Real kauft sich Hitmeister, Hood geht an Karstadt, Zalando macht’s, H&M will mit dabei sein und OTTO will auch nicht alleine im Sandkasten spielen. Ergo: Marktplätze scheinen  en vogue zu sein. Wer am Ende erfolgreich sein wird steht in den Sternen. Denn seit dem Rückzug von fyndiq.de wissen wir, dass das Geschäft hart ist.

Jetzt will es also limango.de, eine OTTO-Tochter, wissen und teilt heute in einer Pressemitteilung mit: limango eröffnet Marktplatz. Eine wahre Inflation von Marktplätzen die über den deutschen Online-Handel herein bricht.

Der limango Marktplatz gibt Herstellern und Händlern jetzt auch in seinem Webshop die Möglichkeit, ihre Produkte in Deutschland und Österreich dauerhaft einer kaufkräftigen Zielgruppe anzubieten

Nach großem Erfolg in der App rollt Europas führende Private Shopping Community für Familien den limango Marktplatz jetzt auch auf limango.de aus. Für limango Kunden bedeutet der Marktplatz vor allem eines: ein völlig neues Shopping-Erlebnis mit einem erweiterten und dauerhaften Angebot an aktueller Markenware, kurzen Lieferzeiten sowie inspirierenden Neuentdeckungen. Bereits zum Start zählt die Shopping-Plattform knapp 10.000 Produkte von rund 60 Partnern, die das limango Sortiment mit einem klaren Fokus auf Familien optimal ergänzen.

Der kuratierte limango Marktplatz bietet Herstellern und Händlern die Möglichkeit, ihre aktuellen Kollektionen in einem exklusiven Umfeld zu präsentieren, ohne dass zusätzliche Fixkosten anfallen. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Herstellern und Händlern übernimmt limango die gesamte Kundenkommunikation sowie das Zahlungsmanagement und bleibt für die Endverbraucher auch in Zukunft einziger Ansprechpartner. Mit über zwei Millionen Kunden und einer europaweit großen Markenbekanntheit bei jungen Familien ist limango so eine ideale Vertriebsplattform.

„Als führender Private Shopping Anbieter für Familien mit über 18 Millionen Mitgliedern erreichen wir in Deutschland und Europa eine einzigartige Abdeckung. Unser strategisches Ziel ist es, mithilfe der Erweiterung des Marktplatzes in unserem Webshop und der damit verbundenen Verbreiterung unseres Angebots weitere Umsatz- und Wachstumspotenziale für die Zukunft zu erschließen. Und das natürlich immer mit einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse unserer Zielgruppe: Nur wenn neue Produkte dem Bedarf der Mütter und junger Familien entsprechen und ihnen einen klaren Mehrwert liefern, schaffen sie es auf den limango Marktplatz“, so Martin Oppenrieder, Gründer und Geschäftsführer von limango. „Der Erfolg des im Oktober 2017 gestarteten Marktplatzes in der limango App gibt uns Recht: Schon jetzt liegen wir deutlich über den Erwartungen. Sowohl limango als auch die Otto Group sind mit der Entwicklung sehr zufrieden. Diesen uneingeschränkten Erfolg wollen wir mit unserem neuen limango Marktplatz im Webshop weiter ausbauen.“

Händler- oder Markenfokus: Nö!

Und wer jetzt glaubt es gäbe ein einfache Onboarding oder eine gute Kommunikation wie man denn auf dem neuen Marktplatz verkaufen kann der wird enttäuscht sein. Ein Anruf führten innerhalb der Geschäftszeiten direkt auf den Anrufbeantworter. Der zweite war dann erfolgreich.

Und ich erhielt diese Anleitung wir man auf limango.de als Händler verkaufen kann: „Schicken sie eine Mail an mich [also den Empfang] [email protected] und ich leite ihre Anfrage dann an die entsprechende Abteilung weiter. Von dort erhalten sie dann Nachricht.“ – Noch Fragen?

Fazit

Limango wird Marktplatz. Wie Händler dort verkaufen können ist gar nicht so einfach herauszubekommen. Da fehlt nicht nur ein wenig der Händlefokus. Er ist nicht einmal im Ansatz vorhanden.

UPDATE

Auf telefonische Nachfrage erhielt ich folgendes .pdf Dokument zugesendet. Dort findet ihr auch eure direkten Ansprechpartner, wenn ihr auf limango.de listen möchtet. Die Anbindung ist derzeit über folgende Middleware möglich: Shopware Plug-In, Tradebyte und Novomind.