Bereits am 22. Dez. 2017 versendete Amazon eine Nachricht an betroffene Händler, dass der Umsatzsteuer Transaktionsbericht fehlerhaft sei. Einige Merchants entdeckten diese Nachricht erst jetzt und reagieren beunruhigt.

Diese Nachricht wurde von Amazon versendet

Bereits am 22. Dez. 2017 wurde diese Nachricht an die Marktplatz-Verkäufer versendet. Jedoch ist sie von vielen Händlern übersehen worden und es besteht die Möglichkeit, dass Dienstleister der Händler von dieser Mitteilung keine Kenntnis bekommen haben.

Wenn ihr also Dienstleister mit der Verarbeitung eurer Umsatzsteuer-Zahlen beauftragt habt, solltet ihr nachfragen, ob diese die Information bereits erhalten und verarbeitet haben. Lasst ihr eure Umsatzsteuer Voranmeldung von eurem Steuerberater oder betriebsintern erstellen, so teilt auch dort diese Nachricht.

Was kann euch passieren?

Da braucht ihr wenig Sorge haben. Der ‚Bug‘ lässt sich durch eine einfache Korrektur-Mitteilung an euer zuständiges Finanzamt beheben. Ihr leistet eine Nachzahlung, im schlechtesten Fall mit einem kleinen Säumniszuschlag, aber dann ist alles wieder im Lot.

War die Nachricht nicht ausreichend wahrnehmbar?

Es erschreckt schon, dass eine so wichtige Information nur ‚durch Zufall‘ entdeckt wird. Das sollte so nicht sein. Da allerdings im Dezember und Januar auch nichts in den Amazon Communities zu lesen war, wird es wohl einigen Händlern so ergangen sein. Sie haben die Nachricht nicht gesehen.

[…]Durch Zufall bin ich gerade auf eine ältere Nachricht von Amazon gestoßen, die auf einen Fehler mit dem Amazon-Umsatzsteuer-Transaktionsbericht hinweist. Der Fehler kann dazu führen, das Händler für Oktober und November 2017 falsche Umsatzsteuervoranmeldungen abgegeben haben. […]

Es wäre wünschenswert, wenn der Plattformbetreiber solche Nachrichten den Händlern deutlicher anzeigen würde.