Am Samstag ist es soweit: Mit der Shopping-Community mydealz feiert ein Urgestein der deutschen Digital-Branche seinen zwölften Geburtstag. Am 27. April 2007 gründete Fabian Spielberger mydealz noch während seines Studiums. Der einstige Schnäppchenblog ist inzwischen zu Deutschlands größter Social-Shopping-Plattform avanciert, die monatlich 6,7 Millionen Besucher zählt. Zwölf Fakten zeigen, was es mit mydealz auf sich hat.

Die Geschichte von mydealz

Am 27. April 2007 startete Fabian Spielberger mydealz noch während seines Studiums als simplen WordPress-Blog, um seine Kommilitonen über Handy-Deals auf dem Laufenden zu halten. Der erste Deal: Ein Angebot des inzwischen insolventen Händlers Getmobile.de für das Nokia N95.

Rund 950.000 Mitglieder zählt die mydealz-Community aktuell – und ist damit das Herzstück von mydealz. Dabei war sie ursprünglich gar nicht vorgesehen. Erst am 20. Oktober 2010 ergänzte Spielberger seinen Blog um ein Forum, um dem damals bereits 150.000 Besuchern die Chance zu geben, eigene Deals zu teilen und zu bewerten.

0 Euro Wagniskapital sind in den letzten zwölf Jahren in mydealz geflossen, das dank seiner schlanken Struktur und geringen Werbekosten früh profitabel wirtschaftete und seitdem aus dem Cashflow gewachsen ist. Bis heute zieht das Unternehmen seine Glaubwürdigkeit daraus, inhabergeführt und unabhängig von Händlern und Herstellern zu sein.

Die Community

50,9 Millionen Kontakte erreicht mydealz jeden Monat – 22,1 Millionen über die eigene Plattform und 17,7 Millionen über die eigene App. Weitere 11,1 Millionen Kontakte steuern soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram, Twitter und der Messenger-Dienst WhatsApp zur Reichweite von mydealz.de bei, das im ersten Quartal – laut Similar Web – mit 73.132.700 Besuchen mehr Besuche als Check24 mit 70.054.600 Besuchen für sich verbuchen konnte.

53.673 Interaktionen verzeichnet mydealz im Schnitt pro Minute. Alle sechzig Sekunden posten die 950.000 Mitglieder ein neues Angebot und acht Kommentare. Sie erhalten 41 Push-Notifications zu Angeboten, für die sie sich interessieren, sehen sich Deals 53.633 Mal an oder folgen dem Link zum Angebot.

1 Million Euro können Mitglieder der mydealz-Communities und anderer Pepper.com-Communities insgesamt verdienen, wenn sie besonders informative Beiträge schreiben. In den ersten vier Monaten seit dem Start des Programms am 12. November 2018 schrieben sie 21.965 Beiträge, die 13,52 Millionen Mal gelesen wurden.

mydealz‘ Bedeutung für Händler

27.890 Unternehmen aus 19 verschiedenen Kategorien von A wie „Auto und Motorrad“ bis V wie „Versicherungen und Finanzen“ waren 2018 mit ihren Angeboten auf mydealz.de präsent. Im Mittel posteten die mydealz-Mitglieder 7,28 Deals pro Unternehmen und folgten pro Deal 908 Mal dem Link zum Angebot.

mydealz ist ursprünglich als Plattform von und für Nerds gestartet. Neben Elektronik und Gaming stehen inzwischen aber auch andere Produkte hoch in der Gunst der Nutzer. Was kaum jemand vermutet: 2018 kauften die mydealz-Nutzer allein Produkte aus den Bereichen Mode und Beauty sowie Family & Kids im Wert von 58,31 Millionen Euro.

Eine Temperatur von 24.738 Grad erreichte der bislang beliebteste Deal: Anlässlich des Superbowls gewährte Media Markt am 4. Februar 2019 morgens zwischen vier und fünf Uhr pauschal 19 Prozent Rabatt auf sein Sortiment. Mit Erfolg: Der Deal erreichte 2,61 Millionen Impressionen und 9.345 Kommentare. 13.105 Nutzer nutzten die Voting-Funktion, um den Deal zu bewerten. Über sie kann jedes bei mydealz geteilte Angebot mit „warm“ oder „kalt“ bewertet werden. Die Summe aller Bewertungen ergibt die Temperatur.

mydealz als Teil von Pepper.com

Im Juni 2014 gründeten Fabian Spielberger und hotukdeals-Gründer Paul Nikkel Pepper.com als gemeinsame Mutterfirma. Ihr Ziel: Synergien bündeln und Ressourcen teilen, um weiterhin unabhängig wachsen zu können. Heute ist Pepper.com die weltweit größte Shopping-Community und beeinflusst 12.000 Kaufentscheidungen pro Minute.

12 Plattformen betreibt Pepper.com heute in ebenso vielen Ländern und ist vor allem in Europa und Lateinamerika stark vertreten. Neben der Zentrale in Berlin verfügt Pepper.com über Büros in Belo Horizonte (Brasilien), Guadalajara (Mexiko), London (Großbritannien), Lyon (Frankreich), Mumbai (Indien) und Winnipeg (Kanada).

Über 200 Mitarbeiter aus 35 Nationen arbeiten aktuell für die mydealz-Mutter Pepper.com, 120 von ihnen im Headquarter in der Berliner Torstraße. 33 Prozent sind weiblich, 67 Prozent männlich und 73,9 Prozent arbeiten direkt an der Plattform.

Dr.Oetker vs MyDealz

Mydealz legt amazon.de lahm

So schummelt ihr erfolgreich auf mydealz