haben die Geschäftsräume des Online-Händlers Tradeline GmbH durchsucht und umfangreiches Beweismaterial sichergestellt.“ Wie hoch die Zahl der Geschädigten tatsächlich ist, lässt sich bislang noch nicht feststellen.

Sebastian Gerhard hat im Internet ein Forum eingerichtet, bei dem sich unter der Adresse www.tradeline.venturemedia.de Betroffene, die von der Firma Tradeline um ihr Geld gebracht wurden, melden können. „Wir haben bisher 38 Einträge von Geschädigten aus der gesamten Bundesrepublik, die großteils erst jetzt Strafanzeige erheben wollen. Der Schaden beläuft sich bisher auf 85809 Euro“, sagt Gerhard. Die Betroffenen hatten die elektronischen Geräte entweder über Ebay oder direkt im Onlineshop von Tradeline geordert.

„Eine Chance, den Anbieter vorab als Betrüger zu entlarven, hat es nicht gegeben“, meint Gerhard. Der Hannoveraner ist Student der angewandten Informatik und handelt auch selbst regelmäßig in Internetauktionshäusern mit hochwertiger Elektroware. „Tradeline hat bei Ebay wochenlang Elektrogeräte angeboten.“ Diese Transaktionen hätten alle reibungslos geklappt. „Dadurch hat der Anbieter von mehr als 400 zufriedenen Kunden eine positive Beurteilung bekommen, die Vertrauen erzeugt“, sagt Gerhard. Im August habe Tradeline dann an drei Tagen hintereinander sehr viele Angebote für hochwertige Elektrogeräte gemacht. In den Erklärungen zu den Artikeln hieß es, die neuen Geräte stammten aus Insolvenzen und könnten daher günstiger angeboten werden. „Die Beurteilungen waren gut, das Preisleistungsverhältnis günstig und Angebote aus Geschäftspleiten sind nichts Ungewöhnliches“, sagt Gerhard.

Inzwischen werde es für die Opfer der Firma Tradeline immer schwieriger, an das Geld zu kommen, meint der Student. „Siegfried G. hat alle seine geprellten Kunden mit immer der gleichen Ausrede hingehalten: Es gebe Lieferschwierigkeiten, wir sollten uns doch gedulden, und spätestens in vier Wochen stünde die Ware vor der Tür.“ Gerhard ist noch eines der wenigen Betrugsopfer, die damit rechnen können, zumindest einen Teil des Geldes zurück zu bekommen. „Als Herr G. vor einigen Wochen noch erreichbar war, habe ich ihm eine Schuldanerkennung zugesandt, die er mir unterschrieben zurückgesandt hat.“ Zumindest theoretisch würde es G. damit schwer fallen, die Schuld abzustreiten.

Doch dafür müsste der Beschuldigte erst einmal zu fassen sein. Seit der Schuldanerkennung, die G. sieben Gläubigern zugesandt hat, ist der Mann nicht mehr zu erreichen. „Er ist offenbar abgetaucht“, meint Gerhard. Auch die Polizei in Wesel kennt den derzeitigen Aufenthaltsort des Mannes nicht. Recherchen von Geschädigten haben inzwischen ergeben, dass zumindest offiziell die Geschäftsführung der Firma Tradeline gewechselt hat. Statt Siegfried G. soll die Firma seit dem 23. August von einem Georg B. geführt werden. Außerdem soll die Gesellschaft im März in Düsseldorf unter dem Namen AF Oxida GmbH gegründet, und Ende April unter dem Firmennamen Tradeline nach Wesel verlegt worden sein.

Inzwischen hat sich Siegfried G. in dem Geschädigtenforum gemeldet, vermutet Gerhard. „Wir haben einen Eintrag von jemandem, der sich zynisch „Survivor 2002“ nennt und über Insiderwissen verfügt.“ Survivor 2002 gibt darin an, er könne keinen Kontakt zu den Geschädigten aufnehmen, da die Polizei seine Computer sichergestellt habe. Er versichert aber, dass die Beträge zurückgezahlt werden. „Sollte das wirklich so sein, hätte sich G. auch mit seinem Namen melden können“, meint der Hannoveraner. Nach dem Eintrag vom 21. Oktober hat sich der Survivor nicht mehr gemeldet. „Anhand der Logins lässt sich aber erkennen, dass er regelmäßiger Gast des Forums ist und die Beiträge auch verfolgt.“

Quelle: HAZ (Stephan von Kolson)

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eBay stellt mit neuer Kampagne Alltagssituationen in den Mittelpunkt

Das Online-Auktionshaus eBay verabschiedet sich von der Werbung mit exotischen Typen, die Raritäten aus aller Welt im Netz ersteigern. Im Mittelpunkt der neuen Printkampagne, die am heutigen Montag, dem 28.10.2002 startet, stehen ganz normale Internetnutzer in Alltagssituationen. Geschaltet werden die Motive, die von Brand Lounge, Düsseldorf, kreiert wurden, in General-Interest- und Frauentiteln. "Unser Wachstum wird zukünftig insbesondere aus der weiblichen Zielgruppe kommen", erklärt eBay-Geschäftsführer Stefan Groß-Selbeck. Media-Agentur ist zurzeit noch Maubach & Weiser, Köln. Dies könnte sich jedoch künftig ändern: eBay hat gerade Einladungen an eine Reihe von Media-Agenturen zum Pitch für das Budget des nächsten Jahres verschickt.

Quelle: HORIZONT.NET

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eBay-CEO verteidigt Kauf von IPO-Aktien über Goldman Sachs

Meg Whitman, CEO des Internet-Auktionshauses eBay Inc., verteidigte am Donnerstag (24.10.02) gegenüber Mitarbeitern ihren Erwerb von IPO-Aktien über die Goldman Sachs Group Inc., mit denen sie in 1999 und 2000 rund 1,78 Mio. Dollar verdient hat.
Whitman zufolge war ihr Kauf und späterer Verkauf verschiedener IPO-Aktien über die Investmentbank Goldman Sachs "absolut legal". In einer Mitteilung erklärte Whitman, sie wurde bei der Zuteilung der Aktien bevorzugt, da sie ein Privatkunde von Goldman Sachs war.

Über einen möglichen Interessenskonflikt zwischen ihre Private Banking-Aktivitäten und denen des Internet-Unternehmens, bei dessen IPO Goldman Sachs ebenfalls Konsortialführer war, hat Whitman keine Aussagen gemacht.

Quelle: finanzen.net
Weitere Infos: Wie Goldman die Bosse von eBay und Yahoo! umgarnte

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Indie-Musiker streitet sich mit eBay

Er wollte doch eigentlich nur die Platte seiner eigenen Band auf CD-R verkaufen - doch die weltgrößte Auktions-Website lässt ihn nicht: George Ziemann gilt als Schwarzbrenner.

Ein Mann hat endgültig die Nase voll: «Wir haben kein Interesse mehr daran, unser Produkt bei Ebay zu verkaufen.» Dabei fing doch alles so normal an: Ziemann, dessen Indie-Band mit dem schönen Namen «Hayden's Wall» gerade eine erste CD produziert hatte, wollte diese, zwecks Erreichung einer größeren Zielgruppe, auf der US-Versteigerungs-Website verkaufen. Wie viele andere Amateurgruppen presste er das Werk nicht auf «echte» Musikscheiben, sondern erstellte jedes der Alben als beschreibbare CD-R im eigenen Brenner. George Ziemanns Fehler: Er gab freimütig dieses Format bei Ebay an, nicht ohne allerdings dazu zu schreiben, dass er der Inhaber des Copyrights der Musik sei. Aber das reichte offenbar nicht aus.

Bei der Auktionsseite betreibt man seit einiger Zeit ein so genanntes «Verified Rights Owner Program» - gedacht für Inhaber von Urheberrechten, Marken oder Patenten. Wird ein möglicher Verstoß über dieses Programm gemeldet, wird Ebay aktiv. In wie fern das bei Ziemann der Fall gewesen ist, bleibt bislang unklar, wahrscheinlicher ist jedoch, dass eine automatische Suche bei der Web-Auktion statt fand, die sich an dem Begriff «CD-R» stieß - Raubkopierer nutzen dieses Format gerne.

In einer der Ablehnungs-E-Mails, die Ziemann erhielt, steht, dass Ebay nur das Listing von CD-Rs und CD-RWs erlaubt, wenn der Verkäufer Inhaber des Copyrights ist. «Ebay kann offenbar nicht lesen», so Ziemann, der online eine lange Dokumentation des Falles betreibt. Eine Erklärungs-E-Mail half genauso wenig, wie das Ändern des Eintrags, wo nochmals groß darauf hingewiesen wurde, dass Ziemann tatsächlich der rechtmäßige Besitzer der Urheberrechte an «Hayden's Wall» war.

Wie ein Ebay-Sprecher gegenüber «Wired News» sagten, habe man tatsächlich zweimal fehlerhaft darauf erkannt, dass es sich bei Ziemann um einen Copyright-Verletzer handelte. Dennoch half ihm niemand: Statt dessen bekam er eine automatische E-Mail nach der anderen. Das führte schließlich so weit, dass dem Musiker der Kragen platzte. Er setzte zwei Schreiben auf: Eines an einen Anwalt, einen an die Presse, etwa «Rollingstone.com».

Besonders ärgerte Ziemann, dass es ihm zwar unmöglich war, seine eigene Musik zu verkaufen, er laut eigenen Angaben gleichzeitig aber noch illegale Inhalte bei Ebay fand: Etwa eine MP3-Sammlung mit Songs von John Lennon. Gelöst ist das Problem offenbar immer noch nicht: Inzwischen hat der Musiker eine Solidaritätskampagne gestartet, einen «Kein Verkauf bei Ebay»-Sticker erstellt und bereits Unterstützung einiger bekannter Bands wie der «Foo Fighters» erhalten.

Quelle: Netzeitung

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eBay-Betrüger darf weiter versteigern

Manchen Nutzer des Online-Auktionshauses eBay beschleicht bei Versteigerungen immer wieder ein ungutes Gefühl: Wird hier etwa ein Gebot künstlich nach oben getrieben? Ein Bieter aus Dortmund, der ein bestimmtes SCSI-Kabel ersteigern wollte, wunderte sich darüber, dass bei mehreren Auktionen des Verkäufers immer wieder ein bestimmter Name als Bieter auftauchte. Ein Blick auf die Bewertung des dubiosen Bieter-Versteigerer-Paares offenbarte insgesamt 40 wechselseitige Käufe und Verkäufe einschließlich gegenseitig vergebener positiver Bewertungen. Allein 19 Versteigerungen davon endeten am selben Tag, dem 1. Juli 2002.

Spätestens hier hätten bei eBays "Marktplatzpolizei", wie die Auktionsaufsicht intern genannt wird, die Alarmglocken läuten müssen. eBay betont immer wieder, dass permanent und mit Datenbankunterstützung nach auffälligen Auktionen gefahndet wird. Aber erst die Hinweise des misstrauisch gewordenen Bieters aus Dortmund brachten Mitte Oktober den Stein ins Rollen: Das Auktionshaus sperrte den Account des Hochbieters; der Versteigerer mit mehr als 1000 Bewertungen bekam dagegen eine Verwarnung und darf die Plattform weiter nutzen. Wie sich herausstellte, waren die beiden Betroffenen miteinander verwandt.

eBay-Sprecherin Maike Fuest begründete die gegebene "Bewährung" gegenüber heise online: "Wir entscheiden jeden Fall individuell. Wenn wir der Meinung sind, dass eine Verwarnung genügt, dann schließen wir den Account nicht sofort." Eine bevorzugte Behandlung von umsatzstarken eBay-Kunden, wie Powersellern, sieht Fuest nicht. "Die individuelle Beurteilung eines Kunden beruht nicht auf seinen Verkäufen, auch wenn uns das immer wieder vorgeworfen wird." Die Sprecherin wies darauf hin, dass eBay das Hochbieten eigener Auktionen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen untersagt. Wie häufig bei Versteigerungen getrickst wird, wollte sie nicht sagen: "Dazu veröffentlichen wir nichts." (hod/c't)

Quelle: Heise Newsticker

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Garantieversicherung bei eBay.com

eBay weitet in den USA sein Angebot aus: Künftig gibt es dort eine Garantieversicherung.

Man kann in den USA als Käufer online eine Garantieversicherung zu elektronischen Artikeln (ob gebraucht oder neu) abschließen: eBay garantiert dann für 30 Tage die Funktion des Artikels und kommt nötigenfalls für Material und Arbeitsstunden auf, unter Umständen sogar für eine Neubeschaffung. Die "New Customer Services" genannte Versicherung haftet allerdings nicht bei Betrug, dafür gibt es bei eBay eine eigene Versicherung: Die kostet auch keine Extraprämie für den Käufer.

In Deutschland wird sich diese Garantieversicherung wohl nicht durchsetzen: Hier gibt es ja eine gesetzliche Sachmängelhaftung, die in der Regel sogar für zwei Jahre gilt (auch bei privaten Verkäufen!).

ag20021023

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eBays Erfolg überlebt die Krise

Gewinner: Erfolgreiche Ebay-Chefin Meg Whitman

Vor vier Jahren sagte Margaret ("Meg") Whitman, sie werde höchstens noch fünf Jahre lang den Posten als Chefin des Online-Auktionshauses Ebay innehaben, danach sei Schluss. Heute glaubt in den USA niemand mehr, dass die Managerin bald ihren Job an den Nagel hängen könnte. Meg Whitman gehört zu der seltenen Spezies der erfolgreichen Internet-Chefs.

Gerade erst wählte sie das Magazin "Fortune" zur drittwichtigsten Frau in der US-Industrie. Aus dem "neuesten Star im Silicon Valley" ("Business Week", 1999) ist eine anerkannte Geschäftsfrau geworden, die bewiesen hat, dass das Unmögliche doch möglich ist: mit einer Internet-Firma Geld zu machen. So ungewöhnlich der Erfolg der 46 Jahre alten Managerin ist, so ungewöhnlich ist auch ihr Werdegang: Nach dem Wirtschaftsstudium in Harvard heuerte sie zunächst bei Procter & Gamble an, danach war sie Beraterin bei Bain & Company. Es folgte ein kurzer, eher erfolgloser Job als Chefin der Blumenfirma FTD. Als dann ein Headhunter bei ihr anrief und etwas von World Wide Web und Ebay erzählte, lautete ihre Antwort erst kategorisch "Nein" - was sich nach einem Besuch in Kalifornien bekanntlich änderte.

Ohne jegliches technologische Verständnis baute Meg die kleine Firma zu wahrer Größe aus, Jahr für Jahr verdoppelte sie Umsatz und Gewinn. Produkte für 14 Mrd. Dollar werden in diesem Jahr ihren Besitzer wechseln. Neben 77 Jahre alten Minibars aus Mahagoni (für 825 Dollar) oder einer Dose Original-Haarspray der Beatles (1775 Dollar) werden auf heute auf Ebay ganze Häuser und Flugzeuge versteigert.

Quelle: Die WELT

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eBay erneut mit starkem Wachstum

Gegen den Trend im IT-Sektor meldet die Internet-Auktionsfirma eBay Inc. im dritten Quartal des Geschäftsjahres massive Umsatz- und Gewinnsteigerungen. Der Quartalsumsatz stieg um 49 Prozent von 194,4 auf 288,8 Millionen US-Dollar (297 Mio Euro). Der Netto-Gewinn verdreifachte sich auf 61 Millionen Dollar oder 21 Cent je Aktie. Dies gab eBay am Donnerstag nach Börsenschluss bekannt.

Unter Ausklammerung von Sonderfaktoren verdiente die Firma 62,7 Millionen US-Dollar oder 22 Cent je Aktie und hat damit die eigene Prognose um drei Cent je Aktie übertroffen. Die Teilnehmer an den eBay-Online-Auktionen verkauften in der Berichtszeit Waren im Wert von 3,77 Milliarden US-Dollar, plus 60 Prozent. Das Unternehmen hatte am Quartalsende 54,9 Millionen registrierte Nutzer oder 46 Prozent mehr als vor zwölf Monaten.

eBay steigerte seinen US-Umsatz um 34 Prozent auf 208,5 Millionen Dollar. Das Unternehmen legte im Ausland sogar um 152 Prozent auf 76,2 Millionen Dollar zu. Der Neunmonatsumsatz betrug 800,2 (529,4) Millionen Dollar. Der Gewinn erreichte im Januar-September-Abschnitt 162,9 (64,5) Millionen Dollar.

Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet das Internet-Auktionshaus einen Netto-Gewinn von 76 oder 77 Cents pro Aktie - bisher war das Auktionshaus von 74 bis 76 Cent ausgegangen. Auch für 2003 zeigte sich eBay vorsichtig optimistisch und prognostizierte einen Jahresumsatz von 1,77 bis 1,83 Milliarden US-Dollar und einen Netto-Gewinn von 1.02 bis 1.05 US-Dollar je Aktie. Trotz der guten Zahlen sind die eBay-Aktien nachbörslich um 1,10 Dollar auf 57,05 Dollar gefallen. Die Anleger befürchten offenbar, dass eBay die Grenzen seiner Möglichkeiten allmählich erreicht hat und die starken Zuwachsraten in Zukunft nicht mehr halten kann. Zudem drohen weitere Unwägbarkeiten: Anfang September wurde bekannt, dass der Erfinder und Patentanwalt Thomas Woolston eBay verklagt, weil das Internet-Auktionshaus sein Patent No. 5.845.265 verletzt, das im Web angebotene Marktplätze juristisch schützt. Kommt es zum Prozess, dann drohen eBay Zahlungen in Millionenhöhe. Zudem berichtete das Wall Street Journal Anfang Oktober, AOL Time Warner plane möglicherweise ebenfalls einen Internet-Marktplatz einzurichten.

Umsatz- und Gewinnentwicklung bei eBay in US-Dollar:

QuartalUmsatzGewinn
3/00113,4 Mio.19,1 Mio.
4/00134 Mio.23,9 Mio.
1/01154,1 Mio.30,6 Mio.
2/01180,9 Mio.24,6 Mio.
3/01194 Mio.34,9 Mio.
4/01219,4 Mio..25,9 Mio.
1/02245 Mio.47,6 Mio.
2/02266 Mio.54,3 Mio.
3/02288,8 Mio.61 Mio.

Quelle: Heise Newsticker

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eBay geht gegen Sniper-Programme vor

Vergangene Woche hat eBay mindestens zwei Anbieter von Sniper-Programmen angeschrieben und zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung aufgefordert. Die Programmanbieter sollen sich zu einer Vertragsstrafe von 5.100 Euro verpflichten, wenn sie weiter Tools zur automatischen Gebotsabgabe zum Verkauf anbieten.

eBay stützt seine Forderung auf ein Urteil des Landgerichts Hamburg im Juli 2002. Mit diesem Urteil wurde Safebay gezwungen, seine Dienste einzustellen.

Die betroffenen Programmautoren reagieren unterschiedlich auf eBays Schreiben, anscheinend will aber niemand einen Rechtsstreit mit eBay riskieren und die Abgabe der Unterlassungserklärung verweigern.

Beim Auktionsverwaltungsprogramm Ewatch wird wohl die Option zur automatischen Gebotsabgabe entfernt und damit der Forderung eBays entsprochen. Joachim Schlesmann, der Autor von Biet-O-Matic, geht da einen anderen Weg: Die Funktionalität des Programms bleibt unverändert, allerdings wird die derzeitige Shareware (5 Euro) künftig Freeware und so das Verkaufsverbot eingehalten.

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eBay für indizierte Medien nicht verantwortlich

Das Internetauktionshaus eBay ist nicht verpflichtet, Angebote indizierter und beschlagnahmter Medien zu verhindern. Mit der Entscheidung des Landgerichts Potsdam vom 10. Oktober ist der Interessenverband des Video- und Medienfachhandels (IVD) nicht zufrieden. Jeglicher Jugendmedienschutz werde damit unterlaufen, meint Jörg Weinrich, stellvertretender Geschäftsführer des Verbands laut einer Mitteilung.

eBay stieß neben anderen Online-Auktionshäusern bereits vor zwei Jahren auf Unmut beim IVD. Nachdem man bei eBay auf anstößige Angebote gestoßen sei, hätten sich die Betreiber aber dazu bereit erklärt, entsprechende Filter einzusetzen, hieß es seinerzeit. Fünf Tage nach dem Amoklauf in Erfurt im April 2002 seien aber bei einer Stichprobenüberprüfung über 80 indizierte Spiele und 8 beschlagnahmte Spiele in Auktionen bei eBay zu Tage getreten.

Daraufhin hatte der IVD die Filtermaßnahmen als unzulänglich bezeichnet und verlangte Verbesserung. Ein Vergleichsversuch im Mai 2002 scheiterte, da eBay jede Verpflichtung zu Maßnahmen für den Jugendschutz ablehnte, schreibt der IVD in seiner Mitteilung. Daher prozessierte der Verband gegen eBay. Das Verfahren um eine Einstweilige Verfügung gegen das Auktionshaus verlor der IVD allerdings bereits im Widerspruchsverfahren im November 2001. eBay selbst legt immer großen Wert darauf, dass man grundsätzlich nicht für die Inhalte von Auktionen verantwortlich sei, da man nur die Plattform zur Verfügung stelle. Ein US-Gericht hatte eBay vor kurzem in dieser Ansicht bestätigt. (anw/c't)

Quelle: Heise Newsticker

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eBay toleriert angeblich Betrüger

Diverse Medien und Kritiker unterstellen und vermuten, eBay toleriere potentielle Betrüger, wenn sie als Powerseller Geldbringer für eBay wären.

Bei aller berechtigter Kritik an eBay: Das halte ich für nur schwer vorstellbar. Gerade für ein Onlineauktionshaus wie eBay ist das (berechtigte) Vertrauen der dortigen Käufer eine wichtige Grundlage für das gegenwärtige und zukünftige Geschäft. Wenn eBay zu einem Tummelplatz für betrügerische Verkäufer verkäme, die noch nicht einmal von eBay selber verfolgt würden, dann würde sich das schnell herumsprechen und es würden massenhaft Käufer abwandern. Ohne Käufer gibt es aber keine Verkäufer und ohne Verkäufer auch kein Geschäft für eBay...

Natürlich gab es gerade auch in letzter Zeit einige spektakuläre Betrugsfälle bei eBay, bei denen man sich eine schnellere Reaktionszeit der eBay-Sicherheit gewünscht hätte: Zuletzt bei einem Betrugsfall in Kassel und davor bei einem Großbetrug in Berlin. Es ist auch nicht neu, dass eBay-Kunden über Sicherheitsmängel klagen.

Auf der eBay University in Köln hatte ich Gelegenheit, mit eBays Pressesprecher Joachim Guentert auch über die eBay-Sicherheit zu sprechen. Zwar beschäftigt eBay Deutschland nicht (wie in diesem Bericht falsch zitiert) 250 Leute in der eBay-Sicherheit. Allerdings gibt es eine durchaus schlagkräftige Truppe von eigens ausgebildeten Mitarbeitern, die mit Sperrungen nicht sonderlich zimperlich sind. Natürlich wehren sich öfter auch mal Händler erfolgreich gegen eine Sperrung... Gegen genügend kriminelle Energie ist wohl kein 100%iger Schutz möglich.

Vielleicht sollte eBay mal den einen oder anderen der im eBay-Forum Sicherheit fleissigen Betrügerjäger einstellen oder mit Fangprämien belohnen: Dort werden immer wieder mal hervorragend recherchierte und teilweise anklagereif formulierte Betrugsanklagen erhoben. Manchmal müsste eBay da nur mal schneller reagieren - auch bei vermeintlichen Powersellern.

Meiner Meinung nach marschiert eBay jedoch insgesamt in die richtige Richtung: Mit der Versicherung gegen Betrug und dem Treuhandservice gibt es vernünftige und ergänzende Elemente, um durch Betrugsfälle entstehende Schäden zu mindern bzw. Betrug ganz zu verhindern. Es könnte allerdings nicht schaden, wenn eBay mal noch deutlicher darauf hinweisen würde, dass auch ein gutes Bewertungsprofil nicht ausschließt, dass jemand ein Betrüger ist. eBay sollte außerdem bei offensichtlich gewerblichen Verkäufern (mit z.B. zehn Computern im Angebot) sofort und immer auf einer sicheren Identifizierung bestehen - auch wenn das zunächst einige potentielle Verkäufer abschreckt und zumindest kurzfristig für eBay Umsatzeinbußen bedeuten würde. Das würde übrigens nicht nur Verkäufer abschrecken, die eBay-Kunden betrügen wollen - auch Verkäufer, die "nur" die Steuern hinterziehen wollen bekämen ein Problem...

In diesem Artikel werden besonders schwere Vorwürfe gegen eBay geäußert und auch angeblich frühere Mitarbeiter von eBay zitiert. Mir gehen die dort gemachten Vorwürfe zu weit, aber dazu sollte sich jeder selber eine Meinung bilden...

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Start der eBay TV-Show verschoben

Ein Sprecher des Auktionshauses eBay hat bekannt gegeben, dass die für die zweite Jahreshälfte 2002 angekündigte eBay-Show im US-Fernsehen verschoben wird. Das Projekt soll frühestens im nächsten Jahr gestartet werden. Bei der geplanten Sendereihe sollen die Zuschauer einen Einblick in die Geschichten der versteigerten Artikel bekommen.

Quelle: stern shortnews

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eBay vertagt Krankenversicherung

Wer für mindestens 1,000 Dollar Ware auf der amerikanischen eBay-Homepage verscherbelt, hat den Status eines PowerSeller. Solche PowerSeller sollten ab Oktober 2002 aus dem Online-Auktionshaus in den USA eine günstige Krankenversicherung beziehen können. Wie eBay jetzt mitteilt, wurde dieses Vorhaben auf Januar vertagt. Grund dafür ist laut eBay, dass PowerSeller keine klassische versicherungstechnische Risikogruppe sind und sich die Verhandlungen mit den Krankenkassen so in die Länge ziehen. (pol)

Quelle: newsBYTE

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eBay will Kruse International verkaufen

Der amerikanische Online-Auktionsanbieter eBay Inc. will seine Tochter Kruse International verkaufen.

Kruse verkauft in den USA seltene Automobile und wurde 1999 von eBay für rund 275 Mio. Dollar übernommen. Mit dem Verkauf will sich eBay weiter auf das Online-Kerngeschäft konzentrieren.

Quelle: Finanzen.net

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Paypal-Aktionäre stimmen Übernahme durch Ebay zu

Das Online-Aktionshaus Ebay hat die Übernahme des Internet-Bezahldienstes Paypal abgeschlossen. Mit dem Kauf soll der Anteil der elektronischen Zahlungen erhöht und der Gewinn gesteigert werden.

Wie Ebay in der Nacht zum 04. Oktober 2002 mitteilte, erwartet die Firma durch die über einen Aktientausch vollzogene Übernahme eine Erhöhung der Einkünfte im vierten Quartal um 60 Mio. bis 64 Mio. $. Mit dem Kauf will das Online-Aktionshaus den Anteil der elektronischen Zahlungen erhöhen, deren Abwicklungsdauer deutlich kürzer ist als bei herkömmlichen Methoden. Der schnellere Zahlungsverkehr und verringerte Betriebskosten sollen den Gewinn steigern. Der Aktientausch hat ein Volumen von 1,3 Mio. $. Paypal-Aktionäre erhalten für jede ihrer Aktien 0,39 Ebay-Aktien.

Paypal-Chef Peter Thiel habe seinen Rücktritt eingereicht, teilte Ebay weiter mit. Seine Aufgaben würden zukünftig von Matt Bannick übernommen, der bei Ebay im Bereich Online-Bezahlung tätig war. Paypal soll Ebay zufolge weiterhin als unabhängige Firma auftreten. 20 Millionen Nutzer sind bei Paypal registriert, etwa zweidrittel des Umsatzes erwirtschaftet der Internet-Bezahldienst mit Gebühren von Ebay-Nutzern.

Quelle: Financial Times Deutschland

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Wie Goldman die Bosse von eBay und Yahoo! umgarnte

Die Investment-Bank Goldman Sachs, die sich gern als Musterfirma geriert, soll sich bei New-Economy-Größen mit womöglich illegalen Aktienzuteilungen für Aufträge revanchiert haben. Auch die bisher unverdächtige eBay-Chefin Meg Whitman droht in den Skandal hineingezogen zu werden.

Meg Whitman
Meg Whitman: Aufsichtsrätin, Firmen- und Privatkundin bei Goldman Sachs - wer wird Böses dabei denken?

New York - Nach den Investmentbanken Salomon Smith Barney und Credit Suisse First Boston (CSFB) ist nach Informationen des "Wall Street Journal" auch das Traditionshaus Goldman wegen einer möglichen Bevorzugung mächtiger Kunden bei Aktienemissionen ins Visier der Ermittler gerückt.
Insgesamt sollen Ende der neunziger Jahre 21 Führungskräfte von der bevorrechtigten Aktien-Zuteilung bei lukrativen, überzeichneten Neuemissionen durch Goldman Sachs profitiert haben. Im Gegenzug soll die Bank umfangreiche Aufträge von den Unternehmen erhalten haben. Dies schreibt die Zeitung am Donnerstag unter Berufung auf Quellen aus einem Untersuchungsausschuss des US-Kongresses. Ein Sprecher von Goldman Sachs nannte die Verdächtigungen "eine außerordentliche Verzerrung der Tatsachen".

Millionen für dich, Millionen für mich

Unter den 21 Führungskräften befinden sich nach "Journal"-Informationen die eBay-Chefin Meg Whitman und der Yahoo!-Mitgründer Jerry Yang. Beide sollen seit 1996 von mehr als 100 Goldman-Aktienemissionen profitiert und die Anteile schnell wieder verkauft haben. Whitmans Situation erscheint besonders fragwürdig, denn sie sitzt zugleich im Aufsichtsrat der Bank.

Bei eBay sollen mit dem Director Robert Kagle, dem Mitgründer Jeffrey Skolle sowie Gründer Pierre Omidyar auch weitere Führungskräfte großzügig bedacht worden sein. Bei einigen Börsengängen habe sich das eingesetzte Kapital innerhalb weniger Stunden verzehnfacht. eBay soll dem Bericht zufolge seit 1996 rund acht Millionen Dollar an Beratungsgebühren an das Bankhaus überwiesen haben.

Neben eBay- und Yahoo!-Managern sollen auch leitende Angestellte der mittlerweile insolventen Unternehmen WorldCom, Enron, eToys sowie Global Crossing durch Praxis kräftig verdient haben. Strafbar wäre die Zuteilung der Aktien nur, wenn sich nachweisen ließe, dass durch die Bevorzugung bei den Zuteilungen Aufträge gewonnen werden sollten, also eine Bestechungsabsicht vorlag.

Goldman-Sachs-Zentrale
Goldman-Sachs-Zentrale in New York: Anschuldigungen beschädigen das Edel-Image

Wahrscheinlicher als eine Verurteilung scheint, dass sich Goldman auf eine außergerichtliche Einigung verständigt und ein Bußgeld zahlt. Schon Anfang des Jahres hat der Konkurrent CSFB nach ähnlichen Vorwürfen gegen seine Emissionspraxis einen Vergleich mit der Börsenaufsicht SEC geschlossen. Die Kosten für diesen Ablasshandel: 100 Millionen Dollar.

Quelle: SPIEGEL ONLINE

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AOL will sich eBay anpassen

Laut einem Bericht des Wall Street Journal beabsichtigt America Online, mit einem seiner wichtigsten Werbekunden in Konkurrenz zu treten. Gemeint ist das Online-Auktionshaus eBay.

Allerdings geht es wohl weniger um ein Auktionsangebot im eigentlichen Sinne. Das würden wohl auch die bestehenden Verträge nicht zulassen. Vielmehr wird vermutlich beabsichtigt, wie bei eBay zunächst einmal jedermann eine Verkaufsoberfläche anzubieten. Der Verkauf selbst wird über ein Festpreisangebot erfolgen und AOL soll an den Umsätzen beteiligt werden.

Auch damit tritt America Online in Konkurrenz zu eBay, denn neben den Auktionen bietet der AOL-Partner schon lange auch Festpreisangebote. Diese Möglichkeiten wurden in den letzten Monaten sogar noch ausgeweitet.

EBay wird daher sehr genau beobachten, was sich bei AOL tut. Und die weitere Partnerschaft wird wohl auch davon abhängen, in welcher Form AOL das eBay-Konzept konkret aufgreift.

Doch betrachtet man die Entwicklung der jüngsten Vergangenheit in Zahlen, werden die Alternativen für beide Seiten klarer. Die Werbeinnahmen von AOL werden in diesem Jahr auf vermutlich 1,6 Milliarden Dollar sinken. Im vergangenen Jahr waren es noch 2,7 Milliarden. Der eBay-Anteil an diesen Einnahmen beträgt in diesem Jahr vermutlich 18,75 Millionen Dollar.

EBay dagegen befindet sich weiter auf dem aufsteigenden Ast. Im 2. Quartal erwirtschaftete das Auktionshaus Umsätze in Höhe von 266 Millionen Dollar. Der Gewinn verdoppelte sich im 2. Quartal gegenüber dem Vorjahr auf 54,3 Millionen Dollar.

Auch AOL weiß, dass der eCommerce keineswegs tot ist. Die AOL-Kunden haben alleine im vergangenen Jahr 33 Milliarden Dollar online ausgegeben. Das sind 67 Prozent mehr als im Jahr 2000. Aber leider wurde das Geld nicht nur bei AOL-Händlern ausgegeben.

Der Online-Dienst muss also versuchen, sich weiter in diese Geldströme hinein zu manövrieren. Dabei dürfte eine Konkurrenz mit eBay praktisch unausweichlich sein. Solange AOL allerdings auf eBay und dessen Werbe-Dollar angewiesen ist, wird diese Konkurrenz sich weiter auf partnerschaftlichem Niveau bewegen. Es scheint noch nicht einmal unmöglich, dass beide Seiten sich noch näher kommen.

Quelle: intern.de

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US-ANALYSE: Prudential sieht Kaufgelegenheit bei eBay

Prudential Securities sieht nach dem jüngsten Kursverfall von eBay eine Kaufgelegenheit für die Aktie. Die Verluste dürften im Zusammenhang mit Sorgen über das langfristige Wachstum des Unternehmens stehen. Die Analysten sind der Meinung, dass die Befürchtungen nicht gerechtfertigt sind. Es gebe keine Hinweise auf eine Verlangsamung der beeindruckenden Wachstumszahlen bei eBay. Prudential hält es zudem für möglich, dass das Ergebnis für das dritte Quartal besser als erwartet ausfallen wird. +++ Manuel Priego Thimmel

vwd/1.10.2002/mpt/gre

Quelle: VWD

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© 2002 bei Axel Gronen. Letzte Aktualisierung: 21.01.03.
Etwaige Rechtschreib- und Grammatikfehler in diesem Text sind gewollt und wurden hier mit Absicht versteckt. Wer sie findet, darf sie behalten. Best viewed with open eyes and a human brain ver. 1.0 or above.