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Archiv von News und Infos zu Internetauktionen und Auktionshäusern

Januar 2003:
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Streit um automatische Bietprogramme

eBay Deutschland geht im Gegensatz zu den anderen eBay-Dependancen massiv gegen automatische Bietprogramme vor, sogenannte Sniper. Mit Hilfe solcher Programme kann man in den letzten Minuten oder gar Sekunden einer Auktion automatisch ein Gebot abgeben, ohne selbst am Rechner sitzen zu müssen.

Neben der Bequemlichkeit gibt es weitere Motive für die automatische Gebotsabgabe: Man lässt sich auf diese Weise nicht auf unnötige Bieterschlachten ein und das eigene Höchstgebot kann auch nicht von unseriösen "Pushern" ausgelotet werden.

eBay Deutschland hat offensichtlich die Funktionsweise dieser Bietprogramme und der eigenen Auktionsplattform nicht ganz verstanden, denn in der Begründung zum Erlass einer Einstweiligen Verfügung gegen das Programm Biet-O-Matic heisst es unter anderem: "Als Folge dieses Verfahrens [der automatischen Gebotsabgabe] kann der Nutzer der von dem Antragsgegner unter der Bezeichnung "Biet-O-Matic" angebotenen Software alle anderen Bieter von einem Erwerb ausschließen und faktisch sicherstellen, dass allein sein Gebot erfolgreich ist. Im Ergebnis räumt der Antragsgegner damit faktisch den Anwendern seiner Software ein Vorkaufsrecht auf die bei eBay angebotenen Waren ein".

Dabei übersieht eBay Deutschland etwas, was eBay.com durchaus bekannt ist und dort auch in den Hilfeseiten dokumentiert wird: Nicht das letzte, sondern das höchste Gebot gewinnt!

Wenn schon eBay Deutschland so elementare Kenntnisse über die eigene Auktionsplattform fehlen, dann wundert es nicht, dass verschiedene Gerichte nach einer naturgemäß nur oberflächlichen Überprüfung der Anträge Einstweilige Verfügungen gegen die Anbieter von automatischen Bietprogrammen erlassen haben. Meines Wissens wehren sich alle betroffenen Anbieter mit Widersprüchen gegen die Einstweiligen Verfügungen, die ihnen die weitere Verbreitung solcher Software untersagen.

Kommende Woche stehen nun die ersten Verhandlungen der Widersprüche an, hier der Sachstand bei den wichtigsten Programmen:

Die Verhandlung zu Joachim Schlesmanns Widerspruch gegen das Vertriebsverbot von Biet-O-Matic findet am 5. Februar in Hamburg statt. Vergangene Woche gab es noch ein Interview im DeutschlandRadio.

Auch der Autor von Willi hat der gegen ihn erlassenen Einstweiligen Verfügung widersprochen, die Verhandlung findet am 4. Februar in Berlin statt.

Zum Widerspruch von Paragon gegen das Vertriebsverbot für "LastMinute Gebot" gibt es offenbar noch keinen Verhandlungstermin.

ag20030131

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eBay stoppt Arbeitslosen-Versteigerung

Stellensuchende Amerikaner mussten diese Woche zur Kenntnis nehmen, dass man sich auf der eBay-Homepage nicht mehr wie früher meistbietend an einen neuen Arbeitgeber versteigern kann. Konkret ging es darum, dass einige freischaffende Journalisten sich zusammenschlossen und sich als elfköpfige komplette Redaktion aus Schreibern, Online-Programmierern und Redaktoren bei eBay anbieten wollten. Zweimal hat eBay das Angebot von der Homepage entfernt, einmal weil es so aussah, als wollte die Gruppe die Versteigerungsgebühr des Online-Anbieters umgehen, das zweite Mal weil es wie illegaler Menschenhandel aussah. Auf Anfrage erklärte ein eBay-Sprecher, dass gegen die Versteigerung von Arbeitsleistung nichts einzuwenden sei, solange es der Arbeitnehmer selbst und nicht sein bisheriger Arbeitgeber ist, der die Versteigerung anbietet. Trotzdem ist das Angebot der 11 nach wie vor von der Homepage gelöscht.

Quelle: newsBYTE

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Flensburg-Punkte bei eBay

Flensburg beschummeln: Internet macht’s möglich
Punkte-Verkauf: Wer darauf eingeht, macht sich strafbar

Der Kölner Automechaniker Herbert L. gibt gern Gas. Darüber wurde sein Punktekonto in der Flensburger Verkehrssünder-Kartei voll. Aber nach seinem letzten Radarblitz war das Beweisfoto unscharf. Ein Freund gab ihm den Tipp: „Such mal im Internet. Unter www.ebay.de findest du Leute, die dir deine Flensburger Punkte abkaufen.“
Stimmt. Ein Verkäufer unter dem Namen cello670 (ebay-Artikelnummer 3109255564) beschreibt da seine Dienstleistung so: „Ist dein Führerschein in Gefahr? Ich selbst habe 0 Punkte und bin bereit, dir welche abzunehmen. Nehme die Schuld des Zuschnellfahrens auf mich. Alles wird natürlich diskret behandelt. Pro Punkt 150 Euro. Für diesen Artikel bitte nicht bieten, sondern schickt mir eine Mail.“

cello670 ist dort nicht der einzige Punkte-Helfer. Fast wortgleich ist das Angebot unter dem Stichwort supergoolie (Artikelnummer 3109128540).

Preiswertester Anbieter ist omega 127 (Artikelnummer 3109103061). Der verspricht, gemeinsam mit seiner Ehefrau schon für 140 € pro Punkt Verkehrssündern zu helfen. omega127 hat bei ebay unter der Rubrik Verkäufer-Bewertung sogar einen Stern – das Lob von 12 „zufriedenen Kunden“.

„Diese dunklen Geschäfte mit Flensburger Punkten beobachten wir schon seit einiger Zeit“, bestätigt ADAC-Sprecher Maximilian Maurer dem EXPRESS.

Der Punkte-Deal hat jedoch einen Haken. Er ist illegal. Sowohl der „Helfer“ als auch der Verkehrssünder machen sich strafbar.

ADAC-Rechtsexperte Dr. Martin Schäpe: „Wenn die Sache rauskommt, droht dem Verkehrssünder gemäß § 164 Strafgesetzbuch wegen falscher Verdächtigung eine Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren. Dem „Helfer“ drohen wegen Falschbeurkundung (§ 271 StgB) drei bis fünf Monate Haft.“

Quelle: EXPRESS

Anmerkung: Alle oben genannten Auktionen wurden offenbar inzwischen gelöscht.

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Internet-Auktionshaus Ebay setzt auf professionelle Händler

Nürnberg (dpa) - Das Internet-Auktionshaus Ebay will in Deutschland noch stärker zur Verkaufsplattform für den professionellen Handel werden.

Das einst als private Tauschbörse gegründete Unternehmen sehe hier noch enorme Wachstumspotenziale, sagte Management-Direktor Markus Riecke am Donnerstag am Rande der Internationalen Spielwarenmesse in Nürnberg. Vor allem für den Spielwarenhandel biete sich mit dem Internet-Auktionshaus ein neuer und preiswerter Vertriebsweg an, betonte Riecke.

Besonders geeignet sei das Internet sowohl für knappe, brandneue Artikel als auch für Restposten, für die kein Platz mehr in den Regalen der Geschäfte ist, sagte Riecke. Weniger geeignet sei Ebay für gängige, überall erhältliche Saisonartikel.

Entgegen dem Branchentrend habe sich der Warenwert der bei Ebay Deutschland gehandelten Spielwaren im Jahr 2002 mit 150,5 Millionen Dollar mehr als verdoppelt. Im Januar seien bei Ebay mehr als 130 000 Modellbau- und mehr als 85 000 Spielzeug-Artikel angeboten worden. «Alle 15 Sekunden ist ein Modelleisenbahn-Artikel, alle 22 Sekunden ein Modellauto und alle 40 Sekunden ein Gesellschaftsspiel verkauft worden», berichtete Riecke. Insgesamt waren im Jahr 2002 über Ebay Deutschland Waren im Wert von einer Milliarde US-Dollar umgeschlagen worden.

Quelle: rga-online

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Offenbarungseid bei MMCCR

Nach einem Bericht von onlinekosten.de hat der 24jährige Chef der umstrittenen Firma MMCCR, Christoph R., in dieser Woche seine Vermögenslosigkeit eidesstattlich versichert. Damit dürften seine zahlreichen Gläubiger leer ausgehen.

Zuletzt hatte SAT1 am 21.01.03 noch über MMCCR berichtet.

ag20030130

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TV-Tipp: WDR Fernsehen 30.01.03 ab 18:20h

Heute kommt in der Sendung "ServiceZeit Geld" des WDR Fernsehens ein Bericht "Bieten ohne Grenzen - Internetauktionen".

Der WDR schreibt dazu:

"Immer mehr professionelle Händler bieten beim Onlineauktionshaus eBay auch Neuware an. Doch längst nicht alles, was dort als Schnäppchen daherkommt, ist auch wirklich günstig. Und von Verbraucherschutz haben viele Händler auch noch nichts gehört. eBay selbst stört das kaum. ServiceZeit Geld zeigt, wann Verbraucher besonders aufpassen müssen."

Die Sendung beginnt um 18:20h.

eBay-Computer

ag20030130

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eBay ändert Verkäuferinfos auf Auktionsseiten

Mitte Februar werden auf eBay.com und vermutlich auch auf eBay.de die Auktionsseiten geändert: Die Infos über den Verkäufer werden ergänzt und übersichtlicher gestaltet.

Bisher bekommt man die folgende Verkäuferinfo:

jetzige Verkäuferinfo

Die künftige Verkäuferinfo wird dagegen so aussehen:

künftige Verkäuferinfo

Die wichtigste Neuerung ist dabei die Angabe des Anteils der positiven Bewertungen an der Gesamtbewertungszahl. Bisher musste man sich jeweils noch die Bewertungsseite eines Verkäufers ansehen, um dessen Zuverlässigkeit einschätzen zu können: Die absolute Anzahl positiver Bewertungen sagt ja darüber nichts aus. Künftig kann man sich diese Mühe sparen, die Quote wird schon auf der Auktionsseite angegeben.

Diese Bewertungsquote wird berechnet, in dem man die Zahlen der positiven und negativen Bewertungen addiert und dann den Anteil der positiven Bewertungen an der so ermittelten Gesamtbewertungszahl ausgibt. Neutrale Bewertungen werden nicht berücksichtigt und die Quote wird auf eine Stelle hinter dem Komma gerundet.

Neu ist auch die Angabe, seit wann der Verkäufer bei eBay ist und aus welchem Land er stammt. Dazu kommt noch ein neuer Link zu den ebenfalls neuen Hilfeseiten zum sicheren Handeln auf eBay.

ag20030129

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Verleumdungsklage gegen eBay fallen gelassen

Roger Grace, Herausgeber einer juristischen Fachzeitschrift in Los Angeles, wird seine Klage gegen eBay wegen Verleumdung zurückziehen, nachdem das Online-Auktionshaus abschätzige Bemerkungen über ihn als Verkäufer von der Homepage entfernt hatte. Jemand, der Grace etwas verkauft hatte, hatte danach in einer eBay-Bewertung geäußert, er "wäre durch und durch unehrlich". Daraufhin hatte Grace den Verkäufer auf 100.000 und eBay auf 2,5 Millionen Dollar wegen Verleumdung verklagt. Nachdem die Bewertung von der Homepage verschwunden ist, will Grace nun seine Klage zurückziehen. Die Anwälte von eBay erklären dazu, dass die Löschung der Kommentare nichts mit der Klage zu tun hätte.

ag20030128

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Keine Ansprüche auf gekaufte Diebesware

Wer über einen Internetanbieter Ware kauft, von der sich später herausstellt, dass sie gestohlen worden ist, muss sie herausgeben, wenn es vom ursprünglichen Eigentümer gefordert wird. Nach BGB-Paragraf 935 wird der Erwerb von Ware nicht rechtsgültig, wenn die Ware dem Eigentümer gestohlen wurde oder wenn er sie verloren hat.

Ausnahme: es handelt sich um Bargeld, Inhaberpapiere wie Aktien oder einen Erwerb im Rahmen öffentlicher Versteigerungen. Sind aber Unternehmen wie Ebay öffentliche Versteigerer? Nach Auffassung des Stuttgarter Staatsanwalts Eckhard Maak nicht. Denn laut einem entsprechenden Gesetzeskommentar sind öffentliche Versteigerungen nur solche, die durch einen Gerichtsvollzieher, einen öffentlichen Versteigerungsbeamten oder einen öffentlich bestellten Versteigerer geleitet werden.

Ebay zum Beispiel sei wohl kaum ein öffentlich bestellter Versteigerer, so Maak. Es handle sich im Internet überhaupt nicht um Versteigerungen im Wortsinn. Maak: "Im Internet wird vielmehr eine technische Plattform angeboten, die Anbietern eine optimale Preisnachfrage ermöglicht." Einziger Trost für nichts ahnende Käufer von Diebesware: Sie werden deswegen nicht auch noch selber angezeigt.

Quelle: Stuttgarter Zeitung

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Radiobericht zu eBays Vorgehen gegen Sniperprogramme

Heute läuft im Deutschlandfunk ein Bericht zum Vorgehen eBays gegen Sniperprogramme. Darin gibt es ein Interview mit dem Autor von Biet-O-Matic Joachim Schlesmann. eBay selber hat offenbar eine Stellungnahme bzw. ein Interview dazu abgelehnt.

Der Bericht kommt in der Sendung "Computer und Kommunikation" ab 16:30h. Man kann die Sendung auch im Internet-Livestream verfolgen.

ag20030125

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Bezahldienst Paybox wird eingestellt

Der Bezahldienst Paybox, mit dem man über das Handy zahlen konnte, wird eingestellt. Noch laufende Transaktionen bleiben davon unberührt. eBay wird nach und nach alle Links dazu entfernen und Paybox auch nicht mehr als Zahlungsoption anbieten.

ag20030125

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SCHUFA-Adressprüfung für neue eBay-Verkäufer

Im November des letzten Jahres führte eBay eine SCHUFA-Adressprüfung bei Neuanmeldungen ein, die allerdings nur bei Benutzern bestimmter Freemailanbieter durchgeführt wird.

Nun geht eBay einen Schritt weiter und überprüft mit Hilfe der SCHUFA die Postadresse aller Benutzer, die erstmals auf eBay als Verkäufer tätig werden können.

Grundsätzlich halte ich das für begrüßenswert, potentiellen Betrügern wird es damit wieder ein wenig schwerer gemacht. Natürlich bietet auch diese Überprüfung keine absolute Sicherheit, da man sich ja nach wie vor mit Namen und Adresse eines anderen anmelden kann. Aber immerhin muss man auch das Geburtsdatum angeben, um sich anmelden zu können - potentielle Betrüger können sich also nicht einfach mit Daten aus dem Telefonbuch behelfen.

eBay schreibt dazu in den Marktplatzmitteilungen vom 24.01.03 um 16:16 Uhr:

*** VORANKÜNDIGUNG: ÜBERPRÜFUNG DER ADRESSDATEN DURCH DIE SCHUFA BEI DER ANMELDUNG ALS VERKÄUFER ***

Liebe eBay-Mitglieder,

um die Sicherheit beim Handel weiter zu erhöhen, hatten wir bereits letztes Jahr eine SCHUFA-Prüfung für alle neuen Mitglieder eingeführt. Voraussichtlich ab Mittwoch, den 29. Januar 2003 werden auch alle neuen Verkäufer, also alle, die zum ersten Mal verkaufen, durch eine SCHUFA-Prüfung verifiziert.

Diese Überprüfung entfällt natürlich, wenn vorher schon eine Überprüfung stattgefunden hat.

Die SCHUFA-Prüfung geht schnell (in wenigen Minuten), ist unkompliziert (ein Klick) und ist vor allem sicher. Dabei können wir Ihnen Folgendes versichern:

  • Die SCHUFA-Prüfung dient lediglich der Überprüfung der Postadresse.

  • Es wird keine Kreditwürdigkeitsprüfung unternommen.

  • Es werden keine persönlichen Daten bei der SCHUFA gespeichert.

  • Alle übertragenen Daten werden mit modernster Verschlüsselungstechnik kodiert.

  • Unsere Datenschutzerklärung garantiert Ihnen die Einhaltung dieser Erklärung.

Wenn Sie möchten, können Sie sich auch über den Postweg verifizieren lassen. Dieser Weg der Überprüfung dauert naturgemäß ein paar Tage.

Wir sind überzeugt, dass dadurch der Sicherheitsstandard bei eBay einen sehr hohen Stand erreicht, und Sie in Zukunft mit noch größerem Vertrauen bei eBay kaufen und verkaufen können.

Herzliche Grüße

eBay-Team


Offenbar ist die neue Prüfung Bestandteil eines ganzen Bündels neuer Maßnahmen, um die Sicherheit des Handels bei eBay zu erhöhen. Man darf gespannt sein, wie die neuen Regelungen für Käufer und Verkäufer in der Praxis umgesetzt werden. Schade, dass eBay es nicht für nötig befunden hat, über diese neuen Regeln vernünftig zu informieren und sie stattdessen klammheimlich eingeführt hat...

ag20030125

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eBay-Fernsehen kommt dieses Jahr

eBay und Sony Pictures Television wollen dieses Jahr die seit längerem schon im Gespräch stehenden Pläne realisieren, eine eBay-Show ins amerikanische Fernsehen zu bringen. Lokale Fernsehsender sollen die jeweils einstündige Show in ganz Amerika ausstrahlen. Entgegen naheliegenden Vermutungen wird es bei eBay-TV keine Live-Versteigerungen geben. Vielmehr wird es sich um eine Art Unterhaltungssendung handeln, die Dinge wie "die Menschen hinter den eBay-Online-Versteigerungen" oder auch besonders schöne zu versteigernde Dinge bringt. Die populäre amerikanische Fernsehmoderatorin Molly Pesce wurde bereits unter Vertrag genommen. Parallel zur Sendung kreiert eBay eine Homepage für den jeweiligen Fernsehsender. Die Fernsehstationen, die die Sendung übernehmen, erhalten von eBay eine Provision auf alle verkauften Artikel über ihre jeweilige eBay-Homepage.

Quelle: newsBYTE

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Klage wg. eBay-Bewertung

Ein Mann aus Los Angeles hat Klage gegen eBay sowie gegen einen eBay-Verkäufer angestrengt. Der Kläger verlangt, dass eine negative Bewertung über ihn als Käufer aus dem System entfernt wird.

Der Kläger, Herausgeber einer juristischen Fachzeitschrift, hatte bei einer Auktion den Zuschlag für einen Satz antiquarischer TV-Zeitschriften aus den 40er und 50er Jahren des letzten Jahrhunderts erhalten. Der Verkäufer handelt gewerbsmäßig mit Memorabilia aus dem Umfeld Hollywoods.

Als der Käufer die Ware erhielt, war er allerdings vom Zustand enttäuscht und verlangte die Rückgängigmachung des Kaufs. Der Verkäufer lehnte ab und gab bei seiner Bewertung an, man solle den Käufer besser bei eBay sperren. Er sei absolut unehrlich.

Das wiederum wollte der Käufer nicht auf sich sitzen lassen und verlangte von eBay die Entfernung der Bewertung. Erfolglos. Und nun soll also ein Gericht über dieses schwerwiegende Problem entscheiden.

Und über den vom Kläger verlangten Schadensersatz: 2,5 Millionen Dollar soll ebay an "punitive damages" (Schadensersatz mit Strafcharakter) wegen der Verunglimpfung zahlen. Der Verkäufer dagegen soll mit 100.000 Dollar eher glimpflich davon kommen.

Quelle: intern.de
Weitere Infos: newsBYTE

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Radiobericht über eBay

Am heutigen Mittwoch, dem 22.01.2003, gibt es in der Sendung "Leonardo - Wissenschaft und mehr" auf WDR 5 einen Bericht über eBay. Die Sendung beginnt um 16:05h und wird um 21:05h wiederholt.

Auf der Leonardo-Website heißt es dazu:

Wenn der Hammer online fällt
Ebay – das populäre Internet Auktionshaus
In den USA ist zum ersten mal ein ganzes Dorf versteigert worden. Der Ort Bridgeville wechselt für 1,7 Mio. Dollar seinen Besitzer. Möglich wird ein derart ungewöhnlicher Kauf mit Hilfe des Internets. Dort gibt es eine ganze Reihe von Auktionsplattformen in dem man fast alles bekommt oder fast alles los wird. Aber eine hat es geschafft, zum Pseudonym für alle Online-Auktion heran zu wachsen: Ebay heißt diese Auktionsbörse. Wie funktioniert diese elektronische Versteigerung, wie kommt die seltene Schellackplatte von Australien zu mir nach Deutschland? Und welche Risiken verbergen sich hinter diesem virtuellen Ersteigern und Verkaufen? Der Service Computer bei „Leonardo - Wissenschaft und mehr“ klärt auf.

Die Sendung kann man auch per Internet-Livestream verfolgen.

WDR 5
Leonardo

ag20030122

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eBay: Belohnung für die Aktionäre

Der Internetversteigerer fährt auch in Deutschland ein Rekordergebnis ein. Angesichts dieser Erfolgsgeschichte denkt nun Chefin Meg Whitman laut über eine Dividende nach.

Hamburg - Zweifel am Erfolg des Internetauktionshauses Ebay hat wohl kaum einer mehr. Selbst einstige Kritiker, die die gesamte Internetbrache tot schrieben, sind leise geworden. Der Onlinehandel funktioniert - als Mischung von Gebrauchtem mit Neuem - als Schnittmenge zwischen Ebay und Amazon .

Ende vergangener Woche meldete nun Ebay ein Rekordergebnis. Im vierten Quartal hatte sich der Gewinn verdreifacht. Es war das erfolgreichste Jahr und das erfolgreichste Quartal in der Firmengeschichte, sagte Firmenchefin Meg Whitman.

Grundlage des unaufhaltsamen Aufstiegs des Internetunternehmens ist die rasante Ausdehnung seines Geschäfts. Schon längst ist Ebay nicht mehr nur eine reine Versteigerungsbörse für Trödel, sondern auch Plattform für professionelle Händler, die dort ihre Neuwaren feilbieten. Weltweit setzte Ebay im vergangenen Jahr 1,2 Milliarden Dollar um. Der Verdienst lag bei etwa 249,9 Millionen Dollar.

Umsatztreiber Paypal

Eines der festen Standbeine ist dabei sicherlich der erst im vergangenen Oktober übernommene Abrechnungsdienstleister Paypal. Die Mehrzahl der Transaktionen läuft über dessen Bezahlsystem. Nach der Akquisition - Ebay zahlte mehr als eine Milliarde Dollar - meldete das Internetunternehmen, Paypal werde im vierten Quartal die Einkünfte um bis zu 64 Millionen Dollar erhöhen.

Doch nicht nur die gelungene Akquisition treibt den Umsatz von Ebay in die Höhe. Immer mehr Nutzer entdecken die Auktionsplattform für sich. Einer Studie von Goldman Sachs zufolge überrundete Ebay im vergangenen Jahr zu Thanksgiving - in den USA traditioneller Verkaufshöhepunkt - erstmals sogar den Internethändler Amazon in der Zahl der Kunden (unique Users). Dabei soll Ebay am deutlichsten in Amazons Kernbereichen Bücher, Musik und Videos gewildert haben.

Dividende im Gespräch

Auch in Deutschland schreibt der Konzern Unternehmensgeschichte. Erstmals seien über Ebay im vierten Quartal Güter für brutto mehr als eine Milliarde Dollar gehandelt worden, sagte Deutschlandchef Philipp Justus der "Financial Times Deutschland". Dies sei eine Steigerung um 177 Prozent.

Angesichts dieser Erfolgsstory überlegt Ebay nun, nach Microsoft ebenfalls eine Dividende zu zahlen. Meg Whitman sagte in einem Interview mit dem US-Fernsehsender CNBC, Ebay erwäge, überschüssige Mittel an die Anteilseigner auszuzahlen. Bis wann sich das Unternehmen entschieden haben will, ist allerdings unbekannt.

Für das laufende Jahr rechnet das Onlineauktionshaus zumindest weiter mit deutlichen Steigerungen. Der Umsatz soll den Prognosen zufolge 2003 bei 1,9 Milliarden Dollar liegen. Schon vor einigen Monaten tönte das Unternehmen, 2005 wolle es drei Milliarden Dollar Umsatz machen.

Quelle: manager-magazin.de

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eBay auf der Nürnberger Spielwarenmesse

Offenbar hat man bei eBay genügend Leute, um sich gleichzeitig auf verschiedenen Messen präsentieren zu können: eBay stellt auf der ISPO aus und zusätzlich gleichzeitig auf der Nürnberger Spielwarenmesse (INTERNATIONAL TOY FAIR).

Die Nürnberger Spielwarenmesse ist die weltweit größte Fachmesse für Spielwaren und Modellbau. eBay ist dort vom 30. Januar bis 4. Februar im Foyer der Hallen 9/10 Mitte zu finden.

ag20030121

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Am 23.01. kosten eBay-Galeriebilder nur 5 Cent

Am Donnerstag, dem 23.01.03 zwischen 00:00h und 24:00h, kostet die Zusatzoption "Galeriebild" bei eBay nur 5 statt der sonst üblichen 75 Cent. Alle anderen eBay-Preise sind unverändert.

"Galeriebild" bedeutet, dass das Artikelbild in der Größe 96x96 Pixel in der eBay-Galerie erscheint. In der Artikelliste und auf den Suchergebnisseiten erscheint dann das Artikelfoto als Vorschaubild vor der Artikelbezeichnung.

ag20030121

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TV-Tipp: Dienstag, 21.01.2003 ab 22:15h SAT1

Heute abend läuft ab 22:15h in der Sendung "Akte03" auf SAT1 ein Bericht über den ehemaligen eBay-Verkäufer www.mmccr.com. Es handelt sich dabei um den Computerhändler Christoph Rauer aus Freilassing, der offenbar mit seinen bereits bezahlten Lieferungen stark im Rückstand ist (vorsichtig formuliert).

Auf der Homepage seiner Firma MMCCR.COM finden sich keinerlei Hinweise auf seine "Lieferschwierigkeiten" - allenfalls die nicht funktionierende Kontaktseite könnte nachdenklich stimmen.

Die Geschichte war bereits Thema in mehreren Threads des eBay-Forums Sicherheit. Leider wurden die meisten davon inzwischen gelöscht, aber man kann aus dem Thread MMCCR tot? noch einiges der Vorgänge erahnen - inklusive eines Statements der Firma MMCCR.

Die Website onlinekosten.de hat der Thematik einige Artikel gewidmet, die man sich zur Einstimmung auf den Fernsehbeitrag gönnen könnte:

11.10.02 Onlinekosten deckt auf: Powerseller-Nepp bei eBay
14.10.02 MMCCR - Kundenwut reißt nicht ab!
18.10.02 eBay-Nepper MMCCR: Offener Brief an Christoph Rauer
22.10.02 eBay-Nepper MMCCR: Ein Insider packt aus
30.10.02 MMCCR: Erste Kunden bekommen ihr Geld zurück!
19.11.02 eBay-Nepper mmccr: Staatsanwälte belügt man nicht
20.01.03 TV-Tipp! Jagd auf eBay-Nepper: Akte03 bei MMCCR

ag20030121

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Rekorde für eBay im deutschen Weihnachtsgeschäft

Über das Internet-Auktionshaus eBay wurden im Weihnachtsgeschäft in Deutschland erstmals Güter für mehr als 1 Milliarde US-Dollar verkauft. Für das vierte Quartal 2002 sei dies eine Steigerung von 177 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, sagte der Deutschland-Chef von eBay, Philipp Justus, der Financial Times Deutschland.

Das kalifornische Unternehmen wächst der Zeitung zufolge damit dreimal so schnell wie der deutsche Online-Einzelhandel. Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels hatte im Dezember eine Wachstumsrate von 60 Prozent für das Online-Weihnachtsgeschäft 2002 ermittelt. Der Wert der insgesamt bei eBay-Auktionen gehandelten Waren stieg nach früheren Angaben im vierten Quartal um 68 Prozent auf 4,6 Milliarden US-Dollar. 195 Millionen Produkte verzeichnete eBay auf seiner Auktionsplattform und 61,7 Millionen registrierte Nutzer.

Quelle: Heise News-Ticker

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eBay auf der Sportartikelmesse ISPO

Vom 1. bis zum 4. Februar präsentiert sich eBay auf der ISPO 2003, der internationalen Fachmesse für Sportartikel und Sportmode, und zwar in der Halle B1 am Stand 116 in der "Neuen Messe" in München.

Fachbesucher und Verkäufer von Sportartikeln, aber auch von Kleidung und Accessoires haben die Gelegenheit, die zuständigen eBay-Mitarbeiter persönlich kennen zu lernen. eBay möchte dort darüber informieren, wie Markenartikel und Neuheiten, aber auch Restposten und Lagerbestände erfolgreich zu verkaufen sind.

ag20010117

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eBays Ergebnis übertrifft Prognosen

Es gibt einen Unterschied zwischen den Prognosen zum amerikanischen Unternehmen eBay und denen zur deutschen Wirtschaft: Die zur deutschen Wirtschaft müssen dauernd nach unten korrigiert werden, die zu eBay dagegen nach oben.

So war es eigentlich keine richtige Überraschung, als eBay bei der Bekanntgabe des letzten Quartalergbnis mal wieder neue Rekorde bei Umsatz und Gewinn vermelden konnte:

Der Umsatz im vierten Quartal 2002 lag bei 413,93 Mio. Dollar und damit deutlich über dem Niveau des Vorjahreszeitraums von 219,40 Mio. Dollar. Der Gewinn kletterte auf 87,0 Mio. Dollar oder 28 Cents je Aktie, was deutlich über den eigenen Erwartungen von 22-23 Cents je Aktie liegt. Auch die Prognosen der Analysten von 24 Cents je Aktie konnten damit übertroffen werden. Im Vorjahreszeitraum erzielte eBay einen Gewinn von 25,94 Mio. Dollar oder 9 Cents je Aktie.

Im laufenden Geschäftsjahr 2003 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von 1,9 Mrd. Dollar. Dies sind rund 70 Mio. Dollar mehr als bislang erwartet. Der Umsatz im ersten Quartal soll bei 440 Mio. Dollar liegen. Exklusive Sonderaufwendungen und Abschreibungen wird ein Gewinn von 1,27 Dollar je Aktie für das Geschäftsjahr 2003 erwartet. Dies sind rund 12 Cents je Aktie mehr als bisher prognostiziert.

Zum Ende des vierten Quartals hatte das Auktionshaus 61,7 Millionen registrierte User, ein Anstieg um 46 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Anzahl der aktiven User, die während des Quartals auch Transaktionen über eBay abwickelten, stieg um 56 Prozent auf 27,7 Millionen.

Im Gesamtjahr 2002 erzielte eBay einen Umsatz von 1,21 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 249,9 Millionen US-Dollar, ein Zuwachs von 176 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Umsatz- und Gewinnentwicklung bei eBay in US-Dollar

QuartalUmsatzGewinn
3/00113,4 Mio.19,1 Mio.
4/00134 Mio.23,9 Mio.
1/01154,1 Mio.30,6 Mio.
2/01180,9 Mio.24,6 Mio.
3/01194 Mio.34,9 Mio.
4/01219,4 Mio..25,9 Mio.
1/02245 Mio.47,6 Mio.
2/02266 Mio.54,3 Mio.
3/02288,8 Mio.61 Mio.
4/02413,9 Mio.87 Mio.


ag20010117
Weitere Infos:
Heise News-Ticker
finanzen.net

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Aktie des Tages: Ebay

Ebay ersteigert immer höhere Kurse

Berlin - Bei Ebay kann man alles online ersteigern. Fast alles zumindest: Als sich jetzt ein TV-Drehbuchautor mit seiner Frau und seinen beiden Kindern unter den elektronischen Hammer begab, schritt Ebay ein. Der Amerikaner hatte für ein Mindestgebot von fünf Mio. Dollar die Rechte an seinen Drehbüchern, die platonische Freundschaft seiner Frau und die Aufmerksamkeit seiner Kinder angeboten. Das war für Ebay zu viel, denn Menschen oder Körperteile dürfen dort nicht versteigert werden. Doch auch nach Abschaltung dieser Auktion ist die Attraktivität des weltgrößten Online-Marktplatzes ungebrochen. Für das vierte Quartal, dessen Zahlen Ebay am Donnerstag präsentiert, sowie für 2003 erwarten die Analysten einen kräftigen Zuwachs.

Ebay gehört zusammen mit dem Portal Yahoo und dem Online-Kaufhaus Amazon zu den Großen drei der internationalen Internet-Szene. Das im September 1995 gegründete Online-Auktionshaus kann sich dabei zu den Veteranen zählen – viele Unternehmen der Branche sind nach dem Platzen der Internet-Blase nicht mehr übrig. Darin liegt nach Ansicht der Analysten einer der großen Vorteile Ebays: Das Unternehmen aus dem kalifornischen San Jose besitzt praktisch ein Monopol, die Konkurrenten sind weit abgeschlagen.

Und das Wachstum geht weiter. Steigerte Ebay den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr in 1998 noch um 720 Prozent und 1999 um 375 Prozent, waren es 2000 immerhin noch 92 und 2001 noch 74 Prozent auf zuletzt 748,8 Mio. Dollar. Auch das Betriebsergebnis verbesserte sich bis auf ein negatives Jahr 1999 kontinuierlich – wie auch das Nettoergebnis. 2001 betrug es 137,5 Mio. Dollar (plus 135 Prozent). Für das vierte Quartal 2002 rechnet Heath Terry von Credit Suisse First Boston (CSFB) dank des guten Saisongeschäfts und einer erfolgreichen Werbekampagne mit starken Zahlen.

Terry geht von einer Verdopplung des Nettoergebnisses im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 77,9 Mio. Dollar und einem Umsatzplus von 80 Prozent auf 396,8 Mio. Dollar aus. Bei CSFB steht der Titel auf „Outperform“ bei einem Kursziel von 80 Dollar mit Sicht auf zwölf Monate. Bei gleichem Kursziel empfiehlt die Deutsche Bank die Aktie zum Kauf. Analyst Jeetil Patel: „Es würde uns nicht überraschen, wenn das Management seine Wachstumserwartungen für das erste Quartal anhebt.“

Die Experten von Goldman Sachs verweisen auf den stabilen und weiter wachsenden freien Cash-Flow von schätzungsweise 500 Mio. Dollar in 2003 und bewerten den Titel als „Outperform“. Beim Nettomittelzufluss nach Investitionen liege Ebay vor Yahoo und Amazon. Lanny Baker von Salomon Smith Barney stuft Ebay vor allem wegen des hohen Aktienkurses um 74 Dollar auf „In-line“. Ebay habe immer schon zu den teureren Aktien gehört. „Allerdings hat sich das Fernbleiben auf Grund der hohen Bewertung in der Vergangenheit nicht als korrekte Investmentstrategie erwiesen“, gibt Baker zu.

Quelle: DIE WELT

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eBay haftet nicht für Auktionen mit gefälschten Markenprodukten

Das Internetauktionshaus eBay ist rechtlich nicht verantwortlich für den Vertrieb von gefälschten Markenprodukten per Online-Versteigerung. Dies entschied das Landgericht Düsseldorf mit Urteil vom 29. Oktober 2002 (Aktenzeichen: 4 a O 464/01). In einem ähnlichen Fall hatte das Landgericht Potsdam ebenfalls im Oktober 2002 eine Verpflichtung des Versteigerers verneint, den Vertrieb indizierter und beschlagnahmter Medien über die eigene Website zu kontrollieren.

Kläger im Düsseldorfer Verfahren war ein Hersteller von Markenuhren. Dieser wollte eBay gerichtlich untersagen lassen, den Verkauf gefälschter Rolex-Uhren auf den Seiten des Auktionshauses zu ermöglichen. Weiterhin wurde von dem Versteigerer Auskunft über die Anzahl der gehandelten Uhren sowie Schadensersatz gefordert. Das Landgericht Düsseldorf weist in seinem Urteil diese Ansprüche als unbegründet zurück. Das Gericht bewertete die auf den Seiten von eBay bereitgehaltenen Angebote nicht als eigene des Auktionshauses im Sinne des Paragraph 8 Abs. 1 Teledienstegesetz (TDG), sondern vielmehr als fremde Inhalte, die der Anbieter für seine Nutzer speichert. Daher finde im vorliegenden Fall das Haftungsprivileg nach Paragraph 11 TDG Anwendung.

Nach dieser Vorschrift sind Anbieter von Telediensten für fremde Informationen, die sie für einen Nutzer speichern, nicht verantwortlich, wenn sie "keine Kenntnis von der rechtswidrigen Handlung oder der Information haben und ihnen im Falle von Schadensersatzansprüchen auch keine Tatsachen oder Umstände bekannt sind, aus denen die rechtswidrige Handlung oder die Information offensichtlich wird". Für eine Kenntnis muss der Betreiber nach Ansicht des Landgerichts über tatsächliche Informationen hinsichtlich der rechtswidrigen Handlung verfügen. Dies konnte eBay jedoch nicht nachgewiesen werden.

Das Urteil ist eine der ersten Entscheidungen, die sich mit der Anbieterhaftung nach dem Ende 2001 neu gefassten Teledienstegesetz beschäftigen. Die darin enthaltene Haftungsprivilegierung für fremde Inhalte umfasst unter anderem auch die Inhalte von Gästebüchern oder Foren. Deren Betrieb wird, sofern die Rechtsprechung dem gut begründeten Urteil des LG Düsseldorf folgt, durch die geänderte Rechtslage für den Anbieter sehr viel weniger riskant.

Quelle: Heise News-Ticker
Weitere Infos: Onlinekosten.de

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Grösster Betrugsfall bei Online-Auktionen

Online-Betrug - Teresa Smith, Unternehmerin aus Boston, hat im November vor Gericht zugegeben, etwa 300 Kunden über Internet-Auktionen um rund 800,000.-- Dollar erleichtert zu haben. Smith entdeckte Sites wie eBay und andere vor etwa zwei Jahren und bot dort Apple Computer an. Zwar wurden die gekauften Macs jeweils bezahlt, doch Teresa Smith lieferte sie nicht. Die amerikanischen Polizeibehörden sprechen vom grössten bisherigen Online-Auktionsbetrug überhaupt. Diese spezielle Form des Betrugs ist im Aufwind. Die US-Marktaufsichtsbehörde Federal Trade Commission verzeichnete 1997 noch 106 Fälle, im Jahr 2001 bereits 25,000, was andere Formen von Online-Gaunereien bei weitem an Wachstum übertrifft. Trotzdem sind Online-Auktionen insgesamt kein Gauner-Geschäft. eBay schätzt, dass nur eins von 10,000 Angeboten auf seiner Homepage unseriös ist.

Quelle: newsBYTE

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eBay bestätigt Prognose für Erg/Aktie 02 von 0,81-0,82 USD

New York (vwd) - Die eBay Inc, San Jose, hält nach den Worten von CEO Meg Whitman an ihren Prognosen für die Jahre 2002 und 2003 fest. Demnach geht eBay für 2002 von einem Ergebnis je Aktie von 0,81 USD bis 0,82 USD aus. Für 2003 werde ein Ergebnis je Aktie von 1,12 USD bis 1,15 USD erwartet, wie Whitman am Mittwoch (08.01.02) auf einer Investorenkonferenz sagte. Zu den spezifischen Erwartungen des Online-Auktionshauses für das vierte Quartal wollte sich Whitman hingegen nicht näher äußern.

Für 2002 gehe das Unternehmen von einem freien Cash-Flow von 300 Mio USD aus, sagte Whitman weiter. Bis 2005 soll der jährliche freie Cash-Flow auf mehr eine Mrd USD steigen.

Quelle: vwd.de

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eBay will keine Dividende zahlen

Obwohl die neuen Steuerpläne von Präsident Bush die Besteuerung von Dividenden in den USA ausschliessen, hat Online-Auktionator eBay erklärt, dass man nicht beabsichtigt, Dividende an die Aktionäre auszuschütten. Finanzchef Rajiv Dutta ist der Ansicht, dass man eine strategische Barreserve braucht und deshalb das Geld nicht verteilen kann. Nach Duttas Worten ist man nicht grundsätzlich gegen Dividende, will sich aber heute noch nicht festlegen über das Wann, Wo und Wie. In seiner letzten Bilanz hatte eBay flüssige Mittel von fast 750 Millionen Dollar ausgewiesen.

Quelle: newsBYTE

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Krankenkasse für Power Seller

Mit einigen Monaten Verspätung startet eBay nun sein im vergangenen Jahr angekündigtes Vorhaben einer Krankenkasse für Power Seller.

Bereits im Juni hatte eBay-Chefin CEO Meg Whitman eine solche Versicherung für jene angekündigt, die bei eBay in Vollzeit ihre Waren zum Kauf anbieten und damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Doch die Pläne gerieten auf die Wartebank, weil sich keine Versicherungsgesellschaft fand, die ein geeignetes Angebot unterbreiten konnte beziehungsweise wollte.

C|Net gibt an, dass es hierbei nicht um die Höhe der verlangten Beiträge ging. Problematisch war vielmehr, dass die Gruppe der Power Seller strukturell sehr uneinheitlich ist. Teilweise handelt es sich um Einzelpersonen, teilweise um Ehepaare und oft auch um Unternehmen.

Nun konnte aber mit dem Versicherer Marsh Advantage America ein geeignetes Abkommen getroffen werden. Dieses Abkommen sieht unterschiedliche Beitragszahlungen vor, deren Höhe von mehreren Faktoren bestimmt wird.

Die Höhe der monatlichen Umsätze des Power Sellers spielt dabei eine wichtige Rolle. Und die kann sehr unterschiedlich sein. Das untere Limit für Power Seller, die eine eBay-Versicherung abschließen dürfen, lag ursprünglich bei 2.000 Dollar, wurde dann aber auf 1.000 Dollar pro Monat gesenkt. Bei einigen Verkäufern dürfte dies die Nähe zur Armutsgrenze bedeuten, denn es geht hier wohlgemerkt um Umsätze und nicht um Gewinne.

Quelle: intern.de

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Analysten erwarten gutes eBay-Ergebnis

Am 16. Januar wird eBay die Ergebnisse für das vierte Quartal 2002 und das Gesamtjahr 2002 bekanntgeben. Die Analysten erwarten allgemein ein hervorragendes Ergebnis und empfehlen eBay-Aktien zum Kauf: Man erwartet einen Umsatz für das vierte Quartal 2002 in Höhe von 402 Millionen US-Dollar und rechnet auch mit weiter erhöhten Gewinnen.

ag20030107
Weitere Infos:
Manager-Magazin
finanzen.net

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Karibikinsel Thatch Cay wird versteigert

Auf eBay kann man eigentlich alles ersteigern: Nicht nur Käsebrötchen, sondern auch ganze Dörfer oder Tiefdruckgebiete (siehe Ein Tief bei eBay).

Neuerdings kann man auch die zu den Virgin-Islands gehörende Karibikinsel Thatch Cay ersteigern:

Thatch Cay

ag20030107
Weitere Infos:
Auktion Thatch Cay
Infos vom Immobilienmakler
Onlinekosten.de: Neues eBay-Angebot - eine Karabikinsel
FutureZone: Karibikinsel bei Ebay ersteigern
newsBYTE: eBay ist reif für die Insel

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Systemausfall bei eBay

Am Abend des 02.01.03 waren mehrere eBay-Sites (u.a. eBay.de) für etwa eine Stunde nur eingeschränkt oder sogar überhaupt nicht erreichbar. In dieser Zeit konnten teilweise keine Gebote abgegeben werden und es war auch kein Zugriff auf "Mein eBay" möglich. eBay Deutschland hat darauf gar nicht reagiert, eBay.com dagegen entschuldigt sich in den Systemmitteilungen für den Ausfall:

***System Status***

Between 12:26 PST and 13:18 PST, we experienced issues across many areas of the eBay site. The ability to bid for items, list items and access My eBay were all affected during this period. Not all systems were unavailable at all times during this period.

The affected systems have been restored and all site functions are once again available. We are sorry for the lateness of the communication of this issue, and apologize for the inconvenience this has caused.

Regards, eBay


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Aktuelle Version von Biet-O-Matic (B-O-M)

Die meisten deutschen Sniperprogramme (Programme zur automatischen Gebotsabgabe) funktionieren derzeit nicht, weil eBay etwas an der Seite zur Gebotsabgabe geändert hat. eBay geht derzeit massiv gegen diese Sniperprogramme vor (siehe Wirbel um Sniperprogramme), so dass kaum aktualisierte (und damit lauffähige Versionen) der Sniperprogramme mehr im Umlauf sind.

Das betrifft auch das Programm Biet-O-Matic, das von seinem Autor Joachim Schlesmann derzeit nicht aktualisiert und vertrieben wird. Aber jemand anders hat Programm an die jetzt aktuellen Erfordernisse angepasst, eine lauffähige Version findet man über die Yahoo!-Groups oder diese Mirrorsite. Achtung: Das Programm darf nicht benutzt werden, um damit Gebote bei eBay Deutschland abzugeben, dort verstösst das gegen die AGB! Leider kann eBay nicht nachvollziehen, ob ein Gebot AGB-widrig automatisch abgegeben wurde, oder ob manuell gesnipt wurde (das ist natürlich erlaubt). Aber das Programm hat trotzdem durchaus Nutzwert: Bei "Mein eBay" kann man derzeit nur 30 Auktionen beobachten, diese Beschränkung kann man damit aufheben.

ag20030103

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eBay: Buy

Das Analystenhaus Thomas Weisel Partners stuft in einer Analyse vom 27.12. die Aktie der Internetplattform eBay mit „Buy“ ein.
eBay zeichne sich durch die hervorragende Marktstellung und die große Kundenzahl aus. Die Analysten prognostizieren gute Wachstumschancen in den neuen Bereichen Festpreisverkäufe und B2B. Da das Unternehmen keine Lagerrisiken abdecken müsse gehen die Analysten davon aus, dass die Bruttomarge von 30% noch weiter gesteigert werden könne.

Vor allem die Expansion in Japan sichere eBay gute Wachstumschancen. Für das Vierte Quartal 2002 erwarten die Analysten einen Gewinn pro Aktie in Höhe von 0,24 Dollar. Die finanzielle Situation sei ohne Schulden und mit Bargeldreserven in Höhe von 750 Mio. Dollar hervorragend.

Quelle: finanzen.net

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© 2002 bei Axel Gronen. Letzte Aktualisierung: 05.02.03.
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