Startseite www.wortfilter.de
Aktuelle News
Impressum

Archiv von News und Infos zu Internetauktionen und Auktionshäusern

Bis September 2002:
nach untennach oben
Startseite
Aktuelle News
Impressum

eBay plant Telefon-Hotline

eBay plant offenbar die Einführung einer Telefonhotline auf Basis einer 1,24Euro/Minute teuren 0190-Nummer. Viele Mitglieder bei eBay beklagen sich, dass eBay bisher nur für Powerseller telefonisch erreichbar ist. Das soll sich wohl künftig ändern - natürlich nicht, ohne eine weitere Verdienstquelle für eBay zu erschließen...

Ich finde es ziemlich dreist, dass man für die Meldung von z.B. Betrugsverdachtsfällen auch noch bezahlen muss. Hier die eBay-Mail, die an einen ausgewählten Kreis von Mitgliedern ging - die Telefonnummer habe ich unkenntlich gemacht:

Von: eBay-Hotline [mailto:phone@ebay.de]
Gesendet: Freitag, 27. September 2002 13:xx
An: eBay-Mitglieder
Betreff: Exklusiv fuer Sie: Der neue Telefonservice von eBay

NUTZEN SIE DEN NEUEN TELEFONSERVICE VON EBAY!

Liebes eBay-Mitglied,

eBay bietet Ihnen einen neuen Service: Ab sofort koennen Sie sich per Telefon mit Ihren Fragen an uns wenden.

Sie gehoeren zu einem exklusiven Mitgliederkreis, der diesen Service bereits in der Einfuehrungsphase nutzen kann.

Sie erreichen uns vom 27.9. bis 20.10. taeglich von 9 bis 21 Uhr unter folgender Telefonnummer:

01909-xx xx xx xx (1,24 Euro/Minute)

Da es sich um einen vorerst zeitlich begrenzten und exklusiven Service handelt, moechten wir Sie bitten, diese Telefonnummer nicht an andere Mitglieder weiterzugeben.

Probieren Sie es einmal aus! Wir beantworten Ihre Fragen:
- Zur Anmeldung bei eBay,
- Zu laufenden Angeboten,
- Zum Einstellen von Artikeln,
- Zur Abwicklung eines Handels,
- Zu Ihrem eBay-Konto und Ihren Rechnungen.
Sie koennen uns auch anrufen, wenn Sie uns verbotene oder fragwuerdige Angebote zur Kontrolle melden moechten.

Bitte beachten Sie, dass wir aus rechtlichen Gruenden keine telefonischen Datenaenderungswuensche entgegennehmen. Anfragen zu persoenlichen Daten werden ausschliesslich ueber die bei uns gespeicherte E-Mail-Adresse zeitnah beantwortet.

Um unseren hohen Servicestandard sichern zu koennen, werden wir auch bei diesem neuen Service Kundenzufriedenheitsumfragen durchfuehren.

MITMACHEN LOHNT SICH! Unter allen Anrufern, die von uns diese offizielle Einladung erhalten haben, verlosen wir im November eine Digitalkamera im Wert von 250 Euro!

Ueberzeugen Sie sich von diesem neuen Service!

Ihr eBay-Team

P.S.:
Ein Tipp, mit dem Sie Telefonkosten sparen koennen:
Geben Sie direkt beim Start des Auswahlmenues Ihr Ziel ein, ohne sich die vollstaendige Ansage anzuhoeren. Druecken Sie die Taste:

  1. wenn Sie Fragen zur Anmeldung, zum Einstellen Ihrer Artikel oder zu laufenden angeboten haben.
  2. wenn Sie Fragen zu Ihrem eBay Konto oder zu Ihrer Rechnung haben.
  3. wenn Sie eBay verbotene oder fragwuerdige Angebote zur Kontrolle melden moechten.
  4. wenn Sie Fragen zu Angeboten oder der Abwicklung haben.

**************************************************************
Eine Antwort auf diese E-Mail mittels des "Antwort"- oder
"Reply"-Buttons Ihres E-Mail-Programmes ist nicht moeglich.

Bei Fragen an unseren Kundenservice klicken Sie bitte auf folgenden Link oder kopieren Sie ihn in Ihren Browser: http://pages.ebay.de/help/basics/select-support.html
**************************************************************

Wenn Sie Fragen zum Umgang mit Ihren Daten haben, koennen Sie sich ueber die Datenschutzgrundsaetze http://pages.ebay.de/help/community/grundsaetze-png-priv.html

und die Allgemeinen Geschaeftsbedingungen informieren: http://pages.ebay.de/help/community/png-user.html

Copyright 2002 eBay Inc. Alle Rechte vorbehalten. Ausgewiesene Markennamen gehoeren ihren jeweiligen Eigentuemern.

http://www.ebay.de

eBay International AG

nach untennach oben
Startseite
Sitemap

Neuer Stern am eBay-Himmel

Bei eBay gibt es einen neuen Stern: Das Bewertungssystem wurde um einen blauen Stern (2. Stern) erweitert, den man künftig bei 50 bis 99 positiven Bewertungspunkten bekommt.

Der gelbe Stern (1. Stern) steht dann für 10 bis 49 positive Bewertungspunkte, statt für 10 bis 99. Auf den deutschen eBay-Seiten war dazu nichts zu lesen. Dagegen erfährt man in den amerikanischen Systemmeldungen vom 23.09.02, dass die Umsetzung einige Tage dauern wird, bis der neue Stern überall eingeführt ist.

Hier die (aktuellen) Sterne nochmal im Überblick:
nach untennach oben
Startseite
Sitemap

eBay geht gegen Plagiatoren vor

Eine Seite, die dem Auftritt von eBay täuschend ähnlich sieht, hat die Aufmerksamkeit des weltgrößten Online-Auktionators erregt.

Die eBay-Anwälte müssen voraussichtlich in den kommenden Wochen und Monaten reichlich Überstunden machen. Eine Urheberrechtsklage bedroht den Fortbestand von eBay, wie es die Netzgemeinde kennt. Und jetzt muss sich eBay auch noch gegen ein Plagiat zur Wehr setzen.

Eine kalifornische Wahlkampftruppe um den republikanischen Herausforderer Bill Simon herum hat eine Seite namens eGray.org ins Netz gestellt, deren Name nicht nur an eBay erinnert, sondern die sich im Seitenlayout und im allgemeinen Auftreten deutlich an dem Online-Auktionshaus orientiert. Die Kernaussage von eGray: California laws for sale. Der republikanische Herausforderer zielt damit auf die Skandale wie den um den Software-Kauf bei Oracle, die die Amtszeit von Gouverneur Gray Davis überschatten.

eBay-Sprecher Kevin Pursglove zeigt amerikanischen Medienberichten zufolge nur wenig Verständnis für die Anleihen beim eBay-Layout. Ein solches Vorgehen werde in keinem Fall akzeptiert, sagte Pursglove. Die Anwälte seien derzeit damit beschäftigt, sich Gedanken um die passenden Gegenmaßnahmen zu machen. Wie die aussehen, hat die Vergangenheit gezeigt. Mehrfach ging eBay gerichtlich gegen Betreiber von Internet-Auftritten vor, die eBay zu sehr ähnelten.

Quelle: PC Magazin

nach untennach oben
Startseite
Sitemap

eBay-Kunden klagen über Sicherheitsmängel

WAZ Essen. Nach dem WAZ-Bericht über einen Betrugsverdacht beim Internet-Auktionshaus Ebay häufen sich die Beschwerden über das Online-Unternehmen. Viele Betroffene werfen Ebay ein mangelhaftes Sicherheitssystem vor.

"Es war meine erste Auktion bei Ebay - und gleich so ein Reinfall", berichtet Mario Imscher. Er gehört zu den vermutlich etwa 150 Ebay-Kunden, die um ihre Ware geprellt wurden. Sie ersteigerten Digitalkameras und Flachbildschirme, doch die teuren Stücke kamen nie an. Ebay geht von einem "größeren Betrug" aus - mit einer Schadenssumme in Höhe von "mindestens 100 000 Euro". Die Staatsanwaltschaft Berlin hat nun Ermittlungen bestätigt, hält sich aber mit Auskünften zurück, um die Nachforschungen nicht zu gefährden.

Die betroffenen Kunden aber melden sich zu Wort. Denn, so Mario Imscher: "Anderen soll ein solcher Fall möglichst erspart bleiben."

Auch Philip Hanebeck aus Laatzen bei Hannover erzählt seine Geschichte. Bei etwa 50 Ebay-Auktionen hatte er keine Probleme - bis er er den Zuschlag für Computer- und Fernsehgeräte erhielt. 541 Euro habe er überwiesen, doch die Ware sei nicht angekommen. Hanebeck wirft dem Online-Auktionshaus vor, zu spät gehandelt zu haben. "In diesem Fall hätte Ebay viel eher auf Anfragen mehrerer Käufer reagieren müssen."

Ebay-Kundin Claudia Juncker sieht das ähnlich: "Ebay hat die Reaktionsfähigkeit eines Elefanten, der gekitzelt wird", sagt sie.

Trotz wiederholter Warnungen und Beschwerden habe das Unternehmen den mutmaßlichen Betrüger zwei Wochen lang agieren lassen, berichtet Sandra Mikas. Sie sieht grundsätzliche Sicherheitsprobleme: Unter derart vielen Kunden könnten "auch mal schwarze Schafe sein". Deshalb müsse ein Internet-Auktionshaus schnell handeln, wenn Kunden Unregelmäßigkeiten melden.

Unregelmäßigkeiten hat auch Friedhelm Hendrian gemeldet, der derzeit im britischen Thornbury bei Bristol lebt. "Ich habe vier Mal massiv versucht, Ebay auf einen Betrug aufmerksam zu machen. Als Antwort erhält man ein vorgefertigtes Bla-Bla-Schreiben."

Seit Monaten biete ein Briefmarken-Verkäufer massenhaft gefälschte Sammlerstücke über Ebay an, sagt Hendrian. "Und seit Monaten gibt es Warnungen von verschiedenen Kunden." Aber nichts passiere. Er selbst habe die gekauften Marken von einem Fachmann prüfen lassen. Es handele sich eindeutig um Fälschungen. "Ebay kassiert eine Provision und gibt einen Dreck darum, was mit dem Kunden passiert", meint Hendrian.

Unternehmenssprecher Joachim Guentert kontert, Ebay könne "nicht jede Anfrage im Detail beantworten". Insgesamt seien 250 Mitarbeiter mit der Betreuung der Kunden beauftragt, bei einigen Millionen Besuchern auf der Internet-Seite von Ebay allein im August. Das Unternehmen erhalte häufig Falschmeldungen. Aufgrund von Vermutungen werde deshalb eine Auktion nicht gestoppt. "Das macht es schwierig, zeitnah zu reagieren."

Will der Kunde keine Vorkasse leisten, kann er das Geld auf ein Treuhandkonto zahlen. Doch dann fallen Gebühren zwischen drei und fünf Euro an, wie Guentert berichtet. Viele Kunden halten diese Gebühr für zu hoch. Auch eine telefonische Hotline für Kundenbeschwerden gibt es nicht.

Ebay-Kunde Mario Imscher fordert, Ebay sollte gewerbliche Anbieter stärker kontrollieren. Eine weitere Empfehlung lautet: Beim geringsten Zweifel an der Aufrichtigkeit eines Anbieters sollte der Käufer sofort verständigt werden.

Stefan Ott kommt zu dem Schluss: "Mein Geld ist wohl futsch - allerdings werde ich zukünftig wesentlich misstrauischer sein."

20.09.2002 Von Ulf Meinke

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung

nach untennach oben
Startseite
Sitemap

Online-Auktionen immer beliebter

Versteigerungen im Internet werden immer beliebter. Online-Auktionen zählen zu den am stärksten wachsenden Bereichen des E-Commerce, ermittelte das Marktforschungsinstitut GfK in Nürnberg. 16 Prozent aller deutschen Internet-Nutzer nähmen an solchen Versteigerungen teil. Im Winter 2000/2001 seien es 10 Prozent gewesen und im Sommer vorigen Jahres 13 Prozent.

Die Teilnahme an Online-Versteigerungen zählt zu den am stärksten wachsenden Bereichen des E-Commerce, meint die GfK. Dabei nutzen Deutsche Online-Auktionen in Europa am intensivsten, in den anderen Ländern spielen diese Versteigerungen bisher nicht diese Rolle. In Großbritannien beträgt der Anteil der Internet-Käufer, die sich auch an Auktionen beteiligen, nicht mehr als 8 Prozent; in Deutschland sind es hingegen 27 Prozent der etwa 27 Millionen Netznutzer, die im Internet kaufen. Dennoch gibt es auch in den anderen europäischen Ländern Steigerungsraten.

In Deutschland sind vor allem Männer von der Schnäppchen-Jagd per Mausklick angetan: Ihr Anteil an den Teilnehmern von Online-Auktionen beträgt 69 Prozent. Die Nutzer hoben der Untersuchung zufolge hervor, dass man bei den Versteigerungen einfach und bequem einkaufen könne und die Auswahl groß sei. Größere Sicherheitsbedenken wurden dagegen nicht geäußert. Für die Erhebung befragte die GfK rund 1000 Internet-Nutzer.

Quelle: Heise-Artikel von anw.

nach untennach oben
Startseite
Sitemap

Großbetrug bei eBay

Einem Berliner Händler scheint es in den vergangenen Wochen gelungen zu sein, durch Ebay-Auktionen über 200 000 Euro zu ergaunern. Der Händler hatte unter falscher Identität über 940 Auktionen abgewickelt, das Geld kassiert und den Kunden dann minderwertige Ware zugeschickt oder nichts mehr von sich hören lassen. "Wir müssen davon ausgehen, dass es sich hier um Betrug handelt", gibt Ebay-Sprecher Joachim Günthert zu. Polizei und Staatsanwaltschaft sind eingeschaltet.

Auch Alfons Walter hatte am 30. August ein Yakumo Notebook für 1.160 Euro ersteigert und den Betrag am darauf folgenden Wochenende überwiesen. Ebay belohnt seriöse Auktionsteilnehmer mit Vertrauenspunkten, und der fragliche Berliner Händler, der im Internet unter anderem unter dem Pseudonym hifi-walter firmierte, hatte davon genug gesammelt. Alfons Walter vertraute ihm. Als jedoch am 9. September sein Notebook immer noch nicht eingetroffen war, griff er zum Telefonhörer. Sein Geld sei eingegangen und das Gerät werden morgen verschickt, versprach "hifi-walter", meldete kurz darauf seinen Telefonanschluss ab und verschwand. Das Notebook ist bis heute nicht angekommen.

Anscheinend hatte der Berliner Händler, hinter dem möglicherweise auch ein Gaunerring steckt, die groß angelegten Betrügereien von langer Hand vorbereitet und bei Ebay bereits im April Accounts angelegt, die nach Angaben von Geschädigten unter den Namen berliner-frank, media-hifi-land, ctz-computer, computer-experte, foto-king und eben hifi-walter liefen. Um seine Kunden in Sicherheit zu wiegen, soll der Händler zunächst mit Billigware die wichtigen Vertrauenspunkte gesammelt haben, ehe die große Abzocke begann. Allein unter dem Nicknamen berliner-frank erbeutete er schätzungsweise über 71.000 Euro, die letzten Scheinchen wechselten wahrscheinlich am vergangenen Wochenende ihre Besitzer.

Besonders ärgerlich für die Geprellten: Kritische Beiträge zu den Betrüger-Accounts im Ebay-Benutzerforum "Sicherheit" hat das Auktionshaus zwei Wochen lang ignoriert und nichts unternommen ("Jetzt beginnt das große Zittern! 5 Berliner Elektronikhändler gesperrt"). Erst Ende vergangener Woche wurden die betroffenen Accounts gesperrt. Oft gebe es Querelen zwischen den Händlern, die sich dann gegenseitig anschwärzten, begründet Ebay-Sprecher Günthert die zögerliche Reaktion des Auktionshauses.

Viele Kunden fassten Vertrauen, weil hifi-walter, berliner-frank und andere viele positive Bewertungen auf ihren Konten angesammelt hatten. "Das Bewertungssystem ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Sicherheitspaketes, reicht aber allein nicht aus", sagt Günthert und rät vor allem, sich nicht auf Bezahlung per Vorkasse einzulassen. Besonders bei Beträgen über 200 Euro solle man stattdessen den Treuhandservice in Anspruch nehmen. Die Option Treuhandservice muss aber explizit vom Verkäufer angeboten werden, und genau das soll bei vielen der betrügerischen Auktionen nicht der Fall gewesen sein.

Immerhin übernimmt Ebay unter bestimmten Voraussetzungen Schäden bis zu einer Höhe von 200 Euro. 25 Euro müssen die Geprellten selbst tragen. Der Antrag auf Käuferschutz ist innerhalb von 60 Tagen nach Auktionsende zu stellen.

Quelle: Heise-Artikel von ku

Weitere Infos:
ZDNet
Berliner Morgenpost

nach untennach oben
Startseite
Sitemap

eBay trickst deutschen Fiskus aus

Steuerfreie Auktionen

Weil eBay.de seine Geschäfte über eine Schweizer Aktiengesellschaft abwickelt, zahlt das Auktionshaus in Deutschland keine Umsatzsteuer. Die Lücke im EU-Steuerrecht soll erst im kommenden Jahr geschlossen werden.

Die Online-Auktionsplattform eBay.de ist auf Erfolgskurs. Im ersten Quartal 2002 stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 35 Prozent, weltweit will eBay in diesem Jahr mehr als eine Milliarde US-Dollar umsetzen.

Über erfolgreiche Unternehmen freut sich in der Regel auch das zuständige Finanzamt, denn sie sorgen für sprudelnde Steuereinnahmen. Im Falle der eBay GmbH mit Sitz in Dreilinden bei Potsdam ist die Freude allerdings getrübt. Das Potsdamer Finanzamt bekommt keinen Pfennig Umsatzsteuer für die Gebühren, die die User an eBay bezahlen.

eBay weist in seinen Rechnungen nämlich gar keine Umsatzsteuer aus und nutzt dabei eine Regelungslücke im EU-Steuerrecht. Nach derzeitiger Rechtslage müssen E-Commerce-Anbieter aus Nicht-EU-Ländern keinerlei Umsatzsteuer an deutsche Finanzämter abführen, wenn sie ihre Leistungen ausschließlich über das Internet erbringen. Dazu gehören beispielsweise kostenpflichtige Software-Downloads von einem US-Server oder ein Webmail-Angebot aus Australien.

Diese Lücke nutzt auch eBay: Der Vertragspartner für alle deutschen Kunden, die eBay International AG, hat seinen Sitz in der Schweiz und unterliegt deshalb nicht der Umsatzsteuerpflicht in Deutschland. So sieht es zumindest der Finanzchef von eBay.de, Ralf Müller. Die eBay GmbH in Dreilinden arbeite als Dienstleister für die Mutter in der Schweiz - außerdem, so Müller, stünden die eBay-Server in den USA.

Nach Aussage des eBay-Finanzchefs haben deutsche Finanzämter die ‘Umsatzsteuerbefreiung’ auf eBay-Auktionsgebühren in einer verbindlichen Auskunft abgesegnet. Dies bestätigte gegenüber c't das Finanzamt Konstanz, das für Schweizer Unternehmen zuständig ist. Nach Auskunft einer Sprecherin handelt es sich um eine ‘Einzelfallentscheidung’, die von der übergeordneten Behörde, der Oberfinanzdirektion Karlsruhe, mitgetragen wird.

Die Entscheidung verschafft eBay einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber Online-Auktionshäusern mit Sitz in Deutschland. Während etwa Ricardo oder Atrada ganz selbstverständlich für ihre Gebühren Umsatzsteuer erheben und abführen, kann eBay jeden überwiesenen Euro komplett als Umsatz verbuchen. Ralf Müller, Finanzchef bei eBay Deutschland, meint freilich, dass die Umsatzsteuerbefreiung ‘eher den Usern zugute kommt’.

Die deutschen Finanzämter schauen dafür in die Röhre. Dabei hätten sie sehr wohl Möglichkeiten, eBays Umsatzsteuer-Sparmodell in Frage zu stellen. Einiges deutet nämlich daraufhin, dass die Wahl des Unternehmenssitzes in der Schweiz einzig zur Vermeidung der Umsatzsteuerpflicht in Deutschland erfolgte. eBay wäre möglicherweise ein Fall für § 42 der Abgabenordnung (‘Missbrauch rechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten’), wie Rechtsanwalt Michael Terhaag [www.terhaag.de/ra/], Experte für Online-Recht in der Düsseldorfer Kanzlei Strömer, erklärt.

Leistung kommt aus Deutschland
Tatsächlich ist eBay mit einem typischen E-Commerce-Anbieter aus einen Nicht-EU-Land kaum zu vergleichen. Während ein australischer E-Mail-Dienstleister mit deutschen Kunden nur in Australien tätig ist, beschäftigt eBay in Dreilinden bei Potsdam mehrere Hundert Angestellte, die Kunden betreuen, Support leisten und - mehr oder weniger erfolgreich - Ausschau nach Betrügern auf der Plattform halten. Ein erheblicher Teil der Arbeit findet also in Deutschland statt; das Steuerrecht spricht von der so genannten Betriebsstätte. Hinzu kommt, dass die Domain ebay.de von der deutschen eBay GmbH registriert wurde. Und selbstverständlich hat das Auktionshaus ein Konto bei einem deutschen Geldinstitut, der ABN Amro Bank AG in Frankfurt.

Steuerlücken schließen
eBay bewege sich offenbar genau an der Grenze zwischen cleverer Nutzung der gesetzlichen Gestaltungsspielräume und verbotener Steuervermeidung, meint Rechtsanwalt Terhaag. Eine genauere Einschätzung ist nur sehr schwer möglich, weil die Finanzämter die Gründe für ihre Entscheidung zugunsten eBays nicht offen legen wollen. ‘Steuergeheimnis’ lautet die lapidare Auskunft. Bei Außenstehenden nähren sie damit nur Spekulationen über die Steuerentscheidung. Vielleicht hat eBay ja durchblicken lassen, dass man als Schweizer Unternehmen auf den Standort in Dreilinden gar nicht angewiesen ist?

‘Im Interesse der Wettbewerbs- und Steuergerechtigkeit ist der Gesetzgeber am Zug, solche Schlupflöcher zu schließen’, fordert Rechtsanwalt Terhaag. Dann kämen die Finanzämter auch seltener in Entscheidungsnöte.

eBays Umsatzsteuer-Paradies währt wohl tatsächlich nicht mehr lange: Die EU will bis Ende nächsten Jahres endlich die Rechtslücke schließen [Beschluss des EU-Ministerrats]. E-Commerce-Anbieter aus Drittländern, die mehr als 100 000 Euro mit Privatverbrauchern aus der EU umsetzen, müssen sich dann in einem EU-Staat registrieren lassen und Mehrwertsteuer abführen. (hod)

Quelle: CT-Artikel von Holger Dambeck

nach untennach oben
Startseite
Sitemap

eBay-Aktien kurz vor Höchststand

Erfolg für Meg Whitman: Die Aktie von Ebay bewegt sich nur noch knapp unterhalb ihres 52-Wochen-Hochs von 77 Dollar, und viele Analysten überschlagen sich geradezu vor Lob und Begeisterung. Henry Blodget, wohl der angesehenste Analyst von Merrill-Lynch, erhöhte seine Gewinnschätzung für das zweite Quartal um zehn Cent pro Aktie. "Was Ebay angeht, sind wir einfach nur enthusiastisch", so Blodget. Derek Brown von W.R. Hambrecht sagte: "Das Geschäftsmodell von Ebay ist eben sensationell." Tatsächlich ist es Ebay-Chefin Meg Whitman im Mai gelungen, 64 Prozent aller Auktionen im Internet an sich zu binden, uBid.com kommt nur auf rund 14 Prozent, Egghead.com auf vier Prozent, und die ambitionierten Konkurrenten Yahoo und Amazon auf nur 2,4 beziehungsweise zwei Prozent. Nach Angaben von Nielsen-Netrating gibt es den Trend, dass Ebay seltener zum Kauf von Sammlerstücken und häufiger zur Anschaffung von Gebrauchsgegenständen genutzt wird.

Quelle: Silicon Valley Reporter

Anmerkung: Die Vergleichszahlen der anderen Auktionshäuser beziehen sich auf den amerikanischen Markt, in Deutschland sieht es anders aus: Hood.de auf Platz 2.

nach untennach oben
Startseite
Sitemap

eBay droht Klage wegen Patentverletzung

Das Damoklesschwert der Patentverletzung schwebt über eBay. Der Erfinder und Patentanwalt Thomas Woolston wirft dem Internet-Auktionshaus vor, unter anderem gegen sein Patent No. 5.845.265 verstoßen zu haben, das im Web angebotene Marktplätze juristisch schützt. Kommt es zum Prozess und gibt der Richter Woolston Recht, dann drohen eBay Zahlungen in Millionenhöhe. Der Internetdienstleister könnte sogar dazu gezwungen werden, sein Geschäftsmodell zu ändern und Teile seines US-Angebots einzustellen.

Schon vor zwei Jahren verhandelte eBay mit Woolston, nahm dann aber doch vom Kauf der Patente Abstand. Dabei gingen jede Menge E-Mails hin und her, die eBay jetzt in beträchtliche Schwierigkeiten bringen könnten, belegen sie doch eindrucksvoll, dass das Auktionshaus von den Patenten wusste und mit voller Absicht dagegen verstieß. Die Reue kommt zu spät. "Wir sind nicht in der Lage einzuschätzen, welche Verluste da auf uns zu kommen, falls diese Anklage ungünstig für uns ausgeht", gibt eBay in einer Stellungnahme zu.

"Wir wollen eBay nicht aus dem Markt drängen, sondern wir suchen nach einer angemessenenen Entschädigung für den Patentinhaber", ließ Rechtsanwalt Scott Robertson verlauten, der Woolston vor Gericht vertritt. Eine bestimmte Summe soll bereits im Gespräch sein, aber der zuständige Bezirksgerichthof im östlichen Virginia hält die Unterlagen unter Verschluss. Die Verhandlung wurde für den zwölften November anberaumt.

Nicht nur eBay, sondern auch anderen Internetdienstleisters drohten in naher Zukunft nervenaufreibende Patentklagen, meint James Pooley, ein auf geistiges Eigentum spezialisierter Rechtsanwalt aus dem kalifornischen Palo Alto. Dabei darf man den beklagten Internetfirmen noch nicht einmal böse Absicht unterstellen. Patente brauchen oft Jahre, bis sie anerkannt und rechtswirksam werden, und dann verstößt ein Unternehmen plötzlich gegen ein Patent, von dem es zur Gründerzeit noch gar nichts wissen konnte. "Man weiß nie, welches intelektuelle Eigentum man braucht, um in einem Marktsegment erfolgreich zu agieren", sagt Pooley und rät, Klagen auf jeden Fall "sehr, sehr ernst" zu nehmen.

Patentinhaber Woolston klagte bereits im Oktober letzten Jahres gegen eBay. Der zuständige Bezirksrichter Jerome Friedman hat die Patentforderung aber immer noch nicht in verständliches Englisch übersetzt, ein wichtiger, als "Markman ruling" bekannter Schritt, ohne den über die Klage nicht entschieden werden darf. Bevor der Richter dieser Bedingung nicht entsprochen habe, könne man über mögliche Konsequenzen auf Seiten des Beklagten eBay kaum begründete Aussagen machen, meint Carl Oppedahl, ein in Dillon, Colorado ansässiger Rechtsanwalt. (ku/c't)

Quelle: Heise-Newsticker

nach untennach oben
Startseite
Sitemap

FreeListingDay bei eBay

Am Mittwoch, dem 4. September gibt es bei eBay wieder einen FreeListingDay. Das bedeutet, man kann an diesem Tag Auktionen einstellen, ohne Angebotsgebühren zu bezahlen.

Im Gegensatz zur letzten derartigen Aktion gilt das diesmal für alle Auktionen. Es entfallen nur die eigentlichen Angebotsgebühren, Zusatzoptionen und die Verkaufsprovison kosten extra.

Der FreeListingDay dürfte insbesondere für die Anbieter kleinpreisiger Artikel interessant sein, denn für die lohnen Auktionen sonst wegen der hohen Angebotsgebühren nicht. Allerdings ist damit zu rechnen, dass in den nächsten zehn Tagen viele Tausend Auktionen mehr als sonst üblich die erzielten Preise drastisch drücken.

Die Ankündigungsmail von eBay kam diesmal sehr spät (einige Stunden vor dem Start des FLD) bzw. bei vielen überhaupt nicht an.

nach untennach oben
Startseite
Sitemap

eBay-Gründer in Fortune-Liste

"Baby-Mogule" nennt die amerikanische Zeitschrift "Fortune" Milliardäre, die noch keine 40 Jahre alt sind. Pierre Omidyar (35), Gründer von eBay, gehört mit einem geschätzten Vermögen von 4,3 Milliarden Dollar zur Top-5.

An der Spitze der "Baby-Mogule" liegt Computer-Unternehmer Michael Dell (37) mit 16,49 Milliarden Dollar, gefolgt vom russischen Ölbaron Michail Chodorowskij (39) mit 7,2 Milliarden Dollar und dem aus Italien stammenden schweizerischen Biotech-Unternehmer Ernesto Bertarelli (36) mit 4,7 Milliarden Dollar.

An vierter Stelle der jungen Superreichen liegt ein Deutscher: Stefan Quandt (36, BMW, Delton) landet mit seinen 4,5 Milliarden Dollar noch vor dem eBay-Gründer Pierre Omidyar.

Quelle: Berliner Morgenpost

nach untennach oben
Startseite
Sitemap

Bonusmeilen bei eBay

Die Deutsche Lufthansa (LH) hat dem Internet-Auktionshaus eBay zu einem neuen Produkt verholfen: Bonusmeilen und Prämien aus dem Vielfliegerprogramm Miles & More.

Seit Anfang August dürfen dessen Mitglieder Freiflüge oder Sachprämien, die sie sich durch Reisen oder Zeitschriftenabonnements, Hotelübernachtungen oder Anmieten eines Autos verdienen, beliebig an andere weiterreichen, ein Privileg, das bisher – in Grenzen – nur den Elitemitgliedern des Programms zustand. Seitdem bieten Tag für Tag mindestens zehn eBay-Kunden Meilen an, nebst der Offerte, sie gegen Bares in die gewünschte Flugprämie zu tauschen.

Ein höchst illegales Unterfangen, denn der Verkauf oder Tausch der Meilen ist ein klarer Verstoß gegen die Programmbestimmungen. "Wer Meilen versteigert, muss mit dem Ausschluss aus dem Programm rechnen", droht Miles&More-Chef Oliver Wagner.

Doch das schreckt eBay-Kunden nicht. Manche haben sogar ein halbes Dutzend Angebote von 2000 bis zu 55 000 Meilen in Petto. "Ich kann die Dinger aus Zeitgründen nicht abfliegen", so ein Verkäufer. "Zudem gibt es bei uns im Unternehmen in der aktuellen Sparwelle und seit der Meilenaffäre im Bundestag die Diskussion, die private Nutzung zu untersagen. Und bevor die Meilen verfallen, verkaufe ich sie lieber."

Quelle und weitere Infos: Wirtschaftswoche

nach untennach oben
Startseite
Sitemap

Neue Regeln für Powerauktionen

eBay hat neue Regeln für Powerauktionen eingeführt: Um eine Powerauktion einstellen zu können, muss man neuerdings 20 statt nur noch 10 Bewertungspunkte haben. Dafür muss man jetzt aber nicht mehr 60 Tage Mitglied sein, sondern nur noch 14. Nach wie vor reicht es aber alternativ, wenn man geprüftes Mitglied ist.

Hintergrund für diese Änderungen dürften die verschiedenen Betrugsfälle auf eBay sein, bei denen Verkäufer Powerauktionen einstellten, sich die ersteigerte Ware per Vorkasse bezahlen liessen und dann nicht lieferten.

Betrügern wird es damit ein wenig schwerer gemacht: Natürlich koennen die nach wie vor einfach Accounts faken, mit diesen dann einige Transaktionen vortäuschen und so zu positiven Bewertungen kommen. Aber bei 20 statt 10 vorgeschriebenen verschiedenen Transaktionskontakten ist die Entdeckungsgefahr deutlich höher...

Für Festpreisartikel wurden ebenfalls geänderte Regeln angekündigt.

nach untennach oben
Startseite
Sitemap

Betrügerische Dialer bei eBay?

18.08.02: Der Heise-Newsticker verbreitet eine Meldung, nach der angeblich betrügerische 0190-Dialer-Programme vor allem über eBay verbreitet wurden. Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Weitere Infos: Heisemeldung.

nach untennach oben
Startseite
Sitemap

Besucherrekord bei www.wortfilter.de

Am 12.08.2002 hatte die im Juni 2002 gestartete Website www.wortfilter.de erstmals über 1.000 Besucher an nur an einem Tag: Statistik für August 2002.

Nachdem die Besucherzahlen von Beginn an stetig zunahmen, war die Website Anfang August auf einen leistungsfähigeren Server umgezogen: Daher weist die Statistik nur die Zahlen ab dem 3. August aus.

Für die auffällig starke Steigerung der Besucherzahlen am 12.08.2002 sind zwei weitere Berichte über eBays Wortfilter und unsere Website verantwortlich, die wie die anderen Medienberichte in unserem Pressespiegel protokolliert sind.

Neben den Besucherzahlen kann sich auch der Verteilerkreis unseres Newsletters sehen lassen: Die letzte Ausgabe am 11. August 2002 ging immerhin an 1.265 Interessierte, die natürlich teilweise auch wieder als Besucher unserer Website in Erscheinung traten.

nach untennach oben
Startseite
Sitemap

www.wortfilter.de ist nun eBay-Partner

Wir wurden heute als eBay-Partner akzeptiert. Zitat aus der Nachricht von eBay:

Sie wurden in das eBay-Partnerprogramm aufgenommen!
Ab sofort können Sie nun nicht mehr nur als Käufer oder Verkäufer, sondern zusätzlich als Werbepartner an dem Erfolg von eBay, dem weltweit größten Online-Marktplatz, teilhaben.



Wer also unser Engagement gegen den eBay-Wortfilter unterstützen und zur Finanzierung des Servers beitragen will, der meldet seine eBay-(Zweit)Accounts über uns an:

eBay

Wir bekommen für jeden über uns registrierten eBay-Account immerhin vier Euro...
Wenn also jemand seinen (Zweit)Account über uns anmeldet, dann finanziert damit eBay letztlich die Kritik am eigenen Wortfilter... ;-)

nach untennach oben
Startseite
Sitemap

Hood auf Platz 2

Es ist unbestritten, dass eBay Marktführer unter den Onlineauktionshäusern ist. Aber die Konkurrenz schläft nicht: So hat das Onlineauktionshaus hood.de sehr davon profitiert, dass Yahoo keine Versteigerungen mehr anbietet: Immerhin konnte man sich dort auf rund 600.000 Auktionen steigern, während eBay bei rund 2.000.000 Auktionen stagnierte.

hood.de wird allerdings in absehbarer Zeit den Vorsprung von eBay nicht einholen können - dafuer ist eBays Werbeetat einfach zu gross. Für Verkäufer gerade kleinpreisiger Artikel ist hood.de aber eine wichtige Alternative zu eBay: Bei Ein-Euro-Artikeln wie z.B. Taschenbüchern zahlt man bei eBay satte 29 % des Umsatzes an Gebühren (eBay-Kostenrechner), während die Dienste von hood.de kostenfrei angeboten werden.

Die Zahl der potentiellen Käufer bei hood.de ist deutlich geringer, als die bei eBay. Deshalb ist es gefährlich, einen sehr niedrigen Startpreis zu waehlen: Man bekommt oft nicht den erhofften Erlös. Viele setzen daher den Startpreis in der Höhe ihrer Erwartung an - das führt dazu, dass oft keine richtigen Auktionen ablaufen, sondern die Artikel wie auf einem Kleinanzeigenmarkt verkauft werden.

Weitere Infos:
CHIP
Auktionszahlen


nach untennach oben
Startseite
Sitemap

EBay verkauft Auktionshaus

EBay verkauft das Offline-Auktionshaus Butterfields. EBay hatte es 1999 erworben, um das eigene Image aufzubessern.

Weitere Infos: ZDNet.

nach untennach oben
Startseite
Sitemap

EBay kauft Firmenjet für 30 Millionen Dollar

Kein Wunder, dass man trotz der Rekordgewinne bei eBay kein Geld für neue Mitarbeiter hat: Im Juni wurde für 30 Millionen US-Dollar ein Firmenjet angeschafft, der künftig das eBay-Management in der Gegend rumkutschiert.

Die jährlichen Unterhaltskosten für das Flugzeug, die Crew und den Sprit werden rund 3 Millionen US-Dollar betragen.

Für das Geld könnte man natürlich auch Mitarbeiter einstellen, die eBay nach illegalen Auktionen durchsuchen und diese löschen - statt mit einem schlampig programmierten Wortfilter Tausende Verkäufe von völlig harmlosen Artikeln zu behindern...

Falcon 900 EX
Herstellerfoto des Learjet Falcon 900 EX,
mit dem eBay-Chefin Meg Whitman durch die Welt jettet.

nach untennach oben
Startseite
Sitemap

Der Wortfilter im Radio

Der Wortfilter bei eBay und die Website www.wortfilter.de waren schon zwei Mal Thema in Radiosendungen: Am 29. Juni berichtete der Berliner Sender Radio Eins.

Genau einen Monat später, also am Montag, dem 29. Juli, berichtete das Radio XXL des Hessischen Rundfunks über den Wortfilter bei eBay und die Website www.wortfilter.de.

In beiden Sendungen wurde ich telefonisch interviewt. Und leider konnte ich keinen der Beiträge verfolgen, da jeweils ausgerechnet bei der Ausstrahlung der Livestream versagte...

nach untennach oben
Startseite
Sitemap

Neue "Mein eBay"-Seite

Wie von eBay einen Tag vorher angekündigt: Die Seite "Mein eBay" wurde überarbeitet und sieht seit dem Morgen des 26. Juli ziemlich verändert aus.

Die Seite "Mein eBay" ist die Schaltzentrale für alles Handeln auf eBay und damit eine der wichtigsten.

Wenn man sich an das neue Design gewöhnt hat (geht schnell), dann kann man die Änderungen eigentlich nur als Verbesserung empfinden. Die Menus zum Erreichen der Funktionen sind logischer geworden, einige bekamen neue und einprägsamere Namen.

Eine wichtige Neuerung: Bisher wurden standardmäßig alle Artikel der letzten zwei Tage angezeigt. Jetzt kann man die Standardanzeige (maximal 30 Tage) selbst festlegen.

Ebenfalls sehr wichtig: Man kann nun 30 statt 20 Artikel beobachten, wie das bisher auch schon auf eBay.com möglich war. Wem 30 beobachtete Artikel immer noch nicht reichen, dem sei unser folgender Tipp ans Herz gelegt: Artikel beobachten.

nach untennach oben
Startseite
Sitemap

Verbot von Bietautomaten (Snipern)

Viele Käufer bei eBay möchten Bieterschlachten vermeiden und geben ihr Gebot möglichst kurz vor Ende einer Auktion ab. Diesen Vorgang kann man mit sogenannten Snipern automatisieren.

In den aktuellen, ab 4. Juli 2002 gültigen AGB hat eBay die Verwendung dieser Bietautomaten untersagt. Dort heisst es nämlich unter § 8 Grundsätze für Onlineauktionen, Absatz 5: "Die Abgabe von Geboten mittels automatisierter Datenverarbeitungsprozesse ist ausgeschlossen".

Meiner Meinung nach hat eBay damit ein Eigentor geschossen. Denn auch der eBay-eigene Bietagent dürfte bei einem Gerichtsverfahren von jedem Richter als solcher "automatisierter Datenverarbeitungsprozess" gewertet werden. Vermutlich ist auch der von eBay beworbene Service Voicebidding durch diesen AGB-Passus eigentlich illegal.

Mir ist nicht ganz klar, warum eBay dieses neue Verbot erlassen hat. Möglicherweise hatten die Angst, jemand außer ihnen selber könnte an Diensten rund um Auktionen Geld verdienen. Dann haben die mit dem bisher erfolgreichen Prozess gegen Safebay einen weiteren Schritt in diese Richtung getan...

Wer keinen Internetdienst für die Abgabe von Geboten in Anspruch nimmt, sondern eines der dafür entwickelten Programme nutzt, der hat von dieser AGB-Änderung keinen Schaden: eBay kann derzeit nicht feststellen, ob ein Angebot manuell oder von einem Programm abgegeben wurde. Auch die Programmentwickler haben nichts zu befürchten: Die eBay-AGB sind ja kein Gesetz. Die für einen Programmentwickler im Zweifel nicht geltenden AGB verbieten ja auch nur die Verwendung solcher Programme, nicht die Entwicklung... ;-)



Startseite www.wortfilter.de
Aktuelle News
Impressum
© 2002-2009 bei Axel Gronen. Letzte Aktualisierung: 29.10.09.
Etwaige Rechtschreib- und Grammatikfehler in diesem Text sind gewollt und wurden hier mit Absicht versteckt. Wer sie findet, darf sie behalten. Best viewed with open eyes and a human brain ver. 1.0 or above.