Archiv von News und Infos zu eBay und anderen Onlineauktionshäusern
Deutsche Post profitiert von eBay eBay-Fisch sucht Fahrrad Artikelmerkmale in der Kategorie "Musik" Wieder Rekordgewinne bei eBay Auktionsbetrug mit gefälschten Treuhandkonten Namensrecht der Eissporthalle Duisburg? Mailprobleme zwischen eBay und AOL Haftstrafe für eBay-Betrüger bestätigt Pacific Crest Securities: eBay "strong buy" FBI warnt vor Identitätsdiebstahl im Internet Verkaufsformular: Zuletzt benutzte Kategorien eBay-Betrüger aus Heinsberg verurteilt eBay auf Modemesse eBay ändert Verkaufsformular eBay baut Standort Bern aus eBay weist zu hohe Gewinne aus eBays Telefonsupport nun offiziell online Derzeit doch keine Hintergrundbilder Neues bei Baywotch Probleme zwischen eBay und Freenet 100 Tagessätze Strafe für eBay-Betrügerin Keine Freitagswartung mehr TV-Tipp: 24.07.03 14:30h n-tv "Steuern transparent" Neu bei eBay: Suche in der Hilfe Hintergrundbilder für 10 Cent Bücher bei eBay zu billig Sicherheitslücke durch eBay geschlossen eBays kostenlose Mitarbeiter eBays Foren offline "Das Finanzamt weiß mehr, als Sie denken" stamps.com verklagt eBay und Paypal Ungereimtheiten bei der eBay-Abrechnung Am 8. Juli Galeriebilder für 10 Cent Wartungsarbeiten werden verschoben Zertifikat abgelaufen Neuer Betrugsfall mit 140.000 Euro Schaden? Angeblicher Millionenkauf ein "Scherz" Neue Suche nach Verkaufsagenten Update des eBay-Tools PreisHai Polizei ermittelte Betrüger bei Internet-Auktionen Mehrfachauktionen vom 01.07. beenden Neue Version der eBay-Toolbar Artikelmerkmale in eBay-Kategorien Technische Probleme teils behoben, teils neu www.Aon.at und eBay Österreich arbeiten zusammen "CHIP deckt neue Betrugsmaschen auf" Derzeit keine eBay-StatusmailsUpdate 03.08.03: Die Statusmails kommen seit gestern wieder, Mails an info@ebay.de werden aber nach wie vor verzögert oder gar nicht zugestellt. Derzeit gibt es bei eBay wohl Probleme mit dem Versand der täglichen Statusmails: Die letzte wurde am 28. Juli verschickt. Außerdem gibt es Probleme mit den Posteingangsservern bei eBay: Mails an beispielsweise info@eBay.de kommen verspätet an. Die meisten Provider warnen nach vier Stunden, dass die Mail noch nicht zugestellt werden konnte. ag20030731 Deutsche Post profitiert von eBayDie Deutsche Post AG rechnet für 2003 mit einem Gewinn von 2,9 Milliarden Euro. ag20030730 eBay-Fisch sucht FahrradAm 27. September veranstaltet das Auktionshaus eBay erstmals in Deutschland ein Mitgliedertreffen namens eBay Live! und verspricht einen ganzen Tag gefüllt mit Informationen, Diskussionen, Spaß und Party. Das von 11 Uhr bis spät in die Nacht im Berliner Tempodrom laufende Programm soll 2.500 Nutzer des Marktplatzes anlocken; eBay-Mitarbeiter stehen als Ansprechpartner zur Verfügung. "Denken Sie nicht länger über Porto und Verpackung nach -- jetzt wird gefeiert", empfiehlt eBay seinen Gästen. Tatsächlich werden die Versandkosten an diesem Tag wohl keine Rolle spielen, die bekannten eBay-Gebühren hingegen schon. 25 Euro kostet der Eintritt zur Party im Tempodrom. Dafür können die Besucher an einem Seminar ihrer Wahl teilnehmen, etwa zu Themen wie "Weltweit Handeln" oder "Verkäufertools für Profis". Daneben haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ohne weitere Kosten "Geprüftes Mitglied" zu werden, bei Vorlage des Personalausweises, versteht sich. Außerdem versucht sich eBay gleich noch im Kontakt- und Kuppelgeschäft: Das neue Symbol "Triff mich auf der eBay Live!" lässt sich in eigene Artikelbeschreibung integrieren. Im Online-Forum kann man sich mit anderen Mitgliedern verabreden. Wenn sich alle Besucher dann noch ihren eBay-Namen an die Stirn heften, ist die Fisch-sucht-Fahrrad-Party perfekt. Quelle: Heise News-Ticker Artikelmerkmale in der Kategorie "Musik"eBay hat nun auch in er Kategorie "Musik" Artikelkmerkmale eingeführt. Hier die offizielle Marktplatzmitteilung eBays dazu:
ag20030727 Wieder Rekordgewinne bei eBayIm Gegensatz zu einigen Analysten bin ich von den neuen Rekordgewinnen eBay nicht im geringsten überrascht: Die Boykottaufrufe anläßlich der letzten massiven Preiserhöhung hatten mich auch eher amüsiert, als dass ich da an irgendeinen Erfolg geglaubt hätte. Im vergangenen Quartal hat eBay den Umsatz gegenüber dem zweiten Quartal 2002 auf 509,3 Millionen US-Dollar verdoppeln können. Gleichzeitig verdoppelte sich der Nettogewinn auf 109,7 Millionen US-Dollar oder 0,33 US-Dollar pro Aktie. Das Einnahmenplus resultiert teilweise aus den Aktivitäten des Ende vergangenen Jahres übernommenen Payment- Dienstleisters Paypal, der 99,4 Millionen Dollar beisteuerte. Im Vorjahresquartal wurden die Paypal-Zahlen nicht mit konsolidiert. Insgesamt hat eBay die erwartete halbe Milliarde US-Dollar Umsatz und 0,30 US-Dollar Gewinn je Aktie übertroffen. CEO Magaret Whitman lobt denn auch das abgelaufene Vierteljahr als ein "weiteres großes Quartal" für das Unternehmen. Mittlerweile sind es 75,3 Millionen registrierte Nutzer weltweit gegenüber 49,7 Millionen vor einem Jahr und 6,5 Millionen mehr als vor drei Monaten. Aktive Nutzer zählt eBay 34,1 Millionen, also solche, die im vergangenen Jahr Angebote einstellten, Gebote abgaben oder Waren kauften, während es vor einem Jahr 21,8 Millionen waren. 225 Millionen Artikel wurden im vergangenen Quartal auf der eBay-Auktionsplattform angeboten, 55 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Sie entsprachen einem Gesamtwert von 5,6 Milliarden US-Dollar gegenüber 3,4 Milliarden vor einem Jahr. Autos, Verbraucherelektronik, Computer, Bücher, Filme, Musik, Sportartikel und Kleidung waren die umsatzstärksten Produktkategorien. eBay lebt hauptsächlich von Gebühren und Provisionen für die Benutzung der Auktionsplattform. In den USA, dem Hauptmarkt, stiegen die Transaction Revenues um 45 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 242,4 Millionen US-Dollar, international um 146 Prozent auf 155,2 Millionen US-Dollar. Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet eBay nun 2,075 Milliarden US-Dollar Umsatz, das sind 25 Millionen mehr als zuvor veranschlagt. Allein im laufenden dritten Quartal sollen 515 Millionen US-Dollar Umsatz zusammenkommen und im vierten Quartal 575 Millionen US-Dollar. Dabei geht eBay von einem Wechselkurs von 1,14 US-Dollar je Euro aus. An der New Yorker Börse schloss die eBay-Aktie mit 115,74 US-Dollar, 1,2 Prozent höher als am Vortag. Zwischenzeitlich überstieg der Kurs die 117-US-Dollar-Marke und notierte damit so hoch wie seit einem Jahr nicht mehr. Nachbörslich gab das Papier auf etwa 110 US-Dollar nach. eBay kündigte zum 28. August einen Aktiensplit im Verhältnis 1 zu 2 an. Umsatz- und Gewinnentwicklung bei eBay in US-Dollar
Die Gewinnsteigerungen sind zwar absolut imposant, nehmen aber relativ ab: ag20030725 Auktionsbetrug mit gefälschten TreuhandkonteneBay-Nutzer müssen sich auf eine neue Betrugsmasche einstellen. Opfer sind dabei nicht wie sonst die Käufer, die vergeblich auf bereits bezahlte Ware warten, sondern die Verkäufer. Sie werden während einer laufenden Auktion von Kaufinteressenten kontaktiert, die sich meist als Holländer oder Spanier ausgeben. Die Käufer äußern den Wunsch nach einer Auslandsbestellung -- oft in großer Stückzahl --, die an eBay vorbei abgewickelt werden soll. Als "Sicherheitsmaßnahme" schlagen sie die Abwicklung über einen Online- Treuhandservice vor. Falls der Verkäufer einwilligt und bei dem entsprechenden Treuhänder einen Account eröffnet, bekommt er nach kurzer Zeit eine Benachrichtigung über den angeblichen Zahlungseingang. Nachdem die Ware an die Lieferadresse gesandt wurde -- meist nach Holland, manchmal auch nach Griechenland, England oder Rumänien --, entpuppt sich die Treuhand-Website als Fälschung und geht oft kurz darauf vom Netz. Auf eine Auszahlung des angeblich hinterlegten Betrags wartet das Opfer vergeblich -- auf diese Weise verlor beispielsweise ein Öttinger Computerhändler 7000 Euro an einen ominösen Käufer aus Amsterdam. Die betrügerischen Treuhand-Sites sind professionell aufgemacht und lösen daher kaum Misstrauen aus. Sie treten unter Namen wie trading-secure.com, safe-market.com, better-trader.com, eBaysecure.net, trade- safer.com oder safedeal.net auf. In jüngster Zeit wurde besonders oft die Adresse "safetrading.net" bei Betrugsversuchen verwendet. Auf der Website SOS4Auctions findet sich inzwischen eine Datenbank für Treuhand-Services, die Auskunft über deren Vertrauenswürdigkeit gibt. Nach Angaben des Betreibers handelt es sich bei 80 Prozent der momentan aktiven Treuhand-Websites um betrügerische Fälschungen. Wer Opfer eines solchen Treuhand- Betrugs geworden ist, sollte auf jeden Fall auch seine Passwörter auf Sicherheit überprüfen. Die Betrüger versuchen angeblich auch, mit dem bei der Treuhand-Registrierung verwendeten Passwort auch auf andere Accounts der Opfer, etwa eBay oder PayPal, zuzugreifen. Bei eBay Deutschland war man nach eigener Aussage über die Betrugsmasche zumindest in Einzelfällen informiert, plant aber speziell dazu keine besonderen Maßnahmen und verweist auf die Eigenverantwortlichkeit der eBay-Nutzer sowie den hauseigenen Treuhand-Service. Laut eBay-Sprecher Joachim Güntert solle man bei der Auswahl eines Treuhanddienstleisters ebenso umsichtig vorgehen wie bei der Auswahl eines Bankinstituts -- so würde man sein Geld wohl auch nicht in einem Hinterhofladen abgeben, nur weil dort ein Blatt Papier mit dem Aufdruck "Bank" an einer Holztüre hänge. Quelle: Heise News-Ticker Namensrecht der Eissporthalle Duisburg?Derzeit wird angeblich das Namensrecht für die Eissporthalle Duisburg versteigert, diverse Medien (u.a. Yahoo!) berichten bereits darüber. Bei näherer Betrachtung kommen allerdings einige Zweifel auf:
ag20030724 Mailprobleme zwischen eBay und AOLDerzeit gibt es offenbar beim Versand von eBay-Mails an AOL-Adressen Probleme. Zuletzt gab es zwischen eBay und Freenet Mailprobleme. Schickt man eine "Frage an den Verkäufer", dann bekommt man folgende Fehlermeldung:
ag20030723 Haftstrafe für eBay-Betrüger bestätigtAngeklagter macht kurzen Prozess: "Gut, dann lassen wir das" SALZGITTER.Das war kurz und schmerzlos: Um 9 Uhr eröffnet der Vorsitzende Richter am Landgericht Braunschweig, Eckart Müller-Zitzke, die Berufungsverhandlung gegen einen 47-Jährigen Betrüger aus Salzgitter, eine Viertelstunde später ist alles vorbei – die Berufung zurückgezogen und damit das Urteil der ersten Instanz mit Freiheitsentzug von drei Jahren rechtskräftig. Ende 2001 hatte der damals Arbeitslose insgesamt rund 7.900 Artikel – Handys, Digitalkameras, Computerzubehör sowie Modelleisenbahn- Sammlerobjekte – über die Internet-Auktionsplattform Ebay teils 80- bis 100-fach zum Verkauf angeboten, obwohl er sie gar nicht besaß. Bei rund 3.200 Artikeln, verteilt auf 912 Internetnutzer, hatte der Mann Erfolg; in nur einer Woche erschlich er sich über Ersteigerungen und Sofortverkäufe 70.995 Euro. Richter Müller-Zitzke wendet sich an den Angeklagten: "Es geht hier nur noch um das Strafmaß von drei Jahren. Und das liegt im unteren Drittel. Es kann also nach der heutigen Verhandlung auch noch mehr werden, das ist ein Risiko. Wollen Sie sich unter diesem Aspekt die Berufung nicht noch mal überlegen?" Der Anwalt des Angeklagten schüttelt zunächst den Kopf: "Darüber haben wir noch nicht geredet." Dann lehnt der Angeklagte, der die ganze Zeit unruhig mit seinem Fuß wippt, seinen mächtigen Oberkörper an die Stuhllehne und sagt knochentrocken – so, als spräche er etwa übers Wetter: "Gut, dann lassen wir das." Der Richter vergewissert sich nochmal, spricht anschließend die Staatsanwaltschaft an, die ebenfalls in die Berufung gegangen war – jedoch mit entgegengesetzter Zielrichtung. "Würden auch Sie die Berufung zurückziehen?" Das Okay kommt ohne langes Zögern; die Verhandlung wird geschlossen. Nun geht der bereits durch viele Vorstrafen belastete Angeklagten für drei Jahre ins Gefängnis – als Strafe für einen groß angelegten Betrug der von ihm gegründeten Firma "powerstore salzgitter", der nur dadurch aufgeflogen ist, dass der Mann irgendwann eine Märklin-Lok angeboten hat, die noch längst nicht auf dem Markt war. Quelle: newsclick.de Pacific Crest Securities: eBay "strong buy"Steve Weinstein und Chad Bartley, Wertpapierexperten von Pacific Crest Securities, stufen die Aktie von eBay (ISIN US2786421030/ WKN 916529) mit "strong buy" ein. Der Online-Auktionär eBay werde am Donnerstag die Ergebnisse des zweiten Quartals vorlegen. Nach Einschätzung der Analysten sollte eBay einen Umsatz von 510 Millionen Dollar sowie einen Gewinn pro Aktie von 0,35 Dollar erreicht haben. Allerdings rechne man damit, dass die Anzahl der zum Verkauf angebotenen Waren leicht sinke. So sollte die Zahl der Listings in der Woche vom 18. Juli um rund 345.000 Einträgen gegenüber der Vorwoche gesunken sein. Für das gesamte Quartal dürfte die Zahl der Transaktionen pro Tag um 5,8% gesunken sein. Für das Geschäftsjahr 2003 erwarteten die Analysten einen Umsatz von 2,13 Milliarden Dollar sowie einen Gewinn pro Aktie von 1,50 Dollar. Für 2004 rechne man mit Umsätzen von 3,016 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 2,15 Dollar je Aktie. Insgesamt bekräftigen die Analysten von Pacific Crest Securities ihre Kaufempfehlung für eBay mit "strong buy". Quelle: Aktien Check FBI warnt vor Identitätsdiebstahl im InternetDie US-amerikanische Bundesbehörde FBI warnt zusammen mit dem Provider Earthlink vor betrügerischen Websites im Internet. Das Internet Fraud Complaint Center (IFCC) der Behörde habe eine rapide Zunahme von unerwünscht zugesandten E-Mails registriert, durch die Netznutzer auf vorgetäuschte Kundendienst-Seiten bekannter Unternehmen gelenkt werden sollen. Dort werde ihnen eine vertrauenswürdige und sichere Verbindung suggeriert, damit sie vertrauliche Daten wie zum Beispiel ihre Kreditkartennummer preisgeben. Das FBI hat "Cyber Squads" und "Cyber Crime Task Forces" eingesetzt, um den Betrügern auf die Spur zu kommen, die sich unter anderem in Großbritannien, Rumänien und Russland befinden können. Firmen wie eBay und PayPal sind in die Ermittlungen involviert. Identitätsdiebstahl scheint ein wachsendes Problem zu sein, geht man nach einer Untersuchung der Marktforscher von Gartner. Von 2445 befragten Haushalten in den USA sollen laut Medienberichten 3,4 Prozent angegeben haben, bereits einmal Opfer geworden zu sein. Vor einem Jahr waren es noch 1,9 Prozent. Hochgerechnet seien in den vergangenen zwölf Monaten 7 Millionen US-Bürger Opfer von Identitätsdiebstahl geworden. Mehr als die Hälfte der Täter seien nicht anonym, sondern stammen aus dem näheren Umkreis der Geschädigten. Quelle: Heise News-Ticker Verkaufsformular: Zuletzt benutzte KategorieneBay plant Verbesserungen beim Verkaufsformular: Dort soll künftig in einem Drop-Down-Menu eine Liste der zuletzt bei Verkäufen benutzten Kategorien erscheinen, aus denen man die gewünschte dann einfach per Klick auswählen kann. Diese Dropdownliste erfasst die seit April 2003 gewählten Verkaufskategorien und zeigt davon die 10 zuletzt benutzten an. Das dürfte völlig ausreichen, nur wenige Verkäufer nutzen wohl mehr als 10 verschiedene Kategorien. eBay wird dieses neue Feature zunächst auf eBay.com einführen, eBay.de und die anderen Internationalen Plattformen sollen dann schnell folgen. ag20030722 eBay-Betrüger aus Heinsberg verurteiltWegen Betruges und Urkundenfälschung hat das Landgericht Aachen einen 33 Jahre alten Mann aus Heinsberg zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt. Über «Ricardo» und «eBay» hatte er nicht vorhandene Computerbauteile, Handys, Prepaid-Karten und Elektronikteile gegen Vorkasse zum Kauf angeboten und auf diese Weise 14.000 Euro kassiert. Anfang 2002 ließ er sich auf einem Autobahnparkplatz bei Koblenz 2000 Telefonkarten mit einem Guthaben von jeweils 15 Mark aushändigen. Der Verrechnungsscheck über 34.000 Mark, den er seinem «Geschäftspartner» gab, war indes nicht gedeckt. Wenig später hatte er schließlich mit einem Bekannten ein Bankhaus in Erkelenz «an der Nase herumgeführt». Beide Männer ergaunerten einen Kredit mit gefälschten Lohnabrechnungen. Das Geld war verplant für die Finanzierung eines Bordellbetriebes. Quelle: Aachener Zeitung eBay auf ModemesseVom 3. bis zum 5. August 2003 präsentiert sich eBay auf der "CPD Woman / Man", der internationalen Fachmesse für Damen- und Herrenmode. Hier die offizielle Marktplatzmitteilung eBays dazu:
ag20030721 eBay ändert VerkaufsformulareBay hat Änderungen am Verkaufsformular vorgenommen, weswegen nun einige Tools zum Einstellen von Auktionen aktualisiert werden müssen. Hier die offizielle Marktplatzmitteilung eBays dazu:
ag20030718 eBay baut Standort Bern auseBay baut seinen Europäischen Hauptsitz im schweizerischen Bern aus: Dort arbeiten jetzt rund 30 Mitarbeiter, die neuen Geschäftsräume bieten aber bis zu 100 Mitarbeitern Platz. Vom Standort Bern aus werden laut einer Mitteilung des "Amt für Information" der Berner Kantonsregierung künftig die nicht-amerikanischen Märkte betreut. Für die Standortpromotion des Kantons Bern werde die eBay als Referenzfirma - speziell in den USA - "sehr wichtig" sein. Für die Berner Volkswirtschaftsdirektorin Elisabeth Zölch ist die Ansiedlung eines weltweit führenden dot-com Unternehmens ein Zeichen für die Dynamik, die in diesem Kanton herrsche. Zölch und Regierungspräsident Urs Gasche äusserten gegenüber dem CEO von eBay, Meg Whitman, ihre Genugtuung über "dessen" Standortwahl. Offenbar weiß man in Bern nicht, dass in der "Filiale" in Dreilinden bei Berlin bereits heute 550 Mitarbeiter beschäftigt sind, von dort aus wird unter anderem der größte Teil der Kundenkontakte, der Sicherheit und des Supports für ganz Europa abgewickelt. Ach ja: Die Schweizer scheinen es auch nicht für möglich zu halten, dass ein Konzern wie eBay von einer Frau geleitet wird - zumindest läßt das die Grammatik des "Amt für Information" vermuten... ag20030716 eBay weist zu hohe Gewinne ausWie die Schweizer Investmentbank UBS berichtet, haben US-Unternehmen jahrelang zu hohe Gewinne öffentlich ausgewiesen. Bilanzexperte David Bianco untersuchte die 500 Unternehmen im S&P 500 Index und kam zu der Schlussfolgerung, dass die Gewinne im Jahr 1991 um 18% zu hoch ausgewiesen wurden – mittlerweile, im Jahr 2002, sei dieser Wert auf 41% angeschnellt. Dies berichtet die „New York Times“ (Dienstagsausgabe). Zu den Lieblingsmethoden der Unternehmen zählen die Verbuchung von operativen Kosten als außerordentliche Aufwendungen, die Nicht-Verrechnung von Aktienoptionen als Kosten und die zu hohe Erfassung von möglichen in Zukunft erhofften Rückflüssen aus Pensionsfonds. Nach den Berechnungen von Bianco habe eBay (WKN: 916529, US: EBAY) ein KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) von 198 – statt wie allgemein bekannt von 77. Quelle: FinanzNachrichten.de eBays Telefonsupport nun offiziell onlineIch hatte bereits mehrfach über eBays Telefonsupport berichtet, seit heute ist der offiziell online. Hier die offizielle Marktplatzmitteilung eBays dazu:
ag20030715 Derzeit doch keine HintergrundbilderDie gerade erst neu eingeführten Hintergrundbilder sind nun doch nicht verfügbar. eBay schreibt dazu am 14. Juli um 11:24h in den System-Mitteilungen:
ag20030714 Neues bei BaywotchEs gibt Neuigkeiten beim populären Marktbeobachtungstool Baywotch: Die wichtigste Neuerung ist wohl, dass bei Baywotch künftig Updates automatisch erfolgen und man sich als Nutzer nicht mehr darum kümmern muss. Außerdem gibt es nun auch eine Trial-Version der für Powerseller interessanten Pro-Version. Weitere Infos gibt es auf der Baywotch-Homepage. ag20030713 Probleme zwischen eBay und FreenetUpdate 15.07.2003: Inzwischen klappt wieder alles zwischen Freenet und eBay. Seit dem 11. Juli kommen keine über eBay verschickten Mails bei Mailadressen @freenet.de an. Das ist gerade für Vielverkäufer ein Problem: Auch die EoA-Mails mit den Käuferdaten kommen nicht an. Zwar kann man sich als Verkäufer diese Daten auch unter "Mein eBay" ansehen, aber die Mails werden von vielen für Auktionsverwaltungstools benutzt. Auch "Fragen an den Verkäufer" sind problematisch: Versucht jemand mit einem Freenet-Account eine solche Frage zu verschicken, dann gibt es eine Fehlermeldung. Angeblich ist das Problem bei eBay bekannt und es wird daran gearbeitet. Es gibt auch eine Standardmail dazu:
Ähnliche Störungen gab es früher auch bei T-Online-Adressen, inzwischen sind die dort wohl behoben. ag20030713 100 Tagessätze Strafe für eBay-BetrügerinZwar wachsen Kinder heutzutage quasi mit Computern auf, aber war der junge Gevelsberger im Alter von drei Jahren schon so ein Genie, dass er beim Internet- Auktionshaus "eBay" Handy, Münzen und Goldketten anbietet? Nicht wirklich. Vielmehr "missbrauchte" Mama (23) seinen Namen und haute einige Käufer übers Ohr. Bestellungen und Handel via Internet. Die virtuellen Marktplätze am Bildschirm, auf denen man so ziemlich alles kaufen bzw. ersteigern kann, boomen. Mit ihnen wächst offenbar auch die Zahl der unseriösen Teilnehmer, die das kriminelle Geschäft wittern. Auch die 23-jährige, arbeitslose Kassiererin aus Gevelsberg wollte den schnellen Euro machen. Angemeldet unter dem Namen des dreijährigen Sohnes bot sie im Mai vergangenen Jahres Schmuck, Goldmünzen und Mobiltelefone bei eBay zur Versteigerung an. In sechs Fällen erfolgreich. Es fanden sich Käufer, die ihr für die jeweilige Ware Summen zwischen 130 und 440 Euro überwiesen. Auf die versprochene Gegenleistung warten sie bis heute noch. Sie habe niemanden betrügen wollen, sagte die junge Frau kleinlaut vor Gericht. Die von ihr angebotenen Gegenstände habe es wirklich gegeben und sie habe sie auch verkaufen wollen. Sie sei in einer "totalen Notlage" gewesen. Aufgrund hoher Rückstände habe ihr Vermieter sie und ihren kleinen Sohn auf die Straße setzen wollen. "Ich brauchte sofort Geld." Da die Zahlungen der eBay-Käufer angeblich auf sich warten ließen, hätte sie die Ware anders zu Geld gemacht. Aber: Bis auf einen Fall der Rückzahlung nahm sie das Geld der Internet-Geschäftspartner offenbar gerne. Warum alles über den Namen des Dreijährigen gelaufen sei? "Weil die Erlöse auch auf sein Sparbuch gebucht wurden. Ich selbst hatte auf meinen Namen kein Konto." "Diese eBay-Geschichten nehmen Überhand", war Richterin Bode gegen eine von der Verteidigung vorgeschlagene Verfahrenseinstellung. So wurde es teuer für die 23-Jährige: 100 Tagessätze à 15 Eeuro, also 1.500 Euro Geldstrafe lautete am Ende das Urteil. Hinzu kommen noch rund 1.300 E an wiedergutzumachendem Schaden. Quelle: Westfälische Rundschau Keine Freitagswartung mehrBisher war eBay freitags zwischen 10 und 12 Uhr wegen Wartungsarbeiten offline. Das ändert sich nun, wie von mir bereits letzte Woche gemeldet.Hier die System-Mitteilung dazu:
ag20030712 TV-Tipp: 24.07.03 14:30h n-tv "Steuern transparent"Am Donnerstag, dem 24. Juli läuft ab 14:30h auf n-tv eine für eBay-Verkäufer interessante Sendung: "Steuern transparent". In der Sendung geht es unter anderem um die steuerliche Behandlung von auf eBay gemachten Gewinnen. Die Sendung wird am Samstag, dem 26. Juli ab 17:35h wiederholt. ag20030712 Neu bei eBay: Suche in der HilfeBei eBay gibt es nun endlich auch in den Hilfeseiten eine Suchfunktion. Hier die offizielle Marktplatzmitteilung eBays dazu:
ag20030712 Hintergrundbilder für 10 CenteBay hat eine neue Einnahmequelle entdeckt: Man kann nun für 10 Cent ein Hintergrundbild in die Auktion einfügen. Hier die offizielle Marktplatzmitteilung eBays dazu:
ag20030712 Bücher bei eBay zu billigIn der Musik- und Filmbranche werden die Internet- Auktionshäuser schon seit längerem mit Argwohn beobachtet. Schließlich können die CD- und DVD- Scheiben in großer Stückzahl raubkopiert und anschließend billig im Internet verscherbelt werden. Bücher, sollte man meinen, sind davor geschützt. Und dennoch bereitet den Verlegern der Erfolg von eBay und Co. immer mehr Kopfzerbrechen. Nicht nur, dass der Handel mit gebrauchten Büchern dort einen enormen Zuwachs feiert und damit viele Leser vielleicht vom Neukauf in der Buchhandlung abhält. Der Internetriese Amazon erwirtschafte bereits rund 60 Prozent seines Umsatzes mit gebrauchten Büchern, sagt Börsenvereinschef Dieter Schormann. Noch mehr Sorgen bereitet den Verlagen, dass eBay sich zu einer Gefahr für die Buchpreisbindung entwickeln könnte. Kleine Internet-Versandhändler bestellen demnach neue Titel zum Teil palettenweise bei den Verlagen und versteigern sie dann zu Preisen, die deutlich unter den Ladenpreisen liegen. Das sei bei Romanen für 25 Euro schon schlimm genug, wirklich "heftig" seien solche Aktionen aber bei Werken, die regulär mehrere hundert Euro oder mehr kosteten, klagt Jürgen Bach, Chef des Verlegerausschusses im Börsenverein. Sein eigenes Haus, der Herder-Verlag, hat bei Stichproben im Netz genau diese Praktiken festgestellt. Die Zusammenarbeit mit eBay in dieser Frage sei allerdings "sehr gut", lobt Bach. Und Buchhändler Schormann kann den Internet-Auktionen sogar etwas Gutes abgewinnen. Statt sein modernes Antiquariat nur im eigenen Haus zu verkaufen, ließ er es im Netz versteigern - und nahm so in kurzer Zeit 14 000 Euro ein. Insofern biete auch eBay eine "Chance für den Handel". Quelle: Stuttgarter Zeitung Sicherheitslücke durch eBay geschlosseneBay hat eine schon länger bestehende und eigentlich bereits bekannte Sicherheitslücke nach einer Meldung von mir nun geschlossen. Zum Hergang: RTL hatte für die Sendung "Extra" mit mir eine Demonstration dieser Sicherheitslücke aufgezeichnet, die eigentlich am 30. Juni ausgestrahlt werden sollte - und nun vielleicht am kommenden Montag ab 22:15h gesendet wird. Mit der Veröffentlichung der Details wollte ich nun aber nicht mehr bis zur RTL-Sendung warten und hatte eBay über deren Pressechef Joachim Guentert vorab über meinen geplanten Beitrag informiert. Daraufhin rief dieser mich an und bat mich, mit der Veröffentlichung noch so lange zu warten, bis das Leck gestopft ist. Nun habe ich eine Mail vom eBay-Geschäftsführer Jörg Rheinboldt bekommen:
Zur eigentlichen Sicherheitslücke: eBay hatte es versäumt, den HTML-Code für automatische Weiterleitungen (für HTML-Kenner: Meta-Tag "Refresh") in mich-Seiten und den Artikelbeschreibungen zu sperren. Man konnte also einen ahnungslosen eBay-Surfer automatisch auf eine eBay-fremde Seite leiten, ohne dass er das merkte und konnte ihn dann dazu verleiten, sein eBay-Passwort preiszugeben. Ein Betrüger hätte sich mit dieser Vorgehensweise hunderte von Passwörtern beschaffen und anschließend massenhaft Betrügerereien begehen können: Man startet eine sehr attraktive Auktion, die man möglichst auch auf eBays Startseite bewirbt. In diese Auktion bettet man den Weiterleitungscode ein, der den Besucher nach einigen Sekunden lesen auf eine Seite wie in diesem Beispiel bringt, die der eBay-Einloggseite zum Verwechseln ähnlich aussieht (und natürlich im Gegensatz zu dem Beispiel auch auf einer eBay-ähnlichen Domain liegt). Die so ergaunerten Passwörter könnten nun benutzt werden, um unter Accounts mit tollen Bewertungsprofilen massenhaft Auktionen einzustellen, die z.B. über die Startseite beworben werden und bei denen man im Auktionstext zur Kontaktaufnahme per Mail auffordert, um nun alle möglichen dubiosen Angebote zu unterbreiten - denen ein potentieller Käufer wegen des hervorragenden Bewertungsprofils vielleicht Vertrauen schenkt. eBay war diese Sicherheitslücke schon länger bekannt, wie man unter anderem in diesem (inzwischen gelöschten) Thread im Sicherheitsforum aus dem Mai 2003 nachlesen konnte: Dort hatte eine eBay-Mitarbeiterin den Hinweis darauf aber mit einem vorformulierten Textbaustein abgetan. Inzwischen hat eBay nun das Einbetten von Meta-Tags unterbunden, ähnlich wie das für Java-Scripts schon länger der Fall ist. Versucht man das dennoch, dann bekommt man eine Fehlermeldung: Dass die Weiterleitung bis gestern noch möglich war, lässt sich mit dieser Auktion belegen: Vor dort wird man nach fünf Sekunden auf eine ähnliche Auktion (aber natürlich mit anderer Auktionsnummer) weitergeleitet. Für die mich-Seiten gilt das Gleiche, siehe Antiwortfilter. ag20030711 eBays kostenlose MitarbeiterMeg Whitman, Vorstandschefin des Internet Auktionshauses eBay (WKN: 916529, US: EBAY) hat tausende Berater, die dem Unternehmen helfen, immer profitabler zu werden. Und das beste daran: Sie kosten das Unternehmen kein Geld. Gemeint sind die Powerseller des Unternehmens. Sie verdienen oft den Großteil ihres Lebensunterhaltes mit dem Verkaufen und Versteigern von Gütern über das Internet Auktionshaus. Während der Jahreshauptversammlung von eBay versammelten sich insgesamt rund 10.000 eBay Kunden. Es war eine Chance, mit Vorständen von eBay und anderen Auktionsbetreibern ins Gespräch zu kommen und Tipps auszutauschen. „Sie werden eBay nicht würdigen können, bevor Sie eBay einmal „live“ miterlebt haben und die Wirkung verspüren, die eBay auf die Menschen hat“, so Deutsche Bank Securities Analyst Jeetil Patel gegenüber Reuters. „Das ist wie als würden 12,000 Mini-Firmenbosse herumlaufen, und sie sind alle so enthusiastisch wie Meg Whitman.“ Bei eBay werden alle acht Sekunden ein Videospiel und alle 83 Sekunden Schmuck verkauft. Der Jahresumsatz wird per anno – so der Consensus – um 37% wachsen – von aktuell $2.05 Milliarden in diesem Jahr auf $3.83 Milliarden im Jahr 2005. Quelle: FinanzNachrichten.de eBays Foren offlineUpdate: Die Foren sind wieder erreichbar. Derzeit (12:30h) sind die eBay-Foren nicht erreichbar. Offenbar gehen die eBay-Uhren etwas vor, denn da kommt die übliche Standardmeldung: ![]() ag20030710 "Das Finanzamt weiß mehr, als Sie denken"Das Magazin Capital berichtet in seiner am 10. Juli erscheinenden Ausgabe 15/2003 über Tricks der Steuerfahnder, wie die Steuersündern unter anderem auf eBay auf die Schliche kommen. In der Vorab-Onlineveröffentlichung heißt es dazu: Am Stadtrand mitten im Gewerbegebiet liegt die Zentrale. Eine 62-Mann- Abteilung sitzt in dem unscheinbaren 50er-Jahre-Bau. In den Gängen wellen sich die rot-braunen PVC-Fliesen. Putz bröckelt von den Wänden. Am Ende des Gangs ein Paternoster - hier könnte das Amt für Kartoffel- und Fettforschung residieren. Doch der Eindruck täuscht. Hinter den Bürotüren bedienen motivierte Top-Beamte der Essener Steuerfahndung leistungsstarke Rechner mit modernster Software. Den IT-Spezialisten Dirk Peeters und Hans-Robert Wächter gelingt es sekundenschnell, Passwörter zu knacken oder gelöschte Daten zu finden. Jüngster Coup der Truppe von Behördenchef Hans-Joachim Hesse: Bei einer Durchsuchung entdeckte sie auf dem PC eines Unternehmers ein verschlüsseltes Testament. Im Fall seines Ablebens wollte er seine Kinder gleichmäßig bedenken - mit 300000 Euro Schwarzgeld vom Schweizer Konto. Einerseits erfreut der Bundesfinanzminister in diesen Tagen die Öffentlichkeit mit einem kühnen Plan. Durch das Vorziehen der letzten Stufe der Steuerreform will Hans Eichel die Bürger im kommenden Jahr mit mehr als 20 Milliarden Euro entlasten. Andererseits will der Minister seine Kassen durch verstärkte Überprüfung füllen. "Neue Computertechnik und immer neue Gesetze führen zu einer konti- nuierlich wachsenden Kontrolldichte", sagt Wolfgang Joecks, Experte von der Universität Greifswald. Jüngstes Beispiel: das zuletzt im Kabinett abgesegnete Amnestiegesetz. Die angebotene "Brücke zur Steuer- ehrlichkeit" ist mit neuen Prüfinstrumenten gepflastert. "Steuerhinterziehung soll künftig erheblich erschwert werden", betont der Minister in der Gesetzesbegründung. Vorbei die Zeiten, in denen Bürger darauf setzen konnten, dass Eichels Steuereintreiber brisante Daten übersehen. Capital nennt authentische Fälle und Beispiele, wie Finanzbeamte kleine und große Hinterzieher enttarnen (siehe S. 58: Wie Steuersünder dem Fiskus ins Netz gehen). Der Fiskus setzt längst kostspielige Softwareprogramme wie Easy Recovery ein, um Steuersündern zwischen Flensburg und Lindau auf die Schliche zu kommen. Auch die Betriebsprüfer rüsten auf. Sie werden bundesweit Zug um Zug mit intelligenter Schnüffelsoftware versorgt. Mit dem Programm Idea lassen sich riesige Datenmengen innerhalb von Minuten durchforsten. Selbst Angestellte, die die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsplatz sehr großzügig kalkulieren, können nicht mehr davon ausgehen, ungeschoren davonzukommen. Beamte im Innendienst rechnen mittels Routenplaner am PC nach metergenau. Zudem entdecken die Beamten immer neue Einsatzfelder. Fest im Blick: das Internet. Rund 300 Milliarden Euro werden hier jährlich an Umsätzen gemacht, schätzt der Essener Internetfahnder Christoph Kampen. Meist gehen sie am Fiskus vorbei. Auf elektronischen Marktplätzen wie Ebay wird im großen Stil mit fast allem gehandelt oft unbehelligt vom Fiskus. Um Sünder zu überführen, knöpfen sich die Fahnder systematisch die Decknamen von Verkäufern vor. Kommen "Tennisfreak", "Power Pappi" oder "Oldy" auf mehr als 300 Bewertungen von Ebay-Kunden, werden die Fahnder misstrauisch es spricht viel dafür, dass Tennisfreak oder Power Pappi gewerblich handeln. Bei Ebay verlangen die Beamten dann die Herausgabe des richtigen Namens. Die Oberfinanzdirektion (OFD) Münster zieht mit Steuerfahndern an anderer Stelle die Schrauben an. In den Finanzämtern ihres Bezirks kommen Flankenschutzbeamte zum Einsatz. Sie helfen den Kollegen im Amt, auffällige Angaben von Steuerzahlern zu überprüfen. Nicht medienwirksame Großrazzien stehen auf dem Programm, sondern überraschende Hausbesuche: etwa beim Eigenheimbesitzer, der sein frisch ausgebautes Dachgeschoss angeblich an Verwandte vermietet hat, um die Kosten abzusetzen. Bisher konnten diese "Fälle, die bei der Veranlagungstätigkeit negativ auffielen, oft nicht weiter verfolgt werden", heißt es in einem aktuellen Arbeitspapier. Das soll jetzt anders werden. Die Münsteraner zielen auch auf Fälle von eher geringer steuerlicher Bedeutung. Referatsleiter Jochen Elbertzhagen: "Solche Maßnahmen sollen vorbeugend wirken." Auf Überraschungseffekte setzt die Steuerverwaltung auch in anderen Teilen Deutschlands. Im letzten Jahr kreierte Hans Eichel die Umsatzsteuernachschau. Seither besuchen Außenprüfer Unternehmer häufig unangemeldet. Begründet wird das Vorgehen mit der Bekämpfung des Umsatzsteuerbetrugs. Spüren die Beamten bei ihren Einsätzen jedoch Sachverhalte auf, die für andere Steuern interessant sind, dürfen sie ihre Erkenntnisse ausdrücklich verwerten. Solche Maßnahmen tragen zur rasanten Vermehrung des Informationsmaterials bei der Finanzverwaltung bei, sagt Ingo Flore, Steuerstrafrechtler aus Dortmund. Wie ein großer Staubsauger sammelt der Fiskus alle greifbaren Daten über geschäftliche und private Aktivitäten seiner Bürger. Erkenntnisse aus spontanen Visiten, Vor-Ort- Recherchen, Betriebsprüfungen bei Geschäftspartnern, Rasterfahndungen im Internet, in öffent-lichen Registern oder bei Wirtschaftsdiensten stapeln sich. Dazu kommen jene Meldungen, zu denen Banken, Nachlassgerichte und Notare verpflichtet sind. Doch das reicht Hans Eichel nicht. Der Kassenwart der Nation lässt das Bundesamt für Finanzen (BfF) zum riesigen Datenpool ausbauen. Hier landen nicht nur Angaben von Millionen Anlegern, die Freistellungsaufträge unterschreiben. Hinzu kommt Material über umsatzsteuerpflichtige Unternehmer. Wer es mit der Abgabe nicht genau nimmt, kann schon bei einer einfachen Onlineabfrage auffliegen. 25 authentische Fälle, wie Finanzbeamte und Steuerfahnder den Steuerschummlern auf die Schliche kommen, finden Sie im aktuellen Capital 15/2003, ab 10.07.2003 erhältlich am Kiosk. ag20030709 stamps.com verklagt eBay und PaypalStamps.com, ein Anbieter von virtuellen Briefmarken, hat Klage gegen PayPal und eBay eingereicht. Grund der Klage sei Vertragsbruch. Stamps.com und PayPal, eine Tochter von eBay, hätten das Abkommen gehabt, innerhalb dessen PayPal Stamps.com hätte helfen sollen, einen neuen Dienst zu starten, der die Nutzung der Stamps.com-Dienste durch die Paypal Kunden vorgesehen hätte. ag20030708 Ungereimtheiten bei der eBay-AbrechnungNach der Preiserhöhung zum 1. Juli hat eBay die Abrechnungen und das nun erforderliche Abführen von Mehrwertsteuer für die eBay-Kosten noch immer nicht richtig im Griff. Ich habe heute auf eBay Österreich einen Artikel eingestellt, bei dem mir drei verschiedene Angebotsgebühren genannt werden: Beim Einstellen und in der Bestätigungsmail für mein Angebot wird die Angebotsgebühr mit 43 Cent angegeben. In meinem Kontoauszug sehe ich aber, dass mir dort 44 Cent berechnet werden - und der Preisliste von eBay Österreich entnehme ich, dass die Angebotsgebühr 45 Cent betragen sollte... Also: Man sollte seine eBay-Abrechnungen ständig kontrollieren! ag20030708 Am 8. Juli Galeriebilder für 10 CentAm Dienstag, dem 8. Juli kostet die Zusatzoption "Galeriebild" nur 10 Cent statt der sonst üblichen 75 Cent. Hier die offizielle Marktplatzmitteilung eBays dazu:
ag20030707 Wartungsarbeiten werden verschobeneBay.de plant eine Verschiebung der jetzt immer freitags zwischen 10 und 12 Uhr stattfindenden Wartungsarbeiten: Das teilte mir eBay-Pressechef Joachim Guentert mit. Der jetzige Termin ergibt sich aus der Zeitverschiebung zu den USA: In Kalifornien, wo die eBay-Server stehen, finden die Wartungsarbeiten in einer kaum frequentierten Nachtzeit statt. Künftig sollen die regulären Wartungsarbeiten für eBay.de auch nachts stattfinden, wobei natürlich nicht auszuschließen ist, dass die amerikanischen Wartungsarbeiten gelegentlich Auswirkungen auf eBay.de haben werden. Schon jetzt ist es so, dass eBay freitags morgens nicht einfach durchgängig unerreichbar ist: Letzten Freitag beispielsweise war der eBay-Ausfall auf einige wenige Minuten beschränkt. Hier die derzeitige offizielle System-Mitteilung eBays zu den Wartungsarbeiten:
ag20030706 Zertifikat abgelaufenBei eBay hat man wohl vergessen, ein Zertifikat verlängern zu lassen. Beim Einloggen in die Diskussionsforen kommt diese Meldung: ag20030705 Neuer Betrugsfall mit 140.000 Euro Schaden?Offenbar gab es auf eBay einen neuen Betrugsfall, bei dem eBays Sicherheitsteam elf Tage nicht eingriff und bei dem ein Schaden von rund 140.000 Euro entstanden sein könnte: Der Nutzer bravel-electronics aus Dietzenbach hat zwischen dem 20.06. und 03.07. für über 200.000 Euro Waren über eBay verkauft. Geliefert wurde davon fast nichts - außer einigen Teilen, die an Selbstabholer gingen. Im Forum Sicherheit gab es seit dem 22. Juni eine ausführliche Diskussion. Eine geforderte und angemessene Reaktion von eBay-Sicherheit blieb aus. Man ließ sich dort wohl von einer echten Gewerbeanmeldung (Strohmann?) und gefälschten Lieferscheinen blenden. Mittlerweile sind die Anfang Juni gemieteten Büros geräumt und der Verkäufer ist offensichtlich untergetaucht. Der mögliche Schaden liegt bei ca. 140.000 Euro. Etwa 500 Käufer werden betroffen sein. ag20030705 Angeblicher Millionenkauf ein "Scherz"Im April diesen Jahres erregte ein angeblicher eBay-Hack die Gemüter: Der eBay-Account eines 22-jährigen Münchener Gärtner wurde angeblich gehackt und in seinem Namen über eBay Waren in Millionenhöhe gekauft. Der Bericht dazu ging damals durch alle Medien, einen besonders schwachsinnigen Artikel in der SZ hatte ich damals entsprechend kritisch kommentiert. Damals hatte der Münchener, unter dessem Namen die Waren bestellt wurden, Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Die Ermittlungen führten nun mit Hilfe des Internetproviders zu einem Erfolg, wie die Münchener Staatsanwaltschaft gegenüber dpa berichtete: Der Täter war nicht etwa irgendein findiger Hacker, sondern ein Freund des Accountinhabers. Der 32-jährige Münchener Kraftfahrer gab an, er habe sich gelangweilt und sei betrunken gewesen, als er die Waren unter dem Namen seines Freundes ersteigert habe. Dem Täter muss nun mit einem Strafverfahren wegen Datenveränderung rechnen, außerdem drohen ihm zivilrechtliche Schadensersatzforderungen von den eigentlichen Opfern: Den geprellten Verkäufern, deren Auktionen er damit sabotiert hatte. Und auch eBay prüft rechtliche Schritte gegen den Täter, wie mir eBays Pressechef Joachim Guentert mitteilte. Über diesen Fall habe man sich bei eBay besonders geärgert, sowas könne keineswegs als "Scherz" abgetan werden. Der Ärger ist sehr verständlich: Neben dem schlecht recherchierten SZ-Artikel gab es ja auch noch andere imageschädigende Veröffentlichungen, die viele eBay-Mitglieder verunsichert haben. Der Imageschaden ist natürlich nicht bezifferbar, aber die durch den Fall ausgelösten Überstunden bei eBay-Mitarbeitern lassen sich durchaus berechnen und der Münchener Täter wird sicher noch von eBays Anwälten hören. ag20030704 Neue Suche nach VerkaufsagenteneBay hat die Suche nach einem Verkaufsagenten verbessert. Hier die offizielle Marktplatzmitteilung eBays dazu:
ag20030704 Update des eBay-Tools PreisHaiWegen Änderungen an der amerikanischen eBay-Datenbank funktionieren die PreisHai-Versionen bis einschließlich 1.12 nicht mehr. Der PreisHai ist ein Programm, das die Schnäppchenjagd auf eBay erleichtern soll. Die neue PreisHai-Version wurde in einigen Punkten angepasst und verbessert:
Weitere Infos: PreisHai, der eBay-Schnäppchenjäger. ag20030703 Polizei ermittelte Betrüger bei Internet-AuktionenWolfen (dpa/sa) - Die Polizei hat einen 16-Jährigen aus Wolfen als mutmasslichen Internet-Betrüger entlarvt. Nach den bisherigen Ermittlungen stellte der Jugendliche bei einem Internetauktionshaus über 1000 Angebote ins Netz, teilte die Polizeidirektion Dessau am Dienstag mit. Bisher wurden 104 Betrügereien aufgeklärt, bei denen der Jugendliche zwar Geld kassierte, aber keine Ware lieferte. Der Schaden liegt bei über 7.000 Euro. Die Ermittler vermuten wegen der eingestellten Auktionsangebote eine viel höhere Zahl von Geschädigten. Viele erstatteten offenbar bislang keine Anzeige. Gegen den Wolfener wurde Haftbefehl erlassen, er kam allerdings unter Auflagen wieder frei. Der 16-Jährige bot von Juni bis November 2002 vor allem um Computer und Zubehör, Musikelektronik, PC-Spiele sowie Kosmetikartikel an. Die Käufer bezahlten vor Lieferung, erhielten ihre ersteigerten Waren aber nicht. Der Jugendliche versuchte laut Polizei den Eindruck zu erwecken, er betreibe einen Versandhandel. Auf Kundenbeschwerden erklärte er, wegen 100 bis 300 Bestellungen pro Tag gebe es lange Lieferfristen. Als weitere Ausrede für die Nichtlieferung von ersteigerten Produkten musste sogar die Hochwasserkatastrophe herhalten. Er gab an, sein Wohnort stehe in den Fluten und er könne deshalb keine Postpakete versenden. Quelle: VERIVOX Mehrfachauktionen vom 01.07. beendenAm gestrigen 1. Juli gab es beim Einstellen von Auktionen Fehlermeldungen, siehe meine Meldung. Viele Verkäufer wurden dadurch zu weiteren Einstellversuchen verleitet - aber entgegen der Fehlermeldung funktionierte das Einstellen jeweils. Die Folge: Viele Verkäufer haben nun ein und denselben Artikel mehrfach im Angebot - der bisher bekannte Rekord liegt bei 28 Auktionen eines einzigen Artikels. Natürlich blieben die zahlreichen Reklamationen bei eBay nicht unbemerkt und eine Mitarbeiterin schildert in diesem Thread, wie man die unerwünschten Mehrfachangebote löschen kann: Zunächst löscht man über diesen Link die Auktion. Anschließend schreibt man eine Mail an info@ebay.de mit dem Betreff "Mehrfacheinstellung 01.07.2003", zum Beispiel über diesen Mail-Link und gibt dabei die Auktionsnummern der gelöschten Artikel an. eBay will das jeweils überprüfen und die Angebotsgebühren für gelöschte Mehrfachauktionen erstatten, wenn sie am Abend des ersten Juli zwischen 18 Uhr und 2 Uhr eingestellt wurden. ag20030702 Neue Version der eBay-ToolbareBay hat eine neue Version der eBay-Toolbar veröffentlicht. Hier die offizielle Marktplatzmitteilung eBays dazu:
ag20030702 Artikelmerkmale in eBay-KategorieneBay führt in verschiedenen Kategorien Artikelmerkmale ein, aktuell in der Kategorie Film. Hier die offizielle Marktplatzmitteilung eBays dazu:
ag20030702 Technische Probleme teils behoben, teils neuUpdate 030702-1: Offenbar funktioniert der tägliche Versand von Übersichtsmail seit einigen Tagen nicht mehr. Update 030702-2: Die Website von Baywotch war für kurze Zeit offline. Update 030702-3: Beim Einloggen in eBays Foren gibt es eine Meldung, das Zertifikat sei abgelaufen. Update 030702-4: Mails von eBay an Mailadressen @web.de und @tiscali.de kommen derzeit stark verzögert oder gar nicht an. Die früher gemeldeten ähnlichen Probleme mit Mailadressen @t-online.de scheinen behoben zu sein. Update 030702-5: eBay hat zu einigen der Probleme am 02.07. um 11:23h in einer System-Mitteilung Stellung bezogen:
Fakt ist: Es gab Probleme beim Einstellen von Auktionen. Manchmal gab es die folgende Meldung: Diese Funktion ist derzeit nicht verfügbar. Wer dann wegen dieser Meldung das Einstellen wieder versuchte, hat nun mehrere Auktionen des selben Artikels laufen! Wer auf diese Weise erstellte unerwünschte Auktionen eingestellt hat, kann diese nach dieser Anleitung löschen und bekommt die Angebotsgebühren erstattet. Offenbar gibt es auch massive Probleme bei der Berechnung der korrekten Angebotsgebühr und der Verkaufsprovisionen: Da wird zu viel berechnet, teilweise wird die Mehrwertsteuer auf die (alten) Bruttopreise noch einmal aufgeschlagen. Wer Auktionen neu einstellt oder bei wem Auktionen auslaufen, sollte daher unbedingt sein Konto kontrollieren - sinnvollerweise mit Hilfe unseres Kostenrechners. Fazit: Jeder, der Auktionen eingestellt hat, sollte unbedingt kontrollieren ob die wirklich nur einmal eingestellt wurden und vor allem, ob die Angebotsgebühr und bei auslaufenden Auktionen die Verkaufsprovision korrekt berechnet wurde. Beschwerden dazu kann man an eBays Mailadresse konto@ebay.de richten. Allerdings ist wohl anzunehmen, dass eBay wegen der riesigen Zahl Betroffener mit der Abarbeitung nicht richtig nachkommt. Dagegen funktioniert inzwischen entgegen meiner früheren Meldung dazu das Bietermanagement wieder. Auch das Problem mit der Preissortierung scheint inzwischen behoben zu sein. Und die Probleme beim Tool Baywotch sind behoben: Autor Elmar Denkmann hat das Marktbeobachtungstool mit einem Update auf Version 2.1.2 an das neue Design der Auktionsseiten angepasst und es läuft wieder stabil. ag20030701, ag20030702 www.Aon.at und eBay Österreich arbeiten zusammenPressemitteilung der Telekom Austria AG: Wien - Das Internetportal www.Aon.at von Telekom Austria und eBay Österreich, die österreichische Länderseite des weltweiten Online-Marktplatzes eBay, haben eine Zusammenarbeit besiegelt. Im Rahmen der Partnerschaftsvereinbarung werden ausgewählte eBay.at-Angebote in den Themenchannels des Aon-Portals dargestellt. Dadurch wird dem User eine thematisch auf den jeweiligen Channel abgestimmte Produktauswahl präsentiert, die er - nach dem erstmaligen Registriervorgang auf dem eBay-Marktplatz - ersteigern oder kaufen kann. Gebündelte Vorteile für den UserZiel der Partnerschaftsvereinbarung ist es, dem User durch die gemeinsamen Stärken noch mehr Convenience zu bieten. Das Auffinden von interessanten Online-Verkaufsangeboten wird dadurch für den Besucher noch einfacher. Dabei gehen die umfassende Erfahrung von Telekom Austria mit dem auf Endkundeninteressen ausgerichteten Aon-Portal und das international erprobte Know How von eBay im Bereich Online-Handel Hand in Hand. "Telekom Austria bietet auf www.Aon.at mit seinen insgesamt zwölf Channels ein attraktives Portal: www.Aon.at schafft durch seine Marktposition, durch die solide Kundenbasis und nicht zuletzt durch das Vertrauen, das die Anwender in die Qualität des Angebotes haben, die ideale Plattform für die Präsentation dieser neuen Inhalte", ist Michael Fried, Leiter des Bereichs Media & Internet bei Telekom Austria, vom Erfolg der Kooperation überzeugt. "Unique Clients" als objektive AuswertungsmethodeMit ein Grund für die Zusammenarbeit von eBay Österreich mit www.Aon.at ist die Reichweite des Portals, das verschiedenste User-Gruppen im Internet anspricht. Um die Werbewirtschaft besser auf die Wertigkeit von Websites ansprechen zu können, präsentierte die ÖWA (Österreichische Webanalyse) Mitte Mai erstmals eine neue Auswertungsmethode. Mit den "Unique Clients" wird die Anzahl jener Computer ausgewertet, über die Personen auf eine Seite im Internet zugegriffen haben. Mit über 1,2 Mio. "Unique Clients" nach dem neuen Messverfahren reihten die User das Aon-Portal an die zweite Stelle der beliebtesten österreichischen Websites. Über Telekom Austria: ag20030701 "CHIP deckt neue Betrugsmaschen auf"Das Computermagazin Chip hinkt der Zeit monatelang hinterher. In einer Pressemitteilung meint man mit dem reißerischen Titel "Online-Auktionen: CHIP deckt neue Betrugsmaschen auf" Leser anlocken zu können - obwohl die dort beschriebenen Maschen uralte Hüte sind. Den Verkauf von leeren Originalverpackungen hatte ich schon im Dezember 2002 als "Klassiker" bezeichnet, CHIP merkt davon erst jetzt etwas. Und auch die Geschichte mit den geschönten Bewertungsprofilen von Powersellern ist ein alter Hut, siehe unter anderem "Dubioser Referent bei eBay-Workshops". Hier der Text der CHIP-Pressemitteilung: Online-Auktionen: CHIP deckt neue Betrugsmaschen auf München, 25. Juni 2003 – Die Serie von Manipulationen bei Online-Auktionen reißt nicht ab. Dem Computermagazin CHIP liegen zwei Fälle vor, die ein schlechtes Licht auf die Internet-Versteigerungen werfen. Dabei geht es um Unregelmäßigkeiten bei den wichtigen Bewertungsprofilen und um Artikelbeschreibungen, mit denen Bieter gezielt in die Irre geführt werden. In beiden Fällen ist E-Bay betroffen; das Auktionshaus hüllt sich allerdings in Schweigen. Das Angebot klang gut: „Neu!!! Pentax Optio S Originalverpackung“ stand über der Artikel-beschreibung auf E-Bay. Weiter unten waren weitere Details zu lesen: „kleinste Zoomkamera der Welt, 3,2 Megapixel, traumhaft schönes Design (Alugehäuse)“ etc. Bei 287 Euro bekam ein Bieter den Zuschlag, immerhin mehr als 100 Euro unter dem Neupreis der Kamera. Doch das vermeintliche Schnäppchen wurde zum Alptraum, wie CHIP in seiner aktuellen Ausgabe berichtet: Der Verkäufer hatte lediglich die Verpackung der teuren Digicam versteigert. Drei Bieter, die den miesen Schwindel erkannten, zogen ihre Gebote gerade noch rechtzeitig zurück. Als Gipfel der Dreistigkeit warnte der Verkäufer am Ende der Angebotsbeschreibung: Spaßbieter werden sofort angezeigt! Trotz mehrerer CHIP-Anfragen wollte E-Bay den Vorgang nicht kommentieren. Auch zum zweiten Fall erhielt CHIP keine Stellungnahme. Hier geht es um mögliche Manipulationen an den so genannten Bewertungsprofilen. Alle E-Bay-Teilnehmer können das Ge-schäftsgebaren ihrer Versteigerungspartner bewerten. Daraus ergeben sich Profile, die Aufschluss über die Seriosität von Anbietern und Käufern geben sollen. Allerdings scheint nicht einmal die Seriosität der Profile gewährleistet zu sein: Ein CHIP-Leser, der einem Verkäufer eine negative Bewertung gegeben hatte, musste feststellen, dass sein Eintrag nach wenigen Tagen wieder gelöscht wurde. 800 Bewertungen blieben stehen – alle positiv. Bei dem Verkäufer handelt es sich um einen „Powerseller“, der hohe Umsätze erzielt, an denen E-Bay über Provisionen beteiligt ist. Dass eBay dazu keine Stellungnahme abgegeben hat, halte ich für verständlich: Dort wird man die Anfrage für veraltet gehalten haben, denn das Thema der Originalverpackungen ist ja nun wirklich bereits lang und breit durch alle Medien gegangen und wurde auch von eBay bearbeitet (dort löschte man zeitweise alle Originalverpackungen, obwohl nun wirklich nicht alle Verkäufe in Täuschungsabsicht geschahen). ag20030701
© bei Axel Gronen. Letzte Aktualisierung: 08.08.03.
Etwaige Rechtschreib- und Grammatikfehler in diesem Text sind gewollt und wurden hier mit Absicht versteckt. Wer sie findet, darf sie behalten. Best viewed with open eyes and a human brain ver. 1.0 or above. |