News und Infos zu eBay im September 2003
ct magazin.tv Sniper-Tool nun endgültig legal Zahlungserinnerung per Pop-Up TV-Tipp: 25.09.03 HR 21:00h Sendung Mex Änderungen bei eBays Suchfunktionen Zusatzoptionen zum halben Preis Artikelmerkmale für Bücher Kartellamt bestraft eBay-Händler eBays Mailsupport ist überlastet Reich durch eBay? Polizei kämpft gegen rasanten Anstieg der Computerkriminalität Unzufriedenheit über Kategorienneuordnung Probleme bei der Startzeitplanung eBay trennt sich von iPix Verkaufsagenten sind nun auch nach Kategorien suchbar Thomas Gottschalk bei eBay Live! Betrug beim eBay-Autokauf eBay und der Gebrauchtwagenhandel Kein Einloggen mit Mailadressen mehr Probleme mit web.de eBays Telefon-Support im End-Ausbau eBay auf der IAA Profi-Logistik für eBay-Vielverkäufer eBays neuer Wortfilter Free Listing Day auf eBay.co.uk Heise berichtet über Spoof-Mails eBay stoppt Auktion von Musikdatei Radio-Tipp: 09.09.2003 WDR5 16:05h eBay im ZDF-Morgenmagazin Infos zu eBay Live! eBay übernimmt wie geplant 100% von Fairmarket Musik-Datei in eBay-Auktion als juristisches Experiment Mindestens 729 eBay-Käufer betrogen Gestohlene Fahrräder über eBay verkauft Reihenweise Abmahnungen für eBay-Händler Free Listing Days in Deutschland und der Schweiz eBay-Warnung zu Spoof-Mails Ältere Meldungen gibt es im News-Archiv. Update für Turbo Lister
Hier die offizielle Marktplatzmitteilung eBays dazu:
ag20030930 ct magazin.tvNeuerdings hat das renommierte Computermagazin c´t auch eine eigene Fernsehsendung. In der ersten Sendung gab es auch einen Beitrag zu einem missglückten eBay-Kauf, den man sich als Real-Audio-Stream ansehen kann. Allzuviel darf man sich allerdings davon nicht erwarten: Der Beitrag hat nicht annähernd das Niveau, das man eigentlich vom Magazin c´t gewöhnt ist. ag20030930 Sniper-Tool nun endgültig legal
Sniper-Tools sind Programme, mit denen man bei eBay automatisch kurz vor Schluss einer Auktion sein Gebot abgeben kann. Die Hauptvorteile dieser Programme sind vor allem die Tatsache, dass man bei der Gebotsabgabe nicht selber am Rechner sitzen muss und dass man sich durch die späte Gebotsabgabe nicht irrwitzige Bieterschlachten mit anderen Interessenten liefern muss: Die können auf Sekunden vor Auktionsende abgegebene Gebote nicht mehr mit einem höheren Gebot reagieren. Sniper-Tools sind auf allen eBay-Plattformen legal, erleichtern sie doch den Benutzern den eBay-Handel. Einzige Ausnahme ist da eBay.de, wo man die Verwendung automatischer Biet-Programme im § 10 Abschnitt 5 der AGB ausdrücklich verbietet: "Die Abgabe von Geboten mittels automatisierter Datenverarbeitungsprozesse (z.B. so genannten "Sniper"-Programmen) ist verboten." eBay Deutschland geht mit Bezug auf diese Bestimmung aus den AGB gegen die Anbieter von Sniper-Tools vor, und zwar mit wechselndem Erfolg: Während das Bietprogramm Willi nach einem Urteil des Landgerichts Berlin ebenfalls weiter vertrieben werden darf, wurde das Bietprogramm Biet-O-Matic verboten. Die Äußerungen von eBay Deutschland zu den Sniper-Tools lassen erkennen, dass man dort die Funktionsweise nicht verstanden hat: Man glaubt dort, die Verwendung solcher Programme würde andere Benutzer unangemessen benachteiligen - das ist natürlich Unsinn, denn nach wie vor gilt: Nicht das letzte, sondern das höchste Gebot gewinnt. Übrigens ist noch kein Fall bekannt geworden, in dem eBay gegen den Benutzer eines solchen Programms tätig geworden wäre, eBay versucht eben "nur", den Vertrieb zu verhindern. Alles andere wäre auch schwierig bis unmöglich: Die Verwendung automatischer Bietprogramme lässt sich nicht nachweisen - zumindest, wenn sie nicht serverbasiert sind. Neben unzähligen englischen gibt es auch eine Reihe deutscher Sniper-Tools: Biet-O-Matic ag20030925 Zahlungserinnerung per Pop-UpBei eBay.com wurden am 22. September Zahlungserinnerungen per Pop-Up-Fenster eingeführt. Wenn dort ein Käufer über das eBay-System eine Zahlungserinnerung bekommt, dann erhält er nicht mehr "nur" noch eine entsprechende Mail: Eine Woche lang erinnert bei jedem Log-In ein Pop-Up-Fenster daran, dass da noch eine Zahlung an einen Verkäufer aussteht. eBay verspricht sich von dieser Maßnahme eine "erzieherische" Wirkung auf säumige Zahler. ag20030925 TV-Tipp: 25.09.03 HR 21:00h Sendung MexHeute abend läuft im Hessischen Fernsehen in der Sendung "Mex" ein Beitrag, den die Macher so betitelt haben: Geld weg! Wie ebay-Kunden mit falschen Konten abgezockt werden. Die Sendung beginnt um 21 Uhr. ag20030925 Änderungen bei eBays SuchfunktionenBei eBays Suchfunktionen wurden intern Änderungen durchgeführt. Programme wie BayWotch und PreisHai laufen deshalb derzeit nicht, Updates sind in Arbeit. Eine Änderung ist dabei auch nach außen sichtbar: Bei Festpreisverkäufen kann man künftig sehen, wie viele Artikel bereits verkauft wurden - das war bisher nicht möglich. Allerdings sieht man das nicht in der Artikelbeschreibung selber, sondern nur bei der Ausgabe von Suchergebnissen. Dieser Festpreisartikel z.B. wurde vier Mal verkauft: ag20030925 Zusatzoptionen zum halben PreisAm Donnerstag, dem 25. September kosten Zusatzoptionen bei eBay nur rund den halben Preis. Weitere Infos dazu gibt es auf dieser Seite. Hier die offizielle Marktplatzmitteilung eBays dazu:
ag20030924 Artikelmerkmale für BüchereBay führt nach und nach in immer mehr Kategorien Artikelmerkmale ein, zuletzt in der Kategorie Musik. Nun gibt es die auch bei Büchern, hier die offizielle Marktplatzmitteilung eBays dazu:
ag20030923 Kartellamt bestraft eBay-HändlerUnlautere Händler bestraft Gegen einen Batteriehersteller und einen Produzenten von Funkgeräten hat das Bundeskartellamt eine Geldstrafe von jeweils 100.000 Euro verhängt. Sie hatten mit ihren Ebay-Auktionen gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen. Bonn - Es sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, die Wettbewerbsregeln einzuhalten. Auch beim Handel auf Ebay . Zwei Firmen sahen das offenbar anders und wurden vom Bundeskartellamt zur Zahlung einer Geldstrafe verurteilt. In einer am Dienstag veröffentlichten Entscheidung verhängten Deutschlands oberste Wettbewerbshüter eine Geldbuße von rund 100.000 Euro gegen den Hersteller von Batterien und Akkuladegeräten. Das Unternehmen Ansmann Energy GmbH habe zwischen Juli 2002 und Mai 2003 mehrfach versucht, Mindestpreise für den Verkauf seiner Produkte über Ebay durchzusetzen, rügte das Kartellamt. Da die Internetauktionen aus Ansmann-Sicht oft zu niedrige Preise ergeben hätten, habe das Unternehmen verschiedenen Händlern mehrfach mit Lieferstopp gedroht und schließlich mit 18 Händlern Mindestpreisregeln vereinbart, so das Kartellamt. Dies sei ein klarer Verstoß gegen die Wettbewerbsregeln. Kartellamtspräsident Ulf Böge betonte: "Preise müssen sich im Wettbewerb bilden und Händler ihre Verkaufspreise frei festlegen können. Das gilt selbstverständlich in gleichem Maße für die Startpreise bei Internetauktionen." Wenn ein Hersteller diese freie Preisgestaltung etwa durch die Androhung eines Lieferstopps einschränke, mache er sich eines Verstoßes gegen das Kartellgesetz schuldig. Ein weiteres Bußgeld in gleicher Höhe verhängte das Bundeskartellamt gegen Swissphone, einen Hersteller von Funkmeldeempfängern. Das Unternehmen habe von Februar 2001 bis April 2003 versucht, den Wettbewerb durch Sonderrabatte für Händler einzuschränken, die sich an die Preisvorgaben von Swissphone hielten. Um einen Sonderrabatt zu erhalten, hätten die Händler sogar die Bestellungen der Endkunden - meist öffentliche Auftraggeber vorlegen müssen. Rabatte oder Werbekostenzuschüsse als Mittel der Preiskontrolle seien aber ebenso verboten, wie etwa die Drohung mit einem Lieferstopp, sagte Böge. Quelle: Manager-Magazin eBays Mailsupport ist überlasteteBays Mailsupport ist offenbar überlastet: Anfragen werden derzeit noch nicht einmal mehr mit den üblichen aus Textbausteinen zusammengesetzten Mails beantwortet. Stattdessen bleiben die Mailanfragen zwei Tage liegen und werden dann mit dieser Abwimmelmail "beantwortet":
ag20030922 Reich durch eBay?Diverse Medien und vor allem natürlich eBay selber versuchen immer wieder, ein haltloses Gerücht zu verbreiten: Man könne durch eBay reich werden. Ich beschäftige mich nun schon seit geraumer Zeit mit eBay und bin sicher: Durch den Handel auf eBay ist noch niemand reich geworden! Natürlich muss ich dazu zunächst mal darlegen, wie ich "reich" definiere: Für mich ist jemand reich, der alleine von seinen versteuerten Kapitalerträgen leben kann - und das setzt ein Vermögen von etwa zwei Millionen Euro voraus. Ich bin überzeugt, dass niemand alleine als eBay-Händler bzw. Powerseller derart große Gewinne hatte und als Vermögen anhäufen konnte... Aber trotzdem kann man mit eBay reich werden: Wenn man dort Aktionär ist. Insbesondere die Gründer und leitenden Angestellten eBays sind auf diese Weise reich geworden: Allen voran natürlich der 36-jährige eBay-Gründer Pierre Omidyar. Dessen Vermögen wird auf 6,9 Milliarden Dollar geschätzt und er ist in der Forbes-Liste der Reichsten Personen Amerikas immerhin auf Platz 29.
Selbst in Deutschland hat eBay einigen Leuten einigen Wohlstand bzw. Reichtum gebracht: Als eBay 1999 die Firma alando übernahm, bekamen deren jugendliche Gründer (alle Anfang bis Mitte 20) rund 45 Millionen Dollar für ihre Arbeit eines halben Jahres... Falls jemand meint, aus meinen obigen Zeilen würde ziemlicher Neid durchklingen: Stimmt, der Eindruck täuscht keineswegs. Aber Neid muss man sich verdienen - Mitleid bekommt man geschenkt. ag20030921 Polizei kämpft gegen rasanten Anstieg der ComputerkriminalitätDie Polizei in Baden-Württemberg kämpft gegen einen rasanten Anstieg der Internet- und Computerkriminalität. Die Zahl der registrierten Straftaten erhöhte sich im vergangenen Jahr von 2724 auf 4321 Fälle. Dies gab der Landespolizeipräsident Erwin Hetger nach einer Fachtagung in Villingen-Schwenningen bekannt. Die Zahl umfasse "Straftaten quer durch das Strafgesetzbuch". Besonders stark nahmen Betrugsfälle, etwa bei Internetauktionen, zu. Deren Zahl stieg um 115 Prozent auf 2843 Fälle. Bei Online-Versteigerungen würden Waren billig gegen Vorkasse angeboten, ohne dass diese später ausgeliefert würden. Dieser Trend setzte sich im ersten Halbjahr 2003 fort. Die Aufklärungsquote liege bei nahezu 100 Prozent, sagte Hetger. Die Dunkelziffer sei aber hoch. Die Polizei setzt zur Bekämpfung solcher Straftaten auf Internet-Spezialisten. Das Innenministerium habe für das laufende Jahr 900.000 Euro zur Einrichtung von speziellen Auswerteplätzen bereitgestellt. Mit dem Geld werden 80 derartige Arbeitsplätze eingerichtet, sagte der Landeskriminaldirektor Dieter Schneider. Neben den Spezialisten soll jeder Beamte im Zuge der Fortbildung mit dem Internet vertraut gemacht werden: Die Polizisten sollen das "Tatmittel Internet genauso selbstverständlich in ihre Ermittlungen einbeziehen wie klassische Tatwaffen", sagte Hetger. Der Polizeipräsident kündigte eine deutliche Stärkung der "virtuellen Streifen" im Internet an, um "potenziellen Straftätern klar zu machen, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist". Hetger forderte eine engere Zusammenarbeit sowohl zwischen den Bundesländern als auch weltweit. Zudem müsse das Telekommunikationsgesetz geändert werden, damit Internet-Provider ihre Daten zu Ermittlungszwecken länger aufbewahren müssen. Quelle: Heise News-Ticker Unzufriedenheit über KategorienneuordnungGestern wurde eine Kategorienneuordnung durchgeführt, die für einige Unruhe und Unzufriedenheit gesorgt hat. Grundsätzlich ist das natürlich bei jeder derartigen Neuordnung so, aber diesmal gibt es in den Diskussionsforen außergewöhnlich viele Beschwerden. So hat es beispielsweise die Anbieter von Kinderkleidung hart getroffen: Deren Angebote sind nun teilweise unter völlig falschen Größen eingeordnet und werden daher kaum noch gefunden werden können. Das ist besonders dann ärgerlich, wenn man bereits ein Gebot bekommen hat und daher die (nun falsche) Kategorieneinordnung nicht mehr ändern kann. Viele werden ihre Artikel zu Spottpreisen verkaufen müssen - oder die Auktionen vorzeitig beenden. Großen Unmut gibt es auch bei den Anhängern klassischer Musik: Klassik ist neuerdings nicht mehr gleichberechtigt neben Rock und Pop, sondern eine Unterkategorie von "Special Interest". eBay scheint "Clubsounds" für bedeutender zu halten als Klassik, denn die "Clubsounds" sind eine Kategorienebene höher eingeordnet. Hier die offizielle Marktplatzmitteilung eBays dazu:
ag20030919 Probleme bei der StartzeitplanungSeit einigen Tagen gibt es Probleme mit Auktionen, die mit Hilfe der Startzeitplanung eingestellt wurden: Die bleiben auf der Mein-eBay-Seite der Verkäufer in der Rubrik "Vorbereitete Angebote", obwohl sie schon laufen. Auch in der Funktion "andere Angebote des Verkäufers" erscheinen die Auktionen nicht. Hier mal als Beispiel die Angebote von ayabreaeve2, dort fehlt diese Auktion, obwohl sie von demselben Verkäufer ist und auch noch läuft. Außerdem kommen derzeit die Mailbestätigungen über das Einstellen von Artikeln in englisch - zumindest war das bei meinen Auktionen so. ag20030918 eBay trennt sich von iPixeBay trennt sich vom bisherigen Bilderservice iPix. Hier die offizielle Marktplatzmitteilung eBays dazu:
ag20030915 Verkaufsagenten sind nun auch nach Kategorien suchbarNachdem Anfanag Juli die Suche nach Verkaufsagenten um Postleitzahlen erweitert wurde, kann man nun auch mittels der Kategorien nach denen suchen. Hier die offizielle Marktplatzmitteilung eBays dazu:
ag20030915 Thomas Gottschalk bei eBay Live!
ag20030914 Betrug beim eBay-AutokaufGericht bestraft 23-Jährigen, der im Internet Auto fälschlich als unfallfrei anbot Geretsried - Eine böse Überraschung hat eine Geretsriederin erlebt, die über das Internet-Auktionshaus eBay im Sommer 2002 ein Auto gekauft hatte. Bei dem „wie aus dem Ei gepellten“ Wagen handelte es sich in Wirklichkeit um ein Unfallauto. Jetzt musste sich der 23-jährige Verkäufer aus Nordrhein-Westfalen wegen Betrugs vor dem Amtsgericht Wolfratshausen verantworten. Der arbeitslose Fahrzeuglackierer wurde zu 70 Tagessätzen á zehn Euro verurteilt. Die Geretsriederin war im Internet auf das Angebot aufmerksam geworden: 3250 Euro sollte der neu lackierte Wagen kosten. „Auf meine Nachfrage hin behauptete der Angeklagte, dass der Wagen unfallfrei sei“, berichtete die Frau. Sie habe dann für den Kaufpreis ein Darlehen aufgenommen. Das Fahrzeug sei wie vereinbart von einer Spedition geliefert worden. Zunächst sei ihr nichts aufgefallen, ihr Mann jedoch entdeckte Schweißnähte und Roststellen. Ein Gutachten wies einen etwa sechs Monate alten Front- und Heckschaden nach. Damit nicht genug: Weil sich in dem Auto ein nicht zugelassener Austauschmotor befand und damit die Betriebserlaubnis erloschen war, musste die Frau das Fahrzeug stilllegen. Sie habe also den Angeklagten mehrmals zur Kaufpreisminderung aufgefordert, dieser habe sie nur bedroht und sich schließlich verleugnen lassen. Zurückgeben, wie vom Angeklagten angeboten, wollte sie das Auto nicht. „Ich wusste dass ich dann mein Geld nie wieder sehe.“ Der mehrfach vorbestrafte 23-Jährige erklärte vor Gericht: „Es kann doch jeder sein Auto beschreiben wie er will.“ Er habe sein Auto so schön gefunden. Zudem habe er nur von einer Beule an der Türe hinten gewusst. Der Geretsriederin habe das Auto erst gefallen, dann habe sie angefangen ihn zu tyrannisieren und ihm schließlich via Anwalt mitteilen lassen, dass er 1000 Euro zahlen solle, was er getan habe. Die Staatsanwältin war überzeugt, dass der Angeklagte als gelernter Lackierer von den anderen Schäden gewusst haben musste. Sie forderte 90 Tagessätze zu 10 Euro Strafe. Der Richter betonte, dass dem 23-Jährigen zumindest der Heckschaden bekannt gewesen sein müsste. Auf diesen hätte er hinweisen müssen. Da der Angeklagte mit den 1000 Euro jedoch mehr als die Wertminderung gezahlt habe, sah der Richter 70 Tagessätze als ausreichend an. Quelle: Wolfratshausener SZ eBay und der GebrauchtwagenhandeleBay stellt die eigene Position im Gebrauchtwagenhandel etwas übertrieben dar. So konnte man heute bei n-tv lesen:
Das Internet-Auktionshaus eBay macht dem Gebrauchtwagenhandel zunehmend Konkurrenz. Wie das Unternehmen berichtete, stieg das Handelsvolumen des Automobilbereichs im zweiten Quartal 2003 um 192 Prozent. Alle drei Minuten werde ein Pkw verkauft, alle vier Stunden eine Harley-Davidson und alle zehn Minuten ein Navigationssystem. Das Angebot umfasse neben Automobilen, Motorrädern, Zubehör und Ersatzteilen seit Beginn des Jahres auch Boote und Flugzeuge. Mit mehr als 1,5 Millionen unterschiedlichen Besuchern im Monat und über 200.000 angebotenen Artikeln habe sich eBay Motors nur zwei Jahre nach seiner Gründung in Deutschland zu einem der größten Online-Marktplätze rund um das mobile Leben entwickelt, erklärte das Unternehmen. Erstmals hat eBay auch einen Stand auf der IAA. "Der Markt für Gebrauchtwagen und Autoteile ist für uns so wichtig, dass wir auf der Messe mit Händlern und Autoenthusiasten in Kontakt kommen wollen", so Philipp Justus, Vorsitzender der Geschäftsführung der eBay GmbH. Die genannten absoluten Zahlen sind zwar sicher richtig - müssen aber ein wenig relativiert werden: Die 200.000 Artikel auf eBay Motors sind natürlich keine 200.000 Autos - sondern vor allem Zubehör für Autos, Boote und Flugzeuge. Die Zahl der auf eBay angebotenen Autos liegt deutlich unter 10.000... Zum Vergleich: Die Marktführer mobile.de (ca. 840.000 Angebote) oder AutoScout24 (ca. 780.000 Angebote) sind eBay weit voraus - trotz beispielsweise eBays letzter Lockaktion. ag20030911 Kein Einloggen mit Mailadressen mehrBei eBay kann man nun nicht mehr mit der Mailadresse statt des eBay-Namens einloggen. Angeblich soll das der Sicherheit dienen - ich kann aber nicht erkennen, inwiefern da irgendein Sicherheitsgewinn erreicht würde. Mehr Sicherheit für eBay-Accounts gäbe es, wenn eBay die blödsinnigen Hinweisfragen abschaffen würde oder bei mehreren falschen Passworteingaben eine Warnmail schicken würde. Einen positiven Effekt hat die Maßnahme dennoch: Sie dient nämlich dem Spamschutz. Bereits im Juni die erste Hürde für die Sammler von Mailadressen gelegt. Hier die offizielle Systemmitteilung eBays dazu:
ag20030910 Probleme mit web.deSeit einiger Zeit gibt es schon wieder Probleme mit eBay-Mails, die an web.de-Adressen adressiert sind. Derartige Probleme gibt es zeitweise und vorübergehend mit vielen Providern, so z.B. auch mit AOL, Freenet und T-Online. Die Mailadressen von web.de waren schon einmal im Juli 2003 betroffen. Hier die offizielle Systemmitteilung eBays dazu:
ag20030910 eBays Telefon-Support im End-AusbaueBay hat den Aufbau des Telefon-Supports nun abgeschlossen und bietet ihn im geplanten Umfang an. Hier die offizielle Marktplatzmitteilung eBays dazu:
ag20030910 eBay auf der IAAeBay präsentiert sich auf der in Frankfurt stattfindenden Internationalen Automobil-Ausstellung mit einem eigenen Stand. Hier die offizielle Marktplatzmitteilung eBays dazu:
ag20030910 Profi-Logistik für eBay-VielverkäuferNeuer Service für eBay: Mit Gigalox können Verkäufer ihre komplette Logistikabwicklung ganz einfach auf professionelle Beine stellen. Die E-Business- Lösung - eine Gemeinschaftsentwicklung vom Internet Systemhaus Cronon AG und dem Logistikdienstleister Rieck - steht jedem eBay-Vielverkäufer zur Verfügung. Erste Anbieter von Fotoerzeugnissen, Unterhaltungselektronik und Lampen setzen Gigalox bereits gewinnbringend ein. Immer mehr Gewerbetreibende verkaufen ihre Produkte ausschließlich über eBay oder nutzen eBay als zusätzlichen Vertriebskanal. Die Zahl der Menschen, die in Deutschland ihren Lebensunterhalt durch eBay verdienen, beträgt mehr als 10.000. Das macht deutlich, wie groß der Bedarf an logistischen Dienstleistungen ist, denn jedem Verkauf über eBay folgt die Lieferung an den Käufer. Die besonders erfolgreichen Anbieter mit hohem Umsatz und 98 Prozent positiven Bewertungen bekommen ein besonderes eBay-Gütesiegel: Sie sind PowerSeller. Über 5.000 PowerSeller vertreiben ihre Waren auf dem weltweit größten Online-Marktplatz in Deutschland. Diese Verkäufer müssen äußerst strenge Qualitätskriterien erfüllen: eBay-Käufer bewerten die Anbieter, bei mangelhafter Abwicklung können sie vom Online-Marktplatz ausgeschlossen werden. Damit gute Verkäufer auch gute Logistik anbieten können, gibt eBay hier Hilfestellung. "PowerSeller und Vielverkäufer suchen nach Möglichkeiten, ihre umfangreichen Logistikaufgaben zu minimieren," sagt Horst Stiegler, Geschäftsführer der Rieck Holding GmbH & Co. KG. "Denn Lagerung, Versand und Retouren professionell zu organisieren, kostet die Verkäufer zu viel Zeit - Zeit, die sie sinnvoller für ihr Kerngeschäft verwenden könnten. Gigalox hat hier die ideale Lösung: E-Logistik vom Profi." Das Ziel der Zusammenarbeit von Rieck und Cronon ist Teil der eBay-Philosophie: Die Unternehmen möchten die Verkäufer bei ihrem Handel auf dem Online-Marktplatz professionell unterstützen und ihnen mehr Service bieten. Ausgewählte Vielverkäufer wurden deshalb aktiv an der Weiterentwicklung der Logistiksoftware beteiligt und haben sie in einer intensiven Pilotphase getestet. Warenlieferungen erfassen, Kartons auspacken, Lagerbestände prüfen, Kundendaten verwalten, Aufträge abwickeln, Adressaufkleber beschriften, Artikel kommissionieren, Pakete verpacken und versenden - all diese Aufgaben kosten Zeit. Mit Gigalox verwaltet der Vielverkäufer seine Ware einfach vom Rechner aus, über eine Online- Plattform, die direkt mit dem eBay-Marktplatz verbunden ist. Den Rest erledigen die Logistik-Profis bei Rieck. Hier lagert die Ware - versichert und gut bewacht. Kommt neue hinzu, prüft der Logistiker Zustand und Stückzahl; hat ein Kunde gezahlt, verschickt er das Paket. Mit diesem Outsourcing-System spart der Händler aber nicht nur die Zeit für das logistische Handling, sondern auch Geld. Denn während ein eigenes Lager permanent Miete kostet, fallen bei Gigalox lediglich Transaktionspauschalen an: Der Vielverkäufer zahlt erst bei Verkauf der Ware und erbrachter Logistikleistung - Erfolg gegen Erfolg. Weitere Zusatzinformationen sind abrufbar unter www.gigalox.de. Quelle: e-commerce-magazin eBays neuer WortfiltereBay hat den Wortfilter überarbeitet und dabei in extremer Weise verschärft: Neuerdings werden die "verbotenen" Worte auch in den Auktionsbeschreibungen gesucht, nicht nur in den Titeln. Kommt eines dieser Worte irgendwo in einer Auktion vor, dann wird die ganze Auktion aus der Stichwortsuche völlig ausgeblendet. Es ist dann völlig egal, mit welchem Wort man nach dieser Auktion sucht: Sie ist unauffindbar. Inzwischen haben sich Tausende Wortfilteropfer mit Hilfe meines Mustertextes bei eBay beschwert. Seit rund einem Jahr beantwortet eBay diese Mails mit einer Erstattung der Angebotsgebühren (eBay weiß also, dass man dort im Unrecht ist) und einer Standardmail. In dieser Standardmail heisst es seit rund einem Jahr: Vielen Dank fuer Ihre E-Mail mit dem wichtigen Hinweis, dass Sie Ihr Angebot nicht mit der Suchfunktion gefunden haben. Der Grund dafuer ist unser Wortfilter. Leider laesst es sich nicht ausschliessen, dass auch ganz harmlose Artikel davon betroffen sind. Aber wir halten ihn fuer notwendig, um unseren Marktplatz sauber zu halten. Wir moechten Ihnen dazu erklaeren, dass auch wir mit dieser Funktion noch nicht zufrieden sind. Leider laesst sich diese nicht einfach und schnell aendern, da ein umfangreicher Eingriff in die Datenbank vorgenommen werden muss. Aufgrund der eingeschraenkten Moeglichkeit Ihren Artikel zu finden, schreiben wir Ihnen die Angebotsgebuehren gut (dies beinhaltet nicht die Gutschrift der Gebuehren fuer die gewaehlten Zusatzoptionen). Fuer die entstandenen Unannehmlichkeiten moechten wir uns entschuldigen und bitten Sie um etwas Geduld, bis der Wortfilter optimiert ist. Diese Standardmail ist natürlich blanker Hohn und eine dreiste Lüge: An eBays Wortfilter wurden innerhalb der letzten 15 Monate rund ein halbes Dutzend Änderungen durchgeführt - ohne dass der Wortfilter dabei optimiert worden wäre! Fakt ist: Eine ganze Weile lang bekam man bei der Suche nach einem "verbotenen" Wort eine Meldung, dass dies ein unzulässiger Suchbegriff wäre. Jetzt bekommt man dann einfach nur die unwahre Anzeige "0 Artikel gefunden für führer" - obwohl es rund 3.500 Suchergebnisse geben müsste (und auf eBay.com auch gibt, siehe Umgehung des Wortfilters). Fakt ist: Früher wurden nur Auktionen ausgefiltert, bei denen ein verbotenes Wort im Titel stand. Heute werden die Auktionen auch schon dann ausgefiltert, wenn ein solches verbotenes Wort nur in der Beschreibung auftaucht! Alleine die Filterung von Führer, NS und SS betrifft insgesamt über 10.000 Auktionen: Betroffen sind u.a. sehr viele Reiseführer, Elektronikartikel (ns = Nanosekunden) und Münzen (ss = Erhaltung sehr schön). Wenn eBay schon auf einen derart blöden Wortfilter setzen will, dann sollten betroffene Verkäufer davon zumindest in Kenntnis gesetzt werden. Das jetzige Verfahren ist hart an der Grenze zum Betrug: eBay erbringt die versprochene Leistung nicht, kassiert aber trotzdem die gleichen Angebotsgebühren. Übrigens läuft wohl in der Sache mindestens ein Ermittlungsverfahren gegen eBay: Die Kopie der Strafanzeige liegt mir vor. Fast alle der ausgefilterten Auktionen sind völlig harmlos und verstoßen weder gegen die eBay-AGB, noch gegen irgendwelche Gesetze. Die wenigen Anbieter wirklich fragwürdiger Artikel kennen und umgehen den Wortfilter, wie sich leicht am Beispiel "Waffen-XX" nachweisen läßt. ag20030909 Free Listing Day auf eBay.co.ukAm morgigen Mittwoch, dem 10. September gibt es auf eBay.co.uk einen Free Listing Day: Für alle Artikel, die mit einem Startpreis bis maximal 99 Pence eingestellt werden, fallen keine Angebotsgebühren an. Davon ausgenommen sind Autos und Immobilien, wie immer werden auch die Kosten für Zusatzoptionen und die Verkaufsprovisionen normal berechnet. Weitere Infos gibt es hier. Übrigens: Auktionen mit dem Artikelstandort "Deutschland" erscheinen nicht in der normalen Standardsuche auf eBay.co.uk! Auf eBay.com und eBay Australien gibt es jeweils Aktionen zu den Galeriebildern: Diese Zusatzoptionen werden dort verbilligt angeboten. Weitere Infos: ag20030909 Heise berichtet über Spoof-MailsIch habe schon mehrfach über die sogenannten Spoof-Mails berichtet, nun hat auch der Heise News-Ticker die als Thema entdeckt:
ag20030908 eBay stoppt Auktion von MusikdateiDas juristische Experiment des US-Amerikaners George Hotelling auf eBay hat ein jähes Ende gefunden. Das Auktionshaus hat seine Versteigerung eines auf Apples iTunes Music Store erworbenen Musikstücks vorab beendet. Auf seiner Website gibt er eine schriftliche Mitteilung von eBay wieder. Daraus geht hervor, das Online-Auktionshaus habe die Versteigerung des Musikstücks Double Dutch Bus von Devin Vasquez gestoppt, da Hotelling gegen die eBay-Vorschriften verstoßen habe. Hotelling wollte mit der Auktion auf eine rechtliche Grauzone hinweisen: Ihm geht es vor allem um die Klärung der Frage, welche Rechte er zusammen mit dem Musikstück erworben hat. Rechtsexperten meinen, dies sei bislang noch nicht beantwortet. Bei Musik-CDs sei die Lage hingegen eindeutig, diese dürften als Original legal weiterverkauft werden, ohne dass es dazu einer Zustimmung des Rechteinhabers bedürfe. Hotelling sieht eBay nun beim Stopp der Auktion nicht im Recht. In der Tat enthält die Downloadable Media Policy Hinweise auf Software, eBooks und URLs für Free- oder Shareware, auch von Musik und Videos ist die Rede, doch diese nur im Zusammenhang mit Filesharing. Daher hat Hotelling eBay darum gebeten, die Auktion wieder zu starten. Der Verkäufer müsse seine Ware nicht über das Internet zugeschickt bekommen. Die Auktion der Musikdatei hatte starkes Interesse hervorgerufen. Zeitweise gab es Höchstgebote von 100.000 US-Dollar und höher. Dabei handelte es sich aber anscheinend um Spaßgebote, die gestrichen wurden. Bis zum Stopp erzielte das angebotene Lied einen Preis von etwa 2500 Euro. Quelle: Heise News-Ticker Radio-Tipp: 09.09.2003 WDR5 16:05hAm 9. September ist eBay Hauptthema der Sendung "Leonardo" auf WDR5. Dazu schreibt der WDR: Das ebay-Geschäft
Der Beitrag wird am gleichen Tag abends um 21:05h wiederholt. ag20030905 eBay im ZDF-MorgenmagazinGestern war eBay im ZDF-Morgenmagazin. Der Beitrag beschäftigte sich hauptsächlich mit dem umsatzstärksten eBay-Verkäufer Niclas Walser (Foto-Walser) und einem Verkaufsagenten. Von dem Beitrag gibt es ein Video, bei dem allerdings die ersten 20 Sekunden fehlen. ag20030905 Infos zu eBay Live!Joachim Guentert, eBays Pressesprecher ("eBay Corporate Communications"), hat mir eine Presse-Info zur Veranstaltung eBay Live! am 27. September zukommen lassen. Hier die ungekürzte Info (etwas anders formatiert):
Am 29. September besichtige ich mit zwei Kollegen die eBay-Zentrale in Dreilinden, darüber werde ich natürlich hier ausführlich berichten. ag20030905 eBay übernimmt wie geplant 100% von Fairmarket
ag20030905 Musik-Datei in eBay-Auktion als juristisches Experiment
Hotelling will aus seiner Auktion keinen persönlichen Profit ziehen, sondern den Erlös der Electronic Frontier Foundation (EFF) zukommen lassen. Ihm geht es vor allem um die Klärung der Frage, welche Rechte er zusammen mit dem Musikstück erworben hat. Rechtsexperten meinen, dies sei bislang noch nicht beantwortet. Bei Musik-CDs sei die Lage hingegen eindeutig, diese dürften als Original legal weiterverkauft werden, ohne dass es dazu einer Zustimmung des Rechteinhabers bedürfe. Hotelling schreibt auf seiner Website, er habe Apples Geschäftsbedingungen eingehend studiert und nichts gefunden, was einem privaten Wiederverkauf des Songs widerspreche. Der Gewinner der Auktion bekommt die 3,2 MByte große Musik-Datei zugeschickt, Hotelling will keine Kopie behalten. Wäre das Angebot auf eBay.de eingestellt worden, dann wäre das Experiment schnell zu Ende: Es würde gegen die deutschen eBay-AGB verstoßen... ag20030904 Mindestens 729 eBay-Käufer betrogenBIELEFELD: Polizei schnappt "eBay"-Betrüger Bielefeld (nw). Die Polizei hat ein Strafverfahren gegen einen 34-jährigen Türken aus Bielefeld eingeleitet, der in Verdacht steht, hunderte Kunden der Internet-Plattform "eBay" betrogen zu haben. Er soll in mindestens 729 Fällen Ware angeboten und versteigert haben, die er jedoch nie lieferte. Etliche Anzeigen wegen Computer-Betruges werden seit einigen Monaten von Geschädigten aus ganz Deutschland im Rahmen eines Sammelverfahrens von der Bielefelder Polizei bearbeitet. Der Verdächtige hatte beim Internet-Auktionshaus "eBay" Artikel wie Digitalkameras und Computerspiele angeboten. Interessenten von Flensburg bis München nahmen, wie die Polizei berichtet, dann an den Auktionen teil, überwiesen die Kaufsummen auf das Konto des Bielefelders, erhielten aber die Waren nicht. Insgesamt 729 Fälle haben die Ermittler des Bielefelder Kriminal-Kommissariates 31 zusammengetragen. Nach kriminalistischer Erfahrung, so die Polizei, dürfte die tatsächliche Anzahl der Betrogenen um ein Vielfaches höher sein. Das Vertrauen von "eBay"-Kunden habe sich der Verdächtige erschlichen, indem er Anfang des Jahres einige Auktionen anfänglich ordnungsgemäß durchführt habe. Dadurch wurde er positiv bewertet und galt als seriös. Das Internetunternehmen hat den Betrüger inzwischen gesperrt, kann sich aber nicht grundsätzlich gegen solche zweifelhaften Aktivitäten schützen. Die Ermittlungen der Bielefelder Polizei dauern an. Quelle: nw-news Gestohlene Fahrräder über eBay verkauftUnternehmer Thomas R. (33) verdiente sich ein saftiges Zubrot auf nicht ganz legale Weise: Er stahl meist hochwertige Mountainbikes in Serie und versteigerte sie dann im Internet-Auktionshaus eBay – manchmal noch am gleichen Tag. In der Regel gingen die Drahtesel für rund 200 Euro an die glücklichen neuen Besitzer in ganz Deutschland, echte Schnäppchen also. Doch die Sache flog auf, als sich der 33-Jährige im Mai 2002 beim Diebstahl eines Rads vor der Uni-Klinik erwischen ließ. Bei der Hausdurchsuchung staunten die Polizeibeamten nicht schlecht: Insgesamt soll R. rund 76 Räder umgeschlagen haben. Ihnen war ein dicker Fisch ins Netz gegangen. Gestern musste sich Thomas R. dafür als Angeklagter am Amtsgericht Dresden verantworten. Ihm wurde gewerbsmäßiger Diebstahl in 40 Fällen und Betrug in 27 Fällen vorgeworfen. Staatsanwalt Michael Schnell brauchte eine halbe Stunde, um die Anklage zu verlesen. Danach war R. zwischen September 2001 und Juni 2002 in Dresden, vor allem an Gymnasien, Berufsschulzentren und Uni-Einrichtungen zum Stehlen der Räder unterwegs, aber auch in Pirna, Bischofswerda, Riesa, Radebeul oder Radeberg. „Die Schlösser habe ich mit einem Bolzenschneider geknackt. Manchmal waren Fahrräder gar nicht angeschlossen“, sagte der Angeklagte, der die Vorwürfe umfassend gestand und dem Gericht so viel Arbeit ersparte. „Alles ging sehr schnell.“ Nur Schlösser der Marke „Specialized“ habe er gemieden. Die seien richtig gut, fachsimpelte er mit Richter Martin Uebele. Über die Versteigerungen habe er etwa 6.000 Euro eingenommen. Das Schöffengericht verurteilte ihn wegen gewerbsmäßigen Diebstahls und Betrugs zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und neun Monaten. Einbezogen wurde eine siebenmonatige Haftstrafe vom Juni – G. soll auch gestohlene Bücher bei eBay angeboten haben. Quelle: sz-online Reihenweise Abmahnungen für eBay-HändlerIn den letzten Wochen hagelt es zahlreiche Abmahnungen für gewerbliche Händler, die ihren gesetzlichen Pflichten nicht nachkommen und beispielsweise nicht über das Widerrufsrecht belehren oder keine ladungsfähige Anschrift angeben. Besonders rührig ist da derzeit die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e.V. in Dortmund. Immerhin sind die so freundlich, und mahnen nicht sofort kostenpflichtig ab, sondern geben den schwarzen Schafen über eBay noch einen Hinweis und die Gelegenheit, ihre eBay-Angebote gesetzeskonform zu gestalten. Interessante Hinweise zur Rechtslage bei eBay-Auktionen finden sich auf der Website Internetrecht-Rocstock.de. Außerdem werden viele Buchhändler abgemahnt, die auf eBay gegen die Buchpreisbindung verstoßen und Bücher unter dem vorgeschriebenen Preis abgeben. Dieter Wallenfels, der Preisbindungstreuhänder der Verlage, gibt an, man habe zahlreiche Abmahnungen mit strafbewehrten Unterlassungserklärungen verschickt und in aller Regel auch unterschrieben zurückgeschickt bekommen. In zwei Fällen, wo die eBay-Buchhändler nicht unterschrieben hätten, habe man nun sich mit Hilfe von Einstweiligen Verfügungen durchsetzen können. ag20030902 Free Listing Days in Deutschland und der SchweizDiese Woche gibt es auf eBay.ch und eBay.de sogenannte Free Listing Days, also Tage, an denen man Auktionen kostenlos oder zumindest zu ermäßigten Angebotsgebühren einstellen kann. Am besten haben es die Schweizer: Dort fallen für alle Angebote, die zwischen dem 2. und dem 4. September starten, überhaupt keine Angebotsgebühren an. Das können auch deutsche eBay-Mitglieder nutzen, sie müssen sich dann eben dort zum Verkaufen einloggen. Die Angebote sind zwar auch in Deutschland normal sichtbar (z.B. dieses hier), sind aber dann natürlich in Schweizer Franken. Weitere Infos dazu gibt es in den Schweizer Marktplatzmitteilungen. Etwas weniger spektukalär ist da das Angebot von eBay.de: Hier kann man nur am Donnerstag, dem 4. September Auktionen mit einer auf 10 Cent ermäßigten Angebotsgebühr einstellen. Offenbar gilt die Ermäßigung auch nur für Auktionen und nicht für Festpreisangebote... eBay hat zu der 10-Cent-Sonderaktion eine eigene Seite mit weiteren Infos eingerichtet. ag20030902 eBay-Warnung zu Spoof-MailsDie massive Zunahme falscher eBay-Mails hat eBay erneut veranlasst, dazu eine Warnung zu verfassen. Hier die offizielle Marktplatzmitteilung eBays dazu:
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© 2002,2003 bei Axel Gronen. Letzte Aktualisierung: 04.10.03.
Etwaige Rechtschreib- und Grammatikfehler in diesem Text sind gewollt und wurden hier mit Absicht versteckt. Wer sie findet, darf sie behalten oder auf eBay versteigern. Best viewed with open eyes and a human brain ver. 1.0 or above. |
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