Gute Nachricht für alle privaten eBay-Verkäufer: Von morgen an bis zum 30. April erhebt eBay bei Auktionen keine Angebotsgebühren mehr - unabhängig vom Startpreis.
Bisher betrugen die Angebotsgebühren bei privaten eBay-Auktionen je nach Startpreis bis zu 4,80 Euro. In Sonderaktionen hatte eBay bisher nur an bestimmten Wochenenden auf Angebotsgebühren verzichtet.
Das dürfte den Gesamtumsatz bei eBay durchaus ankurbeln: Gerade private Verkäufer sind bei eBay gleichzeitig die treuesten Käufer. Ich vermute daher, dass die Neuregelung über den April hinaus verlängert werden wird.
Ich persönlich rate von privaten Verkäufen über eBay eher ab. Zumindest sollte man nicht jahrelang Bewertungen ansammeln, sondern sich einen neuen Account zulegen, wenn die Bewertungszahl der Verkäufe über 100 liegt.
Update 18.01.2012: Viele Leser haben mich angeschrieben und darauf hingewiesen, dass man früher während der Sonderaktionen 100 Angebote mit einem Startpreis von 1,00 Euro und zusätzlich 100 Angebote mit einem Startpreis ab 1,01 einstellen konnte. Heute sind es insgesamt nur noch 100 Angebote.
Im Gegensatz zu diesen Lesern halte ich das für keine störende Einschränkung: Wer mehr als 100 Angebote monatlich einstellt, ist zweifellos nicht mehr privat tätig, sondern gewerblich. Der verstößt dann nicht nur gegen die eBay-AGB, sondern riskiert vor allem auch eine teure Abmahnung.
Zur Erinnerung:
39 Verkäufe in fünf Monaten bei eBay sind „Handeln im geschäftlichen Verkehr“.
LG Berlin am 09.11.2001, Aktenzeichen 103 U 149/01
Update 21.01.2012: Die Aktion gilt auch in Österreich, die Bedingungen dafür können sie hier nachlesen.