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Archiv von News und Infos zu eBay und anderen Onlineauktionshäusern

April 2003:
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Diebesgut für 200.000 Euro über eBay versteigert

Computer bei Kornwestheimer Firma gestohlen - Polizei ermittelt 500 Auktionskunden

KORNWESTHEIM. Eine Hehlerbande hat über das Internet Minicomputer und andere Gegenstände im Wert von 200 000 Euro versteigert. Wie die Polizei ermittelte, war die Ware palettenweise bei einer Firma in Kornwestheim gestohlen worden.

Bei den virtuellen Auktionshäusern im Internet lässt sich immer wieder einmal ein gutes Schnäppchen machen. Vor einigen Monaten kamen einem Mann, der bei der weltweit führenden Auktionsplattform Ebay einen so genannten Palmtop ersteigerte, allerdings Zweifel. Ob es der ausgesprochen günstige Preis des fabrikneuen Minicomputers war, der ihn misstrauisch machte, oder die hohe Zahl an Geräten, die plötzlich von ein und derselben Adresse angeboten wurden, will die Ludwigsburger Kriminalpolizei nicht mitteilen. Der Sprecher der Polizeidirektion, Joachim Geier, sagte gestern nur so viel: "Es hat sich einer gemeldet, dem das Angebot komisch vorkam." In der Folge kamen Ermittlungen in Gang, die nun zur Identifizierung von insgesamt sechs Tatverdächtigen im Alter von 20 bis 31 Jahren führten. Drei sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Die Täter, die aus Kornwestheim und Bad Mergentheim stammen, sind geständig. Gegen alle sechs will die Staatsanwaltschaft Stuttgart in den nächsten Wochen Anklage erheben.

Die Polizei war zu dem Zeitpunkt, in dem sich der Mann bei ihr meldete, allerdings mit dem Fall bereits befasst. Im November und Dezember waren bei einer Spedition in Kornwestheim an drei verschiedenen Tagen Paletten mit Palmtops im Gesamtwert von etwa 150 000 Euro gestohlen worden. Daraufhin wurde die Spedition von der Polizei observiert. Kurz vor Weihnachten konnten die Beamten der Kornwestheimer Kriminalpolizei dann einen 26-jährigen Fahrer der Spedition auf frischer Tat ertappen, als er eine weitere Palette mit Palmtops im Wert von 40 000 Euro stehlen wollte.

Durch den Hinweis des Ebay-Kunden konnte jetzt auch der Verbleib des Diebesgutes geklärt werden. Bei Internetauktionen muss der Anbieter sich registrieren lassen und erhält vom Auktionsportal einen Benutzernamen. Für die Polizei war es so ein leicht, über Ebay die Hintermänner der Internetversteigerung zu ermitteln. "Der Onlineanbieter war sehr kooperativ", sagte Geier.

In Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei in Tauberbischofsheim und den Finanzermittlern der Polizeidirektion Ludwigsburg wurden zeitgleich sieben Wohnungen durchsucht. Dabei stießen die Beamten auf Diebesgut im Wert von 15 000 Euro.

Den größeren Teil ihrer Beute, die nicht nur aus Palmtops, sondern auch aus DVD-Playern, Kartons mit teuren Schuhen oder hochwertigen Fußbällen besteht, hatten die Täter zu dieser Zeit aber schon über Ebay versteigert. "Das meiste lief über denselben Benutzernamen", sagte Geier. Die Polizei konnte inzwischen rund 500 Kunden ermitteln, die die gestohlene Ware ersteigert haben. Bei Ebay werden aus Sicherheitsgründen auch die Daten der Kunden erfasst. Ob sie die Ware nun behalten dürfen, ist noch nicht entschieden. Üblicherweise kann der ursprüngliche Eigentümer seine Ware zurückfordern. Ob die Rechtssicherheit, die normale öffentliche Versteigerungen garantieren, bei Internetauktionen gilt, ist unklar.

Quelle: Stuttgarter Zeitung

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Gericht: Fotos von Kaufobjekten im Internet bindend für Anbieter

Trier (dpa) - Bei einer Internetversteigerung kann sich ein Käufer nach einem Urteil des Landgerichts Trier auf Beschreibung und Fotos angebotener Gegenstände verlassen. Ist die Ware mangelhaft, hat der Käufer Anspruch auf Rückzahlung seines Geldes, teilte das Gericht am Mittwoch mit. Im konkreten Fall hatte eine Frau eine Puppe für 755 Euro ersteigert. Der Anbieter hatte per E-Mail versichert, es handele sich um ein Original. Die Frau stellte allerdings fest, dass Kopf und Körper der Puppe nicht zusammenpassten (Az. 1 S 21/03).

Nach Darstellung des Gerichts war in dem elektronischen Schriftverkehr vereinbart worden, dass die Puppe den Originalkörper habe. Bei einer Versteigerung im Internet komme zwischen Bieter und Verkäufer ein Kaufvertrag zu Stande. Das Gericht bestätigte ein Urteil des Amtsgerichts Bitburg (Az. 6 C 276/02).

Quelle:YAHOO! Nachrichten
Weitere Infos: Heise News-Ticker

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US-Behörden greifen bei Auktionsbetrug hart durch

Staats- und Bundesorgane der USA haben die Verhaftung vermeintlicher Auktionsbetrüger angekündigt, meldet das Wall Street Journal. Die US-Handelsaufsicht (FTC) und mehr als ein Dutzend Staatsanwälte wollen rigoros gegen die immer häufiger auftretenden Fälle von Auktionsbetrug bei Plattformen wie eBay vorgehen. Mehr als 48.000 Fälle -- ein Verdreifachung zum Vorjahr 2001 -- wurden im vergangenen Jahr an die zuständigen Behörden übergeben. Die Hälfte davon betrafen Betrügereien bei Online-Auktionen.

Es sollen vor allem Klagen wegen gefälschter Treuhanddienste und Identitätsdiebstahl angestrengt werden. Die Masche der Betrüger beim Identitätsdiebstahl ist immer die gleiche: Typischerweise senden sie einem ahnungslosen eBay-Kunden eine E-Mail, die von eBay selbst zu kommen scheint. Darin schreiben sie, dass die Integrität der Benutzerdaten vorübergehend kompromittiert wurde und der Benutzer die Daten bitte erneut auf einer gesonderten Webseite eingeben solle. Wenn der Benutzer darauf hereinfällt und seine persönlichen Daten inklusive Passwort dort eintippt, sind sie fortan im Besitz des Betrügers. Dieser kann sich nun als der legitime Benutzer ausgeben. In den meisten Fällen bietet er dann über die Online-Auktion teure Waren wie Fernsehgeräte an. Die Bezahlung solle per Vorkasse erfolgen. Ist das Geld schließlich eingetroffen, macht sich der Betrüger aus dem Staub. Auch zur Fälschung des Treuhanddienstes muss der Betrüger eigene Webseiten bereitstellen. Auf diesen imitiert er den Treuhanddienst und kann die getätigten Überweisungen bequem auf ein eigenes Konto umleiten. Ist genug Geld zusammengekommen -- man spricht in einigen Fällen von mehreren Zehntausend US-Dollar --, verschwindet der Betrüger.

Bei eBay kooperiert man mit den Behörden, nicht zuletzt wohl, weil eBay als größtes Online-Auktionshaus unter den meisten Attacken zu leiden hat. Man spreche mittlerweile täglich mit Beamten vom FBI. Außerdem werden Programme entwickelt, mit denen man Betrügereien durch die statistische Auswertung von Transaktionen auf die Schliche kommen kann. Die Programme hätten sich in Tests bereits gut bewährt, bis zum Praxiseinsatz würde aber noch eine Weile vergehen. Mit Hilfe dieser Software wolle man Beschwerden seitens der Benutzer zuvorkommen.

Aber man will nicht nur reagieren, sondern auch vorbeugen. Das Bewusstsein der Verbraucher für die Gefahren bei Online-Auktionen solle geweckt werden. Die von der FTC betreute Aktion heißt "Bidder Beware".

Quelle: Heise News-Ticker

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Der ADAC und eBay

Der ADAC hat entdeckt, dass man über eBay auch Autos verkaufen kann und widmet dem einen Artikel. Natürlich keinen übermässig kritischen, denn eBay ist immerhin einer der größten Werbekunden:

Gekauft wie geklickt

Darauf sollten Sie bei Online-Versteigerungen achten

Autos, Oldtimer, Zubehör – im Internet kommt alles unter den Hammer. Online-Versteigerungen boomen. Allein beim Internet-Marktplatz "ebay" wechseln jährlich Waren im Wert von fünf Milliarden Dollar den Besitzer.

Aber virtuelles Einkaufen hat auch seine Tücken. Die Internet-Firma tritt bei Versteigerungen nämlich lediglich als Vermittler auf. Der Vertrag kommt zwischen Käufer und Verkäufer zustande. Online-Marktplätze versuchen mit Anbieterbewertungen, Treuhandkonten, Passwörtern und spezieller Software ihre Kunden vor schwarzen Schafen zu schützen.

Dennoch bleibt ein Restrisiko: Zwar sind Internet-Auktionen für Käufer und Verkäufer bindend, doch weiß der Interessent oft nicht, wer hinter der Offerte steckt. Entpuppt sich das Traumauto dann als Unfallwagen oder fehlt etwa die Klimaanlage, bleibt der Käufer auf seinem Schaden sitzen, wenn der Händler nicht greifbar ist. Auch sollte man genau aufpassen, wofür man bietet. Bei Angeboten von Privatpersonen gibt es kein Widerrufsrecht! Eine Chance auf Rückgabe besteht nur bei Händlern. Die meisten Gerichte gehen nämlich bei den üblichen Internetauktionen davon aus, dass es sich hierbei – streng juristisch - nicht um eine Versteigerung, sondern um einen so genannten Kauf gegen Höchstgebot handelt. Dann aber müsste ein gewerblicher Anbieter ein Widerrufsrecht einräumen.

ADAC-Jurist Ulrich May gibt Tipps, wie man das Risiko bei Online-Versteigerungen minimiert – ohne den Spaß daran zu verlieren:

  • Vorsicht bei Vorauskasse! Das ist zwar die gängige Zahlungsart, aber auf Grund des Risikos allenfalls bei geringen Beträgen zu empfehlen. Zahlen Sie – soweit möglich – bar oder nutzen Sie den Treuhandservice des Veranstalters.
  • Bei den meisten Online-Marktplätzen gibt es eine Bewertung der Verkäufer: Wurde pünktlich geliefert, war die Qualität in Ordnung? Die Beurteilung durch die Käufer ist zwar keine Garantie, aber ein Indiz für seriöse Händler.
  • Um sein Konto vor Missbrauch durch andere zu schützen, sollten Sie ein kompliziertes Passwort aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen wählen. Der Name des Hundes oder das Geburtsdatum sind leicht geknackt.
  • Vorsicht beim Autokauf: Fotos beschönigen oftmals den Zustand. Vereinbaren Sie mit dem Anbieter einen Besichtigungstermin bevor Sie mitbieten.
  • Damit Sie bei den Versteigerungen nicht draufzahlen, vergleichen Sie am besten vorher im Fachhandel oder im Internet die Preise für Ihr Traumobjekt.

Um die Haftung für Mängel zu umgehen – zwei Jahre bei neuen, mindestens ein Jahr bei gebrauchten Waren – tarnen sich Händler oft als private Verkäufer. Denn Privatleute dürfen die Sachmängelhaftung in ihrem Angebot grundsätzlich ausschließen. (mk)

ag20030430

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Systemausfall bei eBay

Heute morgen gab es einen etwa halbstündigen Systemausfall bei eBay, der unter anderem in den Foren zu einer Vielzahl von Beiträgen entsetzter User führte.

eBay schrieb dazu um 11:06h in den System-Mitteilungen:

*** SYSTEMSTATUS: KURZZEITIGER AUSFALL VON FUNKTIONEN ***

Liebe eBay-Mitglieder,

heute morgen in der Zeit von 10.00 bis 10.30 Uhr konnte es vorkommen, dass in den Rubriken „Kaufen / Beobachten“ und „Verkaufen“ in „Mein eBay“ keine Angebote angezeigt wurden. Auch die Anzeige „Alle Artikel eines Verkäufers“ und das Einloggen waren möglicherweise betroffen.

Das Problem ist behoben worden. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

eBay-Team

ag20030429

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Neue Seiten mit Suchbegriffen

Auf eBays Startseite findet man regelmäßig thematisch zusammengestellte Artikel, die dann über entsprechende Suchbegriffe verlinkt sind.

Nun führt eBay neue Seiten mit Suchbegriffen ein, die darüber um einiges hinausgehen. Während die amerikanische Seite bereits einige Dutzend Suchbegriffe enthält, sieht die deutsche Seite mit nur vier Suchbegriffen noch ziemlich jämmerlich aus.

Klickt man einen der vier Suchbegriffe CD, DVD, Gold oder Neu an, so kommt man auf eine eigene Seite mit einer Zusammenstellung von passenden Kategorien zu dem Thema. Diese Zusammenstellung ist für den Benutzer deutlich brauchbarer, als wenn einer der Suchbegriffe ohne diese neuen Seiten benutzt wird.

ag20030429

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Artikel einstellen für 10 Cent

Am Dienstag, dem 29. April 2003, kann man auf eBay Artikel für nur 10 Cent einstellen. Gegenüber den normalen Kosten von bis zu 2,40 Euro ist das eine durchaus nennenswerte Erparnis. Die letzte Aktion in dieser Art gab es am 20. Februar, damals galt die Ermässigung aber nur für Festpreisartikel.

Auch diese Auktion wurde erst sehr spät per Mail angekündigt, diesmal in den Marktplatzmitteilungen etwas früher.

eBay schreibt:

*** AM 29. APRIL ARTIKEL ANBIETEN FÜR 10 NUR CENT ***

Liebe eBay-Mitglieder,

am Dienstag, dem 29. April., von 0.01 Uhr bis 23.59 Uhr, kostet das Anbieten von Artikeln nur 10 Cent.*

Dies ist auch eine gute Gelegenheit für alle, die bisher gekauft, aber noch nie selbst verkauft haben.

Haben Sie übrigens schon daran gedacht, Ihre Artikel in zwei Kategorien einzustellen? Das lohnt sich jetzt doppelt! Denn Sie erhöhen damit die Verkaufswahrscheinlichkeit für nur insgesamt 20 Cent pro Angebot.*

Übrigens: Mit dem farbigen Hintergrund der Highlight-Option oder mit Fettschrift heben sich Ihre Angebote ab! Und: Mit der Galerievorschau stellen Sie Ihren Artikel in den Vordergrund.

Bitte beachten Sie:
*Ausgenommen von dieser Regel sind alle Gebühren für Zusatzoptionen und die Verkaufsprovision.
Dieses Angebot gilt ausschließlich für Artikel, deren Laufzeit am 29.4.2003 beginnt. Wenn Sie Ihren Artikel mit Hilfe der Startzeitplanung schon vor dem 29.4. zum Verkauf bei eBay mit Startdatum 29.4. einstellen, werden Ihnen im eBay-Verkaufsformular noch die Original-Angebotsgebühren angezeigt, berechnet werden Ihnen aber die reduzierten Angebotsgebühren von 10 Cent. Nutzen Sie die Startzeitplanung dagegen am 29.4. und wählen für Ihren Artikel ein späteres Startdatum, werden Ihnen die Angebotsgebühren wie üblich berechnet, auch wenn Ihnen in jenem Zeitraum die reduzierten Angebotsgebühren angezeigt werden.
Aufgrund eines möglichen starken Andrangs kann es bei der Nutzung von Mister Lister und Turbo Lister zu Zeitverzögerungen beim Einstellen Ihrer Artikeln kommen. eBay übernimmt in diesem Fall keine Gewähr für das rechtzeitige Einstellen über diese Offline-Tools. Eine Rückvergütung für nicht zeitgerecht eingestellte Artikel ist ausgeschlossen. Um sicher zu gehen, dass Ihre Artikel zeitgerecht eingestellt werden, verwenden Sie bitte das reguläre Online-Verkaufsformular.

Probieren Sie es jetzt aus!

Viel Spaß und Erfolg beim Verkaufen!

Herzliche Grüße

eBay-Team

ag20030428

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Verbraucher versteigern Strom- und Gaswettbewerb bei eBay

Versorgungswirtschaft und Politik haben den Strom- und Gaswettbewerb seit fünf Jahren erfolgreich verhindert: Daher erfolgt die Versteigerung beim Internet-Auktionshaus eBay durch den Bund der Energieverbraucher. "Der Wettbewerb ist ungebraucht und fast neuwertig. Das Eröffnungsangebot für den mehrere Milliarden einbringenden Wettbewerb beträgt einen Euro". Der Erlös soll der Arbeit des gemeinnützigen Verbrauchervereins zugute kommen.

Am 28. April 2003 ist es genau fünf Jahre her, seit das Energiewirtschaftsgesetz in Deutschland geändert wurde und einen Wettbewerb im Bereich der Strom- und Gasversorgung ermöglichte. Anlässlich des fünften Jahrestages versteigert der Bund der Energieverbraucher den "Wettbewerb im Gas- und Strommarkt" im Internet-Aktionshaus "eBay". Der Bund der Energieverbraucher ist die einzige deutsche Interessenorganisation von privaten und kleingewerblichen Energieverbrauchern und Mitglied der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (VZBV).

"Energiewirtschaft und Politik haben einen wirksamen Strom- und Gaswettbewerb erfolgreich zu verhindern gewusst. Zudem wurde die Monopolbildung durch gesetzeswidrige Ministererlaubnisse von der Bundesregierung intensiv gefördert" erläutert Dr. Aribert Peters, der Bundesvorsitzende des Bundes der Energieverbraucher:

"Da der Strom- und Gaswettbewerb in Deutschland offensichtlich nicht gewollt ist, werden wir ihn meistbietend versteigern. Er ist viel wert: Der verhinderte Wettbewerb bringt der Versorgungswirtschaft jährlich Mehreinnahmen von mehreren Milliarden Euro. Denn Milliarden von Euro müssen Deutschlands Verbraucher für ihre Strom- und Gasrechnung mehr zahlen, weil es in Deutschland keinen Wettbewerb gibt. Jedem deutschen Haushalt sollte der Wettbewerb etwa hundert Euro wert sein. Denn um diesen Betrag würde seine Stromrechnung bei wirksamem Wettbewerb geringer ausfallen".

Die Versteigung beginnt am 28.04.03 um 0:15 Uhr mit einem Startgebot von einem Euro. Bis zum Auktionsende am 08.05.03 00:15:00 Uhr kann jeder den fast neuwertigen Wettbewerb ersteigern. Er ist sofort einsatzbereit. Der Höchstbieter erhält eine Urkunde, die ihm die symbolische Eigentümerschaft an einem kaum gebrauchten Strom- und Gaswettbewerb bescheinigt. Als Gebrauchsanleitung bekommt er dazu das 14. Hauptgutachten des Monopolkommission und ein Gutachten zur Rechtswidrigkeit der gerade von Bundestag und Bundesrat als angeblich "gute fachliche Praxis" gesetzlich geadelten sog. "Verbändevereinbarung". Der Erlös der Versteigerung fliesst vollständig in die Arbeit des gemeinnützigen Bund der Energieverbraucher für eine umwelt- und verbraucherfreundlichere Energiezukunft.

Cartoon Gasmarkt
Cartoon: Bund der Energieverbraucher

Quelle: VERIVOX

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Handball-Bundesligist Magdeburg versteigert Freundschaftsspiel

Der Handball-Bundesligist SC Magdeburg Gladiators bietet derzeit in einer Auktion ein Freundschaftsspiel zum Verkauf. Bisher liegt das Höchstgebot schon über 12.000 Euro, der Erlös kommt der Förderung des Nachwuchsleistungssports des SC Magdeburg zugute.

"Ich freue mich auf ein Spiel gegen Unbekannt, aber ich sage gleich: Auch gegen Unbekannt werden wir nur auf Sieg spielen", verspricht Manager Bernd-Uwe Hildebrandt. Die SM Gladiators waren Deutscher Handball-Meister 2001 und Champions-League-Sieger 2002 und sind der erste Bundesligist, der ein Freundschaftsspiel über das Internet versteigert.

Zum Spiel heisst es in der Auktion:

Die Gladiators reisen mit dem kompletten Bundesligateam, darunter die Nationalspieler Stefan Kretzschmar, Bennet Wiegert, Christian Schöne, Stephan Just (alle Deutschland), Joel Abati, Christian Gaudin (Frankreich), Sigfus Sigurdsson (Island), Nenad Perunicic (Jugoslawien) und Grzegorz Tkaczyk (Polen), an. Das Spiel wird entsprechend der Spielordnung des Deutschen Handball-Bundes durchgeführt. Über den genauen Termin, außerhalb der regulären Spielzeiten, wird eine separate Vereinbarung mit dem Auktionsgewinner getroffen. Der Veranstaltungsort muss in Deutschland liegen.

ag20030428

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eBays Stellungnahme zum Artenschutz

eBay stand bereits mehrfach in der Kritik, weil über die Plattform angeblich auch in großem Umfang geschützte Tier- und Pflanzenarten gehandelt werden. Nachdem eBay diese Vorwürfe bereits gegenüber der Presse zurückgewiesen hat, nahm das Unternehmen nun auch in den Marktplatzmitteilungen Stellung:

*** GESCHÜTZTE TIER- UND PFLANZENARTEN ***

Liebe eBay-Mitglieder,

in den letzten Wochen hat es eine Reihe öffentlicher Diskussionen und Presseartikel zum Handel von geschützten Tier- und Pflanzenarten über eBay gegeben. Wir missbilligen ausdrücklich, dass es Versuche gibt, unseren Marktplatz für einen derartigen illegalen Handel zu missbrauchen.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu verstehen, dass auf dem eBay-Marktplatz die jeweiligen Verkäufer die Verantwortung für die Rechtmäßigkeit ihrer Angebote tragen. Jeder Verkäufer, der auf unserem Marktplatz einen verbotenen Artikel anbietet, macht sich damit strafbar.

Wir sind auf drei verschiedene Arten aktiv, um verbotenen Handel mit geschützten Tier- und Pflanzenarten auf unserem Marktplatz zu unterbinden:

1. Aufklärung:
In den Nutzungsbedingungen und auf den Hilfeseiten stellen wir umfangreiche Informationen bereit, ob und inwieweit der Handel mit bestimmten Artikeln bei eBay zulässig ist. Zudem erhalten Verkäufer schon beim Einstellen von Angeboten, bei denen Anzeichen dafür vorliegen, dass es sich um geschützte Tier- oder Pflanzenarten oder um Teile von diesen handelt, eine Warnmitteilung mit der Bitte, ihr Angebot noch einmal zu überprüfen. Aufgrund der Komplexität der Schutzbestimmungen sind sich viele Mitglieder nicht bewusst, dass sie gegen Gesetze verstoßen.

2. Aktive Suche und Löschung:
Mehrfach täglich kontrollieren Mitarbeiter mit besonderer Schulung unseren Marktplatz auf derartige Angebote und löschen diese. Jeden Tag werden durch diese Arbeit wieder Erfolge erzielt. Dabei liegt es in der Natur der Sache, dass diese Arbeit für Außenstehende nicht zu sehen ist, denn es ist gerade unser Ziel, möglichst viele dieser Artikel rasch zu entdecken und zu löschen.

3. Hinweise unserer Mitglieder und Dritter:
Wir bitten jeden, der einen derartigen Artikel entdeckt, uns diesen über unser Kontaktformular unter dem Betreff „Unzulässige Angebote“ zu melden. Wir überprüfen Informationen, die uns auf diesem Weg erreichen, schnellstmöglich. So ist es jedem Mitglied möglich, uns aktiv bei der Umsetzung des Artenschutzes zu unterstützen.

Wir haben dem „Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU)“ und dem „Komitee gegen den Vogelmord e.V.“ mehrfach die Zusammenarbeit in dieser Angelegenheit angeboten und bereits Gespräche hierzu geführt. Die oben dargestellte Warnmitteilung ist zum Beispiel in Zusammenarbeit mit dem „Komitee gegen den Vogelmord e.V.“ entstanden. Leider haben sich beide Verbände trotzdem bisher noch nicht dazu entscheiden können, ihre öffentliche Kampagne gegen eBay einzustellen. Das bedauern wir insbesondere deswegen, weil wir hier das gleiche Ziel verfolgen.

Mit freundlichen Grüßen

eBay-Team

ag20030428

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Erwerb von gestohlenen Kunstobjekten ist nicht unbedingt strafbar

Hamburg (dpa/gms) - Im Internet ersteigerte Gegenstände müssen abgegeben werden, wenn sich herausstellt, dass sie gestohlen wurden. »Nach deutschem Recht kann ein Käufer grundsätzlich nicht Eigentümer werden, wenn der erworbene Gegenstand gestohlen wurde«, erklärte Rechtsanwalt Marco Hartmann-Rüppel, Spezialist für Internetauktionen in Hamburg, am 25. April in einem dpa/gms-Gespräch.

Im Internetauktionshaus eBay sind Medienberichten zufolge angeblich in den vergangenen Tagen gestohlene Kunstobjekte aus irakischen Museen aufgetaucht. Laut Hartmann-Rüppel machen sich Anbieter solcher Kunstobjekte in der Regel wegen Hehlerei strafbar. Der Käufer müsse die Gegenstände nur zurückgeben. »Wenn ich nicht weiß, dass etwas gestohlen ist, kann ich auch nicht strafrechtlich belangt werden«, erklärt er. Anders sehe es aus, wenn der Käufer vorsätzlich handle, oder die Hehlerei billigend in Kauf nehme. Das sei der Fall, wenn für den Käufer offensichtlich sein muss, dass er Diebesgut erwirbt. Dann ist schon das Bieten strafbar, so der Anwalt.

Handelt es sich um bedeutende Kunstgegenstände, hat der Käufer eine Nachforschungspflicht. »Wenn mir jemand einen van Gogh anbietet, muss ich fragen, woher er ihn hat«, erklärt Hartmann-Rüppel. Gleiches gelte für Kunstgegenstände aus dem Irak. Biete ein Händler bedeutende Objekte zu Spottpreisen an, sollte der Interessent stutzig werden. Letztendlich gelte vor Gericht die Unschuldsvermutung: »Dem Käufer muss nachgewiesen werden, dass er vorsätzlich Hehlerware gekauft hat«, erklärt der Anwalt. Dennoch warnt der Experte davor, derzeit Kunstgegenstände aus dem Irak zu ersteigern.

Entdeckt ein Bürger gestohlene Kunstgegenstände in Internetauktionen, ist er zwar nicht verpflichtet seinen Fund zu melden. »Als guter Weltbürger sollte er es aber tun«, so Hartmann-Rüppel.

Quelle: TLZ.de

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31. Mai 2003: eBay-Stammtisch in Wermelskirchen

Am 31. Mai findet in Wermelskirchen mal wieder ein eBay-Stammtisch statt. Weitere Infos dazu gibt es in diesem Thread. Leider hat eBay die dazugehörige Auktion sehr schnell gelöscht - inzwischen gibt es aber eine neue Auktion und dazu passend einen neuen Thread.

Infos zu den anderen eBay-Stammtischen gibt es hier.

ag20030427, 20030428

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Studie: Deutschland führt bei Online-Auktionen

Die deutschen Online-Auktionsteilnehmer sind in Europa mit Abstand die fleissigsten. Rund 58 Prozent derjenigen, die über das Web mitsteigern stammen laut einer Untersuchung von Forrester Research, Ansterdam, aus Deutschland. Dahinter folgen Frankreich, Großbritannien, Italien, die Niederlande, Schweden und Spanien. Auf Deutschland bezogen nahmen 18 Prozent der Onliner an Auktionen über eBay oder andere Plattformen teil. In Europa sind dies lediglich neun Prozent.

Geht es im allgemeinen um E-Commerce liegen die Deutschen hinter den Briten. Während auf der Insel 57 Prozent der Internet-Nutzer in den letzten drei Monaten über das Web eingekauft haben, liegt dieser Wert für Deutschland nur bei 53 Prozent.

Quelle: eMARKET

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eBay: Online-Verkauf von irakischen Kulturgütern unwahrscheinlich

Hamburg (dpa) - Das Internet-Auktionshaus eBay arbeitet bei der Fahndung nach geraubten Kunstschätzen aus dem Irak bereits auf internationaler Ebene mit den Behörden zusammen.

Allerdings sei es unwahrscheinlich, dass entsprechendes Diebesgut auf der Auktionsplattform angeboten werde, sagte Daphne Rauch, Sprecherin der eBay GmbH am Freitag auf Anfrage in Berlin. «Für so brisantes Diebesgut ist eBay ein viel zu öffentlicher Platz.»

Das «heute- journal» hatte am Donnerstagabend berichtet, dass erstmals Kunstschätze aus dem geplünderten irakischen Nationalmuseum bei eBay angeboten worden seien.

Das Internet-Auktionshaus prüfe regelmäßig stichprobenartig das umfangreiche Angebot, sagte Rauch. Auch nach Ereignissen wie dem 11. September oder dem Absturz der Raumfähre Columbia habe es vereinzelt dubiose Angebote für Trümmer- bzw. Gebäudeteile gegeben. «In konkreten Verdachtsfällen stellen wir Nachforschungen an, löschen den Artikel bei Bedarf und nehmen Kontakt zu Behörden wie Interpol oder dem FBI auf.»

Quelle: Goslarsche Zeitung

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eBay-E-Mails für T-Online-Adressen

Vor drei Tagen berichtete ich über Probleme bei über eBay an T-Online-Adressen versandte E-Mails. Anscheinend hat man dieses Problem heute bei eBay endlich auch bemerkt, behauptet aber, es wäre gelöst. Meine Tests ergaben, dass das nicht wahr ist.

eBay schreibt dazu am 25.04.03 um 12:15h in den Systemmiteilungen:

*** UPDATE SYSTEMSTATUS: EBAY-E-MAILS FÜR T-ONLINE-ADRESSEN ***

Liebe eBay-Mitglieder,

wenn Sie mit einer E-Mail-Adresse von t-online bei eBay angemeldet sind, konnte es vorkommen, dass die automatischen Benachrichtigungen, z.B. über das Ende eines Angebots oder andere E-Mails von eBay Sie nicht erreicht haben.

Das betraf alle vor allem gestern Nacht versendete eBay-E-Mails.

Seite heute Morgen um 9.30 Uhr kommen wieder alle eBay-E-Mails in t-online-Postfächern an.

Mit freundlichen Grüßen

eBay-Team

Anmerkung: Die Tippfehler stammen von eBay, nicht von mir...

ag20030425

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Patentklage gegen eBay

Bereits letztes Jahr im September wurde bekannt, dass sich eBay mit einer Millionenklage wegen angeblicher Patentverletzungen konfrontiert sieht. Nachdem keine Einigung erzielt werden konnte, hat nun der auf drei Wochen angesetzte Prozess begonnen, bei dem es für eBay um bis zu 100 Millionen Dollar gehen könnte. Der SPIEGEL schreibt dazu:

100-Millionen-Dollar-Feuerprobe vor Gericht

In den USA beginnt ein Prozess, der für das Auktionshaus eBay so peinlich wie kostspielig werden könnte: Ein früherer CIA-Anwalt behauptet, er halte die Patente für die eBay-Auktionstechnologie. Die Jury könnte das Unternehmen verurteilen, über 100 Millionen Dollar Schadenersatz zu zahlen.

Norfolk - Thomas G. Woolston, früher in Diensten des CIA und später Gründer des Unternehmens MercExchange, hat sich bisher unnachgiebig gezeigt. Seit er im September 2001 Klage gegen das Internet-Unternehmen aus San Jose eingereicht hat, wies Woolston alle Initiativen für eine gütliche Einigung zurück. Nun beginnt in Norfolk, Virginia, der Prozess, bei dem es um die Grundlagen des eBay-Erfolgs geht: Die Programme, die der Auktionswebsite zugrunde liegen.

Nachdem am Mittwoch die Geschworenen ausgewählt wurden, sollen am Donnerstag die gegnerischen Anwälte erstmals ihre Argumente vorbringen. Nach US-Medienberichten wird das Verfahren vermutlich rund drei Wochen dauern. Der Bezirksrichter Jerome Friedman, der das Urteil fällen wird, hatte sich bereits nach den ersten Anhörungen frustriert darüber geäußert, dass beide Seiten keinerlei Willen gezeigt hätten, aufeinander zuzugehen. Der Streit sei einer der bittersten, den er in den 20 Jahren seiner Richtertätigkeit erlebt habe.

Woolston wirft eBay vor, ohne Genehmigung und Bezahlung zwei Prozeduren für Internet-Auktionen zu benutzen, die er bereits 1995 patentiert habe. Die Patente betreffen den Vorgang, bei dem im Internet Gebote abgegeben werden, deren Verbindlichkeit durch Angabe einer Kreditkartennummer abgesichert wird. eBay bestreitet die Vorwürfe und argumentiert, die Patente seien ohnehin wertlos, da viele ähnliche Technologien zur selben Zeit auch von anderen Entwicklern patentiert worden seien.

Falls die Jury zu Gunsten Woolstons entscheidet, muss als nächstes ermittelt werden, welche Verluste MercExchange durch den angeblichen Patentmissbrauch entstanden sind. Nach Ansicht von US-Rechtsexperten könnte eBay dann zur Zahlung einer Schadenersatzsumme verurteilt werden, die die Verluste um das Dreifache übersteigt. Die Nachrichtenagentur AP zitiert einen Experten für Patentrecht, der glaubt, auf eBay könne eine Rechnung von mehr als hundert Millionen Dollar zukommen. Das entspräche in etwa dem Gewinn, den das Auktionshaus im vergangenen Quartal verbucht hat.

Weitere Berichte:
COMPUTERWOCHE e-Market
futureZone
intern.de
manager-magazin.de

ag20030425

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Karrieresprungbrett eBay

Wer bietet mehr?

Von Jochen A. Siegle

Beim Internet-Auktionshaus eBay jagen Studenten nicht bloß nach Schnäppchen. Manche machen dort auch als Kleinunternehmer Karriere.

Der virtuelle Hammer fällt um 20.53 Uhr. Artikelnummer 3009386022. "Daten- und Videoprojektor, Modell Eiki LC-X1. 769 Stunden Laufzeit. Guter optischer Zustand, leichte Gebrauchsspuren." Den Zuschlag bekommt "0815matthias" für 2029 Euro. Zuzüglich 35 Euro Versandkosten. "Super, hat alles bestens geklappt", freut sich der Höchstbietende wenige Tage später in der Auktionsbewertung.

Auch Peter Clemen, 22, ist glücklich über diese Versteigerung, hat er doch mal wieder ein Elektronikschnäppchen unters Online-Volk gebracht. Denn Clemen ist ein eBay-Unternehmer. Vergangenen Sommer war er noch Informatikstudent an der Uni Frankfurt. Jetzt handelt er im Netz mit Hightech-Unterhaltungselektronik - mit "Gebraucht-, Demo-, Auslauf-, aber auch Neugeräten aus dem Bereich der Großbildtechnik", wie das in der Eigenwerbung seiner Firma Homecinemax heißt. Dazu gehören beispielsweise "Beamer" wie der Eiki, die PC-Bilder oder DVDs an die Wand projizieren. Im Sortiment hat Clemen auch Breitformatfernseher, Laptops und Heimkino-Zubehör wie Ersatzlampen, Kabel oder Stecker.

"Das Geschäft läuft blendend", sagt der Hesse. "Ich komme den Aufträgen kaum noch hinterher und habe daher einfach keine Zeit mehr zu studieren." Inzwischen macht er eine Million Euro Jahresumsatz, beschäftigt drei Mitarbeiter und überblickt von seinem 280 Quadratmeter großen Büro im Frankfurter Ostend das Mainufer auf der einen Seite, auf der anderen die Skyline der Bankenmetropole. Im Lager hält er Ware im Wert von bis zu 200.000 Euro versandbereit.

"Ganz heiß auf so ein Ding"

Dabei ist es gerade mal ein gutes Jahr her, dass der Ex-Student Online-Versteigerungen für sich entdeckte. Im Januar 2002 hatte Clemen bei einem Bekannten erstmals einen Videoprojektor gesehen und war "gleich ganz heiß auf so ein Ding". Bei eBay wurde er fündig und ersteigerte in seiner ersten Auktion einen gebrauchten Beamer, den er nur wenig später wieder dort losschlagen sollte - mit Gewinn. Die Idee für den Handel war geboren.

Tausende Fans des Online-Handels in Europa und den USA haben wie der Jung-Entrepeneur ihr Hobby zum Beruf gemacht. Darunter sind auch immer mehr Studenten, sagt Chris Donlay, Sprecher der eBay-Zentrale in Kalifornien. Schätzungen zufolge bestreiten in den USA schon über 100.000 Auktionsfreunde ihren Lebensunterhalt über Online-Versteigerungen. In Deutschland rechnet man mit über 1000 Profi-"eBaylern" - Tendenz rasant steigend.

Die Mutter aller Internet-Auktionen hat den Boom kräftigt gefördert: Seit einiger Zeit veranstaltet eBay regelmäßig eintägige Seminare in Metropolen auf der ganzen Welt. Die "eBay University" soll in die Geheimnisse erfolgreicher Versteigerungsgeschäfte einweihen.

Mit weltweit fast 62 Millionen registrierten Nutzern ist eBay inzwischen die Nummer eins der Branche. Über sechs Millionen Fans der elektronischen Handels-"Bucht" sitzen allein in Deutschland, wo via eBay Waren im Wert von über einer Milliarde Euro pro Jahr umgeschlagen werden. Mindestens jeder achte Besucher der Homepage soll Studien zufolge ein Student sein. Das ist kaum verwunderlich, denn das 1995 als Online-Flohmarkt für Sammler gestartete Unternehmen ist ein Discountparadies. Toaster, Gebrauchtwagen, CDs, Gitarren, Wasserbetten, PCs, Katzenklos, Fernseher, Brillen, Küchenutensilien, Fahrräder oder Markenklamotten, es gibt schlicht nichts, was es nicht bei eBay gibt. Der amerikanische Kunststudent John Freyer aus Iowa verhökerte sogar sein ganzes Leben online, inklusive Kühlschrankinhalt, Zahnprothese und abgeschnittenen Koteletten, und schrieb auch noch ein Buch über diese unorthodoxe A(u)ktions-Performance.

Verrückte Sachen

Doch selbstredend findet sich auch zweckmäßigeres Studienmaterial bei eBay: Allein in der Bücherkategorie "Studium & Wissen" stehen 18.000 Titel. Wer clever und zudem kreativ ist, kann sich auch ein Zubrot verdienen. "Die Möglichkeiten sind praktisch ebenso unbegrenzt wie die Ausstellungsfläche", sagt Donlay. "Und das lässt viel Spielraum, um mit Geschäftsideen zu experimentieren - auch ohne Diplom." Damit meint er insbesondere auch die Entwicklung eigener Produkte, für die es im Offline-Handel schwierig sein kann, Vertriebspartner zu finden. "Es gibt da die verrücktesten Sachen", weiß Donlay. In den USA vermisste etwa eine junge Frau im Handel vernünftige Reisepflegesets für Zahnspangen. Kurzerhand machte sie sich daran, aus Drogerien verschiedene Utensilien zusammenzukaufen und in kleinen Päckchen bei eBay anzubieten. Laut Donlay macht sie ganz gute Geschäfte.

Einem ehemaligen Politikstudenten aus Marburg bescherte seine Sammelleidenschaft einen einträglichen Nebenverdienst - so einträglich inzwischen, dass der eBay-Händler aus Angst vor der Steuerfahndung ungenannt bleiben möchte. Vor vier Jahren entdeckte der Student seine alte Märklin-Eisenbahn auf dem Speicher und versuchte, diese in Stand zu setzen. "Als ich bei eBay nach Teilen suchte, packte mich regelrecht das Fieber", sagt er. Das neue alte Hobby sollte sich allerdings bald als teurer Spaß entpuppen. Das brachte ihn auf die Idee, komplette Anlagen über den Netz-Marktplatz zusammenzukaufen, zu filetieren und in Einzelteilen zu versteigern, um so mit der Besessenheit anderer Bieter Kasse zu machen.

Nachschub beschafft sich der Eisenbahn-Experte auch aus der Offline-Welt über Kleinanzeigenmärkte. "So luchse ich Unbedarften ihren Schatz aus der Jugend für 'nen Appel und ein Ei ab", grinst er. Inzwischen hat er über 700 Auktionen hinter sich und nimmt in einem guten Monat über 1000 Euro ein. Damit finanziert er derzeit sein Aufbaustudium, das er auf Grund erfolgloser Jobsuche nach dem Examen begann.

Verramschte Einzelteile

Aus der drohenden Not der Joblosigkeit versucht auch der Politik- und Pädagogikstudent Jürgen Scheiwein bei eBay sein Glück. "Ich würde nach dem Studium gern was im E-Learning-Bereich machen", sagt Scheiwein, der gerade seine Magisterprüfungen an der Uni Stuttgart schreibt. "Da es derzeit aber nicht gut aussieht, muss man eben kreativ sein, um sich über Wasser zu halten."

Vor einigen Monaten hat Scheiwein, der nebenbei an Computern herumschraubt, einen Markt für ausrangierte Rechner bei eBay entdeckt und damit begonnen, in der Küche seiner kleinen Dachwohnung PCs zu zerlegen und in Einzelteilen wieder mit Profit über die Webbörse zu verramschen. Nun denkt er daran, sich damit nach Studienabschluss selbständig zu machen.

Unter ähnlich beengten räumlichen Verhältnissen wie Scheiwein hat nicht nur Clemen vor einem Jahr seine eBay-Karriere gestartet, sondern einst ja auch der Informatiker Pierre Omidyar im kalifornischen San José die Web-Company gegründet - so will es zumindest die offizielle eBay-Legende. Omidyar ist inzwischen Multi-Millionär. Den amerikanischen Traum träumt auch der deutsche Homecinemax-Gründer. So reich wie sein Vorbild Omidyar will Clemen auch werden - spätestens mit Dreißig.

Quelle: UniSPIEGEL

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Handeln – ohne zu versteuern

Internet-Auktionshäuser im Visier der Finanzämter

Der Fall des 22-jährigen Münchner Gärtners Thomas Vogel, der beim Online-Auktionshaus Ebay plötzlich Waren im Wert von 1,4 Millionen Euro gekauft haben soll (SZ berichtete), hat auf die Gefahren des Internet-Handels aufmerksam gemacht. Doch das Risiko besteht nicht nur darin, von Betrügern hereingelegt zu werden, wie es Vogel behauptet – wer regelmäßig bei Ebay Waren kauft und verkauft, könnte auch bald Ärger mit dem Finanzamt bekommen.

Denn schnell ist die Grenze erreicht, hinter der die Steuerbehörde gewerbliches Handeln vermutet: „Selbstständig, beständig und mit Gewinnerzielungsabsicht – das sind die Kriterien“, sagt Hans Schüller, der Pressesprecher der Oberfinanzdirektion München. „Es gibt Leute, die räumen einmal ihren Speicher leer, verkaufen das Zeug bei Ebay, und dann ist’s wieder gut. Aber wenn so etwas den Rahmen dessen verlässt, was wir private Vermögensverwaltung nennen, dann wird es auch steuerlich relevant.“

Sechs Millionen Deutsche haben www.ebay.de in ihrer Bookmark-Liste stehen; geschätzte 1000 davon sind offiziell als Gewerbetreibende angemeldet, als „Profi-Ebayler“. Doch natürlich ahnt auch Hans Schüller: „Da wird es schon eine Dunkelziffer geben.“ Die Finanzämter jedenfalls sind dazu übergegangen, die Internet-Auktionshäuser genau zu beobachten – und wenn da jemand häufiger auftaucht und mehr verkauft als nur das geerbte Service von Tante Gerda, dann muss Ebay auch Auskunft geben, wer sich denn versteckt hält hinter den meist phantasievoll gewählten Spitznamen im Netz. Und wenn die Steuerbehörde dann zu der Einschätzung gelangt, das übersteige das Maß privaten Handeltreibens – dann können Umsatz- und Gewerbesteuer auch rückwirkend fällig werden.

Aber auch bei einzelnen Kauf-Vorgängen kann die Steuer zuschlagen – durch ein Gesetz nämlich, das eigentlich auf den Handel mit Aktien zielt: „Spekulationsgewinne können jedoch auch bei solchen Auktionen anfallen“, sagt der Münchner Steuerberater Karl Spitzenberger. Das trifft vor allem solche Ebayler, die dort Waren zum Zweck des Weiterverkaufs ersteigern. Wer dabei innerhalb eines Jahres mehr als 510 Euro verdient – der ist als Spekulant steuerpflichtig.

Möglichkeiten, diese Steuern zu umgehen, sieht Steuerberater Spitzenberger kaum: „Man könnte höchstens andere Sachen mit Verlust verkaufen und diesen Verlust dann mit dem Gewinn verrechnen.“ Keine Möglichkeit, das Finanzamt auszutricksen, gibt es bei größeren Transaktionen wie zum Beispiel Grundstücksversteigerungen – denn die müssen sowieso von einem Notar verbrieft werden, und der Notar ist zur Meldung an die Steuerbehörde verpflichtet.

Allerdings: „Das Ganze ist eine sehr theoretische Vorschrift“, sagt Karl Spitzenberger. Zu ihm jedenfalls sei noch nie ein Mandant gekommen und habe verlangt, seine Ebay-Einkünfte versteuern zu wollen.

Quelle: SZ

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Schlampt eBay beim Datenschutz?

Gegen die Online-Auktionsplattform eBay ist in den USA Beschwerde erhoben worden. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, man hätte die Datenschutzrichtlinien (Privacy policies) gegenüber Kunden nicht gewahrt. Die Beschwerde legten Konsumerschutz-Interessensgruppierungen bei der US-amerikanischen Wettbewerbsbehörde Federal Trade Commission (FTC) ein.

Die Konsumer-Interessensvertretung Junkbusters wirft eBay vor, es missinformiere Kunden, die auf der Webseite des Auktionators Geschäfte treiben. Die so genannten Privacy Policies, also die Informationen darüber, wie eBay mit den Daten seiner Kunden umgeht, veröffentliche das Unternehmen in zwei Fassungen, die sich deutlich von einander unterscheiden würden: In einer Zusammenfassung seiner Datenschutzpolitik schreibe eBay, man gebe Kundendaten nur weiter, wenn dies "absolut notwendig" sei. Demgegenüber veröffentliche eBay aber auch noch eine ausführliche Version. Darin mache der Online-Versteigerer deutlich, dass er Daten nach seinem eigenen Gutdünken weitergebe, ohne seine Kunden hierüber vorher zu informieren. Dies sei, so Junkbuster-President Jason Catlett, eine grobe Irreführung der eBay-Kunden. Noch schwerer wiegen die Vorwürfe Catletts, die von eBay gesammelten personenbezogenen und Finanz-Kundendaten würden auf der eBay-Website einem "substanziellen" Risiko unterliegen. Dies gelte, obwohl diverse Bemühungen existierten, diese Informationen zu schützen.

eBay-Sprecher Kevin Pursglove verwahrte sich gegen die Anschuldigungen und bestritt, sein Unternehmen würde Kunden mit seinen Privacy Policies in die Irre führen. "Es gibt keine Irreführung. Die einzige irrige Information ist die, dass es zwei Privacy Policies gibt." eBay veröffentliche ein Dokument zu seiner Datenschutzpolitik mit einer Zusammenfassung. Zudem gebe es zu dieser Thematik noch eine Fragen-und-Antwort-Sektion.

ag20030423

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29 Mrd. Dollar war eBay zuletzt im März 2000 wert

Das Internetauktionshaus hat mittlerweile wieder einen etwas größeren Börsenwert als auf dem Höhepunkt der TMT-Blase - denn der Aktienumlauf von eBay ist seit dem ersten Quartal 2000 um 32 Prozent gestiegen. Jenen, die sich der damaligen Ekstase nicht mehr entsinnen können, hilft vielleicht der Hinweis auf die Sprünge, dass eBay seinerzeit gerade 18 Prozent des heutigen Umsatzes erzielte.

Aber nicht, dass die Anleger nunmehr vernünftig geworden wären. Abzüglich der Nettoguthaben von 2,2 Mrd. $ kostet das Unternehmen gut 27 Mrd. $, bei einem laufenden Jahresumsatz von etwa 2,1 Mrd. $. Bei der Vorlage der Q4-Zahlen konnte man noch auf ein positives Momentum hinsichtlich der Gewinnschätzungen hoffen und war mit der schon damals völlig überbewerteten Aktie einigermaßen auf der sicheren Seite. Aber seit Ende 2002 hat der Titel fast um zwei Fünftel zugelegt, und auch der Aktienumlauf ist um gut 1,6 Prozent gestiegen.

Es stimmt natürlich: Die Firma wächst, dass es eine Pracht ist. Selbst ohne die 2002 übernommene Paypal hätte eBay im ersten Quartal um 56 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugelegt. Die ohnehin explodierenden 2004er Umsatzschätzungen werden daher vermutlich weiter von derzeit 2,7 in Richtung 3 Mrd. $ angehoben werden. Und da die Plattform steht, wird die Rentabilität prinzipiell mit jedem Dollar ungehemmt zunehmen, mit dem der Umsatz steigt. Dass eBay in den kommenden Quartalen etwas mehr für die Produktentwicklung und das Marketing ausgeben wird und so die Marge belastet, tut dem Argument keinen Abbruch.

Nur steigert die Hauptzielgruppe längst, weshalb die Firma nicht ewig derart wachsen wird. Und auch die jetzt schon ungeheuren freien Mittelzuflüsse, auf die eBay zu Recht verweist, relativieren sich bei näherem Hinschauen. Im ersten Quartal hat die Firma bei einem Nettogewinn von 104 Mio. $ einen freien Cash von 146,1 Mio. $ berichtet. Aber dazu haben alleine Steuerrückerstattungen von 41,34 Mio. $ auf Grund ausgeübter Mitarbeiteroptionen beigetragen.

Um wie viel das Nettoergebnis niedriger ausgefallen wäre, wenn Optionen als Gehalt ausgezahlt worden wären, wissen wir noch nicht. Aber 2002 hätte die Firma in diesem Fall statt 250 nur 63 Mio. $ verdient. Das auf das erste Quartal 2003 übertragen, und der Glanz des freien Cashs ist dahin. Die Wall Street interessiert das natürlich mitnichten - und so kann man mit der Aktie vielleicht noch ein bisschen spielen. Langfristige Anleger indes sollten lieber zweimal überlegen.

Quelle: Financial Times Deutschland

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eBay bleibt in Silicon Valley

Gemäß einer Pressemeldung wird das Internet-Aktionshaus eBay Inc. seinen Hauptsitz in Silicon Valley offenbar nicht aufgeben.

So schreibt die San Jose Mercury News, dass eBay seine Präsenz in San Jose demnächst durch den Kauf eines Grundstückes inclusive fünf Bürogebäude von Novell Inc. sogar festigen werde, nachdem die Hauptzentrale in West San Jose mittlerweile aus allen Nähten zu platzen drohe. Insbesondere Stadtfunktionäre hätten diesen Deal vorangetrieben, um für den Verbleib von eBay in der Stadt zu kämpfen.

Spekulationen über die Aufgabe der Hauptzentrale in San Jose kursieren bereits seit vergangenem Herbst, als eBay erklärte, man wolle alle Optionen für einen Umzug prüfen – auch den Umzug aus dem Silicon Valley.

ag20030423

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SZ: eBay-Kunde um 1,4 Millionen Euro betrogen

Heute steht in der Süddeutschen Zeitung der folgende Bericht:

Ebay-Kunde um 1,4 Millionen Euro betrogen

Unbekannte knacken offenbar Password und ersteigern Flugzeug und Grundstück – die Polizei ermittelt

Von Christian Rost

Seit zehn Jahren steigt die Zahl der bei der Münchner Polizei gemeldeten Betrügereien kontinuierlich von 10500 auf mehr als 13500 Fälle im vorigen Jahr. Immer häufiger spielt hier das Internet eine Rolle. Ein drastischer Fall ist am Sonntag angezeigt worden: Kriminelle bescherten einem 22 Jahre alten Gärtner, der Nutzer des weltgrößten Internet-Auktionshauses ist, eine Rechnung über 1,4 Millionen Euro.

Das Auktionshaus wirbt mit dem Satz: „Ebay wurde im Glauben an die Ehrlichkeit und Vertrauenswürdigkeit unserer Mitglieder gegründet.“ Der Gärtner Thomas Vogel aus dem Westend war bis zum Wochenende eines dieser Mitglieder. Für seine Freundin hatte er mal einen Hundekorb ersteigert, sein teuerster Deal bislang: ein Mofa, das er für 150 Euro versteigerte, „wie vieles andere, was im Keller herumliegt“. Am Sonntag nun wollte er die aktuellen Angebote im größten Online-Marktplatz der Welt sichten. Das Password allerdings ließ ihn nicht gewähren. Denn auf seinem Auktionskonto hatte sich ein Soll von 1,4 Millionen Euro angehäuft. 39 Artikel waren von Unbekannten in seinem Namen bestellt worden.

Alleine Ebay Deutschland bietet, wie es heißt, „zu jedem Zeitpunkt Zugriff auf mehr als eine Million Artikel“; weltweit handelt es sich um zirka zehn Millionen, die auf den Seiten des US-amerikanischen Unternehmens ver- oder ersteigert werden. Erstaunlich, was sich da so alles im Angebot befindet. Auf Thomas Vogels Rechnung zum Beispiel ist ein Mercedes Benz gekauft worden, ein Ultraleicht-Flugzeug, ein Warhol-Bild, ein Gartenhaus, ein Hubwagen sowie ein externer Herzschrittmacher. Besonders zu Buche schlug ein 30000 Quadratmeter großes Grundstück bei Leipzig, das alleine 1,2 Millionen Euro kostete.

Freuen konnte sich über die neuen Besitztümer der 22-Jährige freilich nicht besonders. „Mein Leben lang kann ich nicht so viel arbeiten, um das alles zu bezahlen.“ Überhaupt: Was solle er mit einem Leichtflugzeug, „dafür habe ich nicht mal einen Flugschein“. Vogel blieb nur der Weg zur Polizei. Bei der Inspektion 33 in Laim erstattete er am Sonntag gegen 13 Uhr Anzeige. Der zuständige Beamte habe sich zunächst „totgelacht“, beim Blick auf die Rechnung sei ihm das jedoch schnell vergangenen.

Nun ermittelt das Dezernat für Wirtschaftsdelikte, das auch für Computerkriminalität zuständig ist. Die zentrale Frage lautet: Wie ist so etwas möglich? Vogel vermutet „Hacker“ hinter dem Betrug, die sich seine persönlichen Ebay-Daten verschafft haben. Der Gärtner kann sich allerdings nicht erklären, wie jemand seinen zehnstelligen Code geknackt haben könnte. Sein Computer sei während der Käufe ausgeschaltet gewesen.

Ebay – die Gemeinschaft kontrolliert sich selbst durch Mitglieder, die „Nachbarschafts-Kontroll“-Gruppen bilden, um Missbrauch vorzubeugen – hat das Schlimmste für den 22-jährigen Münchner verhindert. Das Auktionshaus informierte die Verkäufer, dass nicht Vogel der eigentliche Interessent gewesen sei. Auf den jungen Mann scheinen dennoch ein paar erhebliche Probleme zuzukommen: Der Versteigerer des 39999 Euro teuren Leichtflugzeuges hat bereits eine Schadenersatzklage angekündigt.

Ebay selbst war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Auf der Internetseite ist zwar von einer „offenen und ehrlichen Kommunikation zwischen Mitgliedern und dem Unternehmen“ die Rede, für den Unternehmenssitz in Deutschland gibt es aber nicht einmal eine Telefonnummer. Und bei der Europa- Zentrale in der Schweiz läuft ein Endlosband: „Bitte schicken Sie eine E-Mail. “

Der Bericht enthält einige sachliche Fehler und darf deshalb nicht unkommentiert stehenbleiben...

Schon die Überschrift ist falsch: Hier ist niemand betrogen worden und schonmal gar nicht um 1,4 Millionen Euro, da weder der Inhaber des gehackten (?) eBay-Accounts, noch eBay, noch die betroffenen Verkäufer einen Schaden in dieser Höhe haben.

Natürlich hat das angebliche Betrugsopfer auch nicht eine Rechnung über 1,4 Millionen bekommen, sondern allenfalls einige Zahlungsaufforderungen von verschiedenen vermeintlichen Vertragspartnern. eBay stellt nur Rechnungen für die Verkäufer aus und hier gibt es kein Auktionskonto mit einem Soll von 1,4 Millionen Euro...

Bei den angeblich ersteigerten Artikeln soll vor allem ein Leipziger Grundstück für 1,2 Millionen Euro sein - völliger Blödsinn, denn über eBay.de können keine Grundstücke verkauft werden.

Dann ist in dem Artikel von den "neuen Besitztümern" des Opfers die Rede - auch Quatsch, denn keiner der Artikel ging in seinen Besitz oder gar sein Eigentum über.

Von den im Artikel angesprochenen "Nachbarschafts-Kontroll-Gruppen" habe ich noch nie gehört und wüsste auch gar nicht, wie die auf Gebote eines Mitglieds aufmerksam werden sollten: Man kann nur sehen, was jemand anbietet, nicht was er kauft...

Im Artikel wird behauptet, auf den Accountinhaber käme erheblicher Ärger zu, weil einer der Verkäufer ihn auf Schadensersatz verklage - auch das ist Unsinn, denn der Verkäufer müsste dann den (unmöglichen) Nachweis erbringen, dass der Accountinhaber die Gebote selber abgegeben hätte.

Absolut richtig und bei fast jedem eBay-Bericht passend ist dagegen der Satz: "Ebay selbst war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen."...

ag20030423
Weitere Infos: Heise News-Ticker

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eBays neue Rekordumsätze und -Gewinne

eBay hat abermals die Erwartungen der Analysten im abgelaufenen Quartal geschlagen und erneut seine Prognosen für das Gesamtjahr angehoben.
Das Unternehmen legte einen Gewinn in Höhe von 104,2 Mio. Dollar oder 32 Cents je Aktie vor nach 47,58 Mio. Dollar oder 17 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Exklusive Sonderabschreibungen lag der Gewinn sogar bei 116,2 Mio. Dollar oder 36 Cents je Aktie und damit um 5 Cents über den Erwartungen der Analysten.

Die Quartalsumsätze stiegen um knapp 100 Prozent auf 476,5 Mio. Dollar nach 245,1 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum. Analysten rechneten mit einem Wert von 457 Mio. Dollar.

Im Gesamtjahr 2003 erwartet eBay nun einen Umsatz von 2,05 Mrd. Dollar. Dies liegt rund 150 Mio. Dollar über den bisherigen Prognosen. Der Gewinn je Aktie soll bei 1,42 Dollar liegen und damit etwa 14 Cents über den Erwartungen.

In meinen Augen wäre es eher eine Überraschung gewesen, wenn die Analysten einmal nicht von neuen Rekordgewinnen überrascht worden wären...

Umsatz- und Gewinnentwicklung bei eBay in US-Dollar

QuartalUmsatzGewinn
3/00113,4 Mio.19,1 Mio.
4/00134 Mio.23,9 Mio.
1/01154,1 Mio.30,6 Mio.
2/01180,9 Mio.24,6 Mio.
3/01194 Mio.34,9 Mio.
4/01219,4 Mio..25,9 Mio.
1/02245 Mio.47,6 Mio.
2/02266 Mio.54,3 Mio.
3/02288,8 Mio.61 Mio.
4/02413,9 Mio.87 Mio.
1/03476,5 Mio.104,2 Mio.

ag20030423
Weitere Infos:
finanzen.net
futureZone

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T-Online-Mailadressen über eBay nicht erreichbar

Schon seit einigen Tagen können (alle?) T-Online-Kunden nicht über das eBay-Mailsystem erreicht werden: Das gilt zumindest für die über eBay verschickten "Fragen an Verkäufer".

Schickt man über eBay eine solche "Frage an den Verkäufer", so bekommt man nach vier Stunden vom eBay-Mailserver eine Rückmeldung wie diese:

Von: Mail Delivery Subsystem [MAILER-DAEMON@ebay.com]
Gesendet: Montag, 21. April 2003 06:11
An: axel@gronen.de
Betreff: Warning: could not send message for past 4 hours

**********************************************
** THIS IS A WARNING MESSAGE ONLY **
** YOU DO NOT NEED TO RESEND YOUR MESSAGE **
**********************************************

The original message was received at Sun, 20 Apr 2003 13:48:37 -0700 from mxpool03.ebay.com [66.135.197.9]

----- Transcript of session follows -----
hans.muster@t-online.de... Deferred: Connection reset by mailin07.sul.t-online.de.
Warning: message still undelivered after 4 hours
Will keep trying until message is 5 days old

Ich habe dieses Phänomen bei einem runden Dutzend eBay-Verkäufern erlebt, die alle eines gemeinsam haben: Sie haben ihre Postfächer @t-online.de. Stellt übrigens ein solcher Verkäufer über das eBay-System einem anderen Verkäufer eine Frage, so bekommt er auch keine Kopie seiner Mail (siehe diesen Thread).

ag20030422

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Auktionszahlen im April 2003

Nach Angaben von asearch liegt eBay.de im April 2003 mit etwa 3,56 Millionen Auktionen weiter deutlich vor Hood mit rund 740.000 Auktionen und Echtwahr mit ca. 543.000 gleichzeitigen Auktionen.

Wie sehr man sich auf diese Zahlen verlassen kann, ist unklar: Offenbar beruhen die auch auf Angaben der einzelnen Auktionshäuser. Insbesondere bei den Zahlen von Hood wird immer wieder der Verdacht geäußert, die seien geschönt...

ag20030422

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Ausblick: Quartalszahlen bei eBay

Am morgigen Dienstag nach US-Börsenschluss wird das amerikanische Internetunternehmen eBay, das das weltweit größte Online-Auktionshaus betreibt, die Zahlen für das vergangene Quartal melden.

Analysten erwarten einen Gewinn von 31 Cents je Aktie. Dies wäre nahezu eine Verdopplung des Vorjahreswertes von 18 Cents je Aktie. Beim Umsatz rechnen Analysten mit einem Anstieg von 86 Prozent auf 457 Mio. Dollar.

In der Vergangenheit konnte eBay die Erwartungen der Analysten meist deutlich übertreffen. Auch morgen könnte der Gewinn je Aktie wieder über den Schätzungen der Analysten liegen. Wichtig wird allerdings auch der Ausblick auf die kommenden Quartale sein, denn einige Experten sind skeptisch, dass eBay das rasante Wachstum der Vergangenheit beibehalten können wird.

Mit einer Marktkapitalisierung von über 28 Mrd. Dollar ist eBay eines der wertvollsten Internet-Unternehmen der Welt. Die Aktie notiert außerdem in der Nähe des All-Time Highs, das bei etwas über 100 Dollar lag. Aktuell liegt der Kurs bei 90 Dollar.

Quelle: finanzen.net

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Viren in eBay-Auktionen

Achtung: Wer mit einem Windowsrechner eBay-Auktionen anschaut, der kann sich mit Viren infizieren, wenn er keinen aktuellen Virenscanner installiert hat!

Erstaunlicherweise scheint eBay die eingestellten Auktionen nicht daraufhin zu untersuchen, ob dort Viren enthalten sind. Es gibt neben den Mailviren bereits seit einiger Zeit auch Viren, die einen Rechner bereits beim Anschauen von Webseiten infizieren können.

So infiziert man sich bei den eBay-Auktionen Nr. 3400591463, 3402128910 und 3402999731 des Users alissa0324 mit dem Virus VBS/Redlof-A, wenn man sie mit einem ungeschützten Windowsrechner anschaut. Auf die Angabe direkter Links habe ich hier deshalb aus Sicherheitsgründen verzichtet...

Sophos, ein Hersteller von Antivirensoftware, schreibt dazu:

VBS/Redlof-A infiziert HTM-, HTML-, ASP-, PHP-. JSP-, HTT- und VBS-Dateien, indem ein VBScript angehängt wird, welches wiederum eine verschlüsselte Kopie des Virencodes enthält.

Der Virus nutzt die Schwachstelle von Microsoft VM Active X-Komponenten aus, indem der Virus aktiviert wird, sobald ein infiziertes HTML-Dokument auf einer Remote-Website aufgerufen wird.

Jedem Windows-Benutzer kann man daher nur dringend empfehlen, eBay.de nur mit einem installierten Virenscanner anzusurfen. Ich habe dabei gute Erfahrungen mit AntiVir gemacht: Das Programm ist für den privaten Gebrauch kostenlos und erkennt u.a. auch den obigen Virus.

ag20030420

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eBay-Stammtische

Viele eBayer verspüren das Bedürfnis, die Bekannten aus den verschiedenen Foren auch mal persönlich kennenzulernen. Es haben sich daher verschiedene Stammtische gebildet - wobei "Stammtisch" eine irreführende Bezeichnung ist, denn überall sind neue Gesichter jederzeit willkommen.

Bei den ersten solcher Treffen fanden sich hauptsächlich Leute aus NRW zusammen, die sich bisher fünf Mal getroffen haben: Am 05.08.02 in Wermelskirchen, am 20.09.02 in Bad Steben, am 15.11.02 wieder in Wermelskirchen, am 31.01.03 in Köln und zuletzt am 12.04.03 in Düsseldorf. Links zu den Bildern und weitere Infos gibt es hier: *toffi-fee*.

Inzwischen gibt es aber noch weitere Stammtische:

Stammtisch Nord:
Der findet erstmals am 26.07.03 in Hamburg statt. Weitere Infos gibt es auf der Homepage.

Stammtisch Berlin:
Der soll erstmals am 17.05.03 stattfinden. Weitere Infos gibt es in diesem Thread.

Stammtisch Süd:
Das erste Treffen war am 29.03.03 in Gingen, das nächste ist für den 17.05.03 ebenfalls in Gingen geplant. Es gibt eine eigene Homepage.

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eBay widerspricht Vorwürfen von Artenschützern

Das Internet-Auktionshaus eBay, aktuelles Ziel einer E-Mail-Kampagne des Naturschutzbundes NABU, will illegale Angebote auf seinen Marktplatz-Seiten nicht ignorieren. In einer Erklärung gegenüber heise online weist eBay die NABU-Vorwürfe, das Unternehmen ignoriere Gesetze zum Artenschutz, ausdrücklich zurück.

eBay-Sprecher Joachim Güntert verwies auf die einschlägigen Regeln des Auktionators, die lebende Tiere grundsätzlich und Tierartikel, soweit sie unter das Artenschutzgesetz oder das Washingtoner Artenschutzabkommen fallen, vom Handel über eBay ausschließen, nachzulesen inmitten der umfangreichen Detailbestimmungen des Marktportals. eBay habe "großes Interesse daran, dass keine verbotenen Artikel auf dem online-Marktplatz angeboten werden" und nehme Hinweise auf fragwürdige Angebote unter einer eigens dafür eingerichteten E-Mail-Adresse entgegen. Im Falle von Tier-Offerten beschäftige man sogar eine Expertengruppe, die unrechtmäßige Angebote bei Bedarf lösche, außerdem erstatte man den verhinderten Verkäufern womöglich angefallene Gebühren zurück. Unabhängig davon sei es "jedem Hinweisgeber freigestellt, weitere rechtlichen Schritte gegen den Anbieter einzuleiten".

Schon auf frühere NABU-Vorwürfe hatte Güntert geantwortet, eBay sei bei angesichts rund einer Million täglich aufgenommener Angebote auf Hinweise durch Portalbesucher angewiesen. Wie wenig wirksam diese öffentliche Kontrolle ausfällt, hatte die Initiative Komitee gegen den Vogelmord aufgezeigt, als sie in einemMonat 1641 eBay-Auktionen mit einem Gesamtumsatz von 94 871 Euro dokumentierte.

Güntert erklärt in seinem aktuellen Statement ausdrücklich: "Der NABU und eBay verfolgen das gleiche Ziel." weist den Vorwurf zurück, auf entsprechende Gesprächsangebote nicht eingegangen zu sein. Ebay habe sogar "selbst proaktiv das Gespräch mit dem NABU gesucht", aber keine Antwort erhalten. Wer also bei wem keine offenen Ohren fand, bleibt unklar. Die Misere, dass Häute und andere Materialien aus den Kadavern ausrottungsbedrohter Tiere auch bei eBay gehandelt werden, erscheint jedoch weiterhin unbestritten.

Quelle: Heise News-Ticker

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BayWotch v2.0 online

Elmar Denkmann, der Autor unserer Tools eBay-Kostenrechner und PreisHai, hat soeben die Version 2 seines Programms BayWotch veröffentlicht.

Er schreibt dazu:

Ab sofort startet der öffentliche Betatest von BayWotch v2.0. Nach mehr als 6 Monaten intensiver Entwicklungszeit und 4 Wochen internem Betatest einer 20-köpfigen Profi-Crew geht "V2" nun endlich für jedermann an den Start.

Die neuen Features von BayWotch v2.0 können sich sehen lassen. Hier die wichtigsten Facts in Kürze:

  • Artikelbild und Beschreibung werden in der Datenbank gespeichert!
  • Komplette eBay Kategorienstruktur mit alle Sub-Kategorien in Baumstruktur!
  • Powersuche mit Suchkriterien wie Verkäufer, Preis, Land, Region, Währung, Menge, u.v.m.
  • Automatisches Auswerten von mehrseitigen Suchergebnissen!
  • Umfangreiche Statistik mit Preisverlauf, Stunden- und Wochenauswertungen!
  • Auto-Update für automatische Programm-Updates!
  • eBay Uhrzeit Synchronisation!
  • Integrierte Datenbankkompression und -Reparatur!
  • Persönliche Notiz bei Artikeln und Favoriten!
  • und vieles mehr!

BayWotch v2.0 erscheint in drei Lizenzmodellen: "Light", "Standard" und "Professional".

BayWotch "Light" ist absolut kostenfrei und kann zeitlich unbegrenzt genutzt werden. Es können maximal 150 Artikel in der BayWotch Datenbank gespeichert werden.

BayWotch "Standard" bietet unbeschränkten Zugriff auf alle o.g. Features. Die Registrierung ist kostenpflichtig. Der Einführungspreis beträgt nur 15,- EURO!

BayWotch "Professional" richtet sich speziell an eBay Powerseller und bietet zusätzliche Möglichkeiten zur direkten Anbindung an die BayWotch Datenbank und Automatisierung verschiedener Prozesse. Außerdem wird der parallele Download auf mehreren Kanälen unterstützt. (Hinweis: BayWotch "Professional" ist derzeit noch nicht verfügbar! Der Erscheinungstermin wird noch bekanntgegeben.)

Weitere Infos: Baywotch 2

ag20030418

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Keine Uploads mit dem Turbolister

Vom Abend des 16. April bis in den Abend des 17. war es nicht möglich, bei eBay Auktionen mit dem Turbo Lister einzustellen.

Dazu schrieb eBay gestern in den Systemmitteilungen:

Mitlieder

Statt "Mitlieder" sollte es sicher "Mitleider" heissen... ;-)

ag20030418

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Software-Paket für eBay-Enthusiasten mit Buch

München (mb) – Data Becker bietet jetzt ein Komplett-Paket für eBay-Fans. Das "eBay Big Pack" enthält drei Software-Tools sowie das 300 Seiten umfassende Buch "Mehr Erfolg bei eBay-Auktionen".

Mit dem Programm "Auktionator" lassen sich eigene Versteigerungen verwalten und Rechnungen erstellen. Mit dem "PreisHai" können Produkte verglichen und optimale auf den eBay-Websites Schnäppchen gesucht werden. Der "SmartStore" hilft beim Aufbau eines eigenen Online-Shops im Internet-Auktionshaus.

Data Beckers "eBay Big Pack" ist ab sofort für etwa 25 Euro erhältlich.

Quelle: CHIP
Big Pack bei eBay: Versandkostenfrei

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Naturschutzbund startet E-Mail Protestaktion gegen eBay

Unter dem Motto "Wegschauen gilt nicht" hat der Naturschutzbund (NABU) eine E-Mail-Protestaktion gegen das Online-Auktionshaus eBay gestartet. "Das größte Online-Auktionshaus der Welt bietet dem Handel mit Teilen von und Produkten aus geschützten Tierarten wider besseres Wissen und trotz vielfacher Kritik weiterhin ein Forum", sagte NABU-Artenschutzexpertin Birga Dexel.

Der NABU hatte bereits im Dezember 2002 eBay aufgefordert, alle Verkaufsangebote für geschützte Tiere und Pflanzen oder für Produkte daraus umgehend von der Website zu entfernen. Auch solle eBay solche Angebote auch zukünftig nicht mehr platzieren. Bis heute habe das Unternehmen weder die Forderungen der Tier- und Artenschützer erfüllt, noch seien sie auf ein Gesprächsangebot eingegangen, sagte Drexel.

Das Bonner Kommitee gegen den Vogelmord durchsuchte einen Monat lang die Seiten des Auktionshauses. Dabei fand man 1641 Auktionen, bei denen Artikel aus besonders und streng geschützten Arten angeboten wurden. Laut Kommitee seien bei 1117 (68 Prozent) dieser Auktionen ein Zuschlag erteilt und so ein Gesamtumsatz von 94.871 Euro erzielt worden. Bei den Angeboten handelte es sich meistens um Teil- und Totalpräparate, Felle, Leder, Häute, Pelzmäntel, Handtaschen, Mützen, Schmuckstücke, Zähne, Knochen. Im Februar 2003 haben die Bonner beim zuständigen Gericht Anzeige gegen eBay wegen Verdachts der Unterstützung und Beteiligung an Straftaten erstattet. Außerdem wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet wegen Verstoßes gegen die Bestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes.

eBay hat offiziell in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (§ 5) festgeschrieben, dass das Anbieten geschützter Tiere bzw. aus Teilen davon hergestellter Artikel verboten ist.

Quelle:
Heise News-Ticker
Weitere Infos:
NABU
golem.de
futureZone

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Trügerische Sicherheit bei Mich-Seiten

Beim Überarbeiten der eBay-Mich-Seite gibt es eine überflüssige Passwortabfrage, die eine Sicherheit suggeriert, die es gar nicht gibt.

Ist nämlich jemand bei eBay eingeloggt, so kann man dessen Mich-Seite wie folgt überarbeiten: Unter "Mein eBay" wählt man den Button Meine Homepage an und landet dann auf dieser Seite, wo man angeblich seinen Mitgliedsnamen und sein Passwort eingeben muss. Die Felder kann man aber frei lassen oder mit irgendwelchem Blödsinn füllen und kann trotzdem über "Ihre Seite erstellen und bearbeiten" auf die eigentliche Seite zum Editieren kommen.

Das ist natürlich keine Sicherheitslücke im eigentlichen Sinn, denn es muss ja bereits jemand bei eBay eingeloggt sein. Trotzdem wiegt einen diese vermeintliche Passwortabfrage in einer Sicherheit, die es nicht gibt: Wenn man nicht ordnungsgemäß bei eBay ausloggt, kann der nächste Benutzer die Mich-Seite verändern...

ag20030415

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Fast fünf Jahre Haft für Auktionsbetrügerin

Betrügereien bei Internet-Auktionen machen in den USA den Hauptanteil der Internet-Kriminalität aus -- und nehmen anscheinend oftmals noch größere Dimensionen an als hierzulande. Eine 25-jährige Frau wurde nun zu vier Jahren und neun Monaten Freiheitsstrafe verurteilt, weil sie innerhalb von 18 Monaten rund 350 Opfer um insgesamt 880.000 US-Dollar erleichtert hat, berichtet die Tageszeitung Chicago Tribune. Danach steht sie noch drei Jahre unter Bewährungsauflagen. Außerdem muss sie eine Entschädigung in Höhe von 857.776 US-Dollar zahlen.

Teresa Smith alias Teresa Iaconi aus West Boylston, Massachusetts, betrieb von April 2001 bis Oktober 2002 im Internet einen Handel mit Apple-Computern, hauptsächlich über eBay. So schien es jedenfalls. Hunderte gutgläubiger Kunden leisteten Vorkasse. Den gewünschten Gegenwert dafür sahen aber nur die wenigsten.

Beschwerden seitens ihrer Kunden wich sie aus. Die Schuld schob sie auf Probleme beim Versand, auf Schwierigkeiten mit ihren Lieferanten oder auf ihre unzuverlässigen Mitarbeiter. Schecks platzten. Als der Betrug aufflog, war das Geld längst ausgegeben -- um die Neugründung einer Werbeagentur zu finanzieren (was scheiterte) und zur Haltung ihres Lebensstandards.

Smith pries ihre Waren unter ständig wechselnden Identitäten bei eBay an. Damit lenkte sie den Verdacht des Betrugs möglichst lange von sich ab. Eines der Opfer, Ethan Kaplan, ein Fotograf aus San Francisco, gab zu Protokoll, dass ihm wegen ihres freundlichen Verhaltens und ihrer sehr professionell wirkenden Homepage nicht ein einziges Mal der Gedanke gekommen war, dass da irgendeine Art von Betrug im Gange ist.

Quelle:
Heise News-Ticker
Weitere Infos:
Netzeitung
newsBYTE

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eBay-Betrüger muss für zwei Jahre hinter Gitter

Braunschweig (dpa/lni) - Für seine Betrügereien in den Internet- Auktionshäusern eBay und Ricardo muss ein 35-Jähriger für zwei Jahre ins Gefängnis. Der Mann aus Dorstadt (Kreis Wolfenbüttel) wurde am Montag vom Braunschweiger Landgericht wegen gewerbsmässigen Internet- Betrugs verurteilt. Der Gesamtschaden für die Käufer beträgt 28.000 Euro.

Der Sozialhilfe-Empfänger hatte auf den Web-Seiten hochwertige elektronische Geräte versteigert. Die gutgläubigen Käufer der Waren gingen aber leer aus. Die angebotenen Videokameras und -projektoren sowie Computermonitore existierten gar nicht.

Der wegen Betrügereien mehrfach Vorbestrafte gestand vor Gericht 22 Fälle. Als Motiv gab der Angeklagte, der ausser Sozialhilfe und Kindergeld keine Einkünfte hat, seinen chronischen Geldmangel an. "Sie haben eine hohe kriminelle Energie an den Tag gelegt. Der Volksmund würde sagen, das war ganz schön dreist", sagte der Vorsitzende Richter Peter Kriebel in der Urteilsbegründung.

Ausser der verhängten Strafe muss der 35-Jährige noch eine eineinhalbjährige, ursprünglich zur Bewährung ausgesetzte Haft verbüssen.

Quelle: Verivox
Heise News-Ticker

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Termine für Workshops und eBay-University

eBay hat in den Marktplatzmitteilungen die Termine für die Workshops und die eBay-University bekanntgegeben:

*** EBAY UNIVERSITY UND EBAY WORKSHOP ***

Liebe eBay-Mitglieder,

möchten Sie das Handeln bei eBay etwas genauer studieren? Wollen Sie alle Tipps und Tricks der Profis kennen lernen und sich eventuell sogar als eBay-Verkäufer selbstständig machen? Dann besuchen Sie doch die eBay University oder gleich einen eBay Workshop.

In der eBay University lernen Sie, ...

  • ... einzigartige Artikel bei eBay zu suchen und zu finden.
  • ... Angebote richtig einzuschätzen.
  • ... erfolgreich zu bieten und zu kaufen.
  • ... einen Handel sicher abzuwickeln.
  • ... die allgemeinen rechtlichen und steuerrechtlichen Grundlagen für den kommerziellen Online-Handel bei eBay.
  • ... die Anwendung des eBay Turbo Listers für effektives Einstellen von Artikeln.
  • ... die Tipps und Tricks der Profis.

Außerdem können Sie Erfahrungen mit anderen eBay-Mitgliedern austauschen und Fragen an die eBay-Experten stellen. Sie können sich auf einen interessanten Tag in einer einzigartigen Gemeinschaft freuen.

Die Ziele der eBay Workshops sind noch detaillierter. Es sollen dort Orientierungs- und Entscheidungshilfen gegeben sowie Fragen beantwortet werden, die für eine Existenzgründung als Profiverkäufer bei eBay von Bedeutung sind.

Deshalb lernen Sie in den eBay Workshops ...

  • ... den Businessplan als Instrument für den erfolgreichen Geschäftsaufbau kennen.
  • ... die wirtschaftliche Machbarkeit einzuschätzen.
  • ... die Grundlagen der Preiskalkulation.
  • ... steuerliche Pflichten und Rahmenbedingungen.
  • ... die Bedeutung der Umsatzsteuer, der Vorsteuer und die kalkulativen Auswirkungen kennen.
  • ... die rechtlichen Rahmenbedingungen des kommerziellen Online-Handels kennen.
  • ... die Regelungen des Fernabsatzrechts.
  • ... mehr über das Kaufvertrags- und Gewährleistungsrecht.
  • ... alles über Tools zum effizienten Verkaufen.
 eBay University-Kalender 2003  eBay Workshop-Kalender 2003
       
 25.01. München (Bilder!)  11.04. Potsdam
 29.03. Frankfurt/Main  08.05. Rendsburg
 26.04. Esslingen (Jetzt anmelden!)  15.05. Frankfurt/Oder
 24.05. Berlin  05.06. Ulm
 21.06. Hamburg  13.06. Stuttgart
 12.07. Wien  04.07. Offenbach
 25.10. Köln  18.07. Freiburg
 29.11. Halle/Leipzig  21.08. Osnabrück
 10.10. Rostock
     23.10. Kassel
     07.11. Ludwigshafen
     14.11. Halle
     21.11. Augsburg
     04.12. Trier
     12.12. Emden

Die Bilder von der eBay University in München können Sie sich hier anschauen.

Hier auf den University-Seiten können Sie sich informieren und anmelden und hier können Sie sich zu einem Workshop anmelden oder darüber informieren.

Herzliche Grüße

eBay-Team

ag20030413

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Anklage wegen Auktionsbetrugs bei eBay

Die Staatsanwaltschaft Schwerin hat Klage gegen eine Chemnitzerin wegen Betrugs bei Internetauktionen erhoben. Die 22-jährige Frau soll zwischen Juli 2002 und Februar 2003 in 101 Fällen nicht existierende Waren versteigert und dabei rund 8000 Euro kassiert haben. Nur in drei Fällen sei der Verkauf fehlgeschlagen, teilte Hans-Christian Pick, Sprecher der Staatsanwaltschaft Schwerin mit. Außer bei eBay bot die Frau ihre fiktive Ware auch bei Hood.de und Auktionline.com an. Außerdem soll die Chemnitzerin Waren im Wert von 10.000 Euro in Webshops eingekauft haben, ohne diese zu bezahlen. Sie sitzt seit Mitte Februar in Untersuchungshaft.

eBay-Sprecher Joachim Guentert begrüßte die Klageerhebung und sprach von einem "Signal an alle schwarzen Schafe". Die Zahl der Gerichtsverfahren wegen Betrügereien bei Auktionen steige. Dies zeige, dass die Ermittler ihre anfänglichen Probleme im Umgang mit dem Phänomen überwunden hätten und der Betrüger habhaft würden. Zuletzt hatte auch der eBay-Chef Philipp Justus in einem c't-Interview bestätigt, dass die Zahl der Betrugsfälle auf eBay in absoluten Zahlen steigt. Justus betonte aber, dass diese Zahl langsamer wachse als das Geschäftsvolumen von eBay, was daraufhin deute, dass die von den Nutzern und eBay selbst ergriffenen Sicherheitsmaßnahmen wirksam seien.

Quelle: Heise News-Ticker

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Verwirrung um eBay-Wartungszeit

Bei eBay wird ein ziemlich Verwirrspiel um die heutige Wartungszeit getrieben. Die blödsinnigste Zeitangabe findet sich bei den Foren, dort heisst es nämlich:

Das eBay-System ist zurzeit aufgrund regulärer Wartungsarbeiten, die Freitag von 11:00 bis 13:00 Uhr MEZ durchgeführt werden, nicht verfügbar.

11:00 Uhr MEZ entspricht 12:00 Uhr bei der derzeit gültigen MESZ...

Auf der Startseite von eBay.de heisst es dagegen:

Bitte beachten Sie, dass eBay diesen Freitag von 11:00 bis 13:00 Uhr aufgrund regelmäßiger Wartungsarbeiten nicht verfügbar ist.

So war es letzte Woche wegen der Umstellung auf Sommerzeit auch. Diese Woche dagegen wird in den System-Mitteilungen richtiggestellt:

Jeden Freitag nehmen wir von 10.00 bis 12.00 Uhr reguläre Wartungsarbeiten vor.
Bitte beachten Sie:
Auf der Startseite ist eine falsche Zeit angegeben. Dort steht irrtümlicherweise, dass die Wartungsarbeiten von 11.00 bis 13.00 Uhr dauern würden. Wir bedauern diesen Irrtum.

ag20030411

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20 Millionen Online-Käufer in Deutschland

In den letzten 12 Monaten sollen rund 20 Millionen Deutsche mindestens einmal und jeder Fünfte regelmäßig online eingekauft haben, meldete das Marktforschungsinstitut GfK. Am häufigsten ging es dabei um Bücher, Bekleidung, CDs, Eintrittskarten für Theater, Kino und Konzerte sowie um Computer-Software und Computerspiele.

eBay soll mit über zehn Millionen Kunden größter Marktplatz für den Online-Handel gewesen sein. Laut Studie folgen auf eBay Amazon mit acht Millionen Kunden sowie Quelle.de, Otto.de, Tchibo.de, Conrad.de mit jeweils drei bis vier Millionen Online-Käufern.

Für die Studie wurden nach GfK insgesamt 1010 deutsche Internet-Nutzer zwischen 14 und 69 Jahren im Februar 2003 telefonisch befragt.

Quelle: Heise News-Ticker
Weitere Infos: NETZEITUNG.DE

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Internet-Kriminalitätsrate verdreifacht

Die Zahl der Meldungen über kriminelle Aktivitäten im Internet, die zu Ermittlungen führten, hat sich im Jahr 2002 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdreifacht. Das geht aus einem Bericht des Internet Fraud Complaint Center (IFCC) hervor. Insgesamt 48.252 der eingegangenen Beschwerden sind im vergangenen Jahr an die Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet worden. Der durch die Betrügereien verursachte Schaden ist von 17 Millionen auf 54 Millionen US-Dollar gestiegen.

Der Hauptanteil von 46 Prozent aller Delikte lässt sich auf Vergehen bei Internet-Auktionen zurückführen. 31 Prozent der Meldungen betrafen Beschwerden über nicht ausgelieferte oder nicht bezahlte Waren, weitere 12 Prozent Kreditkartenbetrug. Die Nigeria-Connection hat im Schnitt einen Schaden von 3.864 US-Dollar pro bezifferbarem Vorfall verursacht. Durch Scheckbetrug entstand im Schnitt ein Schaden von 1.100 US-Dollar, bei Identitätsklau (Diebstahl von persönlichen Informationen wie Kreditkarten-Daten und Sozialversicherungsnummern) betrug der Schaden durchschnittlich 2.000 US-Dollar.

Das IFCC hat über diese an die Behörden weitergeleiteten Meldungen über Betrügereien hinaus 36.920 Fälle über Einbrüche in Computersysteme, SPAM, Kinderpornografie und andere Gesetzesüberschreitungen aufgenommen. Alle Fälle, die nicht direkt der Internet-Kriminalität zugeordnet werden konnten, wurden an die jeweils zuständigen Institutionen weitergeleitet.

Das seit Mai 2000 tätige IFCC sammelt die Meldungen über Internet-Kriminalität, leitet sie an die Justizbehörden weiter und koordiniert die Aktivitäten zur Verfolgung der Straftäter. Partnerschaften mit zahlreichen Organisationen und Institutionen, unter anderem dem NCMEC, das an einer US-weiten Datenbank mit kinderpornografischem Material mitarbeiten soll, sollen der schnellen Hilfe für die Opfer dienen.

Quelle: Heise News-Ticker

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TV-Tipp: Sonntag, 27. April, 23:10h RTL2

In der Sendung "Die Redaktion - Spezial" von RTL2 kommt am 27. April ab 23:10h das Thema: "Schnäppchen ohne Stress - Von Home-Shoppern und Online-Füchsen" mit dem Beitrag zu eBay "Der Kick mit dem Klick".

In der Programmbeschreibung heisst es dazu:

Ein Kaufhaus mit über 10 Millionen Artikeln im Angebot. Mit Millionen Kunden, die sich an keiner Kasse anstellen müssen. Die bieten, feilschen und bluffen können wie auf einem Basar. EBAY macht's möglich! Die Geschichte der weltweit größten Internet-Handelsgemeinschaft begann in den USA als Tauschbörse für Sammler. In nur sieben Jahren wurde daraus eine Goldgrube für geschickte Schnäppchenjäger und Hobbyhändler. Aber auch ein Tummelplatz für kleine und große Gauner. Einige von ihnen standen in der letzten Woche vor Gericht. DIE REDAKTION SPEZIAL berichtet über Bieter und Ebay-Freaks, die ihre ganze Wohnungseinrichtung in Auktionen ersteigert haben, die Metamorphose eines Sozialhilfeempfängers zum agilen Händler und über diverse Fallen beim Einkaufen via Internet.

ag20030410

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eBay-Foren ausgefallen

Am 09. April konnte man zwischen 11:05h und 12:15h in den eBay-Foren nur lesen und nicht mehr schreiben.

ag20030409

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Künftig auch Angabe von Bewertungsquoten

Voraussichtlich ab dem 15. April wird auch auf eBay.de bei den Auktionsseiten die Bewertungsquote eines Verkäufers angegeben. Auf eBay.com gibt es das schon einige Zeit. Ich hatte im Januar über die Ankündigung einen Bericht geschrieben, in dem auch geschildert wurde, wie das aussieht.

eBay schreibt dazu in den Marktplatzmitteilungen:

*** VORANKÜNDIGUNG: NEUE INFORMATIONEN ÜBER DEN VERKÄUFER AUF DER ARTIKELSEITE ***

Liebe eBay-Mitglieder,

voraussichtlich ab dem 15. April werden auf den Artikelseiten mehr Informationen über den Verkäufer angezeigt.

Bisher sahen Sie neben dem Mitgliedsnamen nur die Anzahl der Bewertungspunkte des Verkäufers. In Zukunft sehen Sie dort zusätzlich ...

  • ... den Anteil seiner positiven Bewertungen in Prozent, ...
  • ... wie lange der Verkäufer schon eBay-Mitglied ist und ...
  • ... in welchem Land er ansässig ist.

Außerdem wird zu den schon vorhandenen Links noch ein Link zu den sicherheitsrelevanten Hilfeseiten zu finden sein: "Vertrauensvoll handeln!".

Warum haben wir diese Änderungen vorgenommen?
Durch Umfragen und Hinweise aus der Gemeinschaft hat sich gezeigt, dass besonders neue Mitglieder die Bewertungen nicht immer sofort verstehen und sie manchmal auch nicht gleich finden. Es wurden mehr und genauere Informationen gewünscht. Deshalb haben wir der Artikelseite weitere Informationen über den Verkäufer hinzugefügt.

Wie wird die Prozentangabe der positiven Bewertungen berechnet?
Jedes Mal, wenn die Seite neu geladen wird, wird die Prozentangabe neu berechnet. Sie setzt sich folgendermaßen zusammen: Die Anzahl aller positiven Bewertungen von verschiedenen Mitgliedern wird durch die Anzahl aller positiven und negativen Bewertungen von verschiedenen Mitgliedern geteilt. Die neutralen werden nicht mit einberechnet.
Beispiel: Wenn ein Verkäufer 1.284 positive Punkte hat und 22 negative, dann wird die Zahl 1.284 durch die Summe von 1.284 + 22 geteilt. Das ergibt einen Prozentsatz von 98,3 %. Es wird angemessen auf- oder abgerundet.

Herzliche Grüße

eBay-Team

ag20030409

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Bedenkliche Datenwanderung bei Internet-Anbietern

Mit den Zugangsdaten von amazon.de oder ebay.de kann man sich problemlos auch auf den amerikanischen oder englischen Seiten der Unternehmen einloggen. Was auf den ersten Blick nach Kundenfreundlichkeit aussieht, ist aus Datenschutzgründen mehr als bedenklich, schreibt iX in seiner aktuellen Ausgabe 5/2003. "Wir geben Kundenkonten und persönliche Daten über Kunden bekannt, wenn wir hierzu gesetzlich verpflichtet sind (...)". Diese Erklärung findet man neuerdings beispielsweise in der Datenschutzerklärung von Amazon. Damit informiert Amazon seine Kunden erstmals über die Tatsache, dass Daten aus einem Rechtsverhältnis zwischen einem deutschen Kunden mit einer deutschen GmbH uneingeschränkt und ohne wirksame rechtliche Kontrolle von amerikanischen Behörden eingesehen werden können.

Die Weitergabe von Daten in den USA, die über keinen entsprechenden Schutzstandard verfügen und nicht einmal ein nationales Datenschutzgesetz kennen, war von jeher problematisch. Das Ende 2000 geschlossene Abkommen zwischen der EU und den USA, nach dem sich auch amerikanische Unternehmen an EU-Datenschutzrichtlinien orientieren sollten (safe harbor), war in den USA bereits recht umstritten und wurde nach den Anschlägen vom 11. September 2001 weitgehend hinfällig. Die "öffentliche Sicherheit" und die Abwehr von Terrormaßnahmen haben seitdem Vorrang vor dem Schutz der Daten einzelner. Mit der Verabschiedung des Patriot Act (Provide Appropriate Tools Required to Intercept and Obstruct Terrorism) wurden die Bürgerrechte zugunsten staatlicher Überwachung weitgehend eingeschränkt.

Und so werden jetzt nicht nur Daten von Flugzeugpassagieren an amerikanische Behörden weitergegeben, auch Daten von Amazon, Ebay und Co. werden zu potenziellen Zielen von Strafverfolgungsbehörden auf Terroristenjagd. Denn neben den zur Abrechnung notwendigen Informationen wie Adresse und Bestellung gibt es hier begehrliche Daten über Vorlieben der Nutzer, etwa die Bücher, die sich diese im Angebot angesehen haben. "Zwar versicherte Amazon, dass kundenbezogene Daten in höchstem Maße geschützt seien, doch es bleibt ein mulmiges Gefühl", schreibt die iX-Redaktion. "Aufgrund des enormen Gefälles in der Qualität des Schutzes personenbezogener Daten zwischen Deutschland und den USA sollte man sich gut überlegen, in welche Hände man welche persönlichen Daten gibt."

Einen ausführlichen Bericht über die Problematik mit den persönlichen Nutzer-Daten bei Internet-Anbietern mit US-amerikanischen Mutterhäusern bringt iX in Ausgabe 5/2003 (ab Donnerstag, den 10. April, im Handel) auf S. 96.

Quelle: Heise News-Ticker

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eBay.com: Festpreisangebote kosten die Hälfte

Am heutigen Dienstag, dem achten April kosten Festpreisangebote bei eBay.com nur die Hälfte der üblichen Angebotsgebühren. Das gilt für alle Angebote, die heute starten - auch für die vorher bereits mit der Startzeitplanung eingestellten. Die Ermäßigung gilt nicht für Angebote, die z.B. heute eingestellt werden, aber erst zu einem späteren Zeitpunkt starten.

Verkäufe von mehreren Artikeln in einem Angebot zum Festpreis kosten dann eine Angebotsgebühr von maximal $1,65. Die Ermäßigung gilt nicht für Autos, wohl aber für deren Zubehör. Auch bei Auktionen mit zusätzlichem Sofortkaufpreis gilt die Ermäßigung nicht. Wie immer werden die Verkaufsprovision und die Kosten zusätzlicher Optionen wie Fettdruck, Galeriebild und TOP-Angebot normal berechnet, ebenso die in den USA übliche Gebühr von 10 Cent für ein 10 Tage laufendes Angebot.

Um ein Festpreisangebot starten zu können, muss man mindestens ein Bewertungsprofil von (10) haben oder per Post-Ident verifiziert sein. Für den Verkauf mehrerer Artikel in einem Angebot muss man ein Bewertungsprofil von (30) haben und mindestens 14 Tage Mitglied sein.

Achtung: Unbedingt die Zeitverschiebung beachten!

Die Bedingungen der Sonderaktion stehen hier auf englisch.

ag20030408

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Bewertungslöschungen bei milan354 und *frachtfrei*

Über den Powerseller und eBay-Referenten Milan Rajcic hatte ich bereits im Zusammenhang mit Bewertungslöschungen berichtet: Der kann offenbar seine negativen (und neutralen) Bewertungen auf Zuruf löschen lassen.

Das hat er bei seinen beiden eBay-Identitäten milan354 und *frachtfrei* immer wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

In den letzten Tagen wurden aber nicht mehr alle neuen negativen oder neutralen Bewertungen löschen lassen, sondern nur noch einen Teil. Vielleicht liegt das an der Diskussion, die in den verschiedenen Foren dazu entbrannt ist...

Hier eine Liste der negativen Bewertungen der letzten Tage, soweit ich die gesehen habe (meistens werden die ja so schnell gelöscht, dass man das gar nicht mitbekommt...):

03.04. um 07:38h
04.04. um 20:51h
06.04. um 09:38h
06.04. um 10:20h
06.04. um 20:46h
07.04. um 10:19h
08.04. um 04:24h
08.04. um 10:15h
08.04. um 16:57h
08.04. um 20:55h
08.04. um 21:15h
10.04. um 11:51h
10.04. um 21:13h
11.04. um 08:50h
11.04. um 08:55h
11.04. um 19:43h
12.04. um 22:27h
13:04. um 13:46h

Die rot markierten negativen Bewertungen hat Milan R. erfolgreich löschen lassen - obwohl sie keineswegs beleidigend waren:

06.04. um 10:20h

07.04. um 10:19h

11.04. um 08:55h

13.04. um 13:46h

Für den normalen eBay-User (und z.B. auch für Milans Kunden) ist es äußerst schwierig, eine Bewertung löschen zu lassen, die nicht beleidigend ist: eBay kann ja nicht beurteilen, wer hier im Recht ist und verlangt daher das aufwändige Verfahren mit der Abgabe einer entsprechenden Eidesstattlichen Versicherung zur jeweiligen Problematik. Das dauert im allgemeinen einige Wochen - natürlich nur, wenn man nicht Milan R. ist.

"Leider" gibt es seit einiger Zeit offenbar einige Probleme mit eBays Bewertungsdatenbank, bei der Löschungen und Manipulationen immer mal wieder zu einem Schluckauf führen. Milans Bewertungskarte sah (sieht noch?) nach den Löschungen so aus:

Milan 20030407-1600

Auch bei dem anderen Account von Milan wurden negative Bewertungen gelöscht:

frachtfrei 20030407-1620

Ich fände es nicht schlimm, wenn bei solchen Schummeleien die gesamte Bewertungsdatenbank eBays über den Jordan ginge - einen besonderen Wert und Aussagekraft hat die offenbar sowieso nicht...

ag20030407, 20030414

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Betrugsverfahren gegen MMCCR eingestellt

Das Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen eBay-User www.mmccr.com wegen Betrugs wurde nach einem Bericht von onlinekosten.de inzwischen eingestellt. Der Fall war durch einen Bericht in SAT1 bundesweit bekannt geworden, Christoph R. hatte schließlich im Januar diesen Jahres einen Offenbarungseid geleistet.

ag20030406

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Neue Resultatausgabe bei "verbotenen" Wörtern

eBay hat an der Resultatausgabe der Stichwortsuche nach "verbotenen" (vom Wortfilter betroffenen) Wörter gebastelt. Wenn man z.B. nach "Duce" sucht, bekommt man folgendes Ergebnis:

eBay-Suche duce de

Ganz richtig ist diese Aussage nicht, denn die bekommt man nur bei eBay.de (und nicht bei eBay allgemein). Bei eBay.com z.B. sieht das so aus:

eBay-Suche duce com

Viele der "verbotenen" Wörter werden auch als Wortbestandteil gefiltert. Das sieht dann im Falle eines Reducers in Deutschland so aus:

eBay-Suche reducer de

In den USA erhält man dagegen:

eBay-Suche reducer com

In Österreich und der Schweiz wurde nichts geändert, dort bekommt man nach wie vor eine vom Wortfilter erzeugte Falschaussage:

eBay-Suche duce at und eBay-Suche duce ch

Eine ähnliche Falschaussage erhält man immer noch auch in Deutschland, wenn man nach Wörtern und Begriffen sucht, die nur isoliert stehend gefiltert werden (z.B. Abkürzungen wie NS, SS oder NSB und Begriffe wie Führer und Arien):

eBay-Suche Arien de

Und nach wie vor werden aber alle vom Wortfilter betroffenen Verkäufer auf eBay ordentlich abgezockt: Es erscheint nämlich immer noch keine Fehlermeldung, wenn man eine wegen des Wortfilters in der Stichwortsuche unauffindbare Auktion einstellt! Stattdessen kassiert eBay in über 10.000 Fällen monatlich stillschweigend ab und erstattet die Angebotsgebühren nur denjenigen, die sich beschweren (da allerdings recht schnell: Rekord sind 14 Minuten von der Beschwerde bis zur Erstattung!).

eBay sollte nicht am Wortfilter rumbasteln, sondern ihn einfach abschaffen. eBays Wortfilter ist vergleichbar mit einem Gärtner, der das Unkraut in den Blumenbeeten mit einem Rasenmäher bekämpft...

ag20030406

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88 Käufer bei Internet-Auktionen um Geld geprellt

Über 10.000 Euro hat ein 19-Jähriger aus Hamburg-Wandsbek durch Betrug im Internet ergaunert. Daniel N. hatte bei eBay Computerteile zur Versteigerung eingestellt. Seit Dezember hatten mindestens 88 Käufer Geld an ihn überwiesen, doch die ersteigerten Waren bekamen sie nicht: Der Täter hatte offenbar die angebotenen Teile nie besessen. Nachdem mehrere geprellte Käufer Anzeige erstattet hatten, griff die Polizei ein. Daniel K. wurde in seiner Wohnung an der Lotharstraße in Hamburg festgenommen. Sein Computer wurde als Tatmittel sichergestellt.

Jetzt wird gegen den 19-Jährigen wegen Betrugs ermittelt. Daniel K., der bislang noch nie polizeilich in Erscheinung getreten war, kam nach den polizeilichen Maßnahmen wieder frei.

ag20030405

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Hundefelle bei eBay

Bei eBay gibt es bekanntlich fast alles zu kaufen - natürlich auch Produkte aus Haustierfellen. Zumindest bei den Hundefellen wird das allerdings meistens durch beschönigende Umschreibungen verschleiert, da sich sonst wohl nicht genügend Käufer finden würden...

Am beliebtesten ist dabei die Umschreibung des Hundefells als "Fell vom Gae-Wolf": "Gae" ist koreanisch und heisst "Hund". Da die meisten dieser Produkte aus dem asiatischen Raum stammen, gelangen sie unter eben diesem Namen nach Europa - unter Umständen weiß also der europäische Verkäufer z.B. einer "Gae-Felljacke" gar nicht, was er da im Angebot hat. Im Gegensatz zu Amerika ist in Europa der Import und Vertrieb von Produkten aus Haustierfell auch erlaubt.

Bei dieser "Gae-Wolf Pelzjacke" heisst es z.B. sehr richtig unter anderem: "Der Gae-Wolf Pelz ähnelt dem Fuchs"...

Hier gibt es einen "Pelzmantel aus Gaewolf" und hier noch eine "Gae-Wolf Jacke", hier einen "zum Verlieben schönen" Mantel aus Hundefell.

Die Anbieterin dieses Pelzmantels weiß wohl nicht so recht, woraus das Fell besteht. Jedenfalls fehlt in ihrem Keywordspamming "Suchen / coyote , schakal , pelzjacke , pelzmantel , gaewolf ,wolf ,wolfmantel , geawolfmantel , pelz , pelze , fuchs ,echtpelz" der Begriff "Hundefell".

Der Anbieter dieser Pelzjacke schreibt: "Gute Ware, hoffe das Foto sagt auch genug aus." - da trügt ihn seine Hoffnung. Im Gegensatz zum Verkäufer dieses Mantels, dessen Beschreibung zutrifft: "Pelz kenner wissen was der wert ist.Der Pelzmantel wird nicht in Deutschland Hergestellt."

Bei Katzenfellen werden da weniger Verrenkungen veranstaltet: Schließlich sagt man dem eine lindernde Wirkung bei Rheumabeschwerden nach. Dementsprechend gibt es Katzenfelldecken und Nierenschützer aus Katzenfell.

ag20030405
Weitere Infos: SPIEGEL

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Diesen Freitag veränderte Wartungszeiten

Normalerweise ist eBay jeden Freitag zwischen 10 und 12 Uhr nicht erreichbar: Dann ist es in den USA tiefste Nacht und es werden Wartungsarbeiten durchgeführt.

Vermutlich als Auswirkung der Umstellung auf die Sommerzeit kündigte eBay für diesen Freitag veränderte Wartungszeiten an: Ausnahmsweise sollte eBay zwischen 11 und 13 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) nicht erreichbar sein. Tatsächlich war eBay sogar kürzer offline: So etwa zwischen 11:10h und 12:50h.

ag20030404

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Verkäufern von Flensburg-Punkten drohen Gefängnisstrafen

Bei eBay gibt es zahlreiche Anbieter, die gegen durchschnittlich 70 Euro pro Punkt bereit sind, Flensburg-Punkte zu übernehmen. In der Praxis soll das dann so aussehen: Der Verkehrssünder gibt nach entsprechender Bezahlung den eBay-Anbieter im Anhörungsbogen als Fahrer an und vermeidet es so, selber für sein Delikt belangt zu werden (Flensburg-Punkte bei eBay).

Nach mehreren Berichten in der Presse schaltete sich nun die Cottbuser Staatsanwaltschaft ein und will nach Angaben von Berliner Morgenpost und DIE WELT gegen 300 der Anbieter und Auftraggeber vorgehen. Dabei drohen nicht nur den dubiosen eBay-Anbietern empfindliche Strafen, sondern vor allem den Auftraggebern: Es handelt sich bei derartigen falschen Angaben nämlich um "Falsche Verdächtigung", bei der immerhin bis zu fünf Jahren Haft drohen.

ag20030404

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FreeListingDay bei eBay Schweiz

Leider scheint eBay Deutschland keine echten FreeListingDays mehr zu veranstalten: Es ist schon über ein halbes Jahr her, dass man einmal keine Angebotsgebühren bezahlen musste (FLD am 09.04.02). Danach gab es nur auf 10 Cent ermäßigte Angebotsgebühren für Festpreisverkäufe am 12.12.02, auf 5 Cent ermäßigte Gebühren für Galeriebilder am 23.01.03, am 20.02.03 wieder auf 10 Cent ermäßigte Angebotsgebühren für Festpreisverkäufe und am 13.03.03 auf 5 Cent ermäßigte Kosten für Fettschrift.

Beim Schweizer eBay-Ableger ist das anders: Dort gibt es sogar drei echte FreeListingDays unmittelbar hintereinander! Dort kann man nämlich ab sofort bis zum Abend des 5. April seine Artikel ohne Angebotsgebühren einstellen. Das geht problemlos auch für Deutsche und Österreicher, man muss dann eben nur über www.eBay.ch einloggen. Dabei sollte man sich allerdings Gedanken darüber machen, wie potentielle Schweizer Käufer bezahlen sollen und was der Versand in die Schweiz kostet...

Die eBay-Kosten für Zusatzoptionen wie Fettschrift oder Galeriebild und die Provision sind insgesamt günstiger als in Deutschland und werden automatisch in Euro umgerechnet.

eBay schreibt in den Schweizer Marktplatzmitteilungen dazu:

*** VOM 3. BIS ZUM 5. APRIL KOSTENLOS ANBIETEN BEI EBAY SCHWEIZ ***

Liebe eBay-Mitglieder,

 

hiermit laden wir Sie alle herzlich ein, in der Zeit von Donnerstag, den 3. April., 0.01 Uhr bis Samstag, den 5. April 23.59 Uhr bei eBay Schweiz kostenlos Artikel anzubieten. Das heißt, dass wir Ihnen für diesen Zeitraum keine Angebotsgebühren berechnen.*

 

Dies ist auch eine gute Gelegenheit für alle, die bei eBay Schweiz bisher gekauft, aber noch nie selbst verkauft haben.

 

Haben Sie übrigens schon daran gedacht, Ihre Artikel in zwei Kategorien einzustellen? Das lohnt sich jetzt doppelt! Denn Sie erhöhen damit die Verkaufswahrscheinlichkeit ohne einen Rappen ausgeben zu müssen.

 

* Bitte beachten Sie:
Ausgenommen von dieser Regel sind alle Gebühren für Zusatzoptionen und die Verkaufsprovision. Die Angebotsgebühr entfällt ausschliesslich für Artikel, die bei eBay Schweiz angeboten werden. Beim Anbieten über eBay Deutschland oder eBay Österreich werden alle Gebühren wie üblich berechnet.

Dieses Angebot gilt ausschliesslich für Artikel, deren Laufzeit zwischen dem 3.- 5. April 2003 beginnt. Wenn Sie Ihren Artikel mit Hilfe der Startzeitplanung schon vor dem 3. April zum Verkauf bei eBay mit Startdatum am 3., 4. oder 5. April einstellen, werden Ihnen im eBay Verkaufsformular noch die Original-Gebühren angezeigt. Die Gebühren werden jedoch später nicht berechnet. Nutzen Sie die Startzeitplanung dagegen zwischen dem 3. - 5. April und wählen für Ihren Artikel ein späteres Startdatum als den 5. April, werden Ihnen die Angebotsgebühren wie üblich berechnet, auch wenn Ihnen diese Gebühren in jenem Zeitraum nicht angezeigt werden.

 

Pobieren Sie es jetzt aus!

 

Viel Spaß beim Verkaufen bei eBay Schweiz!

 

Herzliche Grüße

 

Ihr eBay-Team

ag20030403

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Dubioser Referent bei eBay-Workshops

Heute habe ich mich mal ein wenig näher über die eBay-Workshops informiert und war über die Referentenliste (vorsichtig formuliert) etwas erstaunt...

Dass der Steuerberater Gunnar Kauffmann und der Rechtsanwalt Dr. Uwe Schlömer zu so einer Veranstaltung Sinnvolles beitragen können, ist einsichtig: Die hatte ich bei meinem Besuch der eBay-University in Köln bereits kennengelernt.

Auch gegen Andreas Lerg als Referent will ich nichts sagen: Der hat zwar keine große Verkaufserfahrung auf eBay, hat aber immerhin eines der derzeit besten Bücher zu eBay geschrieben (Erfolgreich als eBay-Powerseller).

Regelrecht erschüttert hat mich aber, dass ausgerechnet ein so dubioser und berüchtigter "Powerseller" wie Milan Rajcic (besser bekannt als milan354 und als *frachtfrei*) dort referiert...

Einer größeren Öffentlichkeit außerhalb eBays wurde milan354 durch einen Artikel im Branchendienst intern.de bekannt: Er ist nämlich ein gutes Beispiel dafür, wie Powerseller bei eBay unangemessen bevorzugt werden.

Ich frage mich, was man von so einem Referenten lernen kann. Vielleicht, wie man Billigware unter Angabe eines völlig utopischen "empf. Verkaufspreis" überteuert verhökern kann? Oder wie man gerechtfertigte neutrale oder negative Bewertungen grundsätzlich mit einer negativen Rachebewertung ahndet und sofort von eBay löschen läßt?

Nach so einer "Ausbildung" steht dann wohl zu befürchten, dass auf eBay-Käufer künftig noch einiges zukommt und derartig dubiose Verkäufer kein Einzelfall bleiben... :(

Leider lesen im Vergleich zur Gesamtuserschaft viel zu wenige Leute in den eBay-Foren, z.B. im Forum "Sicherheit" mit. Dort gibt es einiges an interessanten Diskussionsbeiträgen zu milan354...

ag20030402, 20030406

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eBay-Tochter PayPal soll gegen Patriot Act verstoßen haben

Die Staatsanwaltschaft von Missouri ist der Auffassung, die eBay-Tochterfirma für Zahlungsabwicklung habe gegen den US-Patriot Act verstoßen. Das Durchführen von Transaktionen für Internet-Glücksspiele widerspreche dem als Reaktion auf die Terroranschläge am 11. September 2001 verabschiedeten Maßnahmenpaket der US-Regierung zur Bekämpfung des Terrorismus, heißt es in einem Brief der Staatsanwaltschaft, der eBay zugeleitet wurde. eBay berichtet über die Anschuldigungen in dem SEC-Filing, mit dem am gestrigen Montag der Jahresabschluss für 2002 bei der US-Börsen- und Handelsaufsicht vorgelegt wurde.

Gegenüber der Silicon-Valley-Tageszeitung San Jose Mercury News bestätigten eBay-Sprecher, dass PayPal in der Vergangenheit Geldtransfers für Online-Glücksspiele durchgeführt habe. Zum Zeitpunkt der Übernahme PayPals durch eBay habe es solche Aktivitäten aber bereits nicht mehr gegeben.

In ihrem Brief schlägt die Staatsanwaltschaft auch gleich eine außergerichtliche Einigung vor: PayPal müsse alle Einnahmen von Online-Glückspiel-Sites aus der Zeit vom 26. Oktober 2001 bis 31. Juli 2002 plus Zinsen abführen -- dann sei man quitt. Eine Einigung zwischen eBay und der Staatsanwaltschaft gab es offensichtlich noch nicht; das Online-Aktionshaus schreibt aber in dem SEC-Filing, dass man keine materiellen Auswirkungen auf die weiteren Bilanzen erwarte, auch wenn der Ausgang des Verfahrens noch nicht abzuschätzen sei.

Quelle:
Heise News-Ticker
Weitere Infos:
intern.de
Manager-Magazin

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TV-Tipp: Sonntag, 06.04.03 um 14:45h 3SAT

Am Sonntag, dem 6. April wird auf 3SAT eine am 21.12.02 erstmals ausgestrahlte Sendung des ZDF wiederholt, sie beginnt um 14 Uhr 45.

Es handelt sich dabei um einen 15-minütigen Beitrag von Andrea Schulze mit dem Titel eBay - Beim letzten Mausklick fällt der Hammer. 3SAT schreibt dazu:

Internetauktionshäuser liegen voll im Trend. Allein in Deutschland greifen fünf Millionen Menschen täglich auf die Angebote von eBay, Ricardo, BesteAuktion oder Atrada zurück. Die einen jagen Schnäppchen hinterher, die anderen handeln mit ihnen. Ein echter Volkssport ist entstanden, der nicht ohne Tücken ist.

ag20030401

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eBay beendet Werbevertrag mit AOL

Das Online-Auktionshaus eBay hat seine langjährige Werbepartnerschaft mit dem Medienkonzern AOL Time Warner beendet. Das Auktionshaus teilte mit, dass der Vertrag mit AOL "weder verlängert noch erneuert und fristgerecht zum 31. März 2003 beendet wird".

Nach der Übereinkunft hatte eBay die Möglichkeit erhalten, in den Print- und TV-Bereichen von Time Warner für seine Auktions-Plattform zu werben. Umgekehrt durfte auch AOL Werbeflächen auf den Auktionsseiten verkaufen. Die finanziellen Details der Vereinbarung wurden nicht bekannt. Klar ist nur, dass diese Vereinbarung immer weniger der Ausrichtung eBays entsprach. Zum einen ist der Anteil von Einnahmen aus Werbevermarktung bei dem Unternehmen von 13 Prozent (80,5 Millionen US-Dollar) in 2001 auf gerade noch 7 Prozent (54,9 Millionen US-Dollar) im vergangenen Jahr gefallen. Zum anderen droht AOL in einigen Bereichen eine Konkurrenz zu werden: US-Medien berichten, dass der Medienkonzern einen "Festpreis-Marktplatz" im Internet plant.

Quelle:
Heise News-Ticker
Weitere Infos:
newsBYTE
Manager-Magazin

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Neu bei eBay: Sexseller

Bitte beachten: Dieser Artikel wurde am 1. April veröffentlicht... ;-)

In der Vergangenheit hat sich eBay in Deutschland recht prüde gezeigt, wenn es um den Verkauf von Sexspielzeug und ähnlichem ging: Da wurde sogar mal die Auktion einer Wäscheleine gestoppt, weil man die ja für erotische Fesselspiele verwenden könnte.

Zum heutigen ersten April vollzieht das größte deutsche Onlineauktionshaus allerdings in dieser Beziehung eine radikale Kehrtwendung und wird künftig das Anbieten aller Artikel, die auch nur entfernt mit Sex zu tun haben, massiv fördern!

Über die Hintergründe dazu kann man nur spekulieren. Neben der üblichen Geldgier und der Hoffnung auf enorme Umsatzsteigerungen könnte da auch eine langfristige Strategie hinterstecken: Eventuell verspricht man sich von einem gesünderen Verhältnis zur Sexualität in Deutschland auch einen Babyboom, der eBay in Form künftiger Neukunden natürlich kräftig zugute käme.

Diesmal will eBay jedenfalls alles richtig machen und verhindern, dass dubiose Trittbrettfahrer das große Geschäft machen: Nur sexuell erfahrene Verkäufer sollen von der Verkaufsförderung profitieren, dazu wird neben dem bisherigen Status des Powersellers auch der sogenannte "Sexseller" eingeführt.

Wer also künftig im großen Stil Sexspielzeug, getragene Unterwäsche und ausgelatschte Schuhe über eBay verkaufen will, der muss dazu vorher seine Kompetenz unter Beweis stellen. Das Verfahren dazu ist vergleichsweise einfach: Es müssen dazu nur drei verschiedene (ehemalige oder aktuelle) Sexualpartner des potentiellen Sexsellers per Mail an info@ebay.de bekunden, dass sie mit dessen sexuellen Fertigkeiten zufrieden waren und den Status als Sexseller befürworten. Damit eBay mit dem zu erwartenden großen Ansturm fertig werden kann, sollen diese Mails im Betreff besonders gekennzeichnet sein: Dort soll "Programm 0104" stehen, gefolgt von der User-ID des potentiellen Sexsellers. Bei mir sähe der Betreff also so aus: "Programm 0104 axelg".

Alternativ zu den drei verschiedenen Mails soll hier später auch das Post-Ident-Verfahren eingeführt werden: Hierzu muss nur ein Angestellter der Deutschen Post (z.B. ein Briefträger) auf dem Formblatt "Sexseller 0104" die sexuelle Leistungsfähigkeit des Probanden bezeugen.

Jede einzelne Auktion eines geprüften Sexsellers wird ohne weitere Kosten für 30 Minuten auf der Startseite von eBay eingeblendet. Außerdem erhält jeder neue Sexseller automatisch 100 positive Bewertungen als Starthilfe sowie eine einmalige Gebührengutschrift bei eBay in Höhe von 50 Euro.

ag20030401

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© 2002 bei Axel Gronen. Letzte Aktualisierung: 07.05.03.
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